DE610494C - Vorrichtung zum Befestigen von Soziussitzen - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von Soziussitzen

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DE610494C
DE610494C DEW93760D DEW0093760D DE610494C DE 610494 C DE610494 C DE 610494C DE W93760 D DEW93760 D DE W93760D DE W0093760 D DEW0093760 D DE W0093760D DE 610494 C DE610494 C DE 610494C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/14Separate pillions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befestigen von Soziussitzen Die Bestrebungen der beteiligten Verkehrskreise gehen bekanntlich dahin, die Soziussattelbefestigungsvorricbtungen so auszugestalten, daß das Befestigen und Abnehmen des Sattels in einem denkbar kurzen Zeitraum durchführbar ist. Eine Notwendigkeit hierzu liegt schon deshalb vor, weil die Träger des Soziussattels z. B. bei einem Motorrad vielfach gleichzeitig zum Tragen von Gepäck bestimmt sind und deshalb in der Regel von einem ausgesprochenen Gepäckträger gebildet werden. Aus diesem Grunde ist man von den einzeln zu betätigenden Befestigungsstellen solcher Sattelbefestigungsvorrichtungen neuerdings auch dazu übergegangen, die Befestigung von zentraler Stelle aus zu regeln. Die üblichen Klemmteile der Befestigungsvorrichtung sind zu diesem Zwecke z. B. auf einer Schere angeordnet, die durch eine Schraube verstellt wird. Unzweifelhaft ist nun, daß die Verwendung einer Schraube als Antriebsmittel für die Klemmbeile bzw. deren Tragteile eine völlig befriedigende Lösung des gesteckten Zieles nicht ermöglicht, - da bekanntlich eine ziemlich große Anzahl Umdrehungen der Schraube nötig sind, um die Klemmteile merklich zu verstellen.
  • Diesen Übelstand zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, die in dem Vorschlag besteht, die Bewegungen der Klemmteile durch einen Handhebel zu vermitteln, wie es z. B. zum Einstellen der Sattelfederung bereits bekanntgeworden ist. Der Verwertung dieses Vorschlages bei Soziussitzen stehen aber noch Schwierigkeiten insofern, entgegen, als es aus bekannten - Gründen zweckmäßig erscheint, die Selbstsperrung des Antriebsmittels der Klemmteile im Gebrauchszustand beizubehalten, was bei Schrauben ohne weiteres der Fall ist. Zum Beheben dieser Schwierigkeit liegt nun das.Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes des * weiteren darin, daß der Handhebel in der Spannstellung eine Selbstsperrung eingeht, indem dann der bzw. die Angriffsarme des Handhebels mit den von ihnen angegriffenen Teilen der Klemmbeile in der Totlage stehen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Abb. i zeigt einen Sattel mit seiner Befestigungsvorrichtung von hinten gesehen. Aus der Abb. 2 geht eine Draufsicht auf die Vorrichtung allein hervor, und die Abb.3 lä.ßt diese von dar Seite gesehen erkennen.
  • Die Klemmbeile i, die in an sich bekannter Weise die Rohrteile des Gepäckträgers unterfassen, sind in ihrer- Spannrichtung verschiebbar geführt und stehen unter dem Einfluß des Handhebels 2, so daß dieser die Klemmteile i bewegt. Dem Darstellungsbeispiel zufolge sind auf jeder Seite zwei Klemmteile i vorgesehen, die von dem einzigen Handhebel 2 angetrieben werden, und zwar in gegenläufiger Bewegung. Zu diesem Zwecke sind die Klemmteile i jeder Seite auf je einem Schlitten ¢ angeordnet, die in einem Rahmen 3 der Vorrichtung in der Spamuichtung verschiebbar geführt sind. An diesen Schlitten 4 greift der Ha.'ndhebel 2 an, und zwar unter Vermittlung von an den Schlitten ¢ angeordneten Armen 7. Hierbei übergreifen sich die in einer Ebene liegenden Arme 7, so daß der Arm 7 des linken Schlittens 4 an dem rechten Ausladearm 8 ,des Handhebels 2 angreift, der Arm 7 des rechten Schlittens 4 hingegen an dem linken Ausladearm 9 des Handhebels 2. Die Ausladearme 8, g des Handhebels 2 sind dabei mit Bolzen i o ausgestattet, die durch Langlöcher i i an den Armen 7 angreifen. Gelagert ist der Handhebel 2 bei 12. Hierbei ist die Einrichtung so getroffen, daß beim Ausschwenken des Handhebels 2 nach rechts die Schlitten 4 mit ihren Klemmteilen i voneinander entfernt werden.
