DE613642C - Aufrauhwalze fuer die Gummibearbeitung - Google Patents

Aufrauhwalze fuer die Gummibearbeitung

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DE613642C
DE613642C DEM126662D DEM0126662D DE613642C DE 613642 C DE613642 C DE 613642C DE M126662 D DEM126662 D DE M126662D DE M0126662 D DEM0126662 D DE M0126662D DE 613642 C DE613642 C DE 613642C
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DE
Germany
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drum
steel nails
holes
drums
rubber processing
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Expired
Application number
DEM126662D
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English (en)
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ANTON MEDVED
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ANTON MEDVED
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C37/00Component parts, details, accessories or auxiliary operations, not covered by group B29C33/00 or B29C35/00

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  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Aufrauhwalze für die Gummibearbeitung Gegenstand der Erfindung ist eine Aufrauhwalze für die Gummibearbeitung.
  • Es sind Aufrauhwalzen für die Gummibearbeitung bekannt, die aus zwei übereinandergeschobenen gleichachsigen Trommeln bestehen, von denen die äußere mit Durchstecklöchern für die Stahlnägel versehen ist, die sich mit ihren Kopfenden gegen die äußere Wand der inneren Trommel stützen, radial durch die äußere Trommel hindurchragen und mit dem zugespitzten Teil aus dieser Trommel vorstehen. Hierbei sind die innere Fläche der äußeren Trommel und die äußere Fläche der inneren Trommel konisch ausgebildet, um beim Einschieben der inneren Trommel die Köpfe der Stahlnägel zwischen den konischen Mantelflächen festklemmen zu können. Diese Befestigungsart bietet jedoch keinen genügenden Halt für die Stahlnägel, die sich bei der großen Beanspruchung bald lockern, die Durchstecklöcher unrund machen und zuletzt ausspringen und Unglücksfälle verursachen. Die konische Ausbildung der Mantelflächen bedingt verschieden lange Nägel mit schrägen Köpfen, so daß jeder Nagel ausgesucht und beim Einsetzen in die richtige Lage gedreht werden muß.
  • Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die Mantelflächen der übereinandergeschobenen Trommeln innen und außen zylindrisch sind. und zwischen den Trommeln ein freier Raum verbleibt, der zum Festhalten der Nägel mit Blei ausgefüllt ist. Hierdurch können alle Nägel gleich lang werden und ist ein Ausspringen einzelner Nägel ausgeschlossen, so daß Unglücksfälle verhütet werden. Ferner sind nach .der Erfindung die Durchstecklöcher für die Stahlnägel gleichmäßig verteilt auf einer schraubengangartig verlaufenden Linie angeordnet, so daß jede Nagelspitze sich in einer besonderen Bahn bewegt und alle Bahnen dicht nebeneinanderliegen. Hierdurch wird erreicht, daß .der zu bearbeitende Gegenstand nicht mühsam an der Walze hin und her bewegt werden muß, um eine glatte Arbeit zu leisten.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. = eine Stirnansicht der neuen Aüfrauhwalze, wobei nur zwei Stahlnägel eingezeichnet sind, Abb. a in der oberen Hälfte die Seitenansicht der Abb. r, in der unteren Hälfte den Mittelschnitt und Abb. g einen Stahlnagel in größerem Maßstabe.
  • Die Aufrauhwalze besteht im wesentlichen aus den ineinandergesteckten Trommelblechen a und b, den Stirnwänden c und d und den Stahlnägeln e. Das innere Zylinderblech b greift in Ringnuten f des - Stirnbleches c und d ein. Die Stirnbleche c und d passen schließend in das äußere Zylinderblech a. Die Außenkanten der Stirnbleche c und d sind abgeschrägt und die Enden des Trommelbleches a umgebördelt, wodurch die Stirnbleche c und d einen festen Halt bekommen. Das Stirnblech c hat ein Einfüllloch m und ein Luftloch u. Außerdem sind innenseitig in die Deckel c und d, und zwar in dem Teil, der den Ringraum zwischen den Trommelblechen a, b seitlich abgrenzt, Blindlöcher o vorgesehen. Die Außentrommel ist mit Löchern g versehen. Diese Löcher g liegen gleichmäßig verteilt auf zwei in gleichbleibendem Abstand verlaufenden Schraubenlinien, deren Steigung gleich dem doppelten Schraubenlinienabstand ist. Außerdem sind die Löcher g in den beiden Schraubenlinien versetzt zueinander. Die einzelnen Stahlnägel e haben einerseits den konischen Kopf lt,. dessen Höhe dem Abstand der Trommelbleche a, b entspricht. An den Kopf schließt der runde Schaft i an, dessen Länge gleich der Stärke des äußeren Trommelbleches ist. Die Spitze k ist aus der Mittelachse des Schaftes herausgerückt, wodurch der Abstand x von Spitze zu Spitze immer verschieden ist. Durch die gleichmäßige Verteilung der Stahlnägel e innerhalb einer Schraubenlinie *und die versetzte Anordnung zu den benachbarten Reihen wird im Verein mit den schräg zugespitzten Stahlnägeln erreicht, daß bei dem Umlauf der Walze die Spitzen der Nägel jeden Punkt einer an die Walze herangebrachten Fläche innerhalb der Nagelreihen erfassen. Bei den bekannten Walzen mit Kratzenbändern muß zu diesem Zwecke die zu bearbeitende Fläche mit großer Mühe an dem Kratzenband hin und her bewegt werden.
  • Beim Zusammenbau der neuen Aufrauhwalze werden zunächst alle Stahlnägel von innen in die Löcher g eingesteckt. Dann wird die innere Trommel b eingeschoben und werden die Stirnwände c und d von beiden Seiten eingesetzt, wobei die Endkanten der Trommel b in die Ringnuten f der Stirnbleche c und d eingreifen. Jetzt werden die Ränder der äußeren Trommel a umgebördelt, wodurch die Wände c und d mit den Trommelblechen fest -verbunden werden. Zum Schluß wird durch das Loch m der Ringraum zwischen den Trommeln a, b mit Blei ausgegossen. Hierbei füllen sich auch die Blindlöcher o mit Blei und verhindern dadurch, daß sich die Wände c, d drehen können. In der Zeichnung ist auch noch der Innenraum der Trommel b bis auf die Bohrung p mit Gips ausgefüllt, was jedoch nicht erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufrauhwalze für die Gummibearbeitung, bestehend aus zwei übereinandergeschobenen gleichachsigen Trommeln, von denen die äußere mit Durchstecklöchern für die Stahlnägel versehen ist, die sich mit ihren Kopfenden gegen die äußere Wand der inneren Trommel stützen, radial durch die äußere Trommel hindurchra-gen und mit dem zugespitzten Teil aus dieser Trommel vorstehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelflächen der beiden Trommeln (a) und (b) innen und außen zylindrisch sind und zwischen den beiden Trommeln ein freier Raum bleibt, der zum Festhalten der Stahlnägel mit Blei ausgefüllt ist, während die Durchstecklöcher (g) für die Stahlnägel -gleichmäßig verteilt auf einer schraubengang artig verlaufenden Linie angeordnet sind.
DEM126662D 1934-03-01 1934-03-01 Aufrauhwalze fuer die Gummibearbeitung Expired DE613642C (de)

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