DE60301201T2 - Vorrichtung zum Bewegen von Produkten - Google Patents
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bewegen von Produkten von einer Beladungsstation zu einer Entladungsstation gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Vorrichtungen zum Bewegen von Produkten von einer Beladungsstation zu einer Entladungsstation in einem Behälter, welche eine Mehrzahl von Trägern für die Behälter für die Produkte aufweisen sowie eine Transportvorrichtung zum Bewegen der Behälter zwischen der Beladungsstation und der Entladungsstation und umgekehrt, sind aus dem Stand der Technik bekannt. Insbesondere wird hingewiesen auf die US-Patente 5 046 598 und 5 280 830. In diesen Vorrichtungen sind eine große Zahl von Trägern und ein kontinuierlich zirkulierendes Band oder eine Kette vorhanden. Die Träger greifen an dem Band, der Kette oder Ähnlichem mittels Reibung an. Wenn diese in einer bestimmten Position anhalten müssen, sind Mittel wie ein Zylinder vorhanden, welche in den Weg der Träger bewegt werden. Als Resultat wird ein Träger zurückgehalten, und es tritt ein Gleiten zwischen dem Träger und dem Band oder der Kette auf. Dies bedeutet, dass der betroffene Träger gegen den bewegbaren Blockierer mit relativ hoher Kraft gedrückt wird. Es ist möglich, diese Kraft zu reduzieren, indem das Greifen zwischen dem Band oder der Kette und dem Träger reduziert wird, aber dies resultiert in einem weniger verlässlichen Transport, wenn das Betriebsmittel, d.h. der Blockierer, nicht aktiv ist. Dieser Nachteil ist größer, wenn der vorderste Träger in einer Reihe von Trägern zurückgehalten wird und die nachfolgenden Träger von diesem blockiert werden. Sobald ein neuer Träger blockiert wird, wird eine weitere Reibungskraft zum vordersten Träger übertragen, und die Kraft auf den Blockierer nimmt zu.
- US-A-4 947 978 offenbart eine Vorrichtung zum Bewegen von Produkten von einer Beladungsstation zu einer Entladungsstation, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Bewegen von Produkten zur Verfügung zu stellen, welche einen kontinuierlich arbeitenden Antrieb hat und mittels welcher es für Träger möglich ist, sich mit dem Antrieb zu bewegen oder stationär hinsichtlich des Antriebs zu bleiben, in einer einfachen und garantierten Weise. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Kräfte, welche auf die Träger ausgeübt werden, wenn letztere stationär sind, zu begrenzen.
- Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Kräfte, welche auf den vordersten Träger in einer Reihe von Trägern ausgeübt werden, wenn diese stationär sind, zu begrenzen.
- Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Konstruktion anzugeben, mittels derer es möglich ist, sicherzustellen, dass keine Bewegung in der Richtung entgegengesetzt zur Transportrichtung auftritt, wenn der Träger stationär ist.
- Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Konstruktion anzugeben, mittels derer eine genaue Bewegung des Trägers zusammen mit dem Antrieb sichergestellt werden kann, ohne dass ein Gleiten auftritt.
- Diese und weitere Aufgaben werden erfüllt mittels einer Vorrichtung zum Bewegen von Produkten von einer Beladungsstation zu einer Entladungsstation, wie oben beschrieben, welche die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
- Gemäß einem weiteren Aspekt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Vorrichtung zum Bewegen von Produkten von einer Beladungsstation zu einer Entladungsstation, welche eine Vielzahl von Trägern für die Behälter für die Produkte umfasst, sowie eine Transportvorrichtung zum Bewegen der Container zwischen der Beladungsstation und der Entladungsstation und umgekehrt, wobei die Transportvorrichtung einen Rahmen umfasst, einen Antrieb für die Träger, welcher darin zirkuliert, Leitmittel für die Träger und Eingriffsmittel, um die Träger in Eingriff mit dem Antrieb zu bringen, wobei der Träger ausgestattet ist mit einem Zahnrad, welches in Transportrichtung rotieren kann und in eine Richtung entgegengesetzt dazu blockiert, wobei das Zahnrad in einen Satz von Zähnen eingreift, die an dem Rahmen vorgesehen sind.
