DE606166C - Fahrbarer Tisch - Google Patents

Fahrbarer Tisch

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Publication number
DE606166C
DE606166C DEW91418D DEW0091418D DE606166C DE 606166 C DE606166 C DE 606166C DE W91418 D DEW91418 D DE W91418D DE W0091418 D DEW0091418 D DE W0091418D DE 606166 C DE606166 C DE 606166C
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Germany
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DEW91418D
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JEANNE WEINMANN GEB MUELLER
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JEANNE WEINMANN GEB MUELLER
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00—Castors in general ; Anti-clogging castors
    • B60B33/04—Castors in general ; Anti-clogging castors adjustable, e.g. in height; linearly shifting castors
    • B60B33/045—Castors in general ; Anti-clogging castors adjustable, e.g. in height; linearly shifting castors mounted resiliently, by means of dampers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf fahrbare Tische mit in schwenk- und feststellbaren Radgabeln drehbar gelagerten Laufrädern.
Es sind bereits MöbelroHen der obigen Art bekannt. Dabei werden aber die mit radialen Bohrungen versehenen Laufräder durch. Stifte, die gleichzeitig· in einem Teil des Tischbeines stechen, in ihrer Lage quer zur Fahrtrichtung eingestellt und dadurch der Tisch am Weiterrollen verhindert. Die ganze Einrichtung sowie das Einstecken der vier Stifte, die alle einzeln eingebracht werden müssen, ist außerordentlich umständlich und unbequem. Außerdem ist das Anbringen von radialen Bohrungen bei Gummireifen, insbesondere bei Verwendung von Luftkammern, vollkommen ausgeschlossen.
Gemäß der Erfindung wird eine einfachere Lösung dadurch erreicht, daß die zur Lagerung ao des Rollenzapfens dienende Hülse an ihrem oberen Ende schräg abgeschnitten ist und eine Gleitfläche für den mit einer Nase versehenen Rollenzapfen bildet. Beim Anheben des Tisches gleitet die Nase längs der schräg abgeschnittenen Kante zum tiefsten Punkt der letzteren, wobei der Rollenzapfen mit der Radgabel und dem Laufrad schräg zur Fahrtrichtung gedreht wird.
In der Zeichnung' ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι ein Rad des Tisches in Ansicht, Abb. 2 ein Teil des Rades in Ansicht und Abb. 3 eine Einzelheit.
Das in den Abb. 1 und 2 dargestellte Rad weist einen gegabelten Schwenkarm 6 für das scheibenförmige Rad 3 auf. Die Radgabel 6 besteht vorzugsweise aus MetallbLech und besitzt einen eingemieteten Rollenzapfen 1, mittels welchem sie schwenkbar in einer Hüilöe 4 aus federndem Baustoff befestigt ist. Diese Hülse 4 ist ihrer ganzen Länge nach mittels . eines Schlitzes 5 aufgeschnitten. Dem Schlitz 5 gegenüber ist ein weiterer Schlitz 9 vorgesehen, welcher sich bis annähernd auf die halbe Höhe der Hülse 4 an dieser Stele erstreckt. Diese Schlitze 5 und 9 erhöhen die Dehnbarkeit der Hülse 4 zwecks Befestigung derselben ohne Zuhilfenahme weiterer Befestigungsmittel in einer Bohrung des Tischbeines. Das obere Ende der Hülse 4 ist schief abgeschnitten, und mit dieser schiefen Schnititfläche kann eine Nase 25 am oberen Ende des Rollenzapfens 1 zusammenarbeiten.
Gleichzeitig' verhindert diese Nase 25 beim Anheben des Tisches das Herausfallen des Rades 3 und des Zapfens 1 aus der Hülse. Am unteren Ende besitzt diese Hülse 4 zwei Lappen 10, welche die Einstecktiefe der Hülse 4 begrenzen. Die Enden der Radgabel 6 erstrecken sich in radialer Richtung abwärts und auswärts. An den freien Enden ist je das eine Ende eines Lenkers 7 mittels eines Zapfens 15 angelenkt. Am andern Ende der Lenker 7 ist das Rad 3 auf einer Achse 8 drehbar gelagert. Eine Schraubenfeder 11 auf einem Querstift 12 der Radgabel 6 ist mit dem einen Ende auf der Achse 8 eingehängt, wäh-
rend ihr anderes Ende an der oberen,, inneren Wandung der Radgabel 6 anliegt. Die Feder 11 ist bestrebt, die Lenker 7 in ihrer Normalstellung, senkrecht zum Boden, zu halten, wie dies die ausgezogenen Linien der Abb. ι zeigen.
