DE604391C - - Google Patents

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DE604391C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/40Eliminating or reducing effect of flicker

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Man hat bereits vorgeschlagen, während der ruckweisen Fortschaltung des Bildbandes das Projektionslicht über einem innerhalb des Abbildungsstrahlenbündels liegenden Umlauf-Verschluß mit beiderseits unter 450 zur optischen Achse geneigten Spiegelflächen, welche mit zwei weiteren unter 450 gegen die optische Achse geneigten Spiegelflächen zusammenwirken, dem Projektionsschirm zuzu-Maren. Um nun die Bildhelligkeit und die während der Abdeckung des Bildfensters durch den Spiegelverschluß dem Bildschirm zugeführte Lichtmenge einander anzupassen, hat man das über die Spiegel reflektierte Licht auch noch durch, das Filmband wandern lassen. Infolgedessen waren die auf den Schirm während der direkten und indirekten Projektion geworfenen Lichtmengen einander gleich. Jedoch macht sich hierbei infolge des während der Aufhellung der Dunkelpause nicht feststehenden Bildes ein Ziehen auf dem Bildschirm bemerkbar.
Ferner ist bereits eine Einrichtung zur Beseitigung des Flimmerns bei der kinematographischen Projektion bekannt, bei welcher das Beleuchtungsstrahlenbündel während der Bildbandfortsdialtung durch durch Spiegelanordnungen der lichtstaxkenregfelung dienende, mehr oder weniger durchlässige Scheiben und einen mit unter 450 zur optischen Achse geneigten SpiegedfLäehen versehenen Schieberverschluß dem Bildschirm unter Umgehung des Bildfensters zugeleitet wird. Ein solcher Projektor neigt infolge der mit großer Geschwindigkeit hin und her gehenden Massen zu Vibrationen. Außerdem ist die Führung des Aufhellungsstrahlenbündels derart, daß der Projektor in seinen Abmessungen sehr ungünstig beeinflußt wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile dadurch, beseitigt, daß bei einer Einrichtung der letzterwähnten Art ein innerhalb des direkten Strahlenganges liegender Umlaufverscnluß mit beiderseits der Bildfensterebene angeordneten, unter 45° gegen die optische Achse geneigten verspiegelten Flächen verwendet wird. Die Flächen wirken mit zwei weiteren unter 45° gegen die optische Achse geneigten Spiegeln zusammen. Der Spiegelverschluß ist gabelförmig ausgebildet, so daß der Film innerhalb des gabelförmigen Verschlusses transportiert werden kann. Das Reflektionsvermögen der Spiegel ist so gewählt, daß die über die Spiegel geworfene Lichtmenge gleich dem direkt durch das Filmband dringenden Licht ist. Durch diese Anordnung wird in bekannter Weise die Dunkelpause aufgehellt und das Flimmern beseitigt. Außerdem kann aber der Wiedergabeapparat infolge der neuartigen Ausbildung
*) Von dein Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Leo Goldhammer in München.
des Verschlusses denkbar gedrängt ausgeführt werden, ohne daß· die Justiermöglichkeit der Spiegel darunter leidet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι ein Schema der Anordnung-,
Abb. 2 eine Stirnansicht des rotierenden Verschlusses.
ίο Das von der Lichtquelle ι durch den Kondensor 2 gesammelte Licht wird während der ruckweisen Fortschaltung des Filmbandes 3 durch den Spiegel 4 des rotierenden Verschlusses 5 über den feststehenden Spiegel 6, durch das Fenster 5a des Verschlusses 5 zu dem feststehenden Spiegel 7 und von dort über den rotierenden Spiegel 8 durch das Objektiv 9 auf den Bildschirm geworfen. Während der Stillstandsperiode des FiImbandes befinden sich die Spiegelflächen 4, 8 des rotierenden Verschlusses 5 außerhalb des ungeknickten Strahlenganges, so daß das Liclitbündel direkt auf das Filmband trifft und ungehindert das Objektiv passieren kann.
Die Fihnbahn ist mit 30 bezeichnet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Beseitigung des
    Flimmerns von kinematographischen Lichtbildern, bei der das Beleuchtungsstrahlenbündel während der Bildbandfortschaltung1 durch Spiegelanordnungen unter Umgehung des Bildfensters durch das Projektionsobjektiv auf den Bildschirm geworfen wird, gekennzeichnet durch einen innerhalb des direkten Strahlenganges liegenden Umlaufverschluß mit beiderseits der Bildfensterebene angeordneten, unter 45° gege*1 die optische Achse geneigten verspiegelten Flächen, welche mit zwei weiteren unter 450 gegen die optische Achse geneigten Spiegeln zusannneniwirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten spiegelnden Flächen gabelförmig am Ver-Schluß angeordnet und die nach der Lichtquelle und dem Objektiv zu gerichteten Zinkenflächen verspiegelt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ver-Schluß ein Fenster (5°) für den Durchtritt des Lichts besitzt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fihnbahn (3tt) innerhalb der Gabel angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Spiegel, die in ihrer Gesamtheit nicht mehr Licht auf den Bildschirm werfen, als durch ein Filmband mittlerer Dichte dringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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