DE609262C - Druckknopfsteuerung fuer Aufzuege - Google Patents

Druckknopfsteuerung fuer Aufzuege

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DE609262C
DE609262C DES98195D DES0098195D DE609262C DE 609262 C DE609262 C DE 609262C DE S98195 D DES98195 D DE S98195D DE S0098195 D DES0098195 D DE S0098195D DE 609262 C DE609262 C DE 609262C
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DE
Germany
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cells
car
light
switched
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DES98195D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/14Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements
    • B66B1/16Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements with means for storing pulses controlling the movements of a single car or cage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description

  • Druckknopfsteuerung für Aufzüge Bei Aufzügen mit Druckknopfsteuerung verwendet man zur Feststellung des Standortes des Fahrkorbes relativ zur anzusteuernden Haltestelle, d. h. also zur Bestimmung der Fahrtrichtung bei einem bestimmten Fahrkommando, und zur Abstellung der Fahrt an der angesteuerten Haltestelle entweder Schaltgeräte im Schacht, die mechanisch durch Stellkurven am Fahrkorb betätigt werden, oder sogenännte Kopierwerke im Maschinenraum, -die den Weg des Fahrkorbes im verkleinerten Maßstabe wiedergeben. Den Schaltgeräten im Schacht haftet der Mangel an, daß sie, besonders bei schnell fahrenden Aufzügen, ein starkes Geräusch verursachen und großer Abnutzung ausgesetzt sind. Die Kopierwerke weisen zwar diese Mängel nicht auf, neigen aber dafür zu ungenauerem Schalten, was in der hohen Übersetzung des Weges des Fahrkorbes bis zu den Schaltorganen begründet ist. Besonders bei Aufzügen mit Treibscheibe bietet die Anwendung der Kopierwerke Schwierigkeiten, da mit einem Gleiten der Seile auf der Treibscheibe gerechnet werden muß.
  • Man hat auch bereits vorgeschlagen, lichtempfindliche Zellen zur Erzielung der gewünschten Schaltgenauigkeit bei Hebelschaltungen zu verwenden. Bei Druckknopfsteuerungen dagegen ist die Verwendung lichtempfindlicher Zellen bisher noch nicht ausgeführt worden, da in der für Hebelsteuerung bekannten Anordnung mit nur einfachen Schaltern die Bestimmung der Drehrichtung in Abhängigkeit vom Fahrziel nicht möglich ist; die üblichen Wechselschalter können nicht oder wenigstens nicht ohne verwickelte Abänderungen für die Steuerung durch lichtempfindliche Zellen ausgebildet werden. Diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß zur Bestimmung der Drehrichtung des Antriebsmotors und des Fahrweges bei 7a Haltestellen mindestens 2 n-2 lichtempfindliche Zellen in den Steuerstromkreis eingeschaltet werden, von denen die eine Hälfte die Aufwärtsfahrt und die andere Hälfte die Abwärtsfahrt überwacht und die durch am Fahrschacht angeordnete Beleuchtungsmittel belichtet werden, und zwar derart, daß an jeder der Haltestellen sowie zwischen den Haltestellen jedesmal verschiedene Zellen beleuchtet werden, so daß sich an jeder Haltestelle eine bestimmte Kombination von beleuchteten und unbeleuchteten Zellen und den Beleuchtungsmitteln ergibt, die dem gerade gedrückten Druckknopf zugeordnet ist. Die eine Hälfte der Zellen überwacht die Aufwärtsfahrt, die andere Hälfte der Zellen die Abwärtsfahrt. Eine besonders zweckmäßige Anordnung ergibt sich, wenn man die lichtempfindlichen Zellen am Fahrkorb beispielsweise nebeneinander anordnet und sie durch eine Lichtquelle beleuchtet, die ebenfalls am Fahrkorb angebracht ist und deren Lichtstrahlen gegen die Schachtwand geworfen und dort reflektiert werden. Die Beleuchtung einzelner Zellen kann dann in der für die Steuerung notwendigen Weise in Abhängigkeit von der Stellung des Fahrkorbes dadurch verhindert werden, daß an der Schachtwand nichtreflektierende Streifen angebracht werden. Wesentlich und von besonderem Vorteil ist es, daß bei der Erfindung die lichtempfindlichen Zellen nicht nur zur Feststellung des Standortes des 'ahrkorbes relativ zur anzusteuernden Haltestelle und damit zur Festlegung der Fahrtrichtung, sondern gleichzeitig auch zur Abstellung der Fahrtbewegung dienen.
