DE608117C - Vorrichtung zum Fuellen und Verschliessen von Milchflaschen - Google Patents

Vorrichtung zum Fuellen und Verschliessen von Milchflaschen

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DE608117C
DE608117C DEL83960D DEL0083960D DE608117C DE 608117 C DE608117 C DE 608117C DE L83960 D DEL83960 D DE L83960D DE L0083960 D DEL0083960 D DE L0083960D DE 608117 C DE608117 C DE 608117C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C7/00Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations
    • B67C7/0093Lever action devices operated by hand or foot

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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Füllen und Verschließen von Milchflaschen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Füllen und Verschließen von Milchflaschen, bei der die zu füllenden Flaschen durch einen höhenbeweglichen Flaschenhubteller zwecks Einleitung der Füllung mittels einer Handhebelbewegung gegen die an einem Vorratsbehälter angebrachten Füllstutzen unter gleichzeitigem öffnen von damit verbundenen Auslaufventilen angehoben und nach dem Füllen ebenso wieder gesenkt und danach durch Aufpressen einer Verschlußkappe von einer Schließvorrichtung versandfertig gemacht werden.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, derartige Füllvorrichtungen so auszubilden, daß mehrere auf einem höhenbeweglichen und drehbaren Tisch aufgestellte Flaschen durch eine den Tisch hebende Steuernockenwelle zur Hälfte der Flaschenanzahl gemeinsam abwechselnd nacheinander an die Füll- bzw. Verschlußköpfe der Füllvorrichtung angehoben werden. Die Bewegung der Steuerwelle wird hierbei durch einen Handhebel vermittelt und die obere Hubstellung des Flaschentisches durch eine Klinke gesperrt.
  • Hierdurch wird der für die Bedienung der Maschine in Betracht kommende Arbeitsrhythmus verhältnismäßig sehr kompliziert, denn dem jedesmaligen Absetzen der gefüllten und verschlossenen Flaschen muß jedesmal ein Aufsetzen von leeren Flaschen folgen, wonach erst die Wechseldrehung des Tisches vollzogen und das Heben der Flaschen mittels des Handhebels in die Füllstellung erfolgen und zugleich das Verschließen der vorher gefüllten Flaschen bewirkt werden kann. Hierbei ist ein verhältnismäßig großer Arbeitswiderstand durch entsprechend hohe Kraftleistung zu überwinden. Auch ist ein verhältnismäßig so komplizierter Arbeitsrhythmus, bei dem eine starke Kraftleistung mit einer Reihe von Zwischenarbeiten und Wartezeiten sowie mehr oder weniger hohe Aufrnerksamkeit erfordernden Bedienungsoperationen wechselt, dem Erreichen einer vollen Leistung für den die Maschine bedienenden Arbeiter ungünstig.
  • Dieser Mangel wird nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß die Flaschen mittels gesonderter Flaschenteller und besonderer Nocken getrennt voneinander zur Füllstelle angehoben und nach der Füllung wieder gesenkt werden, wobei die Bewegung der Nockenwelle mittels eines Schaltwerks schrittweise (in gleicher Drehrichtung) bewirkt wird und die einzelnen Nocken auf dieser Nockenwelle so versetzt und ausgestaltet sind, daß während des Wechselns der Flaschen immer nur eine Füllstelle frei bleibt, während an den übrigen Füllstellen die Füllung ununterbrochen weiter fortschreiten kann. Hierdurch werden die Hubpausen der Schaltbewegung zur Verlängerung der Fülldauer ausgenutzt, wodurch sich eine große Vereinfachung des Aufbaues bei verhältnismäßig großer Fülleistung ergibt. Eine weitere Vereinfachung des Aufbaues ergibt sich bei der patentierten Einrichtung dann daraus, daß der Schalthebel zugleich als Betätigungshebel einer Schließvorrichtung bekannter Art benutzt wird, so daß beim jedesmaligen Weiterschalten nicht nur jedesmal eine Flasche vom Füllstutzen frei gemacht, sondern auch eine solche verschlossen werden kann.
  • Der Arbeitsrhythmus, welcher sich hierbei ergibt, ist äußerst einfach, es muß nämlich zwischen jedem Hinundhergang des Betätigungshebels eine gefüllte und verschlossene Flasche abgenommen, eine gefüllte von der Füllstelle zur Schließstelle gebracht und eine neue leere Flasche aufgesetzt werden. Dieser Arbeitsrhythmus beschränkt sich also auf vier Handgriffe, welche sich durch Zuhilfenahme der zweiten Hand auf drei Willenshandlungen vermindern lassen. Durch diese Vereinfachung des Arbeitsrhythmus kann erfahrungsgemäß eine besonders hohe Füllleistung bei voller Ausnutzung der Arbeitskraft des die Maschine bedienenden Arbeiters erzielt werden.
