DE61425C - Verfahren zum Brennen von Portland-Cement unter Anwendung von Hohlsteinen - Google Patents
Verfahren zum Brennen von Portland-Cement unter Anwendung von HohlsteinenInfo
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- DE61425C DE61425C DENDAT61425D DE61425DA DE61425C DE 61425 C DE61425 C DE 61425C DE NDAT61425 D DENDAT61425 D DE NDAT61425D DE 61425D A DE61425D A DE 61425DA DE 61425 C DE61425 C DE 61425C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B7/00—Hydraulic cements
- C04B7/36—Manufacture of hydraulic cements in general
- C04B7/38—Preparing or treating the raw materials individually or as batches, e.g. mixing with fuel
- C04B7/40—Dehydrating; Forming, e.g. granulating
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
Description
KAISERLICHES
patentamt\%
Zur Erlangung eines gleichmäfsig guten Portland-Cements (künstlichen) ist es nothwendig,
dafs die aus dem gemahlenen Rohmaterial geformten Steine diejenige Form erhalten,
die einen gleichmä'fsigen Brand ermöglichen.
Die bis heute angewendete Form dieser Steine ist die der Vollkörper. Diese Vollkörper
brennen nur von aufsen nach innen, d. h. das Aeufsere ist bereits gar, wenn das Innere noch nicht diesen Zustand erreicht hat.
Die Folge davon ist, dafs ein ungleichmäfsiges Brennproduct erhalten wird, und zwar:
1. das Aeufsere der Körper gar, das Innere ungar,
Endergebnifs: Ungleichmäfsigkeit;
2. das Aeufsere übergar, das Innere gar,
Endergebnifs: Ungleichmäfsigkeit.
Endergebnifs: Ungleichmäfsigkeit.
Diese Endziele werden erhalten selbst bei gleichmäfsigstem Brande.
Kommen nun noch Unregelmäfsigkeiten im Betrieb des Ofens selbst vor, so wächst dadurch
die Ungleichmäfsigkeit des Brenngutes ganz bedeutend.
Aufgehoben wird dieser Uebelstand, wenn die aus dem Rohmehl geformten Steine eine
solche Gestaltung erhalten, dafs ein Brennen derselben gleichzeitig auch von innen aus, von
ihrem Kern heraus, stattfinden kann.
Zu dieser Gestaltung gehören für vorliegenden Zweck alle Hohlkörper, vorzüglich sogen.
Lochsteine.
Obgleich Hohlkörper und Lochsteine alte Bekannte sind, so ist doch die Verwendung
dieser Formen in der Portland-Cementbrennerei zur Erlangung eines gleich mäfsigen Brenngutes
neu und unbekannt.
Bei Anwendung von Hohlkörpern findet ein Garbrennen der Rohkörper von innen und
aufsen gleichmäfsig statt, da die zwischen die Rohsteine gestreute Kohle in die inneren Oeffnüngen
hineinfällt und von dort verbrennt. Zugleich wird der Zug im Ofen ganz bedeutend
durch die Anwendung solcher Hohlformen erhöht, weil:
1. die bereits gebrannten Körper die Luft viel leichter hindurchstreichen lassen, sich mithin
rascher abkühlen;
2. weil die in der Feuerzone (Herd) befindlichen Hohlsteine die Brennluft durch die
Lochsteine hindurchleiten, den Durchgang derselben somit erleichtern. Weil nun infolge der
Erhitzung und des Erglühens der Steine auch von innen aus die glühende Gesammtfläche bedeutend
vergröfsert ist, so wird auch dadurch schon ein bedeutend gröfserer Zug bedingt;
3. weil die Hohlsteine, so lange sie über der Feuerzone sind, in der Vorwärmung sich
befinden, die Verbrennungsgase leichter hindurchlassen,
die Wärme rascher annehmen und die Steine zugleich von innen und aufsen erwärmt
werden.
Diese ebengenannten drei Punkte allein sind es nicht, welche von ganz wesentlichem Vortheil
für die Portland-Cementbrennerei sind, es ist
4. noch das ganz bedeutend schnellere Austrocknen der aus der Presse gekommenen
Rohsteine, welches durch die Hohlsteine dadurch erlangt wird, dafs die trocknende Luft
zugleich durch die Körper hindurchstreichen und somit auch ein Trocknen derselben von
innen nach aufsen stattfinden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Brennen von Portland-Cement unter Anwendung von Hohlsteinen (Hohlkörpern), zu welchen das Cement-Rohmehl mittelst Nafs- oder Trockenpressung geformt wird, um ein Brennen dieser Steine (Körper) auch von innen nach aufsen, wie beschrieben, zu bezwecken, zur Erlangung eines vollkommen gleichmäfsigen Brenngutes und Erhöhung des Zuges im Brennofen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61425C true DE61425C (de) |
Family
ID=335487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61425D Expired - Lifetime DE61425C (de) | Verfahren zum Brennen von Portland-Cement unter Anwendung von Hohlsteinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61425C (de) |
-
0
- DE DENDAT61425D patent/DE61425C/de not_active Expired - Lifetime
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