DE613606C - Ofen zum Erzeugen von Gas und Koks mit Zugumkehr in den paarweise zusammenwirkenden senkrechten Heizzuegen - Google Patents

Ofen zum Erzeugen von Gas und Koks mit Zugumkehr in den paarweise zusammenwirkenden senkrechten Heizzuegen

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DE613606C
DE613606C DEST48392D DEST048392D DE613606C DE 613606 C DE613606 C DE 613606C DE ST48392 D DEST48392 D DE ST48392D DE ST048392 D DEST048392 D DE ST048392D DE 613606 C DE613606 C DE 613606C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/02Coke ovens with horizontal chambers with vertical heating flues

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Ofen zum Erzeugen von Gas und Koks mit Zugumkehr in den paarweise zusammenwirkenden senkrechten Heizzügen Es sind bereits Regenerativkammeröfen mit ,senkrechten Heizzügen ohne Zugumkehr in der Heizwand bekannt, bei denen sowohl das Aufsteigen als auch das Herabfallen des Flammenstromes in dem freien ungeteilten Raum eines und desselben Heizzuges stattfindet. Bei diesen Öfen treffen Heizgas und Luft bei ihrem Eintritt in den Heizzug sofort aufeinander, verbrennen im aufsteigeaden Strom und ziehen in Teilströmen an den Wänden der Heizzüge herab. Dabei ist jedoch keine genau regelbare Zugabe von Abgas bzw. keine vollkommen gleichmäßige Durchmischung des aufsteigenden Heizgasstromes mit dem abfallenden Abgasstrom möglich. Es findet ferner eingewisser Verlust an Heizgas statt, -da die Abzugsöffnungen für das Abgas ohne jede Trennwand neben den Austrittsöffnungen von Heizgas und Luft angeordnet sind, so daß ein Teil dieser Gase sofort nach ihrem Austritt in den Heizzugraum durch die Abzugsöffnungen entweicht. Hierdurch wird ein gewisser Mehrverbrauch an Unterfeuerung bedingt.
  • Desgleichen zeigt sich bei den bekannten Öfen zur Erzeugung von Gas und Koks in paarweise zusammenwirkenden senkrechten Heizzügen, d. h. also in Zwillingsheizzügen, mit Zuführung der Luft und des Brenngases an dem unteren Erde des einen und Albfüh- rung der Abgase an dem unteren Ende des anderen Heizzuges ein Nachteil. Um hier einen gewissen Ausgleich zu schaffen und vor allem eine Überhitzung der vom aufsteigenden Gasstrom durchzogenen Heizzugtei 1e zu verhindern, wurde bereits vorgeschlagen, am unteren Ende der die beidenHeizzugteile voneinander trennenden Wand eine kleine Öffnung vorzusehen, durch die die Heizgase vermöge ihrer Strömungsenergie einen Teil der Abgase ansaugen und mit sich führen. Diese Maßnahme genügt jedoch nicht, um bei Zcvillingsheizzügen eine wirklich gleichmäßige Wandbeheizung zu erzielen.
  • Ferner hat .man bereits in die Heizzüge von in gleicher Zugrichtung beheizten Kammeröfen eine gewisse Strecke in diese zungenartig hineinragende mitDurchbrechungen versehene Trennwände eingebaut, um die sofortige Verbrennung von Heizgas und Luft bei ihrem Eintritt in die Heizzüge zu verhindern und hierdurch eine bessere Durchmischung und gleichmäßigere Beheizung zti erzielen. Bei diesen bekannten Öfen wurden jedochAbgase nicht zur Regelung der Beheizung herangezogen.
  • -Die Erfindung bezieht sich auf Öfen zur Erzeugung von Gas und Koks mit Zugumkehr in paarweise zusammenwirkenden senkrechten Heizzügen, mit Zuführung des Gasluftgemisches an dem unteren Ende des einen und Abführung der Abgase an dem unteren Ende des benachbarten Heizzuges, wobei Durchbrechungen über die ganze oder annähernd die ganze Höhe der zwischen dem aufsteigenden und dem abfallenden Gasstrom in den Heizzügen angeordneten Trennwände verteilt vorgesehen sind. Hierdurch wird erreicht, daß in der ganzen Höhe der Heizzüge ein gewisser Austausch zwischen Heizgasen und Abgasen stattfinden kann, wobei in der Hauptsache in die Heizzugkanäle Abgase übertreten, jedoch auch in geringem Maße Heizgase in die Abgaskanäle gelangen werden, so daß eine überaus gleichmäßige Beheizung der ganzen Heizwand erfolgt, wie sie bisher bei den bekannten Öfen der genannten Art nicht möglich war.
  • Werden diese durchbrochenen Trennwände mit den zwischen den Eintrittsstellen für Gas und Luft angeordneten, ebenfalls durchbrochenen Trennwänden vereint angewandt, so wird auf diese Weise das Höchstmaß einer gleichmäßigen Wandbeheizung bei Zwillingsheizzügen erzielt.