Beim Fahren des Tisches stellen sich die Räder, 3 in biekannter Weise alle in die gleiche Richtung ein. Soll nun der Tisch an einer bestimmten Stelle benutzt werden, so hat diese Einstellung der Räder 3 den Nachteil, daß er sich beim geringsten seitlichen Stoß in Bewegung setzt. Zudem bewirkt ein. ganz geringer senkrechter Druck auf die Kante des Tisches ein Kippen. Um dies zu verhindern, ist gemäß der Erfindung die Hülse 4 an ihrem oberen Ende schräg abgeschnitten. Auf dieser so gebildeten schiefen Ebene kann eine Nase 2 5 am oberen Ende des Zapfens 1 gleiten, sobald der mit dem Rad versehene Tisch angehoben wird. Dieser Eingriff hat zur Folge, daß der Zapfen 1 mit dem daran befestigten Rad 3 gedreht wird, bis sich die Nase 25 an der tiefsten Stelle der schiefen Ebene befindet. Dadurch und indem die Hülsen 4 in den Beinen des Tisches in verschiedenartiger Stellung in bezug aufeinander angeordnet werden, werden die Räder 3 beim Anheben des Tisches in voneinander verschiedene Stellungen gebracht, so daß der Tisch nunmehr nur durch kräftiges Ziehen oder Stoßen in Bewegung versetzt werden kann.
Außerdem kann "eine besondere Einrichtung vorgesehen sein, welche die Räder in dieser Stellung festhält. Gemäß Abb. 3 ist zu diesem Zweck das U-förmige gekrümmte Ende 26 der Feder 11 durch eine Bohrung 27 im oberen Teil der Radgabel 6 durchgeführt. Die Hülse 4 ist mit der Zwinge 28 durch eine Platte 29 verbunden. Eine Vertiefung 30 in dieser Platte ist so angeordnet, daß das Ende 26 sich beim Anheben des Tisches genau unterhalb der Vertiefung 30 einstellt und beim Loslassen des' Tisches in dieselbe eintritt. Das Rad wird daher in dieser Lage festgestellt. Statt dieser Ausführungsform der Feststelleinrichtung könnte auch nur im Lappen ι ο der Hülse 4 eine Vertiefung vorgesehen sein und im oberen Querteil der Radgabel 6 einen Niet mit rundem, in diese Vertiefung passenden Kopf eingesetzt sein.
Die leichte Lösbarkeit der Räder zufolge der federnden Hülse 4 gestattet das Entfernen der Räder vom Tisch und dessen Umwandlung in einen gewöhnlichen, nicht fahrbaren Tisch.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fahrbarer Tisch mit in schwenk- und feststellbaren Radgabeln drehbar gelagerten Laufrädern, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Lagerung des Rollenzapfens (1) im Tischfuß dienende Hülse (4) an ihrem oberen Ende schräg abgeschnitten ist und eine Gleitfläche für den mit einer Nase (25) versehenen Rollenzapfen (1) bildet, welche Nase (25) beim Anheben der Hülse (4) bzw. des fahrbaren Tisches zum tiefsten Punkt der schräg abgeschnittenen Kante gleitet und den Zapfen (1) mit der Radgabel (6) und dem Rad (3) schräg zur Fahrtrichtung dreht.
2. Fahrbarer Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (11) mit in einer Aussparung (27) der Radgabel (6) ragenden -Endstück (26) vorgesehen ist zum Zwecke, die durch das Anheben der Lagerhülse (4) ausgeschwenkte Radgabel (6) nach erfolgtem Senken des Tisches in ihrer Stellung zu sichern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW91418D 1933-03-17 1933-03-17 Fahrbarer Tisch Expired DE606166C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW91418D DE606166C (de) 1933-03-17 1933-03-17 Fahrbarer Tisch

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DEW91418D DE606166C (de) 1933-03-17 1933-03-17 Fahrbarer Tisch

Publications (1)

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DE606166C true DE606166C (de) 1934-11-26

Family

ID=7613483

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW91418D Expired DE606166C (de) 1933-03-17 1933-03-17 Fahrbarer Tisch

Country Status (1)

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DE (1) DE606166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006798B (de) * 1953-02-03 1957-04-18 A & R Wiedemar Einrichtung zum Stapeln von Stueckgut

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006798B (de) * 1953-02-03 1957-04-18 A & R Wiedemar Einrichtung zum Stapeln von Stueckgut

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