DE202006005086U1 - Stapelsäule zum Lagern oder Transportieren von Lagergütern - Google Patents

Stapelsäule zum Lagern oder Transportieren von Lagergütern Download PDF

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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • B65G1/14Stack holders or separators

Abstract

Stapelsäule (1) zum Lagern oder Transportieren von Lagergütern mit einer Seitenwand (2) und Klinkenhebeln (4.1 – 4.6, 25), wobei an den Klinkenhebeln (4.1 – 4.6, 25) angeordnete Querbolzen (8.1 – 8.6) in in der Seitenwand (2) vorgesehene und die möglichen Schwenkbewegungen der Klinkenhebel (4.1 – 4.6, 25) begrenzende Kulissen (12.1 – 12.6) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulissen (12.1 – 12.6) in dem der Bereitschaftsstellung der Klinkenhebel (4.1 – 4.6, 25) entsprechenden Bereich Hinterschneidungen (23.1 – 23.6) aufweisen und die Querbolzen (8.1 – 8.6) in der Bereitschaftsstellung der Klinkenhebel (4.1 – 4.6, 25) unter einer Vorspannkraft stehend in die Hinterschneidungen (23.1 – 23.6) eingreifen.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Stapelsäule zum Lagern oder Transportieren von Lagergütern mit einer Seitenwand und Klinkenhebeln, wobei an den Klinkenhebeln angeordnete Querbolzen in in der Seitenwand vorgesehene und die möglichen Schwenkbewegungen der Klinkenhebel begrenzende Kulissen eingreifen.
  • Stapelsäulen sind seit langem bekannt und sie sind aus der Serienfertigung nicht mehr wegzudenken. Verwendet werden Stapelsäulen vor allem bei der Herstellung von Karosserieteilen in der Automobilindustrie, und zwar einzeln oder zu mehreren in horizontaler, vertikaler oder in einem beliebigen Zwischenwinkel gerichteter Ausrichtung in Vorrichtungen bzw. Behältern, in denen beispielsweise Karosseriebleche oder andere Lagergüter gelagert oder transportiert werden. Jede Stapelsäule besitzt eine Vielzahl von Klinkenhebeln, von denen sich im unbefüllten Zustand ein erster in Bereitschaftsstellung befindet. Wird ein Lagergut auf diesen Klinkenhebel aufgelegt, schwenkt der Klinkenhebel in Arbeitsstellung und nimmt dabei einen nachfolgenden Klinkenhebel mit, der auf diese Weise in Bereitschaftsstellung gelangt, während die dann folgenden Klinkenhebel in Ihren Ruhestellungen verbleiben. Dieser Vorgang setzt sich bei jedem weiteren Verschwenken eines in Bereitschaftsstellung befindlichen Klinkenhebels in die Arbeitsstellung fort, bis die Stapelsäule vollständig gefüllt ist.
  • Aus der EP 1 340 697 A1 ist eine Stapelsäule der eingangs erwähnten Art bekannt, bei der die Klinkenhebel in ihrer Arbeitsstellung verriegelt werden, indem die Querbolzen der Klinkenhebel unter einer Vorspannkraft stehend in Hinterschneidungen an dem der Arbeitsstellung des Klinkenhebels entsprechenden Ende der Kulisse eingreifen. Zur Entriegelung der Klinkenhebel ist ein Riegelblech vorgesehen, mit dem alle Querbolzen gleichzeitig aus den Hinterschneidungen herausgedrückt werden. Bei der Entnahme der Lagergüter sind damit alle Klinkenhebel gleichzeitig freigegeben. Vor allem bei stehender Lagerung besteht das Problem, daß die Lagergüter bei entriegelten Klinkenhebeln zum Herauskippen neigen. Durch die Vorspannung der Klinkenhebel in Richtung der Bereitschafts- und Ruhestellung besteht die Gefahr, daß die Klinkenhebel aus den Arbeitsstellungen herausgeschoben werden.