  • Auf den Zeichnungen ist die der Erfindung entsprechende, für den Handbetrieb eingerichtete Vorrichtung in Abb. i in Seitenansicht, in Abb. 2 in Vorderansicht dargestellt.
  • Abb. 3 zeigt im einzelnen die zur schrittweisen Drehung der Steuerwelle dienende Schaltvorrichtung im teilweisen Schnitt nach Linie III-III der Abb. 2.
  • Abb. 4 stellt die zur Höhensteuerbewegung eines Flaschenhubtellers dienende Steuervorrichtung im teilweisen Schnitt nach Linie IV-IV der Abb. 2 dar.
  • Abb. 5 und 6 zeigen in gleicher, teilweiser Schnittansicht dieselbe Vorrichtung in zwei anderen Arbeitsstellungen.
  • Abb. 7 stellt in einer der Abb. i entsprechenden Seitenansicht eine für Kraftantrieb eingerichtete Ausführungsform der Vorrichtung dar.
  • Die Füllvorrichtung nach Abb. i bis 6 ruht auf einem Gestellfuß i, welcher weiter oben eine senkrechte Standsäule 2 trägt, deren oberer Teil nach vorn abgekröpft ist und eine Gestellplatte 3 trägt, auf welcher der Vorratsbehälter 4 ruht. An der Unterseite des letzteren bzw. der Gestellplatte 3 sind in gerader Linie nebeneinander vorzugsweise drei Füllstutzen 5, 6, 7 mit senkrechter Achse angebracht, - deren Ausflußkanäle in bekannter Weise mit dem Innenraum eines Vorratsbehälters 4 in Verbindung stehen und welche mit den üblichen, gegen den Druck von Federn 8 nach oben ausweichbaren Abschlußstöpseln 9 verbunden sind. Auf dem unteren Teil der Standsäule 2 ist beispielsweise mittels einer Klemmbüchse i o eine waagerechte Tragplatte i i der Höhe nach einstellbar befestigt, welche von den zu den Füllstutzen 5, 6, 7 gleichachsigen Hubspindeln 12 - durchsetzt werden, die an ihren oberen Enden je einen Flaschenhubteller 13, 14, 15 tragen. Die unteren Enden dieser Hubspindeln gehen außerdem durch eine senkrechte Durchbrechung eines seitlichen Vorsprunges je eines Führungssöckchens 16 höhenbeweglich hindurch.
  • Zwischen dieser unteren und der oberen Führungsstelle der Hubspindeln in der Durchtrittsöffnung der Tragplatte i i ist ein der Hubhöhe der Flaschen entsprechender Bewegungsraum für je einen Hubhebel 17 frei, der mit seinem kreisförmig profilierten Kopfende 18 in ein Querloch i 9 der zugehörigen Hubspindel eingreift. Die drei Hubhebel 17 sind auf einer gemeinsamen Schwingachse 2o gelagert, die von Lagersöckchen 21 gehalten wird, welche an der Unterseite der Tragplatte i i befestigt sind. In denselben Lagerböckchen ruht außerdem eine waagerechte Steuerwelle 22, welche sich in gewissem Abstand von der Schwingachse 2o quer zu den Hubhebeln 17 erstreckt und im Bereich jedes der letzteren auf gemeinsamer, auf der Steuerwelle befestigter Nabe 23 je zwei Steuernocken 24 trägt, welche einander gleich, aber um i8o° gegeneinander versetzt sind. Im Bereich der in gleicher Ebene liegenden beiden Steuernocken 24 ist an der Unterseite jedes der Hubhebel 17 eine Hubfläche 25 vorgesehen, deren untere Oberfläche mit den beiden Nocken 24 in durch deren Umfangslänge und Winkelversetzung bestimmtem Drehungswinkelraum der Steuerwelle 22 wechselweise zusammenarbeiten. Außerdem ist in axialer Richtung neben jedem der Steuernocken gegen deren in Abb.4 durch Pfei126 angedeuteten Drehungsrichtung hinterem Ende ein zahnartiger Daumen 27 vorgesehen, welche Daumen mit einem in der Form ähnlichen, an der Nabe des zugehörigen Hubhebels 17 angebrachten Daumen 28 zusammenwirken.
