DE609455C - Vorrichtung zum fortlaufenden Abziehen der konischen Spulenhuelsen von Schuetzenspindeln - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden Abziehen der konischen Spulenhuelsen von Schuetzenspindeln

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DE609455C
DE609455C DET42631D DET0042631D DE609455C DE 609455 C DE609455 C DE 609455C DE T42631 D DET42631 D DE T42631D DE T0042631 D DET0042631 D DE T0042631D DE 609455 C DE609455 C DE 609455C
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sleeve
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spindles
contactor
housing
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DET42631D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum fortlaufenden Abziehen der konischen Spulenhülsen von Schützenspindeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum fortlaufenden Abziehen der konischen Spulenhülsen von Webschützenspindeln unter Verwendung senkrecht zur Spindelachse beweglicher Hülsenklemmittel.
  • Die bekannten, im Schützen eingebauten Vorrichtungen, die im Augenblick des Aufrichtens der Schützenspindel eine Druckentlastung herbeiführen oder durch eine Abschiebevorrichtung die Hülse abschieben, genügen nicht immer, da ihre Leistung zu gering ist. Auch die als Handhebelpressen ausgeführten Kopsabzieher sind in der Handhabung umständlich und befriedigen daher nicht. Alle diese Vorrichtungen bieten auch keine Möglichkeit, die abgezogenen Hülsen so zu ordnen, daß sie sofort zur Wiederverwendung bereit liegen. Dieser Nachteil der bekannten Vorrichtungen soll durch den Gegenstand der Erfindung dadurch vermieden werden, daß zum gleichzeitigen. Abzielten und Ineinanderstecken der Spulenhülsen die radial an der Hülsenaußenwandung angreifenden, in einem starren Tragkörper angeordneten Klemmittel lediglich in der Hülseneinführungsrichtung radial und federnd nachgeben und die eingeschobene Hülse so lange festhalten, bis sie durch ein oder mehrere in der Hülseneinführungsrichtung in die Hülse eingeschobene weitere, abzuziehende Hülsen aus dem Klemmittel entfernt wird.
  • Ferner besteht die Erfindung darin, daß die Klemmittel sich gegen Führungen anlegen. Endlich kann gemäß der Erfindung an dem die Klemmittel aufnehmenden Gehäuse gleitbar eine selbsttätige Rückziehvorrichtung in Form einer gegen das Gehäuse durch eine Schraubenfeder abgestützte Stange mit Führungsgabel für die Hülsenträger angeordnet sein.
  • Der Gegenstand der Erfindung kann an jedem Webstuhl angebracht werden.
  • In der Zeichnung sind in schematischer Form einige Ausführungsbeispiele für Hülsenabziehv orrichtungen gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Fig. z zeigt in Stirnansicht und Längsschnitt eine Hülsenabziehvorrichtung mit Kratzenbelag. Die unter bestimmten Neigungswinkeln angeordneten Stahlhäkchen a sind in einem elastischen Mittel b, das aus Tuch, Filz oder Gummi bestehten kann, eingebettet. Die ganze Einrichtung ist in einem Gehäuse f gelagert. Wird eine eine Spulenhülse tragende Schützenspindel in Richtung des Pfeiles eingeführt, so geben die Häkchen nach, so daß die Hülse ungehindert durch die Vorrichtung hindurchtreten kann. Soll dagegen die Hülse entgegengesetzt der Pfeilrichtung herausgezogen werden, so richten sich die Häkchen zur Senkrechten auf und verengen den Durchtrittsquerschnitt. Durch den wachsenden Anpreßdruck wird die eingedrungene Hülse gepackt, festgehalten und mit der Klemmvorrichtung gekuppelt.