  • Demgegenüber ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin zu sehen, eine Stapelsäule anzugeben, bei der die Lagergüter auch während des Entnahmevorgangs bis zur Entnahme des jeweiligen Lagerguts sicher gelagert sind, ohne daß ein Herauskippen zu befürchten ist.
  • Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Der zusammen mit der Kulisse zur Begrenzung der Schwenkbewegung des Klinkenhebels dienende Querbolzen wird dabei in vorteilhafter Weise gleichzeitig zur Verriegelung jedes einzelnen Klinkenhebels in Bereitschaftsstellung genutzt, indem der Querbolzen unter einer Vorspannkraft stehend in die Hinterschneidung in dem der Bereitschaftsstellung des Klinkenhebels entsprechenden Bereich der Kulisse eingreift. Damit wird ein Verriegelungsmechanismus für jeden einzelnen Klinkenhebel in Bereitschaftsstellung bei praktisch nicht vorhandenem baulichen Mehraufwand erreicht. Gerade bei horizontaler Verwendung der Stapelsäule zum Lagern oder Transportieren von Teilen, die beispielsweise wegen der Lage ihres Schwerpunktes bei der Entnahme aus der Lagerstellung herausklappen können, aber auch in allen anderen Einbaulagen der Stapelsäule kommen die Vorteile der Erfindung zur Geltung. Der jeweils in Bereitschaftsstellung befindliche Klinkenhebel ist bei der Entnahme verriegelt, so daß das nächstfolgende Lagergut, das als nächstes zu entnehmen ist, bis zu seiner Entnahme sicher zwischen dem in Bereitschaftsstellung und dem in Arbeitsstellung befindlichen Klinkenhebel gehalten ist.
  • Vorteilhafterweise weisen die Kulissen auch an dem der Arbeitsstellung der Klinkenhebel entsprechenden Ende Hinterschneidungen auf und die Querbolzen greifen in der Arbeitsstellung der Klinkenhebel unter einer Vorspannkraft stehend in die Hinterschneidungen ein. Damit wird eine Verriegelung in Bereitschafts- und in Arbeitsstellung der Klinkenhebel verwirklicht, ohne daß ein nennenswerter Mehraufwand erforderlich ist.
  • Die Vorspannkraft des Querbolzens kann beispielsweise durch die Gewichtskraft des Querbolzens erzeugt sein.
  • Daneben ist es jedoch vorteilhaft, wenn die Vorspannkraft des Querbolzens von einer Feder erzeugt ist. Dadurch ist die Verriegelung der Klinkenhebel in der Bereitschafts- und/oder Arbeitsstellung unabhängig von der Einbaulage der Stapelsäule, was besonders dann günstig ist, wenn auch die Klinkenhebel selbst unter einer Federkraft stehend in Richtung der Ruhestellung vorgespannt sind.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind zur Steuerung der Klinkenhebel Zuglaschen vorgesehen und der Querbolzen ist gleichzeitig als Zuglaschenbolzen ausgebildet, wodurch eine weitere Vereinfachung der Konstruktion der Stapelsäule erreicht wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die Hinterschneidungen so ausgestaltet, daß die Querbolzen beim Be- und Entladen der Stapelsäule durch das Lagergut aus den Hinterschneidungen herausbewegbar sind. Die Hinterschneidungen sind also so ausgebildet, daß die Klinkenhebel zwar zum einen so sicher verriegelt sind, daß ein ungewolltes Herauskippen der Lagergüter aus der Stapelsäule vermieden ist. Auf der anderen Seite kann bei der Entnahme eines Lagergutes der Querbolzen des davor in Bereitschaftsstellung befindlichen Klinkenhebels durch einen Impuls des Lagergutes aus der Hinterschneidung herausbewegt werden, so daß der Klinkenhebel unter seiner Vorspannkraft in Ruhestellung verschwenkt. Durch die Steuerung der Klinkenhebel untereinander wird dabei der in Arbeitsstellung befindliche nächste Klinkenhebel in die Bereitschaftsstellung bewegt. Beim Beladen wird der in Bereitschaftsstellung verriegelte Klinkenhebel durch einen Impuls des Lagerguts freigegeben, indem der Querbolzen aus der Hinterschneidung herausbewegt wird, und der Klinkenhebel schwenkt in seine Arbeitsstellung. Dabei wird durch die Steuerung der Klinkenhebel untereinander der nächste Klinkenhebel aus seiner Ruhestellung in die Bereitschaftsstellung verschwenkt. In der Bereitschaftsstellung greift der Querbolzen in die Hinterschneidung ein und das Lagergut ist sicher zwischen dem in Arbeitsstellung und dem in Bereitschaftsstellung befindlichen Klinkenhebeln gelagert, bis das nächste Lagergut eingeführt wird. Es versteht sich, daß die Ausgestaltung der Hinterschneidungen so gewählt sein muß, daß der Impuls des Lagergutes ausreicht, um die Querbolzen aus den Hinterschneidungen der Bereitschaftsstellung und gegebenenfalls auch der Arbeitsstellungen heraus zu bewegen.
