DE613700C - Absperrvorrichtung - Google Patents

Absperrvorrichtung

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DE613700C
DE613700C DEK127209D DEK0127209D DE613700C DE 613700 C DE613700 C DE 613700C DE K127209 D DEK127209 D DE K127209D DE K0127209 D DEK0127209 D DE K0127209D DE 613700 C DE613700 C DE 613700C
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DEK127209D
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MARLE SCHAEKEL GEB KURTH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/16Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members
    • F16K1/18Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps
    • F16K1/22Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation crossing the valve member, e.g. butterfly valves
    • F16K1/226Shaping or arrangements of the sealing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

13-JU& 1535
Die Erfindung betrifft eine Absperrvorrichtung mit· einem an seinem ganzen Umfang abdichtenden Drehkörper. Solche Drehkörper sind bereits bekannt, doch wurde bisher die Drehachse außerhalb des Drehkörpers angeordnet. Das hat zur Folge, daß der Drehkörper eine Schwenkbewegung um seine Drehachse beschreiben muß. Infolge dieser Schwenkbewegung passen das Ventil und die kegelförmige Dichtungsfläche des Ventilsitzes nur in einer ganz bestimmten Lage zusammen, die Dichtungsfläche muß also genau bearbeitet sein. Beim Erfindungsgegenstand ist das nicht nötig, weil der Drehkörper um eine Achse drehbar ist, deren Drehpunkt in der Mittelebene der Dichtungsfläche des Drehkörpers liegt. Eine solche Anordnung ist auch bereits bekannt, bei ihrer bisherigen Ausführung wurde aber die Dichtung an "den Drehzapfen des Drehkörpers unterbrochen, so daß hier keine Dichtung bestand.
Beim Erfindungsgegenstand werden die Vorteile beider Anordnungen vereinigt, ohne daß dadurch Nachteile entstehen. Gemäß der Erfindung wird zur Abdichtung des Drehkörpers eine Gegenfläche für die Dichtungsfläche des Drehkörpers vorgesehen, die in ihrer einfachsten Ausbildung ein ringförmiger Dichtungsansatz ist. Dieser Dichtungsansatz kann als vorspringender Teil in ein Rohr oder auf eine Platte gesetzt werden.
Der an seinem ganzen Umfang abdichtende Drehkörper ist in dem ringförmigen Ansatz bzw. in ringförmiger Fassung angeordnet und an mindestens einem Lagerarm befestigt. Der Lagerarm hat seinen Drehpunkt in der Mittelebene der Dichtungsfiäche des Drehkörpers und ist so abgekröpft, daß er den Dichtungsansatz umfaßt oder überbrückt. Auf diese Weise wird durch die Abkröpfung eine ununterbrochene Dichtungsfläche am Drehkörper erhalten und die Schwenkbewegung des Drehkörpers vermieden.
Anstatt die Gegenfläche an einer ringförmigen Fassung auszubilden, kann man sie zum Teil von dem abzudichtenden Element, etwa einem Rohr, selbst bilden lassen und an den Stellen, wo gekröpfte Arme liegen, von den Armen umfaßte Dichtungseinsätze anordnen.
Der Erfindungsgegenstand hat ferner gegenüber der bekannten Vorrichtung mit schwenkbarem Drehkörper den Vorzug, daß er geringere Drehmomente und daher geringere Antriebskraft erfordert. Entsprechend braucht er auch ein weniger stark ausgebildetes Antriebsgestänge. Dies und der Wegfall der kegelförmigen, genau bearbeiteten Dichtungsfläche ermöglichen auch eine billigere Herstellung des Erfindungsgegenstandes.
Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh-
des
Erfindungsgegenstands
rungsbeispiele
dargestellt.
-^ Abb. ι bis 4 zeigen eine Ausführungsform, bei der die Gegenfläche in einem Rohr nur zum Teil durch von den abgekröpften Armen
