DE612079C - Nullenzirkel - Google Patents

Nullenzirkel

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DE612079C
DE612079C DER87626D DER0087626D DE612079C DE 612079 C DE612079 C DE 612079C DE R87626 D DER87626 D DE R87626D DE R0087626 D DER0087626 D DE R0087626D DE 612079 C DE612079 C DE 612079C
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DE
Germany
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central rod
spring
zero
spring carrier
rod
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DER87626D
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CLEMENS RIEFLER GmbH
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CLEMENS RIEFLER GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/02Compasses
    • B43L9/06Compasses with legs formed by flat springs

Landscapes

  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Nullenzirkel Bei Nullenzirkeln mit Falleinrichtung, also mit leichtgängiger Längsverschiehlichkeit der Feder oder des Bleistifts gegenüber der adelspitze, bei welchen die Mittelstange im Bereich der Lagerungen kreisförmigen Querschnitt hat, wurde bisher die Mittelstange im Federträger in zylindrischen Lagerungen gelagert. Die Herstellung derartiger Lagerungen ist bei den äußerst engen, hier nötigen Toleranzen kostspielig, und die geringste Verschmutzung der Lagerung hemmt den freien Fall des Federträgers auf der Mittelstange.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Sie besteht zunächst darin, daß bei Verwendung einer im Bereich der Lagerungen' zylindrischen Mittelstange die Bohrungen an den endseitigen Führungsstellen der Mittelstange kegelig gestaltet sind. Dadurch wird die Herstellung der Bohrungen selbst mit engster Toleranz wesentlich verbilligt, da die engste Stelle der Bohrung mittels konischer Reibahlen 'ohne häufige Auswechslung derselben durch verschieden tiefes Eindrehen mit Leichtigkeit auf das gewünschte Maß gebracht werden kann. Eine Hemmung des freien Fallens des Federträgers tritt bei derartiger Gestaltung der Bohrungen nicht leicht ein, weil keine längeren, eng anschließenden Führungsflächen, zwischen--welchen sich Verschmutzungen festsetzen könnten, vorhanden sind.
  • Für den Fall, daß die Mittelstange gegen den Federträger nicht drehbar, also durch einen Querstift gegen Drehung gegenüber dem Federträger gesichert sein soll, kann ferner an dem nicht federnden Teil des Federträgers, welcher. dann eine Durchbrechung für den Durchtritt des Drehsicherungsstiftes aufweist, eine gehärtete Stahlplatte mit einem Aufnahmeschlitz für den Drehsicherungsstift angeordnet werden: Die Durchbrechung im nicht federnden Federträgerteil kann dann wesentlich weiter sein als die Dicke des Dreh= sicherungsstiftes, welcher dann genau lediglich in der verhältnismäßig dünnen Stahlplatte geführt wird. Es ergibt sich so eine sehr geringe Führungsbreite am Drehsicherungsstift, auch wird eine unzulässige Abnutzung durch die erhebliche Härte der Stahlplatte vermieden. -Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele von Nullenzirkeln nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. z teilweise im Schnitt einen NTullen= zirkel ohne Drehsicherung der Mittelstange gegenüber dem Federträger, im Aufriß von der Seite, Fig.2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. z, Fig. 3 teilweise im Schnitt einen Nullenzirkel mit Drehsicherung der Mittelstange gegenüber dem Federträger, Fig. d. einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. 3, Fig. 5 in Teildarstellung die Drehsicherung der Mittelstange gegenüber dem Federträger, im Aufriß, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie E-F der Fig. 5 und Fig.7 eine weitere Ausführungsform der Mittelstangenführungen im Schnitt und Aufriß.
  • Es bezeichnet a eine Ziehfeder, welche z. B. mittels einer Blattfeder b an dem nicht federnden Federträger c befestigt ist. d ist die Mittelstange bei der Ausführungsform nach den Fig.-i und 2, d'1 ist die Mittelstange bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 6. Natürlich könnte eine Mittelstange d, welche selbst die Einsatznadel bildet, auch bei den Ausführungsformen nach den Fig.3 bis 6 verwendet werden, desgleichen kann an Stelle der Ziehfeder ct selbstverständlich auch ein Bleistifteinsatz treten.