  • Gleichzeitig ist bei der vorliegenden Vorrichtung dafür Sorge getragen, daß -die Klemmteile i bzw. deren Schlitten ¢ in der Spannstellung gegen Rückbewegung gesichert sind. Dies geschieht dadurch, daß dann die Bolzen i o des Handhebels 2 in einer durch den Drehpunkt 12 gehenden und parallel zur Spannrichtung verlaufenden Linie hintereinanderstehen. Die Angriffsarme 8, 9 des Handhebels 2 nehmen in diesem Zustand also mit den > von ihnen beeinflußten Armen 7 der Schlitten ¢ eine Totlagestellung ein. Da die Gepäckträger in der Regel verschiedene Ausmaße haben, stehen hierbei die Klemmteile i nicht in unverändexbarer Verbindung mit ihren Schlitten 4, sondern in diesen sind Langlöcher 13 vorgesehen, die ein Einstellen der Klemmteile in der Spannrichtung ermöglichen.
  • Schließlich ist an einem auf dem Rahmen 3 befestigten Winkel 14 eine Raste 5 vorgesehen, in die der Handhebel 2 in der Spannstellung aus Sicherheitsgründen zusätzlich eingelegt wird. Die Einrichtung kann dabei so getroffen werden, daß der Handhebel 2 in dieser Raste 5 auch noch verriegelt wird. Hierfür ist der schwenkbare Riegel 6 vorgesehen, der vorteilhaft unter dem Einfluß einer der Übersicht halber nicht dargestellten Feder steht, die den Riegel 6 in die Gebrauchsstellung drückt. Mit einer Nase faßt der Riegel 6 über den in die Raste 5 eingelegten Handhebel 2. Aus der Raste 5 kann der Handhebel i mithin nur gehoben werden, wenn gleichzeitig der Riegel 6 von Hand in eine unwirksame Stellung gebracht wird, wie in Abb. i strichpunktiert dargestellt ist.
  • Vervollständigt werden kann die zuletzt beschriebene Einrichtung noch dadurch, daß man den Riege16 mittels eines Schlosses in seiner Gebrauchsstellung festlegt. Dem Darstellungsbeispiel zufolge geschieht dies gleich an dem Winkel 14, der zu diesem Zwecke mit einer Bohrung 16 ausgestattet ist, die mit einer Bohrung 15 des Riegels 6 achsengleich steht, wenn sich dieser in der Gebrauchsstellung befindet (Abt. i). Durch die Bohrungen 15, 16 kann dann ein Vorlegeschloß o. dgl. geführt werden.
  • Die Verbindung des Sattels 17 mit dem Rahmen 3 besteht darin, da.ß einesteils die Sattelstützfedern 18 an am Rahmen 3 befindlichen Schrauben ig festgelegt und andernteils der Rahmen 21 des Sattels 17 mit den ebenfalls am Rahmen 3 der Vorrichtung angeordneten Winkeln 2o verbunden werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Befestigen von Soziussitzen auf den Gepäckträger o. dgl. z. B. von Motorrädern mittels gegenbeweglicher Klemmteile; die von einer Stelle aus bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Klemmteile (i) durch einen in der Spannstellung selbstsperrenden Handhebel (2) vermittelt wird, iüdem dann der bzw. die Angriffsarme (8, g) des Handhebels (2) mit den von ihnen beeinflußten Teilen (7) der Klemmteile (i) in der Totlage stehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmteile (i) jeder Sattelseite in der Spannrichtung beweglich an Schlitten (4) befestigt und diese am Handhebel (2) angelenkt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für den Handhebel (2)." eine durch einen beweglichen Riegel (6) abschließbare Raste (5) vorgesehen ist, in die der Handhebel (2) in der Spannstellung eingelegt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (6) in der Gebrauchsstellung z..B. durch ein Schloß festlegbar ist.
DEW93760D 1934-03-01 1934-03-01 Vorrichtung zum Befestigen von Soziussitzen Expired DE610494C (de)

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