  • Rechtsseitig neben dem dem Flaschenteller 15 zugehörigen Doppelsteuernocken ist auf der Steuerwelle 22 ein Schaltzahnrad 29 fest angebracht, mit dessen Zahnlücken eine Schaltklinke 3o durch Gewichts- oder Federwirkung in Eingriff gehalten wird, die an einem zu diesem Schaltzahnrad gleichachsig beweglichen Schalthebel 31 schwingbar befestigt ist. Die Nabe 32 bildet die Lagerstelle des rechtsseitigen Endes der Steuerwelle 22 und wird ihrerseits durch ein an der Unterseite der Tragplatte i i angebrachtes Lagersöckchen 33 schwingbar gehalten. Jenseits dieser Lagerstelle trägt der Nasenkörper einen Hubarm 34, an dessen - Zapfen. 35 eine # Schubstange 36 angreift, deren oberes Ende mit dem vorderen Seitenarm 37 eines Handhebels 38 verbunden ist, der auf einer waagerechten Schwingachse sitzt, welche eine zum Festziehen der bei Milchflaschen üblichen metallenen Verschlußkapseln in bekannter Weise dienende Stauchbüchse 39 in waagerechter Querrichtung durchsetzt. Diese Stauchbüchse ist symmetrisch zur Mittelebene der Füllstutzen 5, 6, 7 und der Flaschenteller 13, 14, 15 an der Unterseite der Gestellplatte 3 befestigt, und unter derselben ist gleichachsig zu ihr ein vierter Flaschenhubteller 40 vorgesehen, der im wesentlichen ebenso gestaltet ist wie die drei andern Flaschenteller und dessen Führungsbohrung einen auf der Unterseite der Tragplatte i i vorgesehenen warzenförmigen Vorsprung 41 durchsetzt. An das untere Ende der Hubspindel 12 des Flaschentellers 40 greift ein Hubhebel 42 an, der an einem von der Tragplatte i i abwärts gerichteten Lagerarm 43 schwingbar befestigt ist und den eine Schraubenfeder 44 aufwärts zu drücken strebt, deren anderes Ende, durch ein Loch der Tragplatte t hindurchgehend, auf der Oberseite an einem Federspanner 45 befestigt ist.
  • Im Bereich des Hubhebels 42 ist auf dem gemeinsamen Nabenkörper 32 des Schalthebels 31 und des Hubarmes 34 ein Hubnocken 46 so angebracht, daß beim Vorschwingen des Handhebels 38 im Sinne des Pfeiles 47 durch Vermittlung der Schubstange 36 und des Hubarmes 34 dieser Nocken mit der Nabe 32 so gedreht wird, daß der durch diesen vorher in seiner unteren Grenzlage festgehaltehe Hubhebel 42 dem Druck der Feder 44 nachgeben und den Flaschenteller 40 gegen seine obere Grenzlage bewegen kann Zugleich wird dadurch die Schaltklinke 30 entgegen der Vorwärtsdrehung der Steuerwelle 22 um eine ein Sechstel des Schaltradumfanges einnehmende Zahnteilung rückwärts gedreht.
  • Bei der nachfolgenden Rückwärtsschwingung entgegen der Richtung des Pfeiles 26 wird einerseits durch Nocken ,46 der Hubliebel 42 mit dem Flaschenteller 40 wieder abwärts bewegt, anderseits mittels der Schaltklinke 3o das Schaltzahnrad 29 um eine Zahnlänge vorwärts gedreht. Mit der dadurch bewirkten Drehung der Steuerwelle drehen sich die drei auf dieser angebrachten doppelten Steuernocken 24, welche gegeneinander um je i2o' versetzt sind, bei der jedesmaligen Betätigung des Handhebels 38 um einen Winkelraum von 6o° weiter. Hierbei wird beispielsweise beim Übergang des Steuernockens aus der in Abb. 5 dargestellten Stellung in die in Abb.4 gezeichnete der Hubhebel 17 in seine obere Grenzlage bewegt und in dieser teils während desselben, teils während des nächsten Drehungsschrittes während der Drehung der Steuerwelle um einen Winkelraum von 6o° festgehalten. Wenn kurz nach Beginn des nächsten Drehungsschrittes der Steuernocken den am nächsten an der Schwingachse 2o gelegenen Teil der Hubfläche 25 verläßt, so kommt der Hubdaumen 27 mit dem Daumen 28 des Hubhebels 17 in Berührung, wodurch dieser Hubhebel mit seinem Flaschenteller zwangsläufig gegen die untere Grenzlage abwärts bewegt wird.