  • Unter lichtempfindlichen Zellen sind alle jene Geräte zu verstehen, die entweder unter der Einwirkung des Lichtes ihren Widerstand ändern oder selbst eine elektromotorische Kraft erzeugen, also beispielsweise Selenzellen, Photozellen o. dgl. Es ist ferner gleichgültig, ob die Zellen direkt in den zu überwachenden Stromkreis geschaltet werden oder ob dies unter Zwischenschaltung von Verstärkereinrichtungen irgendwelcher Art geschieht. Die lichtempfindlichen Zellen können entweder auf dem Fahrkorb oder im Schacht verteilt angebracht werden.
  • In der Zeichnung ist ein AusführungAbeispiel der Erfindung dargestellt. In einem Aufzugsschacht mit den Haltestellen 1, 2, 3, 4 und 5 bewegt sich der Fahrkorb 6. 7 ist die Aufzugsmaschine, die von einem nicht dargestellten Elektromotor angetrieben wird, der durch die beiden Umschalteschütze 8 und g in bekannter Weise für Rechts- und Linkslauf eingeschaltet werden kann. Durch das Schütz 8 wird der Motor für Abwärtsfahrt geschaltet, durch das Schütz g für Aufwärtsfahrt. Die Einleitung einer Fahrt geschieht durch Druckknöpfe io bis 14, denen in bekannter Weise Stockwerkrelais 15 bis xg zum Festhalten des vom Druckknopf gegebenen Kommandos zugeordnet sind. Die Druckknöpfe und Relais sind zweipolig ausgebildet.
  • An dem Fahrkorb sind nebeneinander lichtempfindliche Zellen angeordnet, und zwar sind bei einem Aufzug mit st Haltestellen 2 sz-2 Zellen, in vorliegendem Falle also acht Zellen, erforderlich (2o bis 27). Die Zellen sind derart geschaltet, daß die eine Hälfte (2o bis 23) mit einem Pol an der Spule des Umschaltschützes 8, die andere Hälfte (24 bis 27) mit einem Pol am Umschaltschütz g liegen. Die erstere Hälfte kontrolliert demnach die Aufwärtsfahrt, die andere die Abwärtsfahrt. Die anderen Pole sind in der Weise mit den Spulen der Stockwerkrelais 15 bis ig verbunden, daß Zelle 23 der untersten Haltestelle i, Zelle 24 der obersten Haltestelle 5 zugeordnet sind, während für die Zwischenhaltestellen je zwei, und zwar je -eine Zelle für Auf- und je eine für Abwärtsfahrt, zugeordnet sind (2o und 25 zu Haltestelle 4, 21 und 26 zu 3 und 2z und 27 zu 2).
  • Das Belichten der lichtempfindlichen Zellen geschieht durch eine Beleuchtungseinrichtung 28 am Fahrkorb, die für alle lichtempfindlichen Zellen gemeinsam sein kann, und zwar indirekt derart, daß die lichtempfindlichen Zellen das von 28 ausgehende Licht nur von der hellen Schachtwand reflektiert erhalten. Durch geeignete Abschirmungen zwischen dem Beleuchtungskörper und den lichtempfindlichen Zellen einerseits und zwischen diesen untereinander andererseits muß dafür gesorgt werden, daß jede Zelle für sich allein sicher arbeiten kann. Zur Verbindung der Geräte auf dem Fahrkorb mit den fest: angeordneten dient das Hängekabel 29.
