DE611950C - Federaufzugswerk, insbesondere fuer Schreib- und aehnliche Maschinen - Google Patents

Federaufzugswerk, insbesondere fuer Schreib- und aehnliche Maschinen

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Publication number
DE611950C
DE611950C DEB162676D DEB0162676D DE611950C DE 611950 C DE611950 C DE 611950C DE B162676 D DEB162676 D DE B162676D DE B0162676 D DEB0162676 D DE B0162676D DE 611950 C DE611950 C DE 611950C
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DE
Germany
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spring
winding mechanism
housing
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similar machines
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Expired
Application number
DEB162676D
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English (en)
Inventor
Hugo Benzing
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AKTIGENGESELLSCHAFT VORM SEIDE
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AKTIGENGESELLSCHAFT VORM SEIDE
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/34Escapement-feed character-spacing mechanisms
    • B41J19/36Driving mechanisms, e.g. springs stressed during carriage return

Landscapes

  • Springs (AREA)

Description

  • Federaufzugswerk, insbesondere für Schreib- und ähnliche Maschinen Bei Federaufzugswerken für Schreibmaschinen kommt es im wesentlichen darauf an, daß die Feder mit einem möglichst großen und gleicbförmigen Zug am Umfang des Gehäuses wirkt. Da das Federgehäuse zum Bewegen des Wagens von, einem Ende zum anderen selten mehr als zwei volle Umdrehungen macht, so mußte bisher zum Erzielen der gewünschten Gleichförmigkeit die Feder sehr lang gewählt werden. Im Ruhezustand der Feder, also ungespannt, liegt daher der größte Teil. der Windungen am Gehäuseumfang dicht aufeinander. Um die notwendige Spannung der Feder zu erzeugen, muß sie sehr stark: aufgewunden werden; wobei die Windungen sich ziemlich dicht um-den Spiralfederkern legen, jedoch so, daß die Spirale immer stark exzentrisch im Gehäuse liegt. Hierbei liegen die dem Befestigungspunkt der Spiralfeder am Gehäuse zugekehrten Spiralteile immer dicht aufeinander, und die einzelnen Windungen gleiten aufeinander, so daß die Feder gut geölt sein muß, um nicht zu stark zu klemmen. Es tritt dann aber der übelstand ein, daß das Öl verharzt, so daß die Feder nur ruckweise zieht oder überhaupt unwirksam wird. Hinzu kommt noch, daß das äußere Federende aus seiner tangentialen Zugrichtung durch die dem Ende zugekehrten Teile der Spirale stärker nach der Mitte des Gehliuses gezogen wird, wodurch die Zuglichtung des äußeren Federendes stärker aus der Tangente abgelenkt wird, als dem Durchmesser der gespanntere Feder entspricht. Dabei erleidet die gelenkige Befestigung des Federendes Beanspruchungen, denen sie auf die Dauer nicht gewachsen ist.
  • Die Erfindung vermeidet diese Lbelstände und gestattet die Anwendung eines Federbandes, das bei gleicher Leistung auf etwa zwei Drittel bis zur Hälfte seiner bisher notwendigen Länge gekürzt sein kann. Außerdem erübrigt sich jedes Schmieren der Feder, weil Vorsorge getroffen ist, daß die Windungen sich beim Spannen nicht berühren.
  • Diesen letzteren Gedanken hat man bei Uhrwerksfedergehäusen schon zu verwirklichen gesucht, indem man das äußere Federende an einem radial verschiebbaren Punkt so befestigt hat, daß das Federende immer senkrecht auf dem Federgehäuseradius steht. Wie bereits ausgeführt, hat die Feder aber immer das Bestreben, mit den dem äußeren Ende zugekehrten Teil der Windungen sich dem Mittelpunkt des Gehäuses mehr zu nähern als die übrigen Teile. Dies hat zur Folge, daß das am verschiebbaren Befestigungspunkt festgelegte Ende auf einer kurzen Strecke sehr stark auf Biegung beansprucht wird und deshalb zum Bruch neigt.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, das am Federgehäuse angehängte äußere Ende der Feder besonders abzustützen, indem die letzte äußere Windung der Feder über einen festen Ansatz des Federgehäuses gelegt wurde. Dieser Ansatz liegt aber so dicht an der Gehäusewand, @daß durch ihn das Federende fest eingespannt gehalten wird. Die Feder wird also an der Austrittsstelle ebenfalls stark auf Biegung beansprucht.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der die äußerste Federwindung nach innen abstützende Zapfen oder Lappen derart angeordnet ist, daß die äußerste Federwindung sich frei um ihn biegen kann und das zum Befestigungshaken führende Ende der Feder sich annähernd tangential an den über dem Zapfen oder Lappen liegenden Bogen anschließt. Hierdurch wird auch erreicht, daß die einzelnen Spiralwindungen nicht mehr aufeinander gleiten. Ebenso wird die Biegungsbeauspruchung des Federendes auf einen erheblich längeren Teil des Federendes als bisher verteilt, so daß die Bruchgefahr wesentlich herabgesetzt wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. r einen Schnitt durch das Federaufzugswerk und Fig. z das Federaufzugswerk in Ansicht mit abgenommenem Deckel.
  • Das Federgehäuse i ist mit einem KugellageX z o. dgl. auf einer Welle 3 drehbar gelagert. An dem Gehäuse i ist in bekannter Weise das Wagenzug band q. o. dgl. an einem Zapfen 5 festgelegt. Dieser Zapfen 5 und ein Zapfen 6 dienen zum Festlegen des Gehäusedeckels 7. Im Gehäuse i ist ein Haken 8 vorgesehen, über welchen das umgebogene Ende 9 der Feder i o gehängt ist. Das innere Ende i i der Feder io ist in üblicher Weise an einem Haken 12 des Federherzens 13 festgelegt, das mittels einer Nase 14 auf der Welle 3 gegen Drehung gesichert ist.
  • An der Stirnwand des Gehäuses i ist ein Lappen 15 o. dgl. angeordnet, der zweckmäßig ausgestanzt und derart nach innen gebogen ist, daß er zwischen die äußerste und zweite Windung der Spiralfeder i o ragt.
  • Beim Spannen der Feder io durch Drehen des Gehäuses um die Welle 3 legt sich der Teil 16 der Feder gegen den Lappen 15, wodurch erreicht wird, daß die Feder i o nur auf dem ziemlich langen Teil 16 auf Biegung beansprucht wird. Gleichzeitig erzeugt der Lappen 15 einen Zwischenraum zwischen den Windungen, der sich bis zur Mitte der Feder fortsetzt, so daß die Federwindungen nicht mehr aufeinander gleiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federaufzugswerk, bei welchem das am Federgehäuse angehängte ,äußere Ende der Feder besonders abgestützt ist, insbesondere für Schreib- und ähnliche Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der die äußerste Federwindung nach innen abstützende Zapfen oder Lappen (15) derart angeordnet ist, daß die äußerste Federwindung 'sich frei um ihn biegen kann und das zum Befestigungshaken führende Ende der Feder sich annähernd tangential an den über dem Zapfen oder Lappen (i 5) liegenden Bogen anschließt.
DEB162676D 1933-10-08 1933-10-08 Federaufzugswerk, insbesondere fuer Schreib- und aehnliche Maschinen Expired DE611950C (de)

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