  • Darüber hinaus kann aber auch vorgesehen sein, daß ein verschiebbares Riegelblech vorgesehen ist, das die Kontur der Kulisse zumindest in den die Hinterschneidungen aufweisenden Bereichen ergänzt. Durch Verschieben des Riegelblechs können dann alle Klinkenhebel gleichzeitig entriegelt werden, indem das Riegelblech die Kontur der Kulisse so ergänzt, daß beim Verschieben alle Querbolzen der Klinkenhebel gemeinsam aus der Hinterschneidung herausgedrückt werden. Sobald das Lagergut dann entfernt wird, kann der jeweilige Klinkenhebel von der Arbeitsstellung in seine Bereitschaftsstellung zurückschwenken, wobei der bei der Entnahme vorangehende Klinkenhebel in die Ruhestellung schwenkt, und der nächste Klinkenhebel ist zur Entnahme des Lagergutes bereit.
  • Um die voll beladene Stapelsäule in der Arbeitsstellung zu sichern wird vorgeschlagen, daß ein Federriegel zur Verriegelung der Arbeitsstellung des obersten Klinkenhebels vorgesehen ist. Durch die Steuerung der Klinkenhebel untereinander ist gleichzeitig sichergestellt, daß alle anderen Klinkenhebel ebenfalls in ihren Arbeitsstellungen gesichert sind, so daß während des Lagerns oder Transportierens selbst durch Stöße ausgeschlossen ist, daß sich die Klinkenhebel aus der Arbeitsstellung herausbewegen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgend beschriebenen Zeichnung. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Stapelsäule ohne Lagergüter,
  • 2 eine Seitenansicht der Stapelsäule der 1 und
  • 3 eine Oberansicht der Stapelsäule der 1.
  • Die in den 1 bis 3 dargestellte Stapelsäule 1 besitzt eine Seitenwand 2, die Teil einer in 3 erkennbaren U-förmigen Schiene 3 ist. In der U-förmigen Schiene 3 sind Klinkenhebel 4.1, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5 und 4.6 auf Querachsen 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5 und 5.6 schwenkbar gelagert. Die Stapelsäule kann beispielsweise in horizontaler Ausrichtung einzeln oder zu mehreren in einem nicht dargestellten Transportbehälter für Karosserieteile oder andere Lagergüter eingebaut sein. Daneben ist auch eine vertikale oder in beliebigem Winkel erfolgende Ausrichtung möglich.