  • Die der Beleuchtungseinrichtung und den lichtempfindlichen Zellen zugekehrte Schachtwand ist in heile, also reflektierende, und dunkle Felder eingeteilt, die treppenförmig abgestuft sind, derart, daß zu jeder lichtempfindlichen Zelle ein heller und ein dunkler Streifen gehört. Die zur Abschaltung der Fahrtbewegung dienenden Übergänge von hell auf dunkel sind so angeordnet, daß der Fahrkorb unter Berücksichtigung der Ansprechzeit der lichtempfindlichen Zelle, der Motorschaltschützen und der Bremse genau an der Haltestelle zum Stillstand kommt.
  • In der Zeichnung ist der Fahrkorb an der Haltestelle 3 stehend angenommen. Es befinden sich dabei die Zellen 22, 23, 24 und 25 gegenüber dem hellen Teil, die übrigen gegenüber dem dunklen Teil der Schachtwand. Da die letzteren für einen Stromdurchgang ausfallen, steht für ein neues Fahrkommando nur die Fahrt nach den Haltestellen 1, 2, 4 und 5 zur Verfügung, und zwar, da die Zellen 22 und 23 mit Abwärtsschütz 8, 24 und 25 mit Schütz g verbunden sind, kann beim Ansteuern der Halte.-stellen i und - 2 nur abwärts, bei 4 und 5 nur aufwärts gefahren werden. Damit ist in vollständigem Sinne überwacht, daß jede neue Fahrt selbsttätig nur in der allein. zulässigen Fahrtrichtung stattfinden kann.
  • Im einzelnen spielt sich der Schaltvorgang wie folgt ab Soll aus der gezeichneten Stellung heraus nach der Haltestelle 5 gefahren werden, so ist der Druckknopf 14 zu drücken. Dieser schaltet zunächst über seinen unteren Kontakt die Beleuchtung 28 ein; damit werden sämtliche.dem hellen Teil der Schachtwand gegenüberstehenden lichtempfindlichen-Zellen bestrahlt und für Stromdurchgang freigegeben. Hierbei handelt es sich, wie es aus der Zeichnung klar ersichtlich ist, um eine ganz bestimmte Kombination der beleuchteten Lampen 22, 23, 24, 25 mit den unbeleuchteten Lampen 2o, 21, 26, 27 und der Form der Beleuchtungsmittel, also der Streifen, durch die bewirkt wird, daß der Fahrkorb sich beim Drücken des Druckknopfes 14 nach oben zu in Bewegung setzt und in der weiterhin beschriebenen Weise durch Verdunkeln der .Zelle 24 anhält. Gleichzeitig hat der Druckknopf 14 seinen oberen Kontakt geschlossen, und es fließt jetzt Strom aus dem Netz (+) über 14, Spule von Relais i9, Photozelle 24, Spule von Umschaltschütz 9 nach -. Schütz 9 zieht an und schaltet den Aufzugsmotor für Aufwärtsfahrt ein, der Aufzug bewegt sich nach oben. Gleichzeitig hat das Relais ig angezogen und seine beiden Kontakte geschlossen, der obere überbrückt den oberen Kontakt von 14, der untere Kontakt den unteren von 14. Das Relais hält sich nach Loslassen des Druckknopfes selbst fest, und auch die Beleuchtung bleibt über den unteren Kontakt von ig eingeschaltet. Der Fahrkorb setzt seinen Weg nach oben zu fort, bis die lichtempfindliche Zelle 24 aus dem hellen in den dunklen Bereich der Schachtwand übertritt. In diesem Augenblick hört der Stromdurchgang durch die Photozelle 24 auf, so daß Schütz g und Relais ig abfallen, der Aufzugsmotor abgeschaltet wird und der Aufzug zum Stehen kommt; gleichzeitig. wird durch den unteren Kontakt von Relais ig die Beleuchtung wieder ausgeschaltet.
  • In der Haltestelle 5 sind die lichtempfindlichen Zellen 24 bis 27 abgeblendet; dagegen können 2o bis 23 bestrahlt werden. Da diese sämtlich mit Schütz 8 in Verbindung stehen, ist von dieser Haltestelle aus nur die Fahrt nach abwärts möglich.
