DE613372C - Einrichtung zur Zufuehrung einer zusaetzlichen Fluessigkeit zum Brennstoff einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Einrichtung zur Zufuehrung einer zusaetzlichen Fluessigkeit zum Brennstoff einer Brennkraftmaschine

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DE613372C
DE613372C DEF73144D DEF0073144D DE613372C DE 613372 C DE613372 C DE 613372C DE F73144 D DEF73144 D DE F73144D DE F0073144 D DEF0073144 D DE F0073144D DE 613372 C DE613372 C DE 613372C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M25/00Engine-pertinent apparatus for adding non-fuel substances or small quantities of secondary fuel to combustion-air, main fuel or fuel-air mixture
    • F02M25/14Engine-pertinent apparatus for adding non-fuel substances or small quantities of secondary fuel to combustion-air, main fuel or fuel-air mixture adding anti-knock agents, not provided for in subgroups F02M25/022 - F02M25/10
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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Description

  • Einrichtung zur Zuführung einer zusätzlichen Flüssigkeit zum Brennstoff einer Brennkraftmaschine Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Zuführung einer zusätzlichen Flüssigkeit, z. B. eines Antiklopfmittels, zum Brennstoff einer Brennkraftmaschine, bei welcher die Zuführung der Zusatzflüssigkeit entsprechend dem Auspuffdruck geregelt wird.
  • Die Erfindung ist besonders im Zusammenhang mit Brennstoffzufuhrleitungen anwendbar und auch im Zusammenhang mit Vorrichtungen, in denen sich die Menge und Zusammensetzung der Brennstoffe zum Antrieb von Brennkraftmaschinen für Autos oder ähnliche Maschinen überwachen läßt.
  • Beim Betrieb von Brennkraftmaschinen haben manche Brennstoffe die Neigung, besonders bei hoher Kompression, wie sie in modernen Maschinen üblich ist, ein Klopfen hervorzurufen. Dies tritt besonders ein, wenn die Zylinder und Ventile durch Kohlenstoff oder andere Ablagerungen verschmutzt sind, die eine wirkungsvolle Ausnutzung der Maschinen verhindern.
  • Das Klopfen der Brennkraftmaschine ist gewöhnlich am stärksten, wenn die höchste Leistung abgenommen wird und die Brennstoffzufuhr am größten ist, d. h. wenn das Flugzeug oder Auto mit höchster Geschwindigkeit fährt oder infolge starker Steigung langsam fährt. Bei diesem Betriebszustand muß der Maschine eine größere Menge Zusatzflüssigkeit zurUnterdrückungdesKlopfens zugeführt werden, als wenn sie sich in ebener Richtung ohne besondere Belastung fortbewegt oder als wenn sie leer läuft.
  • In den bekannten Ausführungen wird die Zufuhr der Zusatzflüssigkeit von dem Saugdruck in der zum Motor führenden Leitung abhängig gemacht, oder es wird eine besondere Pumpe benutzt, um die Zusatzflüssigkeit der Brennstoffleitung zuzuführen. Die Pumpenleistung und der Saugdruck sind von der Geschwindigkeit abhängig und entsprechen nicht dem wirklichen Bedarf an Zusatzflüssig keit. Beim Anfahren z. B. ist der augenblickliche Leistungsbedarf groß, und es besteht die Gefahr des Klopfens, gerade dann aber wird infolge der geringen Geschwindigkeit kaum Zusatzflüssigkeit zugeführt. Aus diesem Grunde überließ man die Regelung dem Fahrer. Auch ging man dazu über, durch den Auspuffein Ventil in der Zufuhrleitung des zusätzlichen Brennstoffes zu betätigen. Durch den stoßweisen Auspuff flattert das Ventil, und die Zuführung wird sehr unregelmäßig. Zudem geht fast die ganze Kraft des Auspuffdruckes in der Reibung einer solchen Anordnung verloren. Alle bisherigen Ausführungen besitzen den Nachteil, daß die Zufuhr der Zusatzflüssigkeit sich in keiner Weise dem Leistungsbedarf anpaßt.