umfaßte Dichtungsansätze gebildet wird. Abb. ι ist ein Querschnitt, Abb. 2 ein senkrechter. Abb. 3 ein waagerechter Längsschnitt des Rohrs, Abb. 4 ein teilweise abgebrochener S Grundriß des Rohrs. Abb. 5 zeigt im Längsschnitt ein Rohr, bei dem dieDichtungsansätze dem Rohr angegossen sind, Abb. 6 ist ein teilweise aufgebrochener Aufriß einer Ausführungsform mit ringförmigem Dichtungsansatz, und Abb. 7 ist ein waagerechter Längsschnitt der Ausführungsform nach Abb. 6.
In Idem Rohr 1 (Abb. 1 bis 4) ist durch senkrechte Seitenwände 2, die von der waagerechte» Mittelebene des Rohres nach oben gehen, eine Hauptkammer von rechteckigem Querschnitt gebildet. Die Kammer wird oben ' durch einen Deckel 7 abgeschlossen, der an Flanschen 3 der Seitenwände 2 befestigt ist. Die Hauptkammer ist unten zu einer engeren Xebenkammer4 eingezogen, die durch den Boden 5 abgeschlossen ist.
Der Drehkörper 13 ist ein kreisförmiges Klappenventil, dessen Drehpunkt in der Mittelebene seiner Dichtung 18 liegt. Die Gegenfläche für die Fläche der Dichtung 18 wird oberhalb der waagerechten Mittelebene des Rohres 1 von den beiden Stirnwänden 8 'der Hauptkammer und von einem zwischen die Stirnwände eingesetzten Dichtungsansatz 14 gebildet, der, wie Abb. 4 zeigt, im Grundriß halbkreisförmig ist. Unterhalb der Mittelebene bilden die beiden Seitenflächen des Rohrs ι und ein Ansatz 15 die Gegenfläche.
Zum Antrieb des Drehkörpers 13 dient eine Welle 10, die durch Stopfbüchse 9 am Dekkel 7 nach innen geführt ist. Der Einsatz 14 wird von einem abgekröpften Teil oder Kurbelarm 16 der Welle überbrückt, dessen inneres Ende am Drehkörper 13 befestigt ist. Diametral der Welle 10 gegenüber ist in den Boden 5 der Nebenkammer 4 ein Zapfen 21 eingesetzt, der von einem Auge 12 am äußeren linde eines am Drehkörper 13 befestigten, über den Einsatz 15 hinüber gekröpften Arm 11 erfaßt wird. Das innere Ende des Zapfens 21 ist in eine Bohrung des Einsatzes 15 eingelassen. Der Sechskantkopf des Zapfens 21 kann durch eine Unterlagscheibe oder Dichtungsplatte 22 mit Haken 23 und 24 gesichert werden.
Die abgekröpften Arme 11 und 16 umfassen oder überbrücken die Einsätze 14 und 15 in solcher Weise, daß einerseits die Dichtung ιS des Drehkörpers 13 nicht unterbrochen wird, anderseits aber der Drehkörper keine Schwenk-, sondern eine Drehbewegung ausführt. Die Achse der Welle 10 und des Zapfens 21 geht durch die Mittelebene der Dich-• tung 18 und verläuft nicht seitlich vom Drehkörper wie bei der bekannten Vorrichtung. Der Drehkörper braucht deshalb auch nicht wie bei der Schwenkvorrichtung zum Abdichten eine bestimmte Lage auf einem genau bearbeiteten Ventilsitz einzunehmen, vielmehr kann die Gegenfläche ein einfacher Zylinder sein. Die abgekröpften Arme n und ιό erhalten zweckmäi3ig Stromlinienquerschnitt, wie Abb. 3 und 4 zeigen, um den Flüssigkeitswiderstand, nach Möglichkeit zu verringern. Die parallel zur Rohrachse gerichteten Teile der abgekröpften Arme bewegen sich in Aussparungen 19 und 20. Diese Aussparungen geben an sich Anlaß zur Wirbelbildung, doch ist diese Störung unbedeutend, da die Aussparungen nicht sehr groß zu sein brauchen. Bei der erwähnten Vorrichtung mit schwenkbar gelagertem Drehkörper geht dagegen ein Spielraum für die Schwenkbewegungdes Ventilkörpers um den ganzen Ventilsitz herum, so daß die Störung viel größer wird.
Zum Antrieb der Welle 10 kann ein Handrad 2ö angebracht werden. Die Reibung in der Stopfbuchse 9 genügt oft schon, um den Drehkörper 13 in einer gegebenen Lage zu halten, doch kann auch eine Feder 25 vorgesehen sein, die durch Reibung oder Verzahnung das Rad 26 hält.
Der Drehkörper 13 ist durch die Welle 10 am Deckel 7 aufgehängt und daher einfach go aus- und einzubauen, nachdem der Zapfen 21 von außen herausgezogen worden ist.