  • Beim Gebrauch der Vorrichtung wird zunächst eine der zu füllenden Flaschen auf den in gesenkter Stellung befindlichen Flaschenhubteller -14 aufgesetzt und hiernach durch Vor- und Rückwärtsbewegung des Handhebels 38 die Steuerwelle um einen Schritt vorwärts gedreht. Hierbei wird mit dem Flaschenteller 14 die darauf befindliche Flasche mit ihrer Mündung gegen die Zapfstelle angehoben, so daß der Füllstutzen 6 wieder in diese Mündung eintritt und die Öffnung durch Andrücken an den Abschlußstöpsel 9 geschlossen wird. Zugleich wird durch eine gewisse Aufwärtsbewegung dieses Teils das damit in bekannter Weise verbundene Zapfventil geöffnet, so daß die Milch aus dem Vorratsbehälter 4 in die Flasche auszufließen beginnt. Durch die gleiche Drehbewegung der Steuerwelle ist der Flaschenteller 15 inzwischen in seine untere Grenzlage gesenkt worden. Nachdem auf diesen nunmehr eine zweite Flasche aufgesetzt ist, wird die Steuerwelle durch die nächste Vor-und Rückwärtsschwingung des Handhebels 38 um einen weiteren Schritt gedreht.
  • Hierbei wird durch den Teller 15 die auf diesem ruhende Flasche gegen die darüber befindliche Füllstelle angehoben und ihre Füllung wie die der zuerst aufgesetzten Flasche eingeleitet. Der dritte Flaschenteller 13 hat sich dabei in seine untere Grenzlage gesenkt. Nachdem auf diesen eine dritte Flasche aufgesetzt ist, wird der Handhebel 38 nochmals betätigt. Der hierdurch hervorgebrachte dritte Schaltschritt der' Steuerwelle bringt, indem er die auf den Flaschenteller 13 zuletzt aufgesetzte Flasche gegen die Füllstelle 5 wiederholt anhebt und: deren Füllung einleitet, den Flaschenteller 14 mit der darauf ruhenden, inzwischen gefüllten Flasche wieder in die untere Grenzlage, so daß sie ungehindert durch den Füllstutzen abgenommen und auf den unter der Kapselmuffe 39 in gesenkter Lage befindlichen Flaschenhubteller 4o aufgesetzt werden kann.
  • Nachdem auf die auf dem Teller 4o ruhende Flasche mit Hand eine metallene Verschlußkappe aufgesetzt und auf den leeren Flaschen- Celler 14 eine neue leere Milchflasche gesetzt ist, wird nun wiederum der Handhebel 38 wie vorher betätigt. Beim Vorwärtsschwingen des Handhebels wird mit dem Flaschenteller 4o die darauf befindliche Flasche angehoben, so daß ihr Kopfende in die Schließmuffe 39 eintritt und die Kapsel in bekannter Weise durch die Wirkung eines Gummistauchringes, der an der Muffe 39 vorgesehen und durch die Wirkung des Handhebels zusammengedrückt wird, auf dem Flaschenkopf unter dichtem Abschluß der Mündung festgezogen.
  • Bei dem der vorwärts gerichteten Schließbewegung des Handhebels 38 folgenden Rückwärtsschwingung desselben wird, wie oben beschrieben, durch die Wirkung des Nockens 46 der Flaschenhubteller 4o mit der versandfertig verschlossenen Flasche gesenkt, so daß diese abgestellt werden kann. Zugleich ist der Flaschenteller 15 mit der darauf befindlichen, inzwischen gefüllten zweiten Flasche gesenkt worden. Diese wird nun unter Aufstecken einer metallenen Verschlußkappe auf den Teller 4o übergesetzt und durch eine leere Flasche ersetzt. Durch weiteres Hinundherschwingen des Handhebels 38 und die beschriebenen Zwischenoperationen wird bei jedem Arbeitsschritt eine der vorher aufgesetzten drei Flaschen voll und versandfertig abgeschlossen.
  • Zwecks Anpassung an verschiedene Flaschengrößen kann die Höhenlage der Befestigung der Tragplatte i i auf der Standsäule 2 geändert werden. Um diese Verstellung zu ermöglichen, sind vorzugsweise nahe dem unteren Ende der Schubstange 13 mehrere Zapfenlöcher in entsprechend verschiedener Höhe angebracht, die mit dem Zapfen 35 des Hubhebels 34 nach Bedarf in Verbindung gebracht werden können. Auf der Oberseite der Tragplatte ist vorzugsweise, wie üblich, in passender Höhe über der unteren Grenzstellung der Flaschenhubteller eine Anschlagleiste vorgesehen, die mit dem Durchmesser der Flasche entsprechenden Ausschnitten versehen ist, die dazu dienen, die richtige Stellung der Flasche auf den Hubtellern zu bestimmen.