  • Gemäß der Erftridung steht die Zusatzflüssigkeit im Behälter unter dem Auspuffdruck, und in der Zusatzflüssigkeitsleitung ist ein mit dem Gemischdrosselgestänge verbundenes, mit Öffnen der Gemischdrossel sich öffnendes Ventil vorgesehen. Das Ventil besitzt einen Druckzylinder mit einem Kolben, der bei plötzlichem Öffnen des Ventils eine anfängliche Menge der Zusatzflüssigkeit unter erhöhtem Druck der Brennstoffleitung zuführt. Am Kolben ist eine Ventilscheibe befestigt, die gegen den Druck der Zusatzflüssigkeit durch. eine Feder schließt. Die Ventilscheibe überwacht die Verbindung zwischen dem Druckzylinder und einer zur Brennstoffleitung führenden Kammer und ist mit einem äußeren Betätigungsstift verbunden. Zur Veränderung der Menge der Zusatzflüssigkeit ist in die Ventilscheibe eine konische Ventilnadel geschraubt, die in eine düsenartige Verengung des unteren Ventilgehäuses ragt und von außen durch einen mit ihr verbundenen Drehstift einstellbar ist. Das Ventil ist durch eine einstellbare Gelenkverbindung mit dem Gemischdrosselgestänge verbunden, um den Beginn der Zufuhr der Zusatzflüssigkeit in bezug auf die Stellung des Gashebels einzustellen.
  • Durch die besondere Anordnung des Druckzylinders im Ventil gelangt bereits bei Öffnen des Ventils, ohne daß irgendwie Geschwindigkeit vorhanden ist, Zusatzflüssigkeit in den Brennstoff, so daß vom ersten Augenblick des Fahrens oder erhöhter Leistung dem Klopfen entgegengewirkt wird. Durch den dauernd auf den Brennstoff wirkenden Auspuffdruck zusammen mit dem gleichzeitigen Öffnen des Ventils mit der Gemischdrossel ist die Zufuhr der Zusatzflüssigkeit bei allen Geschwindigkeiten dem Brennstoffverbrauch und der Leistung angepaßt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es ist Abb. i eine schematische Ansicht des Ventils der Erfindung, das mit dem Behälter zur Zuführung der Zusatzflüssigkeit verbunden ist, Abb.2 ein senkrechter Schnitt durch das Ventil mit den darin angeordneten Teilen und Abb. 3 eine Seitenansicht, die teilweise im Schnitt die Einstellvorrichtung für das Ventil zeig.
  • Ein zylindrisches Gehäuse i trägt am unteren Ende einen abnehmbaren und einstellbaren rohrförmigen zylindrischen Teil e. Der Teil 2 enthält einen Flansch 3 am oberen Ende, der in .das untere Ende des Gehäuses i eingesetzt und .dort festgehalten wird. In dem mittleren Teil des Gehäuses i befindet sich ein ebenfalls rohrförmiger zylindrischer Teil 4, der an seinem unteren Ende einen Flansch 5 trägt und teilweise geschlossen ist, - so daß er einen Ventilsitz bildet. In dem ringförmigen Teil 4 sind gerade über dem Flansch 5 kleine Bohrungen 7 radial eingebohrt. Durch die Bohrungen kann die den Teil 4 umgebende Flüssigkeit in das Innere des Teiles 4 fließen. Eine oder mehrere kleine Bohrungen 7' sind ebenfalls durch den rohrförmigen Teil 4 über den Bohrungen 7 eingebohrt, um ein Entweichen von Luft im Bedarfsfalle zu ermöglichen, wie dies später beschrieben wird. Der Flansch 5 liegt an einer Kante 8 im Innern des zylindrischen Gehäuses i an, während der Flansch 3 auf denn Flansch 5 aufliegt. Die beiden Flansche werden mittels einer Gewindebuchse 9 in Stellung gehalten. Beim Einschrauben der Gewindebuchse nach oben werden die rohrförmigen Teile 2 und ¢ beim Auftreffen der Büchse auf den Flansch 3 fest in Stellung gehalten. Trotzdem ist es bei einem Lösen .der Buchse 9 möglich, den rohrförmigen Teil e axial zu drehen, so daß er eine beliebige Winkelstellung einnehmen kann.. In .dem zylindrischen Gehäuse i ist ferner eine Schraubendruckfeder io vorgesehen, deren unteres Ende auf der oberen Fläche des Flansches 5 ruht und deren oberes Ende in einer Kappe oder einer ähnlizhen Vorrichtung ix anliegt, die von der Feder nach oben gedrückt wird. In dem rohrförmigen Teil 4 sitzt ein Kolben 1.2, dessen oberes Ende mit der Kappe i i verbunden ist. Ein Stift 13 geht durch die Kappe i i, den Kolben i2 und eine biegsame Membran 14 hindurch. Der Stift 13 wird in der Kappe i