DE60726C - Gekrümmte Schmierbüchse für Losscheiben - Google Patents

Gekrümmte Schmierbüchse für Losscheiben

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DE60726C
DE60726C DENDAT60726D DE60726DA DE60726C DE 60726 C DE60726 C DE 60726C DE NDAT60726 D DENDAT60726 D DE NDAT60726D DE 60726D A DE60726D A DE 60726DA DE 60726 C DE60726 C DE 60726C
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Germany
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lubricating
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Expired - Lifetime
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DENDAT60726D
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E. C. MILLER in London, England
Publication of DE60726C publication Critical patent/DE60726C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N9/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a moving reservoir or the equivalent
    • F16N9/02Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a moving reservoir or the equivalent with reservoir on or in a rotary member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Schmierbüchse für lose Riemscheiben, welche dem Uebelstand Rechnung tragen soll, dafs die eine grofse Menge von Schmiermaterial erfordernden losen Riemscheiben oft eine unzugängliche Lage haben. Die Vorrichtung wird auf der Nabe der Scheibe befestigt und dreht sich mit derselben, wobei das breitere Ende der Schmierbüchse, an welchem die Füllung derselben stattfindet, winklig zur Ausflufsöffnung steht und nach der Drehungsrichtung zu gerichtet ist. Auf diese Weise wird ein ununterbrochenes Abfliefsen des Schmiermaterials ermöglicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Schmiervorrichtung und Fig. 2 ein senkrechter Schnitt durch dieselbe, Fig. 3 eine Seitenansicht der Riemscheibe mit daran befestigter Schmierbüchse.
Die Schmierbüchse besteht aus einem Behälter a, dessen erweitertes oberes Ende durch einen aufschraubbaren Deckel b dicht verschlossen werden kann. Der Deckel b ist mit einem vierkantigen Ansatz c versehen, um ihn leicht einschrauben zu können.
Der Behälter α verjüngt sich nach unten und sein unteres Ende ist rechtwinklig zur Längsachse des Behälters umgebogen. Dieses untere Ende ist mit Aufsengewinde versehen, um in ein entsprechendes Muttergewinde der Nabe eingeschraubt werden zu können. Ein kantiger Kopf e erleichtert das Einschrauben. Durch das untere Ende des Behälters geht ein Kanal d hindurch, in welchen ein Hahn/ eingeschaltet ist, um die Durchflufsmenge des Schmiermaterials zu reguliren oder den Kanal d ganz abzuschliefsen.
Unterhalb des Hahnes f mündet in den Kanal d ein Luftrohr g ein, das sich von d aus aufwärts erstreckt, in einiger Entfernung vom Deckel b die Seitenwandung der Schmierbüchse α durchdringt und im Innern der Büchse weiter aufwärts geht, wo es mit seinem Ende h dicht unter dem Deckel b ausmündet. In diesem Rohr sind ein oder mehrere Lufteinlafsöffnungen i angebracht, durch welche das Innere des Rohres mit der äufseren Luft in Verbindung steht. In dem Mafse nun, wie das OeI durch den Hahn f und den Kanal d nach der Lagerfläche hin abfliefst, tritt Luft durch die Oeffnung i in das Rohr g und vori da in die Schmierbüchse oberhalb des Schmiermaterials, wodurch ein ungehindertes Abfliefsen des letzteren ermöglicht ist, weil der gleichmäfsige Druck der Luft über dem Schmiermaterial die Bildung einer theilweisen Luftleere verhindert.
Die in g eindringende Luft geht auch durch das untere Ende des Rohres g nach dem Kanal d hin, wodurch der Ausflufs des Schmiermaterials durch diesen Kanal beschleunigt wird.
Nachdem die Schmierbüchse mit Schmiermaterial gefüllt ist, fliefst das Schmieröl frei ab zur Lagerfläche und die Schmierbüchse bedarf keiner weiteren Beaufsichtigung, bis der ganze Inhalt der Büchse verbraucht ist.
Die Anwendung des Rohres g beschränkt sich nicht auf die dargestellte Schmierbüchse, es kann auch an anderen Schmierbüchsen angebracht werden.
Dreht sich die Scheibe, so sammelt sich das OeI nicht am Deckel der Büchse α an, wie es der Fall ist bei aufrechtstehenden geraden Schmierbüchsen, sondern das OeI legt sich infolge der besonderen Gestaltung der Büchse gegen die äufsere gebogene Wand derselben an und wird abwärts in den Kanal d hineingedrängt, wobei der Ausflufs durch den Hahny regulirt werden kann. Die trichterförmige Gestalt der Schmierbüchse und die Lage des Obertheils derselben nach der Drehungsrichtung hin verhindern die Ansammlung von OeI im Obertheil der Büchse. Die Oeffnungen i des Rohres g liegen in der Aufsenseite des Rohres und der Drehungsrichtung der Riemscheibe entgegen, so dafs die Luft in dieselben hineingedrängt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schmierbüchse für Losscheiben, deren oberes erweitertes Ende nach der Drehungsrichtung der Scheibe hin winklig umgebogen ist, und bei welcher entsprechend dem Verbrauch des Schmiermaterials Luft in die Schmierbüchse eingeführt wird durch ein Rohr g, das, vom unteren Ausflufskanal d der Büchse nach aufsen führend, aufserhalb derselben aufsteigt und hier mit Lufteintrittsöffnungen i versehen ist und kurz vor dem oberen Ende der Büchse die Wandung derselben durchdringt und ins Innere hineinragt.
DENDAT60726D Gekrümmte Schmierbüchse für Losscheiben Expired - Lifetime DE60726C (de)

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