  • Die Steuerung der Klinkenhebel 4.1 bis 4.6 erfolgt in bekannter Weise über Zuglaschen 6 mit Langlöchern 7 an ihren jeweiligen Enden, in die an den Klinkenhebeln 4.1 bis 4.6 angeordnete Querbolzen 8.1, 8.2, 8.3, 8.4, 8.5 und 8.6 derart eingreifen, daß beim Verbringen eines Klinkenhebels in eine aus der Stapelsäule 1 herausragende Arbeitsstellung der jeweils folgende Klinkenhebel in Bereitschaftsstellung gelangt, während die dann folgenden Tragarme der Klinkenhebel in ihren innerhalb der Stapelsäule befindlichen Ruhestellungen verbleiben. Dabei können die Klinkenhebel 4.1 bis 4.6 unter der in Richtung der Ruhestellung wirkenden Vorspannkraft einer aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellten Torsionsfeder. Alternativ ist es auch möglich, daß die weiter unten näher beschriebenen Federn 14 nicht nur eine Vorspannung der Querbolzen 8.1 bis 8.6 in Richtung der Hinterschneidungen, sondern gleichzeitig auch eine Vorspannung der Klinkenhebel 4.1 bis 4.6 in Richtung der Ruhestellung bewirken. Auch eine bekannte Gewichtssteuerung der Klinkenhebel in die Ruhelage ist denkbar.
  • Die Querbolzen 8.1 bis 8.6 sind in den Seitenwangen der Klinkenhebel 4.1 bis 4.6 angeordnet, wobei die Querbolzen 8.1 bis 8.6 mit ihren den Zuglaschen 6 gegenüberliegenden Enden durch eine in der Seitenwange vorgesehene langlochförmige Aussparung hindurch in Kulissen 12.1 bis 12.6 eingreifen. Die Kulissen 12.1 bis 12.6 begrenzen die möglichen Schwenkbewegungen der Klinkenhebel 4.1 bis 4.6. Darüber hinaus weisen die Kulissen 12.1 bis 12.6 in dem der Bereitschaftsstellung der Klinkenhebel 4.1 bis 4.6 entsprechenden Bereich eine Hinterschneidung 23.1, 23.2, 23.3, 23.4, 23.5 und 23.6 auf, in die die Querbolzen 8.1 bis 8.6 in der Bereitschaftsstellung der Klinkenhebel 8.1 bis 8.6 eingreifen. Dazu stehen die Querbolzen 8.1 bis 8.6 unter der Vorspannkraft von Federn 14. Das eine Ende der Feder greift an den Querbolzen 8.1 bis 8.6 an, wozu diese einen in der Zeichnung nicht dargestellten Einstich aufweisen können. Das andere Ende der Feder ist an der U-förmigen Schiene 3 gehaltert, was aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Zeichnung aber nicht gezeigt ist.
  • Außerdem weisen die Kulissen 12.1 bis 12.6 an dem der Arbeitsstellung des Klinkenhebels entsprechenden Ende eine Hinterschneidung 13.1 bis 13.6 auf, in die die Querbolzen 8.1 bis 8.5 in der Arbeitsstellung der Klinkenhebel 4.1 bis 4.5 unter der Vorspannkraft der Federn 14 eingreifen.
  • In der Zeichnung ist die Stapelsäule 1 ohne Lagergüter dargestellt. Die Klinkenhebel 4.1 bis 4.3 befinden sich in Arbeitsstellung, Klinkenhebel 4.4 in Bereitschaftsstellung und alle darauf folgenden Klinkenhebel 4.5 bis 4.6 in ihren Ruhestellungen innerhalb der U-förmigen Schiene 3. Beim Befüllen der Stapelsäule 1 werden die Lagergüter in Richtung des Pfeiles 19 zugeführt. Um die Führung der Lagergüter beim Einführen zu erleichtern kann an der Stapelsäule 1 ein nicht dargestelltes Einweisblech angebracht sein. Darüber hinaus kann mit den Schrauben 24 eine Schutzabdeckung befestigt werden.
  • Beim Einführen des vierten, in der Zeichnung nicht dargestellten Lagergutes stößt dieses am Ende auf den Tragarm 21.4 des Klinkenhebels 4.4 und bewegt diesen von der in der Zeichnung dargestellten Bereitschaftsstellung in seine Arbeitsstellung. Durch den Impuls des Lagergutes auf den Klinkenhebel 4.4 wird der Querbolzen 8.4 gegen die Vorspannkraft aus der Hinterschneidung 23.4 herausbewegt. In der Arbeitsstellung des Klinkenhebels 4.4 greift der Querbolzen dann wegen der Feder 14 in die Hinterschneidung 13.4 ein und ist dort wiederum verriegelt.