  • An Stelle der Stauchbüchse 39 für metallene Verschlußkapseln kann auch ein üblicher Verschließkopf für Pappscheiben treten, bei welchem die in einem Magazin übereinandergestapelten Pappscheiben sich dem Druckstempel in bekannter Weise selbsttätig zuführen.
  • Die in Abb.7 dargestellte Ausführungsform der Füllvorrichtung ist für mechanischen Kraftantrieb eingerichtet. Diesem Zweck dient eine Schnur- oder Riemscheibe 47, die auf dem freien Ende einer in einem an der Gestellplatte 3 sitzenden Bock 48 gelagerten Triebwelle 49 sitzt und ihren Antrieb von einem am Gestellfuß i befestigten Elektromotor oder einer Transmissionswelle erhält. Auf der Triebwelle 49 sitzt eine Schnecke 5o, die in ein Schneckenrad eingreift, dessen Achse 5 i im Bock 48 parallel zur Achse des Schließhebels 37 gelagert ist. Letztere trägt eine Kurbel 5 i, deren Zapfen 52 durch eine Schubstange 53 mit einem Zapfen 54 verbunden ist, der mit kurzem Hebelarm an einem auf der Querachse der Flaschenschließvorrichtung angebrachten Winkelhebel 55 angebracht ist. Dieser Winkelhebel tritt dabei an die Stelle des Schließhandhebels 37, 38; indem an seinen längeren Arm die Schubstange 36 angreift, durch die er mit dem die Schaltvorrichtung betätigenden Hebel 34 verbunden ist. Wie leicht ersichtlich, ist, abgesehen von der motorischen Bewegung des Schließhebels 55 bzw. 37, die natürlich in einem zum Füllen der Flaschen ausreichenden Zeitraum verlaufen muß, der Arbeitsverlauf dieser Vorrichtung der gleiche, wie oben beschrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Füllen und Verschließen von Milchflaschen, bei welcher durch Heben der die Milchflaschen tragenden Flaschenteller mittels Drehens einer Nockenwelle die Flaschen mit an dem Vorratsbehälter angebrachten Füllstutzen unter Öffnen der Auslaufventile in Verbindung gebracht und nach dem Füllen durch Senken zwecks Versetzens unter eine neben den Füllstutzen vorgesehene Schließvorrichtung frei gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der Nockenwelle (22) durch ein Schaltwerk (29, 30,. 3i, 32) schrittweise in gleicher Richtung fortschreitend und die Bewegung der Flaschenteller (13, 14, 15) der einzelnen Flaschen durch gesonderte, gegeneinander um gleiche Winkel versetzte Nocken (24) der Nockenscheibe bewirkt wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Drehschaltvverks (29, 30, 31, 32) der das Heben und Senken der Flaschenhubteller (i3, 14,15) vermittelnden Nockenwelle (22) durch die Bewegung eines die Flaschenschließvorrichtung betätigenden Hebels (37,38) bewirkt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben den die Tellerhubhebel (i7) betätigenden Nocken (24) der Nockenwelle (2,2) je ein zahnförmiger Hubdaumen (27) im Bereich eines an der Nabe des zugehörigen Tellerhubhebels befestigten Daumens (28) so angeordnet ist, daß durch das Zusammenwirken dieser Teile der Flaschenhubteller mit dem Tellerhubhebel (i7) zwangsläufig abwärts bewegt wird. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit drei Füllstutzen (5, 6, 7) und ebensoviel Flaschenhubtellern =(i3, 14, 15) versehen ist, wobei im Bereich jedes der Tellerhubhebel (i7) je zwei um i8o° gegeneinander versetzte gleiche Hubnocken (24) vorgesehen sind und das zur Betätigung der Steuerwelle dienende Schaltzahnrad (29) mit sechs Schaltzähnen versehen ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB sie an Stelle des Antriebes durch Handhebel für motorischen Antrieb in der Weise ausgestaltet ist, daB der zur Betätigung der Flaschenschließvorrichtung und des Drehschaltwerks (29, 30, 34 32, 34, 35, 36) der Nockenwelle dienende Hebel (37) mit einer durch Motorkraft angetriebenen Kurbel (5i, 52) ohne Bewegungsunterbrechung hin und her bewegt wird.
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