DE317787C - - Google Patents

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DE317787C DENDAT317787D DE317787DA DE317787C DE 317787 C DE317787 C DE 317787C DE NDAT317787 D DENDAT317787 D DE NDAT317787D DE 317787D A DE317787D A DE 317787DA DE 317787 C DE317787 C DE 317787C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Color Television Image Signal Generators (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung und Wiedergabe kinematographischer Mehrfarbenbilder.
Es ist bekannt, daß man bei Mehrfarbenaufnahmen parallaktische Verschiebungen dadurch . vermeiden kann, daß man nur mit einem Objektiv arbeitet und die Teilbilder entweder nacheinander aufnimmt oder den Strahlengang hinter dem Objektiv mit Hilfe
ίο reflektierender Einrichtungen zerlegt. Bei dem vorliegenden Verfahren wird von beiden Arten Gebrauch gemacht, und zwar erfolgen die Rot- und Grünaufnahmen nacheinander auf demselben Bildbande durch entsprechend gefärbte Filter, während gleichzeitig mit jeder Rot- und Grünaufnahme auf einem zweiten Bildband mittels Spiegelreflex eine Blauaufnahme gemacht wird. Zur Erzielung einer kurzen Belichtungszeit für das blaue Teilbild sind die Spiegel zur Reflexion der blauen Teilbilder auf einem 45 ° zur optischen Achse geneigten Filter für die aufeinanderfolgenden roten und grünen Teilbilder angebracht.
Während die Rot- und Grünaufnahmen auf einem farbenempfindlich gemachten Bildbande erfolgen, dient für die Blauaufnahmen ein Bildband mit gewöhnlicher Bromsilberschicht. Es werden hierbei zwei Eigenschaften dieser Schicht ausgenutzt: 1. ihre hohe Lichtempfindlichkeit gegenüber einer durch ein Farbfilter geschützten panchromatischen Schicht, und 2. daß sich diese Empfindlichkeit, zumal bei kurzer Belichtung, fast ausschließlich auf die blauen Strahlen erstreckt. Dadurch ist es möglich, für die Blauaufnahmen auf ein Farbfilter zu verzichten und die Belichtung kurz und blitzartig mitten während einer Rot- und Grünaufnahme eintreten zu lassen. Es spricht dabei mit, daß Farbenaufnahmen nur mit lichtstarkem Objektiv bei günstiger Beleuchtung gemacht werden. Es entsteht so zu jedem grünen und roten Teilbild ein blaues Teilbild der gleichen Bewegungsphase, ohne daß dabei 'die Belichtung des grünen und roten Teilbildes wesentlich abgeschwächt wird. Bei der Wiedergabe folgen die roten und grünen Teilbilder im Wechsel aufeinander. Es wird aber mit jedem solchen Teilbild das zugehörige blaue Teilbild gleichzeitig projiziert, EO daß bei der Wiedergabe sich die Teilbilder zweier aufeinanderfolgender Bilder zu einem Dreifarbenbild vereinigen. Es ist bekannt, bei der Dreifarbenkinematographie die Teilbilder derart anzuordnen, daß das Rotbild mit je einem Grünbild und einem Blaubild aufgenommen und projiziert wird. Diese Anordnung dient dazu, die geringe Lichtempfind« lichkeit der benutzten Filme für die roten Strahlen auszugleichen.
Fig. ι zeigt schematisch eine beispielsweise Anordnung der Aufnahmevorrichtung. Der panchromatische Film α ist für die Rot- und Grünaufnahme, der gewöhnliche Film b für ' die Blauaufnahme bestimmt. Eine drehbare Verschlußscheibe c verdeckt den Bildwechsel. Die Filterscheibe d, die sich mit der halben Schnelligkeit wie die Verschluß scheibe c dreht, ist halb grün, halb rot gefärbt (Fig. 2).
Mitten in diese beiden Hälften sind die schmalen Spiegelsegmente s eingefügt. Die Filterscheibe d ist 45 ° zur optischen Achse geneigt. Sobald bei der Drehung von d ein Spiegelsegment in den Strahlengang eintritt, wirft es schlitzverschlußartig ein Bild gegen den Spiegel e, der es auf den Film b reflektiert und gleichzeitig seitenrichtig macht. Der Film b ist um den seitlichen Abstand der Mittellinien beider Filme gegen das Objektiv vorgerückt.
In Fig. 3 ist angedeutet, wie man mittels einer z. B. durch Malteserkreuz angetriebenen, doppelt breiten Fortschalttrommel beide Filme gleichzeitig schalten und ein eigentliches Doppel werk vermeiden kann.
Fig. 4 Zeigt schematisch die beispielsweise optische Einrichtung eines Wiedergabeapparates. Die Bildbänder α und b kann man auch zu einem breiten Bildbande vereinigen. Es kommt nur eine Lichtquelle zur Verwendung. Der Blaufilm b erhält sein Licht durch Vermittlung des Spiegels f, der um M etwas drehbar ist, um einer Objektivverschiebung mit dem Lichtkegel folgen zu können. Das Objektiv i ist senkrecht zur optischen Achse verschiebbar, um die Bilder zur Deckung bringen zu können. Beim Kondensor g- steht die hintere Linse um den Abstand der optischen Achsen weiter zurück als bei dem Kondensor k.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung und Wiedergabe kinematographischer Mehrfarbenbilder, dadurch gekennzeichnet, daß das blaue Teilbild mit je einem der beiden anderen im Wechsel aufeinanderfolgenden grünen und roten Teilbilder aufgenommen wird, so daß bei der Wiedergabe sich die grünen und roten Teilbilder zweier aufeinanderfolgender Bewegungsphasen der Bilder mit je einem blauen Teilbild gleicher Bewegungsphase Zu einem Dreifarbenbild vereinigen.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegel (s) zur Reflexion des bei aufeinanderfolgenden Aufnahmen gemeinsamen Teilbildes auf einem 45 ° zur optischen Achse geneigten Filter (d) für die bei den aufeinanderfolgenden Aufnahmen wechselnden Teilbilder angebracht sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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