  • Bei der Bewegung des Klinkenhebels 4.4 von der Bereitschaftsstellung in die Arbeitsstellung wird der nächste Klinkenhebel 4.5 über die Zuglasche 6 in Bereitschaftsstellung bewegt und ist zur Aufnahme des nächsten Lagergutes bereit. Wenn die Arbeitsstellung des Klinkenhebels 4.4 erreicht ist, wird der Querbolzen 8.4 von der Feder 14 in seine Verriegelungslage in die Hinterschneidung 13.4 gezogen und verriegelt so den Klinkenhebel 4.4 in der Arbeitsstellung. Gleichzeitig wird der Klinkenhebel 4.5 durch den Querbolzen 8.5 in der Hinterschneidung 23.5 in der Bereitschaftsstellung verriegelt.
  • Dieser Vorgang wiederholt sich fortlaufend, bis die Stapelsäule 1 vollständig mit Lagergütern gefüllt ist und alle Klinkenhebel verriegelt sind. Dabei ist zu beachten, daß die mit einem Lagergut belegten Klinkenhebel auch dann in ihren Arbeitsstellungen verriegelt sind, wenn die Stapelsäule nicht vollständig gefüllt sein sollte.
  • Bei voll beladener Stapelsäule 1 wird die Arbeitsstellung des obersten Klinkenhebels 25 durch einen lediglich in 3 erkennbaren Federriegel 26 gesichert. Aufgrund der Steuerung über die Zuglaschen 6 sind damit auch alle anderen Klinkenhebel 4.1 bis 4.6 gesichert.
  • Zur Entnahme der Lagergüter wird zunächst der Federriegel gelöst. Dabei verbleibt der oberste Klinkenhebel 25 und alle anderen Klinkenhebel 4.1 bis 4.6 aufgrund des Gewichts der Lagergüter und der Verriegelung der Querbolzen 8.1 bis 8.6 in den Hinterschneidungen 13.1 bis 13.6 in der Arbeitsstellung.
  • Nun kann das zuletzt zugeführte Lagergut entnommen werden, wobei dann der oberste Klinkenhebel 25 aufgrund der Verriegelung noch in Arbeitsstellung verbleibt. Bei der Entnahme des nächsten Lagergutes stößt dieses an den obersten Klinkenhebel 25. Durch den übertragenen Impuls bewegt sich der oberste Klinkenhebel 25 von der Arbeitsstellung über die Bereitschaftsstellung in seine Ruhestellung innerhalb der U-förmigen Schiene 3 und das Lagergut kann entnommen werden. Durch die Steuerung der Klinkenhebel mittels der Zuglaschen 6 erfolgt gleichzeitig ein Verschwenken des nächstfolgenden Klinkenhebels von der Arbeitsstellung in die Bereitschaftsstellung, wobei der Querbolzen dieses Klinkenhebels durch den Impuls aus der Hinterschneidung der Arbeitsstellung herausbewegt wird.
  • Bei der in 2 dargestellten Situation befinden sich noch Lagergüter auf den Tragarmen 21.1 bis 21.3. Der Klinkenhebel 4.4 ist in seiner Bereitschaftsstellung und der Klinkenhebel 4.3 in seiner Arbeitsstellung verriegelt, indem der Querbolzen 8.4 in die Hinterschneidung 23.4 und der Querbolzen 8.3 in die Hinterschneidung 13.3 eingreifen.