  • Die Mittelstange ist in dem Federträger c an weit auseinanderliegenden Stellen e und f geführt. Zwischen diesen Führungsstellen kann ein Ansatz ä vorgesehen sein, gegen welchen sich die Stellschraube la für die Einstellung der Kreisgröße abstützt. i bezeichnet bei der Ausführungsform nach den Fig.3 bis .6 die Festklemmschraube für de Mittelstange dl bzw. d zwecks Ausschaltung des Fallmechanismus. Die Schraube i könnte natürlich auch an einer der Seitenflächen lz des Ansatzes g vorgesehen (strichpunktiert in Fig. 4 eingezeichnet) sein.
  • Erfindungsgemäß sind die Bohrungen in den endseitigen Führungen e und f kegelig ausgeführt (s. die Mantelflächen p und q). Die eine dieser kegeligen Bohrungen, besonders zweckmäßig jene in der oberen Führung e, ist vorteilhafterweise in einer eigenen, in den Federträger einzusetzenden Büchsen angeordnet, wobei die Öffnung zum Einsetzen der Büchse n das Durchführen des Werkzeugs zur Ausarbeitung der unteren, nach oben weiteren konischen Lagerung und gegebenenfalls zur Einarbeitung einer Bohrung in in der Nase g ermöglicht, während die Einarbeitung ,der konischen Lagerung in der Büchse 1i ohnehin leicht möglich ist. Die Bohrung in in der Nase g ist zweckmäßigerweise so groß, daß die Mittelstange d; bzw. d1 in ihr Spiel hat. Die Konnzitäten können übrigens auch umgekehrt als in den Fig. i und 3 verlaufen, nämlich außen weit und innen eng sein (Fig.7), wodurch dieBearbeitung der unteren Führung noch erleichtert würde, oder es kann bei der einen Bohrung die weite, bei der anderen Bohrung die enge Stelle außen liegen; dagegen ist jene Ausgestaltung, bei welcher die engen Stellen außen liegen, günstiger wegen der größeren Führungslänge für die Mittelstange d bzw. dl. Die Konizitäten bei p und q sind in der Zeichnung der Deutlichkeit halber sehr groß dargestellt, praktisch genügt schon ein sehr spitzwinkliger Konus, sogar wie er z. B. normalen konischen Reibahlen entspricht.
  • Wie in Fig. i gezeigt, kann die entsprechend lang ausgeführte Büchse n einen ränderierten Kopf o erhalten, durch welchen der auf der Stange d frei fallende und in diesem Fall drehbare Teil c geschwenkt werden kann.
  • r ist bei den Fig. 3 bis 6 der Mitnehmerstift für den Federträger c gegenüber der Mittelstange d1. Er greift durch einen Schlitz s in dem nicht federnden Teil des Federträgers hindurch, und eine besondere Hemmungs- und Abnutzungsfreiheit ergibt sich, wenn die eigentliche genaue Führung des Stifts r in der auf c befestigten Plattet aus gehärtetem Stahl stattfindet.
  • u ist ein Ouerschnitt in der Mittelstange d bei der Ausführung nach den Fig. i und 2, welcher das Herausfallen dieser Stange aus dem Federträger verhütet.
  • Der zweckmäBigerweise offene Federträger c mit der Nase g ist sowohl für Zirkel nach Fig. i, bei welchen der Federträger um eine zylindrisdhe Mittelstange herumgeschwenkt werden kann, wie für Zirkel nach Fig. 3, bei welchen der Federträger samt dem Nadelteil durch Anfassen an einem am Nadelteil befestigten Kopf gedreht werden kann, verwendbar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i-: Nullenzirkel mit Falleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (p, q) an den endseitigen Führungsstellen (e, f) der Mittelstange (d bzw. dl) kegelig ausgestaltet sind.
  2. 2. Nullenzirkel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Mittelstange (dz) sitzende Führungsstift (r) im Längsschlitz (s) einer besonderen Stahlplatte (t) des Federträgers (c) geführt ist:
DER87626D 1933-03-30 1933-03-30 Nullenzirkel Expired DE612079C (de)

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DER87626D DE612079C (de) 1933-03-30 1933-03-30 Nullenzirkel

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DE612079C true DE612079C (de) 1935-04-13

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