DE614685C - Gasheizofen - Google Patents
GasheizofenInfo
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- DE614685C DE614685C DEJ47591D DEJ0047591D DE614685C DE 614685 C DE614685 C DE 614685C DE J47591 D DEJ47591 D DE J47591D DE J0047591 D DEJ0047591 D DE J0047591D DE 614685 C DE614685 C DE 614685C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/002—Stoves
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Tunnel Furnaces (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. JUNI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36 b GRUPREl
Junkers & Co., G. m. b. H. in Dessau
Gasheizofen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1933 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Gasheizöfen mit einer abgasführenden Verbrennungskammer
und einem mit Abstand von dieser Kammer angeordneten Heizmantel, der mittelbar
von den Verbrennungsgasen erwärmt wird. Bei den bisher bekannten Gasheizöfen
dieser Art ist die Verbrennungskammer in den Außenmantel besonders eingesetzt. Beim
erfindungsgemäßen Gasheizofen bestehen aber je eine Begrenzungswand der Verbrennungskammer
zusammen mit einer Wand des äußeren Ofenmantels aus einem einzigen Stück Blech. Dadurch ist der Vorteil erreicht, daß
den Wärmeübergang nachteilig beeinflussende und besonders Spannung erzeugende Verbindungsnähte
in den Zonen höchster Temperatur, also nahe beim Brenner, vermieden
sind. Außerdem ist der Aufbau des Gasheizofens wesentlich vereinfacht.
ao In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht,
und zwar zeigt
Abb. ι einen Querschnitt durch einen Gasheizofen
und
.25 Abb. 2 einen Schnitt nach Linie H-II der Abb. i.
10 ist der Ofenaußenmantel und 11 die
Verbrennungskammer innerhalb dieses Mantels. Die Verbrennungskammer 11 wird von
zwei Seiten wänden 12, 13 begrenzt, die mit Abstand von den Wänden 14, 15 des Außeumantels
10 angeordnet sind, und durchzieht den vom Außenmantel 10 umschlossenen Raum
nahezu in seiner ganzen Höhe, so daß zwei Räume 16, 17 entstehen. Die von dem Brenner
18 aufsteigenden Verbrennungsgase durchziehen die Verbrennungskammer 11 und geben
dabei Wärme an die im Raum 16 befindliche Luft ab, die ihrerseits wieder die Wand 14
des Außenmantels erwärmt, der seine Wärme der Umgebung mitteilt. Die Heizwand 14
wird also nicht von den Verbrennungsgasen berührt, sondern lediglich mittelbar erwärmt,
so daß sie keine übermäßig hohe Temperatur annehmen kann. Die Verbrennungsgase strömen
dann in den Raum 17 und ziehen durch den Abgasstutzen 19 ab. Da die Verbrennungsgase
beim Eintritt in den Raum 17 bereits ziemlich stark abgekühlt sind, wird auch
die Rückwand 15 des Gasofens nicht übermäßig
heiß.
Die Verbrennungskammer 11 und der Außenmantel werden nun gemäß der Erfindung
von einem einzigen Blech gebildet, das in. die Form a, b, c, d, e, f, g gebogejn ist.
Der ganze Ofen besteht also nur aus einem in die Form eines umgekehrten U gebrachten
Bleches mit nach innen umgebogenen Schenkeln und ist infolgedessen einfach herzustel-.
len, da nur ein einziges Werkzeug (Biegevorrichtung) erforderlich ist, mit dem in einem
Gange sowohl def Außenmantel ι ο als auch die Verbrennungskammer 11 geformt werden.
Der Wärmeübergang zwischen Verbrennungskammer und benachbarten Räumen kann hierbei
durch Verbindungsnähte, z. B. Falznähte, nicht beeinflußt werden. Die Herstellung wird
nicht wesentlich verteuert, wenn man anstatt
eines Bleches zwei Bleche formt, die an der mit 20 bezeichneten Stelle des Ofens miteinander
verschweißt werden. Wesentlich ist, daß je eine Wand der Verbrennungskammer und eine Wand des Außenmantels Teile eines
Formstückes sind.
Seitlich wird der Ofen durch Wände 21 begrenzt, die durch durchgehende Rohre 22
gehalten und durch Anker 23 gegen den Außenmantel gepreßt werden. In dem Ausführungsbeispiel
wird das Brennerrohr 18 gleichzeitig als Halterohr benutzt. 24 ist
ein Gestell, auf dem der Ofen ruht und das ebenfalls aus dem Mantelblech geformt sein
kann. Die Ofenvorderseite ist zweckmäßig gewölbt und mit rinnenförmigen ,Vertiefungen
25 versehen.
Um Öfen verschieden großer Leistungen zu erhalten, braucht man nur die Länge des
ao Bleches zu verändern, während die Höhe unverändert bleiben kann. Hieraus ergibt sich
der Vorteil, daß Öfen aller Leistungen hergestellt werden können, ohne für jede Ofengröße
ein besonderes Werkzeug (Biegevor-
Ä5 richtung) haben zu müssen. Es genügt vielmehr
eine Vorrichtung, die man ohne Änderung für alle Ofengrößen verwenden kann.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Gasheizofen mit einer abgasführenden Verbrennungskammer und einem mit Abstand von dieser Kammer angeordneten äußeren Ofenmantel, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Begrenzungswand (12, 13) der Verbrennungskammer (11) zusammen mit einer Wand (14, 15) des äußeren Ofenmantels (10) aus einem Stück Blech bestehen.
- 2. Gasheizofen nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß die Vorder- und Rückwand (14, 15) des äußeren Ofenmantels und die beiden Längsbegrenzungswände (12, 13) der Verbrennungskammer ein Stück bilden.
- 3. Gasheizofen nach Anspruch 2, dadurch -gekennzeichnet, daß der Mantelkörper aus einem U-förmigen Blech besteht, dessen nach unten gerichtete Schenkelenden nach innen gebogen sind, wobei die umgebogenen Teile die Begrenzungswände (12, 13) der Verbrennungskammer bilden.
- 4. Gasheizofen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten des Mantelkörpers durch Bleche (21) abgedeckt sind, die durch längs durch den Ofen laufende Anker (23) mit dem Mantel zusammengehalten werden.
- 5. Gasheizofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennerrohr (18) gleichzeitig als Halterohr für die Seitenwände (21) des Ofens dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ47591D DE614685C (de) | 1933-07-16 | 1933-07-16 | Gasheizofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ47591D DE614685C (de) | 1933-07-16 | 1933-07-16 | Gasheizofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE614685C true DE614685C (de) | 1935-06-14 |
Family
ID=7206498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ47591D Expired DE614685C (de) | 1933-07-16 | 1933-07-16 | Gasheizofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE614685C (de) |
-
1933
- 1933-07-16 DE DEJ47591D patent/DE614685C/de not_active Expired
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