  • Bei Entnahme des auf dem Klinkenhebel 4.3 gelagerten Lagergutes und Bewegung entgegen der Richtung des Pfeiles 19 stößt das Lagergut an den Klinkenhebel 4.4. Der dadurch übertragene Impuls hebt den Querbolzen 8.4 aus der Hinterschneidung 23.4, so daß der Klinkenhebel 4.4 unter seiner Vorspannung in Ruhestellung verschwenken und dem Lagergut den Weg freigeben kann. Gleichzeitig wird aufgrund der Steuerung über die Zuglaschen 6 auch der Querbolzen 8.3 aus der Hinterschneidung 13.3 herausbewegt und der Klinkenhebel 4.3 verschwenkt von der Arbeitsstellung in die Bereitschaftsstellung. Dort greift der Querbolzen 8.3 dann unter der Vorspannung der Feder 14 in die Hinterschneidung 23.3 ein und der Klinkenhebel 4.3 ist in Bereitschaftsstellung verriegelt.
  • Nach der Entnahme des letzten Lagergutes 22.1 aus der Stapelsäule 1 befindet sich der Klinkenhebel 4.1 in Bereitschaftsstellung und ist dort durch den Querbolzen 8.1 in der Hinterschneidung 23.1 verriegelt.
  • Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Beispielsweise könnte die Stapelsäule 1 auch in beliebiger anderer Einbaulage in Lager- und Transportbehältern für Lagergüter verwendet werden. Die Steuerung der Klinkenhebel ist dabei nicht nur über Zuglaschen denkbar, sondern könnte auch über Steuerarme erfolgen, die an den Klinkenhebeln vorgesehen sind. Die Vorspannung der Klinkenhebel in Richtung der Ruhestellung und der Querbolzen in Richtung der Verriegelungslage könnte auch über die Schwerkraft erfolgen, wobei dann gegebenenfalls zusätzliche Gewichte anzubringen wären.

Claims (8)

  1. Stapelsäule (1) zum Lagern oder Transportieren von Lagergütern mit einer Seitenwand (2) und Klinkenhebeln (4.14.6, 25), wobei an den Klinkenhebeln (4.14.6, 25) angeordnete Querbolzen (8.18.6) in in der Seitenwand (2) vorgesehene und die möglichen Schwenkbewegungen der Klinkenhebel (4.14.6, 25) begrenzende Kulissen (12.112.6) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulissen (12.112.6) in dem der Bereitschaftsstellung der Klinkenhebel (4.14.6, 25) entsprechenden Bereich Hinterschneidungen (23.123.6) aufweisen und die Querbolzen (8.18.6) in der Bereitschaftsstellung der Klinkenhebel (4.14.6, 25) unter einer Vorspannkraft stehend in die Hinterschneidungen (23.123.6) eingreifen.
  2. Stapelsäule (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulissen (12.112.6) auch an dem der Arbeitsstellung der Klinkenhebel (4.14.6, 25) entsprechenden Ende Hinterschneidungen (13.113.6) aufweisen und die Querbolzen (8.18.6) in der Arbeitsstellung der Klinkenhebel (4.14.6, 25) unter einer Vorspannkraft stehend in die Hinterschneidungen (13.113.6) eingreifen.
  3. Stapelsäule (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannkraft von der Gewichtskraft des Querbolzens (8.18.6) erzeugt ist.
  4. Stapelsäule (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannkraft von einer Feder (14) erzeugt ist.
  5. Stapelsäule (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Klinkenhebel (4.14.6, 25) Zuglaschen (6) vorgesehen sind und die Querbolzen (8.18.6) gleichzeitig als Zuglaschenbolzen ausgebildet sind.
  6. Stapelsäule (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterschneidungen (23.123.6) so ausgestaltet sind, daß die Querbolzen (8.18.6) beim Be- und Entladen der Stapelsäule (1) durch das Lagergut aus den Hinterschneidungen (23.123.6) herausbewegbar sind.
  7. Stapelsäule (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein verschiebbares Riegelblech vorgesehen ist, das die Konturen der Kulissen (12.112.6) zumindest in den die Hinterschneidungen (13.113.6, 23.123.6) aufweisenden Bereichen ergänzt.
  8. Stapelsäule (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Federriegel (26) zur Verriegelung der Arbeitsstellung des obersten Klinkenhebels (25) vorgesehen ist.
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