  • Um die Menge des von einem Heizzugteil in den anderen übertretenden Gases den je- weiligen Erfordernissen bequem anpassen zu können, wird die Einrichtung zweckmäßig so getroffen, daß die Größe der in den Trennwänden vorgesehenen Durchbrechungen durch an sich bekanntes Einsetzen von Paßstücken von der Ofendecke her während des Betriebes verändert werden kann. Durch Temperaturmessungen in den Heizzügen hat man es dann. vollkommen in der Hand, j e nach Regelung der Durchtrittsöffnungen die gewünschten Temperaturen in der ganzen Heizzughöhe zu erzeugen.
  • Um dabei den Übertritt der Gase von einem Heizzugteil in den anderen zu erleichtern und Stauungen innerhalb der Heizzüge zu vermeiden, werden erfindungsgemäß die oberen und unteren Abgrenzungen derDurchbrechungen der Strömungsrichtung der Gase entsprechend abgeschrägt.
  • In den Abbildungen ist eine Ausführungsform der Erfindung -beispielsweise wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i einen Querschnitt durch den Ofen mit einer Kn-zahl zwischen den Horizontalkammern liegender Heizzüge nach der Linie A-B der Abb. 2, die einen Längsschnitt durch den Ofen nach der Linie C-D der Abb. i darstellt.
  • Die Horizontalkammern i des Gas- und Kokserzeugungsofens werden mit Hilfe der paarweise zusammenwirkenden ZwillingsheizzÜge 2, 3 beheizt. Die Richtung des Heizgasstromes soll bei dem Ausführungsbeispiel so liegen, daß die Heizgase in den Zügen 2 aufwärts brennen und als Abgase in den Zügen 3 abfallen. Das aus den Düsen 4 in die Heizzüge 2 eintretende Gas vermischt sich mit der aus den Düsen 5 in die gleichen Heizzüge eintretenden Luft in bekannter Weise allmählich durch die zwischen beiden Düsen liegende, mit einer "Öffnung 6 versehene Trennwand- 7 hindurch: Das Gasluftgemisch steigt im Heizzug 2 aufwärts und soll auf diesem Wege auf möglichst langer. Strecke restlos verbrennen. Um dies zu-erreichen, besitzt .die zwischen den beiden Heizzugteilen2, 3 angeordnete Trennwand 8 über ihre ganze Höhe verteilte Öffnungen 9, die die beiden Heizzugteile 2, 3 miteinander verbinden. Hierdurch wird ein starkes Wirbeln der Gase und ein gegenseitiger Übertritt in gewissem Grade erreicht. Die Abgase ziehen dann durch den Heizzugteil 3 abwärts und treten durch die Düsen io, ii aus, durch die bei Beheizung in umgekehrter Richtung Gas und Luft eintreten.- Die oberen und unteren Begrenzungsflächen der Öffnungen 6 und 9 sind zur Erleichterung des Übertritts der Gasströme entsprechend abgeschrägt. Durch Öffnungen 12 in der Ofendecke lassen sich bequem in bekannter Weise Paßstücke einsetzen und entfernen, durch die die Größe der Durchtrittsöffnungen entsprechend verändert werden kann.
  • Die beschriebene Bauweise der Heizwände läßt sich unabhängig von der Lage der zu beheizenden Räume auf alle Ofenarten anwenden, bei denen es sich um eine gleichmäßige Beheizung entsprechend großer Wandflächen handelt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ofen zum Erzeugen von Gas Lind Koks mit Zugumkehr in. den paarweise zusammenwirkenden senkrechten Heizzügen, mit Zuführung von Luft und Gas an dem unteren Ende des einen und Abführung der Abgase an dem unteren Ende des anderen Zwillingszuges, dadurch gekennzeichnet, daß über die ganze oder annähernd die ganze Höhe der zwischen dem aufsteigenden Luftgasstrom und dem abfallenden Abgasstrom in .den Heizzügen (2, 3) angeordneten Trennwände (8) verteilt Durchbrechungen (9) vorgesehen sind. .
  2. 2. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außer den den aufsteigenden und den absteigenden Gasstrom verbindenden Durchbrechungen (9) zwischen den Eintrittsöffnungen (4,5) für Gas und Luft mit Durchbrechungen (6) versehene Trennwände (7) angeordnet sind.
  3. 3. Ofen nadh den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der in den Trennwänden (8) vorgesehenen Durchbrechungen (9) durch Einsetzen von Paßstücken von der Ofendecke her während des Betriebes verändert werden kann. q.. Ofen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Abgrenzungen der Durchbrechungen (6, 9) der Strömungsrichtung der Gase entsprechend abgeschrägt sind.
DEST48392D 1930-06-06 1930-06-06 Ofen zum Erzeugen von Gas und Koks mit Zugumkehr in den paarweise zusammenwirkenden senkrechten Heizzuegen Expired DE613606C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3544429A (en) * 1966-12-17 1970-12-01 Gvi Proekt Predpriaty Koksokhi Batteries of coke ovens
WO2019053103A1 (de) * 2017-09-15 2019-03-21 Thyssenkrupp Industrial Solutions Ag Koksofenvorrichtung mit umströmtem kreisstrompfad zum herstellen von koks und verfahren zum betreiben der koksofenvorrichtung sowie steuerungseinrichtung und verwendung

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