  • Bei der beschriebenen Anordnung ist die Beleuchtung für die Bestrahlung der lichtempfindlichen Zellen so eingerichtet, daß sie nur beim-Ingangsetzen des Aufzuges eingeschaltet wird und nach Aufhören der Bewegung wieder verlischt. Wird hierauf verzichtet und bleibt die Beleuchtung dauernd eingeschaltet, so fallen die unteren Kontakte an den Druckknöpfen und an den Relais fort.
  • Es ist ferner möglich, das Beleuchtungsorgan nicht am Fahrkorb, sondern im Schacht in Form von Transparenten o. dgl. anzubringen und* die lichtempfindlichen Zellen nicht indirekt, sondern direkt zu bestrahlen. Auch hierbei kann die Beleuchtung entweder dauernd brennen oder in beschriebener Weise nach Bedarf eingeschaltet werden.
  • Ferner kann die ganze Anordnung umgekehrt werden, indem die lichtempfindlichen Zellen statt am Fahrkorb, im Schacht angebracht werden. Diese Anordnung erfordert jedoch alsdann eine mit dem Fahrkorb bewegte und durch den ganzen Schacht geführte Abblend- bz-w. Reflektierfläche, die als endloses,- über breite Rollen geführtes Band ausgebildet sein kann. Die Verteilung von hell und dunkel auf diesem geschieht in ähnlicher Form wie für die feste S@hachtwand beschrieben.
  • Sofern für die Wirksamkeit der lichtempfindlichen Zellen Verstärkereinrichtungen vorgesehen werden müssen, besteht die Möglichkeit, sämtliche Zellen an eine gemeinsame Verstärkerein.richtung anzuschließen. Diese kann in gleicher Weise wie die Beleuchtung, gegebenenfalls mit dieser gemeinsam, in der beschriebenen Weise jeweils nach Bedarf selbsttätig ein- und ausgeschaltet werden.
  • Die gesamte Anordnung gestattet weiterhin die zusätzliche Anordnung von lichtempfindlichen Zellen, die zum Einleiten einer selbsttätigen Verzögerung der Fahrgeschwindigkeit bei Annäherung an eine Haltestelle dienen sollen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckknopfsteuerung für Aufzüge und ähnliche Fördereinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung der Drehrichtung des Antriebsmotors und des Fahrwegs bei n Haltestellen mindestens 2n-2 lichtempfindliche, auf dem Fahrkorb oder am Schacht angeordnete Zellen in den Steuerstrom eingeschaltet sind, von denen die eine Hälfte die Aufwärtsfahrt und die andere die Abwärtsfahrt überwacht und die durch am Fahrschacht oder auf dem Fahrkorb angeordnete Beleuchtungsmittel belichtet werden, und zwar derart, daß an jeder der Haltestellen sowie zwischen den Haltestellen verschiedene Zellen beleuchtet werden, so daß sich an jeder Haltestelle eine bestimmte Kombination von beleuchteten und unbeleuchteten Zellen und den Beleuchtungsmitteln ergibt, die dem gerade gedrückten Druckknopf zugeordnet ist.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindlichen Zellen am Fahrkorb angeordnet sind und durch von der Schachtwand reflektierte Lichtstrahlen einer am Fahrkorb angebrachten Lichtquelle belichtet werden, wobei je nach der Stellung des Fahrkorbes die Belichtung einzelner Zellen durch an der Schachtwand angebrachte nichtreflektierende Streifen verhindert wird.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtungseinrichtung für die Zellen bei Erteilung eines Fahrkommandos selbsttätig ein- und beim Stillsetzen der Bewegung selbsttätig wieder ausgeschaltet wird.
  4. 4. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für sämtliche lichtempfindliche Zellen eine gemeinsame Verstärkereinrichtung vorgesehen ist.
  5. 5. Steuerung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkereinrichtungen beim Erteilen eines Fahrkommandos selbsttätig ein- und beim Aufhören der Bewegung selbsttätig wieder ausgeschaltet werden.
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