i und der `Menibrän 14 durch eine Mutter 15 und eine Scheibe 15' in Stellung gehalten. DieMembran r4besteht aus einem biegsamen, faserhaltigen Material, wie z. B. Leder, das zweckmäßig mit einer Substanz getränkt ist, durch die es flüssigkeitsdicht gemacht wird. Die Membran 14 wird durch einen Deckel 16 in Stellung gehalten, durch den eine Kappe 17 auf dem Stift 13 hindurchgeht. Der Deckel schließt das obere Ende des zylindrischen Gehäuses i ab. Der Kolben r2 trägt an seinem unteren Ende eine Ventilscheibe 18, die auf einem verstärkten Teil des Stiftes 13 sitzt. Die Ventilscheibe 18 und- der Stift 13 sind in der Mitte durchbohrt, und die Bohrung ist zum Teil mit Gewinde für .einen später beschriebenen Zweck versehen. Der zylindrische Teil 2 am unteren Teil des Ventils besitzt Kammern i9 und 2,o: Diese Kammern sind voneinander durch einen inneren Flansch, der eine Trennwand 21 bildet, getrennt. Die mittlere Öffnung durch diese Trennwand besitzt eine solche Größe, daß sie einen konischen Stift oder eine Ventilnadel 22 aufnehmen kann. Die Ventilnadel 22 geht durch die Öffnung in der Trennwand 21 hindurch und erstreckt sich nach oben durch die Ventilscheibe 18 in den Stift 13. In diesen Teilen ist sie durch ein Gewinde einstellbar befestigt. Das untere Ende der Ventilnadel 22 ragt -in ein Röhrchen 23 mit Längsschlitzen 24 in seinen Wandungen. Die Schlitze nehmen einen Querstift 25 auf, der durch- das untere Ende der Ventilnadel 22 hindurchgeht. Das Röhrchen 23 sitzt auf dem oberen Ende eines Stiftes 26, der durch eine Stopfbuchse 27 und eine Buchse 28 hindurchgeht. Das untere Ende des Stiftes 26 ist mit einem Querstift 29 versehen, durch den der Stift von Hand aus gedreht werden kann.
  • Wenn der Stift 26 gedreht wird, so verstellt er das Röhrchen 23 und die Ventilnadel 22. Hierdurch dringt das obere Ende der Ventilnadel mehr oder weniger weit in die Bohrung der Ventilscheibe i8 ein. Es ist also ein Mittel gebildet, um die Ventilnadel 22 so einzustellen, daß die Öffnung zwischen der Ventilnadel und der Bohrung in der Teilwand 21 verschiedenen Bedingungen angepaßt werden kann, wodurch eine Veränderung in der Zufuhr der Zusatzflüssigkeit hervorgerufen wird.
  • Da die Kappe 17, der Stift 13, der Kolben 12, .die Ventilscheibe 18 und die Ventilnadel 22 alle miteinander verbunden sind, so können sie in senkrechter Richtung um einen gewünschten Betrag durch geeignete Mittel zusammen verschoben werden. In den Abb. 2 und 3 ist eine Einstellvorichtung angedeutet.
  • Ein Winkelhebel mit Armen 3o und 31 ist mit seinem Kniepunkt auf einer Achse 32 montiert, die an einem Ende ein Exzenter 33 trägt. Das Exzenter 33 dient dazu, die Stellung der Achse des Winkelhebels 30, 31 zu verändern, indem sie in eine höhere oder tiefere Lage gegenüber der Kappe 17 gebracht wird in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Exzenters. Das Exzenter 33 wird über die Welle 32 mittels eines Hebels 34, der einstellbar befestigt ist, verstellt. Eine Verdrehung des Hebels hebt oder senkt den Winkelhebel, da die Winkelbeziehung zwischen dem Winkelhebel und dem Exzenter verändert wird. Der Arm 31 ist mit dem Drosselhebel oder dem Gashebel eines Flugzeuges oder Automobils durch eine Stange 35 verbunden. Der Arm 34, der das Exzenter verstellt, ist ebenfalls durch eine Stange, einen Draht 36 oder eine passende andere Einrichtung mit einem Knopf oder einem ähnlichen Teil 37 verbunden, der auf der Instrumententafel oder an einer anderen passenden Stelle angebracht ist.
  • Das zylindrische Gehäuse i besitzt ein Einlaßrohr.38 für die Flüssigkeit. Das Einlaßrohr ist mit einem Vorratsbehälter 39 verbunden, der die übliche Einfüllöffnung mit Kappe 4o besitzt und in den ein Rohr 41 mündet, um auf die Flüssigkeit indem Behälter einen Druck auszuüben. Das Rohr 41 läuft zu dem Auspuffrohr der Maschine, wenn ein größerer oder veränderlicher Druck auf die Flüssigkeit ausgeübt werden muß außer der Schwerkraft,' um , die- Flüssigkeit zuzuführen.
