DE61365C - Prefsform für verzierte Prefsglashohlkörper - Google Patents

Prefsform für verzierte Prefsglashohlkörper

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DE61365C
DE61365C DENDAT61365D DE61365DA DE61365C DE 61365 C DE61365 C DE 61365C DE NDAT61365 D DENDAT61365 D DE NDAT61365D DE 61365D A DE61365D A DE 61365DA DE 61365 C DE61365 C DE 61365C
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DE
Germany
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ring
bolts
mold
cavity
moving
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Application number
DENDAT61365D
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actiengesellschaft SÄCHsische Glasfabrik vorm. Berthold & Hirsch in Radeberg
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B11/00Pressing molten glass or performed glass reheated to equivalent low viscosity without blowing
    • C03B11/06Construction of plunger or mould
    • C03B11/10Construction of plunger or mould for making hollow or semi-hollow articles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B11/00Pressing molten glass or performed glass reheated to equivalent low viscosity without blowing
    • C03B11/06Construction of plunger or mould
    • C03B11/08Construction of plunger or mould for making solid articles, e.g. lenses
    • C03B11/082Construction of plunger or mould for making solid articles, e.g. lenses having profiled, patterned or microstructured surfaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B2215/00Press-moulding glass
    • C03B2215/40Product characteristics
    • C03B2215/41Profiled surfaces

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 32:" Glas.
Bei der Herstellung von Bechergläsern aus Prefsglas, welche auf ihrer Aufsenfläche mit vertieften Verzierungen (Kugeln, Oliven, Sternen u. s. w.) versehen sind, mufsten bisher mehrtheilige Formen, d. h. solche Formen, welche aus mehreren, durch senkrechte Theilungen von einander zu trennenden Stücken bestanden, zur Anwendung gelangen, da die auf der Innenfläche der Form vorstehenden Verzierungen eine Herausnahme des geprefsten Bechers aus der geschlossenen Form nicht gestatteten.
Es mufste diese mehrtheilige Form nach Vollendung der Prefsoperation aus einander genommen werden, um den geprefsten Becher aus der Form zu entfernen.
Diese mehrtheiligen Formen haben u. a. auch den Nachtheil, dafs sich an der Stofsfuge zweier Formtheile immer eine Naht im Glas kenntlich macht, die sich auf der Umfläche des Bechers so oft wiederholt, als Theile zur Zusammensetzung der Form gehören. Die Stofsfugen erweitern sich durch das fortwährende Oeffhen und Schliefsen der Formen, wodurch die Nähte an dem Prefsglaskörper immer mehr und mehr hervortreten.
Nach vorliegender Erfindung kommt nun eine geschlossene Form zur Herstellung der Becher oder dergleichen Gegenstände aus Prefsglas zur Anwendung, bei welcher das Entfernen der fertig geprefsten, mit vertieften Verzierungen auf der Aufsenfläche versehenen Prefsglasgegenstände keinerlei Schwierigkeit bereitet;" es fallen bei dieser Form die senkrechten Nähte im Glas ganz fort.
Die Form ist auf der Zeichnung in Fig. ι im senkrechten, in Fig. 2 im waagrechten Schnitt zur Herstellung von konisch zulaufenden Bechergläsern A dargestellt, deren Oberfläche beispielsweise mit vertieften Kugeln B und Sternen C, und zwar jedes dreimal auf der Aufsenfläche, verziert werden soll.
D ist die Prefsform, E der Abfallboden und F der Prefsstempel. Die Prefsform D ist an geeigneten Stellen mit radial stehenden Löchern zur Aufnahme der eisernen Bolzen α und b versehen. Diese Bolzen tragen auf ihrem ' dem Mittel der Presse zugekehrten Kopf die Verzierung erhaben, so beispielsweise die Bolzen a erhabene Kugelflächen, die Bolzen b erhabene Sterne.
Mit diesen Verzierungen treten die Bolzen so weit in die Form hinein, dafs bei dem Prefsvorgang unter Bildung des Bechers in dessen Aufsenfläche die vertieften Abdrücke der Verzierung gebildet werden.
In dieser Stellung würden die Bolzen a und b ein Entfernen des Bechers aus der Form verhindern. Sie müssen deshalb zurückgezogen werden, ehe der Becher aus der Form treten kann.
Zu diesem Zwecke haben die Bolzen in ihren Löchern ein gewisses Spiel der Länge nach; sie sind an ihrem Aufsenende mit den Köpfen α' bezw. b} versehen, mit denen sie in der schräg gestellten Nuth oder schräg gestellten Nuthen c eines Ringes d stecken; dieser Ring ist in senkrechter Richtung verschiebbar;

Claims (1)

  1. durch die Ueberführung des Ringes in die eine Höhenlage werden die Bolzen durch die schrägen Nuthen nach innen geschoben, also in die für den Prefsvorgang geeignete Stellung; durch Ueberführung des Ringes in die andere Höhenlage werden die Bolzen nach aufsen geschoben, also in eine solche Lage, dafs der geprefste Becher aus der Form entfernt werden kann. Zur Ueberführung des Ringes aus der einen in die andere Höhenlage ist'an entgegengesetzten Seiten der Form je ein Zapfen e in letzterer gelagert, von denen jeder eine excentrische Scheibe f. und das Ende eines Bügels g trägt. Die Scheiben sind in runden Ausnehmungen des Ringes d gelagert.
    Durch Umlegen des Bügels g auf die eine oder auf die andere Seite wird die Höhenlage des Ringes d verändert und damit die Verschiebung der Bolzen in ihrer Achsenrichtung bewirkt. Fig. 3 und 4 zeigen in denselben Ansichten bezw. Schnitten, wie Fig. 1 und 2, eine Abänderung des Mechanismus zur Verschiebung der Bolzen α und b in ihrer Achsenrichtung. Hier ist ein aus den beiden Theilen dld2 zusammengesetzter Ring vorgesehen, welche Theile durch den mit Handgriffen versehenen Reifen ds zusammengehalten werden. In jedem Ringtheil ist eine waagrechte excentrische Nuth c1 c2 angeordnet, in denen die Köpfe a1 und bl der Bolzen stecken.
    Durch waagrechte Verschiebung des Ringes mittelst der Handgriffe um einen geringen Theil des Kreises in der einen oder in der anderen Richtung werden die verzierten Bolzenköpfe in den Hohlraum der Form hineingeschoben oder in das Fleisch derselben zurückgezogen.
    Der Mechanismus zum Einstellen der Bolzen kann, wie sich schon aus den angeführten beiden Beispielen ergiebt, in mannigfacher Weise verändert werden.
    Pateντ-Anspruch:
    Eine Prefsglasform zum Herstellen von Prefsglasgegenständen, welche auf ihrer Aufsenfläche mit vertieften Verzierungen versehen sind, bei welcher Form radial zur Pressenmittelachse stehende Bolzen oder Stempel, mit erhabener Verzierung auf der inneren Kopffläche', in radialer Richtung verschiebbar angeordnet sind und so eingestellt werden können, dafs die Verzierungen auf den Kopfenden vor und während des Prefsvorganges in den Hohlraum der Form hineinragen, zum Entfernen des geprefsten und verzierten Glasgegenstandes aus der Form, jedoch aus diesem Hohlraum zurückgezogen werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61365D Prefsform für verzierte Prefsglashohlkörper Expired - Lifetime DE61365C (de)

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