DE613987C - Freiluftlager - Google Patents

Freiluftlager

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DE613987C
DE613987C DEH140997D DEH0140997D DE613987C DE 613987 C DE613987 C DE 613987C DE H140997 D DEH140997 D DE H140997D DE H0140997 D DEH0140997 D DE H0140997D DE 613987 C DE613987 C DE 613987C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/22Hammocks; Hammock spreaders

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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Aus Gesundheitsrücksichten ist der Mensch auf ein Nachtlager angewiesen, wo er vor Kälte und Regen geschützt ist und welches, wenn es die Erholung· des Körpers von Anstrengungen ermöglichen soll, auch eine gewisse Bequemlichkeit und Weichheit aufweisen soll. Da nun vielerorts Gasthäuser, Hütten usw. nicht zur Verfügung stehen, kam der Gedanke auf, eine ortsbeweglich© Unterkunft zu schaffen, welche auf die Wanderung mitgerfbmmen werden kann, so daß, ungebunden ian das Vorhandensein einer festen Unterkunft, an jeder geeigneten Stelle gelagert werden kann. Als solche Lagereinrichtungen dienten bisher Zelte, Hängematten und Schlafsäcke für sich allein oder in Verbindung mit Zelten. Aus wasserdichtem Material hergestellt, bieten sie einen leidlichen Schutz gegen Niederschläge. Um aber auch einen Schutz gegen Kälte zu
ao bieten, müssen diese Lagereinrichtungen entweder noch besonders wärmegeschützt werden, oder es muß die mitgeführte Kleidung entsprechend gewählt werden. Dadurch wird aber Raumbedarf und Gewicht des Gepäckes derart erhöht, daß in vielen Fällen die Verwendung dieser Lagereinrichtungen in Frage gestellt wird.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Freiluftlager, bei dem der Körpier nach oben durch eine wärmeschützende Decke bedeckt wird, während unter dem Lager ein durch eine Stoffhülle gebildeter Luftraum beheizt wird. Wasserdichte Stoffe können heute sehr dünn und leicht hergestellt werden, so daß in dieser Beziehung keinerlei Schwierigkeiten bestehen. Anstatt nun, wie bisher, dem Einfluß der tiefen Temperaturen durch möglichst wirksamen Wärmeschutz entgegenzuwirken, wird bei dem Freiluftlager gemäß der Erfindung Wärme zugeführt. Dadurch kann der Wärmeschutzstoff auf einen Bruchteil vermindert werden, wodurch die obenerwähnten Nachteile vermieden werden.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Freiluftlagers sehematisch dargestellt.
Es zeigen:
Abb. ι leinen Längsschnitt durch ein Freiluftlager in Form einer Hängematte,
Abb. 2 einen Schnitt gemäß Linie I-1 in Abb. i,
Abb. 3 leinen Querschnitt eines Freiluftlagers, bei dem die Lagerung für den Körper auf einem zusammenlegbaren Gestell angeordnet ist.
Das Freiluftlager weist eine Liegehahn 1 für den Körper auf, an deren Schmalseiten Strickwerke 2 zum Befestigen am Baum u. dgl. angeordnet sind, so daß das Ganze die Form einer Hängematte erhält. Die Tragseile werdenmit Schutzvorrichtungen versehen, welche verhindern, daß Regenwasser an ihnen entlang dem Lager zufließt. Das Köpfende der Liegebahn 1 ist mit einer Haube 3 versehen. Nach oben ist die Liegebahn 1 durch eine Decke 4, welche mit einer Wärmeschutzeinlage 5 versehen werden kann, abgedeckt. Unterhalb der Liegebahn 1 ist durch eine;

Claims (6)