  • Der untere, rohrförmige, Teil 2 des Ventilgehäuses i besitzt ein Auslaßrohr 42, ,das zu einer Stelle führt, an der die das Ventil durchfließende Flüssigkeit gebraucht wird. Wird das Ventil in Verbindung mit einer Flüssigkeitszuführung zur Unterdrückung des Klopfens in Brennkraftmaschinen benutzt, so führt diese Leitung zu einer Stelle, wo die Flüssigkeit sofort mit dem Brennstoff gemischt wird. Diese Stelle ist vorzugsweise am Vergaser zu wählen, gerade bevor der Brennstoff vergast oder zerstäubt wird, um dem Einläß und Drosselventil der Maschine zugeführt zu werden, wie dies einem. Fachmann ohne weiteres verständlich sein wird.
  • Im folgenden ist die Wirkungsweise eines Ventils 'der Erfindung beschrieben, wenn es zur Zuführung einer Flüssigkeit zur Unterdrückung des Klopfens in Brennkraftmaschinen benutzt wird, wobei die Flüssigkeit dem Brennstoff zugeführt wird. Es sei zunächst angenommen, daB die Maschine leer läuft und keine Kraft entnommen wird außer der, die zum Lauf- der Maschine aufgewandt werden muß ; die Teile nehmen dann, die in Abb. 2 dargestellte Lage ein. Die Ventilscheibe i8 ruht auf dem Ventilsitz 6 auf, und die Öffnung in der Trennwand 2i besitzt die kleinste Abmessung, da die Nade122 ihre höchste Lage einnimmt. Dieser Zustand wird dadurch hervorgerufen, daß die Feder io die Kappe 1 i und den Stift 13 nach oben drückt, ohne Widerstand zu finden. Da das Rohr 38 mit dem Behälter 39 verbunden ist, ist der Raum zwischen dem zylindrischen Teil 4 und dem Gehäuse i zum Teil mit Flüssigkeit gefüllt. Die Flüssigkeit fließt auch durch die kleinen Bohrungen 7 in den Raum unmittelbar über der Ventilscheibe 18, so daß der Raum im wesentlichen von der Flüssigkeit gefüllt ist, da die Luft durch die Bohrungen 7' entweichen kann. Unter normalen Verhältnissen sind die Räume unter der Ventilscheibe 18, d. h. die Kammern 19 und 2o, ebenfalls gefüllt. Das Rohr 42 enthält dieselbe Flüssig- . keit infolge einer früheren Betätigung des Ventils.
  • Angenommen, die Kupplung des Automobils werde eingedrückt und die Drossel geöffnet oder der Gashebel niedergedrückt, so wird ein beträchtlicher Druck in der Auspuffleitung der Maschine erzeugt werden. Bei der Veränderung der Stellung der Drossel oder beim Niederdrücken des Gashebels wird die Stange 35 nach links bewegt. Hierdurch wird der Arm 30 des Winkelhebels und auch der Stift 13 entgegen dem Druck der Feder io niedergedrückt. Durch die Abwärtsbewegung .des Stiftes 13 wird die Ventilscheibe 1,8 und ebenso die Ventilnadel 22 nach abwärts .bewegt.
  • Bei dieser Bewegung wird gleichzeitig der Kolben 12 nach unten geschoben, und da die Zusatzflüssigkeit den Raum unter dem Kolben erfüllt, wird durch die Senkung- des Kolbens und durch die Herabbewegung der Ventilscheibe i8 die Flüssigkeit aus dem Raum unter dem Kolben in die Kammer i9 gedrängt. Sie wird auch durch die Öffnung in der Teilwand 21 und hinter die Ventilnadel 22 gedrückt. Da die Flüssigkeit in der Kammer 2o frei durch das Rohr 42 der Brennstoffleitung oder dem Vergaser zufließen kann, wird sie unmittelbar in den Strom des Brennstoffes, der zur Maschine fließt, gebracht. Die Zuführung findet verschieden stark statt, je nachdem wie weit die Drossel geöffnet oder wie weit der Gashebel niedergedrückt wird.
  • Es ist ersichtlich, daß bei der höchsten Geschwindigkeit der Maschine oder bei der größten Belastung der Drück in der Auspuffleitung verhältnismäßig hoch ist und daher der Druck auf .die Flüssigkeit in dem Tank 39 eine entsprechende Höhe annimmt: Hierdurch wird die Zusatzflüssigkeit durch das Rohr 38 in die Kammern i j und 20 ständig nachgedrückt und auch in das Rohr 42, so lange wie die Maschine infolge der erhöhten Geschwindigkeit stärker belastet ist.