  • Fig. 2 zeigt eine Hülsenabziehvorrichtung, bei welcher als Klemmittel Backen a dienen, die durch in radialer Richtung wirkende Federn b mit ihren gezahnten Flächen nach innen gedrückt werden. Diese Backen sind im vorderen Teil einer Schiebebüchse d gelagert, die ihrerseits unter dem axialen Druck einer Feder g steht, durch welche sie gegen die hohlkegelförmige Innenfläche der Führungsbüchse e gedrückt wird. Wird bei der dargestellten Anordnung eine Hülse von rechts in die Schiebebüchse d eingeführt, so kann sie nach links durchgeschoben werden, wobei die Klemmbacken a entgegen der Wirkung der Federn b nach außen gedrückt werden und längs der konischen Führung zurückgleiten. Eine Bewegung der eingedrungenen Hülse in der Richtung von links nach rechts dagegen wird durch die unter Druck der Federn b stehenden Preßbacken im Zusammenwirken mit der konischen Ausgestaltung der Führungsbüchse c verhindert.
  • Wird bei dieser Anordnung die Bedingung gestellt, die Wirkung der Klemmittel aufzuheben, so wird den unter Federdruck stehenden Klemmbacken die nach der Mittelachse zu liegende Feder weggenommen. Die Backen sind jetzt nur einseitig belastet. Wirkt im gekuppelten System von außen (rechts) auf die Schiebebüchse eine Kraft, so schieben sich die Klemmbacken von der hohlkegeligen Fürung c ab. Die obenliegende Feder drückt im Bestreben, sich zu entspannen, die Klemmbacken nach außen. Der gekuppelte Körper ist entlastet vom Kupplungsdruck und kann zurückgenommen werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.3 bestehen die Klemmittel aus gezahnten Hebeln a, die durch eine ringförmige Schraubenfeder b nach innen gedrückt werden und mit ihrem einen Ende drehbeweglich an der zylindrischen Büchse e befestigt sind. Bei Einführung eines Körpers in die Vorrichtung von rechts nach links werden die Hebel entgegengesetzt der Wirkung der Feder b zurückgedrückt, so daß ein freier Durchgang des Körpers möglich ist. Bei einer Bewegung in umgekehrter Richtung dagegen wird der Körper durch die Zähne der Hebel a festgehalten.
  • Fig. q. zeigt eine auf gleicher Grundlage beruhende Vorrichtung, bei welcher als Klemmmittel ein in sich selbst federnder Körper a aus elastischem Stoff, beispielsweise Gummi, verwendet wird, der gleichfalls unter dem Druck einer Feder b steht.
  • Fig.5 zeigt gleichfalls eine Hülsenabziehvorrichtung mit Zahnhebeln a, die unter Einwirkung einer Ringfeder b stehen. Die Zahnhebel sind an der Büchse e gelagert. . Die ganze Vorrichtung befindet sich in einem Gehäuse f, in welchem eine Rückziehvorrichtung g gleiten kann. Die Rückziehvorrichtung ist so gestaltet, daß sie das Einstecken eines Hülsenträgers mit Hülse entgegen der Wirkung einer Feder b gestattet, bei Freigabe der Feder aber den von der Gabel g gefaßten Hülsenträger herauszieht, während die Hülse durch die Klemmittel in der Vorrichtung festgehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE _. Vorrichtung zum fortlaufenden Abziehen der' konischen Spulenhülsen von Schützenspindeln unter Verwendung senkrecht zur Spindelachse beweglicher Hülsenklemmittel, dadurch gekennzeichnet, daß zum gleichzeitigen Abziehen und Ineinanderstecken der Spulenhülsen die radial an der Hülsenaußenwandung angreifenden, in einem starren Tragkörper angeordneten Klemmmittel (a) lediglich in der Hülseneinführungsrichtung radial und federnd nachgeben und die eingeschobene Hülse so lange festhalten, bis sie durch ein oder mehrere in der Hülseneinführungsrichtung in die Hülse eingeschobene weitere, abzuziehende Hülsen aus dem Klemmittel (a) entfernt wird. z. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmittel (a) sich gegen Führungen anlegen. 3. Vorrichtung nach Anspruch z und a, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Klemmittel (a) aufnehmenden Gehäuse (f) gleitbar eine selbsttätige Rückziehvorrichtung in Form einer gegen das Gehäuse durch eine Schraubenfeder (h) abgestützten Stange mit Führungsgabel (g) für den Hülsenträger angeordnet ist.
DET42631D 1933-06-11 1933-06-11 Vorrichtung zum fortlaufenden Abziehen der konischen Spulenhuelsen von Schuetzenspindeln Expired DE609455C (de)

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