DE613654C - Tragschiene mit Schiebehaken fuer Schlachthaus- und Fleischereibetriebe - Google Patents
Tragschiene mit Schiebehaken fuer Schlachthaus- und FleischereibetriebeInfo
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- DE613654C DE613654C DEV29939D DEV0029939D DE613654C DE 613654 C DE613654 C DE 613654C DE V29939 D DEV29939 D DE V29939D DE V0029939 D DEV0029939 D DE V0029939D DE 613654 C DE613654 C DE 613654C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C15/00—Apparatus for hanging-up meat or sausages
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Landscapes
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Description
- Tragschiene mit Schiebehaken für Schlachthaus- und Fleischereibetriebe Die Erfindung bezieht sich auf eine Tragschiene mit Schiebehaken, wie sie insbesondere für Schlachthäuser und Fleischereien zum Aufhängen von geschlachteten Tieren und Fleischstücken Verwendung findet. Derartige Tragschienen, welche in der Regel ein hochkant stehendes Flachprofil aufweisen, werden zur Erzielung eines guten Aussehens und einer sauberen, rostfreien Oberfläche meist mit einem gegen Feuchtigkeit unempfindlichen überzug aus Nickel, Chrom oder anderen edlen Metallen versehen oder ganz aus edlen Metallen hergestellt und außerdem poliert. Da jedoch bei der üblichen Ausführung der auf den Schienen geführten Haken die Last nicht in der Schienenmittelebene, sondern einseitig dazu hängt, so tritt bei der Belastung und Verschiebung des Hakens ein Drehmoment und eine Kantwirkung auf, welche eine Reibung an den senkrechten Seitenflächen der Schiene und eine Riefenbildung bzw. Beschädigung des überzuges oder mindestens der Politur zur Folge hat, was um so unangenehmer empfunden wird, als gerade die senkrechten Seitenflächen der Schiene deren Schauseite bilden. Außerdem zeigt der Haken eine verstärkte Neigung, sich zu ecken und dadurch die Verschiebung zu erschweren. Um diese Mängel zu vermindern, hat man auch schon versucht, die Schiebehaken durch Rollen an den Seiten der Schiene angreifen zu lassen. Auch hierbei sind die Schauseiten der Schiene der Beschädigung durch Abnutzung, insbesondere Riefenbildung, unterworfen. Um diese Beschädigung dem Auge des Beschauers zu entziehen, hat man bereits eine Doppelschiene angeordnet und dabei die zur seitlichen Abstützung dienenden Teile der Schiebehaken an den einander zugekehrten Seiten der Doppelschiene angreifen lassen. Dadurch wird die Konstruktion jedoch schwer und kostspielig, zumal die Schienen des guten Aussehens wegen vielfach aus Neusilber oder anderem hochwertigen Werkstoff hergestellt werden.
- Gemäß der Erfindung sind alle diese Mängel in besonders einfacher Weise dadurch vermieden, daß die Schiene ausschließlich an ihrer Ober- und Unterseite Längsrillen oder Rippen aufweist, in welchen sich die Haken mit entsprechenden Vorsprüngen oder Rillen führen, während an den Seitenflächen der Schiene durch Anordnung eines Zwischenraumes eine Berührung zwischen Haken und " Schiene vermieden ist. Infolge dieser nach Art von Nut und Feder wirkenden Abstützung findet an den Seitenflächen keine gegenseitige Berührung von Haken und Schiene mehr statt, so daß die Schauseiten im Gebrauch nicht beschädigt werden, dauernd ihr gutes Aussehen behalten und sich die Anordnung der teuren Doppelschiene erübrigt.
- Auf der Zeichnung ist eine Tragschiene im Querschnitt mit einem Schiebehaken in Ansicht dargestellt.
- Im dargestellten Beispiel ist a die in Wandkonsolen oder sonstwie fest eingespannte Tragschiene mit hochkant stehendem Flachprofil, b ist der in bekannter Weise auf der Schienea längs verschiebbar gelagerte und mit einer Durchtrittsöffnung c für die Schiene versehene, zum Aufhängen von geschlachteten Tieren und Fleischstücken dienende Haken. Dieser ist, wie üblich, seitlich zur Schienea angeordnet, d. h. der Aufhängepunkt der Last liegt nicht senkrecht unter der Tragschienea, sondern seitlich dazu. Die Schienea ist erfindungsgemäß an ihren Schmalseiten mit je einer Längsrille d bzw. f versehen, in welche der Haken b mit an den Schmalseiten der Durchtrittsöffnung c vorgesehenen keilförmigen, der Form der Vertiefungen d bzw. f angepaßten Vorsprüngen oder Ansätzen g bzw. h eingreift. Die Durchtrittsöffnung c für die Schiene a ist etwas größer ausgeführt, als allein zur Aufnahme der Schiene a erforderlich wäre, so daß der Haken b ausschließlich durch die Vorsprünge g bzw. lt an der Schiene geführt wird und im übrigen wischen Haken und Schiene stets ein Zwischenraum! verbleibt, so daß >eine -Reibung zwischen beiden Teilen und eine Beschädigung des Schienenüberzuges insbesondere an. den -Flachseiten ausgeschlossen ist. Wie ohne weiteres ersichtlich, wird der durch die aufgehängte Last ausgeübte Zug vom I-Iakentt in Form einer senkrechten Kraft und eines um. .die Längsmittellinie der Schiene als Drehachse wirkenden Drehmomentes auf die Schiene a übertragen, und zwar der senkrechte Zug und das halbe Drehmoment durch den an der oberen Schmalseite der öffnungc angeordneten Vorsprung g und die andere Hälfte des Drehmomentes durch den unteren Ansatz h. Entsprechend diesen verschiedenen von ihnen zu Übertragenden Kräften ist der Ansatz g und die zugehörige Vertiefung d halbzylindrisch und der Vorsprung h sowie die Vertiefung/ keilförmig ausgebildet. Die Schienea ist nach ihren Schmalseiten zu mit Verbreiterungen k versehen, um eine unzulässig hohe Schwächung derselben infolge der durch die Vertiefungen d, f hervorgerufenen Querschnittsverminderungen zu vermeiden.
- Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei -andere Ausführungen möglich; insbesondere könnte die Form der Vorsprünge und Vertiefungen eine andere sein, oder es könnten die Vorsprünge an der Schiene und die Vertiefungen am Haken angeordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Tragschiene mit Schiebehaken für Schlächthau-$- und Fleischereibetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (a) ausschließlich an ihrer Ober- und Unterseite Längsrillen (d, f) oder Rippen aufweist, in welchen sich die Haken (b) mit entsprechenden Vorsprüngen (g, h) oder Rillen führen, während an den Seitenflächen der - Schiene durch Anordnung eines Zwischenraumes. (i) eine Berührung zwischen Haken (b) und Schiene (a) vermieden ist. a. Tragschiene mit Schiebehaken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet;. daß der obere der- beiden Vorsprünge (g) und die zugehörige- Rille (d) halbzylindrisch und der untere Vorsprung (h) und die Rille (f) keilförmig ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV29939D DE613654C (de) | 1933-09-20 | 1933-09-20 | Tragschiene mit Schiebehaken fuer Schlachthaus- und Fleischereibetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE613654C true DE613654C (de) | 1935-05-23 |
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ID=7585273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV29939D Expired DE613654C (de) | 1933-09-20 | 1933-09-20 | Tragschiene mit Schiebehaken fuer Schlachthaus- und Fleischereibetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE613654C (de) |
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1933
- 1933-09-20 DE DEV29939D patent/DE613654C/de not_active Expired
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