  • Durch das Ventil gemäß der Erfindung wird nicht 'nur eine große Menge der Zusatzflüssigkeit der Brennstoffleitung hauptsächlich zu einer Zeit zugeführt, wenn die Maschine schwer belastet ist, sondern es sind auch Mittel vorgesehen, wodurch die Bewegung der Drossel oder des Gashebels sicher und schnell einen Betrag der Zusatzflüssigkeit in die Leitung, die zu der Brennstoffleitung führt, bringt.
  • Die leichte Einstellbarkeit der Teile macht das Ventil für Maschinen von großen oder kleinen Dimensionen brauchbar. Zu diesem Zweck ist der Fluß um die Ventilnadel 22 herum durch die Stellung der Ventilnadel gegenüber der Ventilscheibe 18 einstellbar. Wird der Stift 26 entgegen dem Uhrzeigersinn genügend weit gedreht, um die Ventilnadel 22 etwas von der Ventilscheibe i8 zu entfernen, so wird der Raum um die Ventilnadel22 etwas vergrößert. Wird umgekehrt der Stift 26 in der entgegengesetzten Richtung gedreht, um die Ventilnadel 22 zu heben, so wird die Abmessung des Raumes um die Ventilnadel 22 verringert.
  • Bei geringen Geschwindigkeiten und verhältnismäßig kleiner Belastung können die Teile so eingestellt werden, daß das Ventil nicht- geöffnet wird, bis es erwünscht ist, die Zusatzflüssigkeit der Maschine zuzuführen. Dies kann dadurch erreicht werden; daß man das .Exzenter 33 und den Hebelarm 3o in eine höhere Lage einstellt (in gestrichelten Linien dargestellt), so daß der Arm 30 mit der Kappe 17 nicht in Beührung kommt, bevor nicht die Drossel genügend weit geöffnet ist, um die Maschine schneller als normal laufen zu lassen. Die Zuführung der Zusatzflüssigkeit wird in anderen Worten nicht vorgenommen, bevor nicht die normale oder eine verhältnismäßig niedrige Belastung überschritten wird.
  • Wenn es notwendig sein sollte, der Maschine ständig einen größeren Betrag der Flüssigkeit zuzuführen, d.h. auch bei .niedrigen Geschwindigkeiten, so kann der Knopf 37 von dem Fahrer herausgezogen werden, wodurch die Lage- des Exzenters 33 niedriger eingestellt wird. Hierdurch kommt der Arm 30 in Berührung mit der Kappe 17. Die Kappe w i in demselben Augenblick i rd praktisch herabgedrückt, indem der Gashebel oder der Drosselhebel betätigt wird.
  • Auf diese Weise kann die Zuführung der Zusatzflüssigkeit so eingestellt werden, daß sie bei irgendeiner Stellung des Gashebels oder :des Drosselhebels eintritt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Zuführung einer zusätzlichen Flüssigkeit, z. B. eines Antiklopfmittels, zum Brennstoff einer Brennkraftmaschine, bei' welcher die Menge der Zusatzflüssigkeit entsprechend dem Auspuffdruck geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzflüssigkeit im Behälter unter dem Auspuffdruck steht und in der Zusatzflüssigkmitslenstung (38, 42) ein mit dem Gemischdrosselgestänge verbundenes, mit Öffnen der Gemischdrossel sich öffnendes Ventil vorgesehen ist.
  2. 2. -Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß das Ventil mit einem in einem Druckzylinder (4) laufenden Kolben (12) verbunden ist, der bei plötzlichem Öffnen des -Ventils .eine größere Menge der Zusatzflüssigkeit unter erhöhtem Druck der Brennstoffleitung zuführt:
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch r und 2, gekennzeichnet durch eine am Kolben (12) des Ventils befestigte und gegen den Druck der Zusatzflüssigkeit durch eine Feder (io) schließende Ventilscheibe (18), die die Verbindung zwischen dem Druckzylinder (4) und "einer zur Brennstoffleitung (42) führenden Kammer (22, 2o) überwacht und mit einem äußeren Betätigungsstift (17) verbunden ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch :2 und. 3, dadurch - gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Menge der Zusatzflüssigkeit eine konische Ventilnadel (22) in die Ventilscheibe (18) geschraubt ist, die in eine düsenartige Verengung des unteren Ventilgehäuses (2) ragt und von außen durch einen mit ihr verbundenen Drehstift (26) einstellbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil durch eine einstellbare Gelenkverbindung mit dem Gemischdrasselgestänge verbunden ist, um den Beginn der Zufuhr der Zusatzflüssigkeit in bezug auf die Stellung des Gashebels einzustellen.
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