Stoffhülle 6 ein Luftraum gebildet. In diesem Luftraum sind ein oder mehrere Heizkörper 7 angeordnet. Im oberen Teil des Luftraumes, nämlich unter dem Kopf- und dem Fußende der Liegebahn r, sind Öffnungen 8 vorhanden, durch welche verbrauchte Luft ins Freie entweichen kann, und im untersten Teil weist die Stoffhülle 6 einen luftdurchlässigen Einsatz 9 auf j durch welchen frische Luft in den Luftraum leintreten kann. An Stelle des luftdurchlässigen Einsatzes 9 können auch einige Öffnungen vorgesehen werdein. Die Anordnung der Luftein- und -austrittsöffnungen ist so, daß eine möglichst günstige Wärmeverteilung stattfindet. Die Liegebahn 1 für den Körper wird auf diese Weise von unten beheizt. Dabei kann die Atmungsluft nicht oder nur wenig durch Abgase des Heizkörpers verunreinigt werden, da der beheizte Raum fast vollständig von dem Raum, in welchem sich der Körper befindet, getrennt ist und die Atmungsluft unmittelbar aus dem Freien bezogen wird. Im Bedarfsfalle kann die Liegebahn ι auch ganz oder teilweise luftdurchlässig gehalten werden, uim erwärmte Luft nach oben steigen zu lassen. Das FreJluftlager kann auch statt zum Aufhängen mittels Strickwerke 2 mit irgendeinem zusammenlegbaren Gestell 2' versehen werden, welches auf den Boden aufgestellt werden kann und auf welches die Liegebahn 1 für den Körper aufgespannt wird. Die den Luftraum unterhalb der Liegebahn 1 bildende Stofjfhülle 6 umgibt das Gestell 2' vollständig. An ihrem unteren Ende weist sie den luftdurchlässigen Einsatz 9 oder Öffnungen für den Eintritt der Frischluft auf. Die Liegebahn, 1 für den Körper ist vorteilhaft durch leine taschenförmig ausgebildete Decke 4 abgeschlossen. Beim Gebrauch des Lagers können dann die entbehrlichen Kleidungsstücke in diese Tasche 'eingebracht werden, und sie wirken auf diese Weise an dem Wärmeschutz mit. Ist das Lager von solcher Ausbildung, daß eine Einsteigöffinung vorgesehen werden muß, so wird dieselbe vorteilhaft mit einem Reißverschluß, welcher ein rasches und bequemes Öffnen und Schließen ermöglicht, versehen. Alle Öffnungen des Lagers werden mit Schutzvorrichtungen versehen, welche das Eindringen von Mücken und Insekten aller Art verhindern. Die Art der Heizung des Luftraumes unter der Liegebahn ι kann verschieden sein; sowohl Heizkörper, bei welchen eine katalytische Verbrennung des Brennstoffes stattfindet, wie auch solche mit offener Verbrennung oder mittelbarer Heizung können verwendet werden. Heizkörper mit katalytischer Verbrennung haben den Vorteil, daß sie nicht empfindlich sind und daß sie mit niedriger Verbrennungstemperatur arbeiten. ■ Patentansprüche:
1. Freiluftlager, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager aus leiner Liegebahn (i) für den Körper besteht, die nach oben durch eine mit einer wärmeschützenden Einlage (5)' versehene wasserdichte Decke (4) überdacht wind, während unter der Liegebahn (1) ein durch eine Stoffhülle (6) gebildeter Luftraum beheizt wird.
2. Freiluftlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben abschließende Decke (4) mit einer Kopfhaube (3) versehen ist.
3. Freiluftlager nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffhülle (6) unter der Liegebahn (1) im unteren Teil leinen Lufteintritt (9) und mindestens oben leine Öffnung (8) für den Austritt der Luft nach außen aufweist.
4. Freiluftlager nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegebahn (1) nach Art einer Hängematte (2) ausgebildet ist.
5. Freiluftlager nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegebahn (1) auf eimern zusammenlegbaren Gestell (2') angeordnet ist.
6. Freiluftlager nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegebahn (1) mindestens teilweise für die erwärmte Luft durchlässig ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH140997D 1934-08-23 1934-08-23 Freiluftlager Expired DE613987C (de)

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DEH140997D DE613987C (de) 1934-08-23 1934-08-23 Freiluftlager

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DE613987C true DE613987C (de) 1935-05-29

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DE (1) DE613987C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998057567A1 (de) * 1997-06-16 1998-12-23 Schneeberger Koenig Rolf Hängematte mit wetter- und insektenschutz

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998057567A1 (de) * 1997-06-16 1998-12-23 Schneeberger Koenig Rolf Hängematte mit wetter- und insektenschutz

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