DE60552C - Maulkorb - Google Patents

Maulkorb

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Publication number
DE60552C
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DE
Germany
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animal
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60552D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. R. STEINBACH in Ottakring b. Wien, Wattgasse 39
Publication of DE60552C publication Critical patent/DE60552C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K25/00—Muzzles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die gebräuchlichen Maulkörbe erfüllen ihren Zweck nur unvollkommen. Die Verhinderung des freien Athemholens der Thiere durch die Nase, der den Thierkopf entstellende, häufig die Augen überdeckende Stirnriemen, der würgende Halsriemen, die Verhinderung des namentlich für Hunde so wichtigen Herausstreckens derZunge, die Unmöglichkeit des Trinkens u.s.w. sind für das Thier äufserst empfindliche, quälende Uebelstände. Das bei gröfseren Maulkörben durch mangelhafte Vergitterung ermöglichte Herausbeifsen des Thieres macht den Werth der Schutzvorrichtung für den Menschen zweifelhaft, auch ist die Langwierigkeit des Befestigens und Abnehmens sehr lästig.
Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung sollen die geschilderten Mängel beseitigt und ein wirklich schützender, leicht und schnell an- und abzulegender, das Thier so ■wenig als überhaupt möglich belästigender Maulkorb erzielt werden.
Die Befestigung des Maulkorbes am Thierhalse geschieht vermittelst einer einzigen Schnalle, der Stirn- und Halsriemen fällt ganz weg, die Vergitterung ist eine vollständige, trotzdem der Zunge freier Spielraum gelassen ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein der Erfindung gemäfs hergestellter Maulkorb abgebildet, und zeigt Fig. 1 die Ansicht eines solchen, während die Fig. 2 und 3 Seiten- und Vorderansicht eines mit einem derartigen Maulkorbe versehenen Hundekopfes darstellt. Fig. 4 zeigt die Befestigungsart der HaIsriemchen und Fig. 5 deren geschlossene Schnalle.
Der beliebig aus Metall, Draht, Leder oder anderem Materiale herstellbare Maulkorb besteht aus einer waagrecht unter den Nasenlöchern des Thieres um seinen Kopf gelegten Hauptspange a, die durch eine oder mehrere über den Nasenrücken gelegte Querspangen b gehalten wird, derart, dafs die ganze Nase zwischen der Hauptspange α und der Querspange b freiliegt, damit das Athemholen nicht erschwert werde und die empfindliche Nase sich nirgends reiben könne. Die tragende Querspange b liegt in genügender Entfernung von den Augen, um selbst bei geringen Längsverschiebungen des Maulkorbes nicht an dieselben zu stofsen.
Die erwähnte Hauptspange α bildet zugleich den Oberrand des eigentlichen, den Unterkiefer umschliefsenden Korbes, welcher von den Bügeln c, der oder den Nebenspangen d und der Grundspange e gebildet wird. Letztere ist unten in der Mitte angeordnet und reicht nach aufwärts nur bis zur Nebenspange d, damit zwischen der Haupt- und Nebenspange a und d gerade vor dem Maule freier Raum zum Herausstrecken der Zunge bleibt. Dieser Raum wird zu beiden Seiten von den Verbindungsstreifen f und fl begrenzt, so dafs das Thier die Schnauze nicht aus dem Korbe herausstecken kann. Zur Vergitterung des eigentlichen Korbes können nach Wunsch und Bedarf aufser den senkrechten Bügeln und waagrechten Spangen noch schräge, sich kreuzende Riemen, Drähte, Schnüre, Bänder oder Ketten benutzt werden.
Wie ersichtlich, ist der letzte, am Halse anliegende Bügel c1 schräg von rückwärts nach vorn gestellt, so dafs der Maulkorb den ganzen Unterkiefer vollkommen- bedeckt, ohne
gegen den Hals des Thieres angeprefst zu werden. An den rückwärtigen Enden der Hauptspange α sind die Riemchen g g1 'derart befestigt, dafs sie sich um die durch dieselben und die Hauptspangenenden geschlagenen Niete oder Stifte drehen können. Hierdurch wird bewirkt, dafs nach erfolgtem Einschnallen der Riemchen am Halsrücken, d. h. nach Befestigung des Maulkorbes, das Thier im Stande ist, den ganzen Kopf frei und ungehindert zu bewegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Maulkorb, gekennzeichnet durch eine unter den Nasenlöchern liegejide, waagrecht den Thierkopf umfassende Hauptspange α, welche von einer oder mehreren über der Nase aufliegenden Querspangen b gehalten wird und den den Unterkiefer umfassenden, eventuell vergitterten, aus Bügeln c, zur Hauptspange α parallelen Nebenspangen d und der Grundspange e bestehenden eigentlichen Korb trägt und vermittelst zweier an der Hauptstange α drehbar befestigter, auf dem Halsrücken hinter den Ohren zu verschnallenden Riemchen g gl am Kopfe des Thieres befestigt wird, wobei durch die seitlichen Verbindungsstreifen f und f1 zwischen Haupt- und Nebenspange das Herausstrecken der Zunge und durch den schrägen, am Halse anliegenden Bügel c1 das vollkommene Umfassen des Unterkiefers durch den Korb ermöglicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60552D Maulkorb Expired - Lifetime DE60552C (de)

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