Hat die Rohrleitung 1 · einen andern als Kreisquerschnitt, etwa den Querschnitt einer Ellipse oder eines Rechteckes, so kann man die- Drehachse des Drehkörpers seitlich von seinem Mittelpunkt anordnen, so daß der Flüssigkeitsdruck das Bestreben hat, den Drehkörper in eine bestimmte Lage zu bringen, beispielsweise zu schließen.
Die Dichtung kann beliebiger Art sein, sie kann auf der Leitungswand und auf den Einsätzen sowie auf dem Drehkörper angeordnet sein. Hier ist sie beispielsweise auf dem Drehkörper gelagert.
Eine vereinfachte Ausführungsform zeigt Abb. 5, in der eine Ringwand3.1 in das Rohr 1 eingegossen wird und die Kammern 19 und 20 durch Ausfräsen erhalten werden.
Abb. 6 und 7 zeigen einen ringförmigen ito Dichtungsansatz, die Fassung 2>3, an der Wand 32 eines Behältexs befestigt. Derartige Anordnungen eignen sich auch zum Verschluß von Öffnungen, beispielsweise Fenstern oder Luken in Schiffswänden. Der Drehkörper 13 ist mit seiner Dichtung 18 in der Fassung 33 eingesetzt und steht durch einen Bügel 36 mit über die Fassung gekröpften seitlichen Armen mit zwei Zapfen 34 und 35 in Lagern 38 und 39 an der Platte 32 in Verbindung. Der Bügel 36 erfaßt den Drehkörper 13 in der Mitte und stützt denselben
schräg ab. Die Fassung 33 springt in das Innere oder an der Außenseite des Behälters vor. Zum Antrieb des Drehkörpers 13 dient ein LJ-Bügel T1J, dessen beide Schenkel an dem Bügel 36 befestigt sind. Kin Loch 40 im Steg des Bügels 37 dient zum Angriff einer Kette o. dgl.
Das Anwendungsgebiet des Erfmdungsgegenstands beschränkt sich nicht auf die dargestellten Beispiele einer Rohrdichtung und des Abschlusses eines Behälters, sondern die Erfindung kann mit entsprechender Abänderung auch für Fenster, Türen, Schützen in offenen Kanälen u. dgl. verwendet werden.
Der Drehkörper 13 kann in der Abschlußstellung, wie in Afcb. 3, 6 und 7 dargestellt, schräg zur Achse cfeSsRohrs oder des Ansatzes stehen, oder auch, was nicht dargestellt ist, senkrecht zur Achse. Der Leitungsquerschnitt kann nicht nur kreisförmig, wie dargestellt, sondern auch elliptisch, rechteckig oder anderweitig polygonal sein. Abweichungen vom Kreisquerschnitt bieten die Möglichkeit, den Drehkörper einseitig zu beeinflüssen, wie beschrieben. Bei der Anwendung einer elastischen Dichtung ist es auch möglich, den Drehkörper selbst bei kreisförmigem Roh !'querschnitt etwa exzentrisch zu lagern. 1st die Anordnung nach Abb. 6 und 7 beispielsweise ein Fenster oder eine Luke in einer Sohiftswand, so schließt das Wasser die Öffnung selbsttätig unter der Einwirkung der ('inseitigen Kraft.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Absperrvorrichtung für Rohre o. dgl. mit einem an seinem ganzen Umfang abdichtenden Drehkörper, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abdichten des Drehkörpers eine Gegenfläche zu seiner Dichtungsfläche vorgesehen ist, die mindestens zum Teil von einem Dichtungsansatz gebildet wird, und daß der Drehkörper an mindestens einem abgekröpften, den Dichtungsansatz umfassenden Lagerarm befestigt ist. dessen Drehpunkt in der Mittelebene der Dichtungsfläche (18) des Drehkörpers liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenfläche von einer ringförmigen Fassung (33) zur Aufnahme des Drehkörpers (13 j gebildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK127209D 1932-10-06 1932-10-06 Absperrvorrichtung Expired DE613700C (de)

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DE (1) DE613700C (de)

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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