- Die vorliegende Erfindung wird in weiterem Detail unten erläutert und in Bezugnahme auf ein illustratives Ausführungsbeispiel, welches in der Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt:
-
1 Eine ebene Ansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung; -
2 Einen Querschnitt entlang der Linie II-II in1 ; -
3 Detail A aus2 ; -
4 Das Detail gemäß3 mit zwei Trägern; -
5 Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung im Querschnitt; und -
6 Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung im Querschnitt. - Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist mit
1 in den Figuren dargestellt. Diese Vorrichtung besteht aus einer großen Anzahl von Trägern2 , auf welchen Behälter3 zur Aufnahme von Produkten angepasst sind. Die Transportrichtung der Vorrichtung1 ist durch Pfeil12 bezeichnet. Der Transport findet statt von einer Beladungsstation zu einer Entladungsstation. Mit dieser Anordnung ist es möglich, dass sich eine Anzahl von Trägern an der Beladungsstation und/oder Entladungsstation ansammelt und dass eine Anzahl von Produkten in die Behälter platziert wird oder davon entfernt wird, zur selben Zeit. - Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein kontinuierlich zirkulierender Zahnriemen
16 vorhanden. Dieser Riemen ruht auf einem Lager15 , welches an dem Rahmen32 der Vorrichtung1 befestigt ist. Räder18 (nur eines ist in2 dargestellt) sind in einiger Entfernung zueinander angeordnet, um welche der Zahnriemen16 gewickelt ist. Eines dieser Räder18 dient dem Antrieb. Dies ist im Detail in6 dargestellt. Eine Welle21 wird über einen Motor19 und ein Untersetzungsgetriebe20 angetrieben. Die Welle21 ist fest an dem Rad18 befestigt. - Jeder der Träger
2 ist ausgestattet mit zwei Wellen, welche in einiger Entfernung zueinander angeordnet sind. Eine erste Welle30 ist in den5 und6 dargestellt und ist nahe ihrem Ende mit Lagern8 ,9 ausgestattet, welche in Führungen10 ,11 des Rahmens32 laufen. Diese Welle30 dient weiterhin als Scharnierbolzen für eine Sperrklinke4 , wohingegen das Freilaufrad29 auch daran befestigt ist. Die Welle30 ist derart an dem Träger2 befestigt, dass sie sich nicht drehen kann. Das Freilaufrad29 ist mit einer Freilaufrad-Kupplung31 ausgestattet. - Die zweite Welle des Trägers
2 besteht aus zwei Stutzen13 ,14 (6a ), welche beide mit Lagern ausgestattet sind. Wie die Welle30 laufen diese in Führungen10 und11 . Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Träger2 einen vorgegebenen Pfad beschreibt, in einiger Entfernung von dem Zahnriemen16 . - Wie schon angedeutet, ist eine Sperrklinke
4 in scharnierartiger Weise mit dem Träger2 verbunden. Das freie Ende derselben wird in die Kavitäten in dem Zahnriemen16 mittels einer Feder6 gedrückt. Dementsprechend werden, wenn der Zahnriemen16 in Richtung des Pfeils12 bewegt wird, die Träger2 sich in derselben Richtung bewegen. Die Sperrklinke4 ist auch mit einer Drucktaste7 ausgestattet. Das freie Ende des Trägers2 kann aus der Zahnung des Zahnriemens16 herausbewegt werden, indem diese Drucktaste7 betätigt wird. Dies ist in3 dargestellt. Drucktaste7 kann unter dem Einfluss eines Zylinders28 angehoben werden, welcher fest mit dem Rahmen32 verbunden ist, wodurch die Sperrklinke4 von dem Zahnriemen16 freigesetzt wird. Dadurch kann der Zahnriemen16 sich weiterhin bewegen, wohingegen es sichergestellt ist, dass der Träger2 stationär ist. Im Gegensatz zum Stand der Technik tritt bei dieser Anordnung kein gegenseitiges Gleiten zwischen irgendeinem Teil des Trägers2 und des Zahnriemens16 auf. - Zusätzlich zu einer Drucktaste ist auch ein Hilfsarm
24 in schwenkbarer Weise bei25 mit der Sperrklinke4 verbunden. Das freie Ende des Hilfsarms24 ist mit einem Bolzen26 ausgestattet, welcher in einer Nut27 in dem Rahmen32 läuft. - Wird der vorderste Träger einer Serie von Trägern
2 stationär, beispielsweise mit Hilfe eines Zylinders28 , so wird auch der Hilfsarm24 , welcher damit verbunden ist, stationär (4 ). Die Drucktaste7 des nachfolgenden Trägers, welche vom Zahnriemen16 vorwärts bewegt wird, wird in Kontakt kommen mit dem freien Ende des Hilfsarms24 , und wird auf diese Weise für eine Entkopplung der betroffenen Sperrklinke4 sorgen. Dies will heißen, dass die Träger, welche dem ersten einer Serie von Trägern folgen, nicht mehr länger vom vordersten oder ersten der Serie von Trägern zurückgehalten werden müssen, indem ein Gleiten darauf wirkt, sondern sie werden zurückgehalten durch eine aktive Entkopplung von dem Zahnriemen16 . Sobald der erste Träger2 sich weiterbewegt, so findet auch eine Kopplung des nachfolgenden Trägers2 mit dem Zahnriemen statt. In Anbetracht der Länge des Arms24 ist eine genügende Zeit vorhanden, nachdem der Zylinder28 sich schnell zurückbewegt hat, dafür, dass der Zylinder sich schnell zurück in den Weg der Drucktasten7 bewegt, so dass prinzipiell der nachfolgende Träger wieder zurückgehalten werden kann. - Zusätzlich zu dem zirkulierenden Zahnriemen
16 existiert ein weiterer Zahnriemen36 , welcher derart angepasst ist, dass er stationär ist und sich parallel zum Zahnriemen16 erstreckt. Wie aus6 ersichtlich, ist auch das Rad17 derart angepasst, dass es stationär ist. Dies wird erreicht durch das Vorhandensein von Lagern, welche auf der rotierenden Welle21 montiert sind. Das Freilaufrad29 dreht sich um die Welle30 . Die Freilaufrad-Kupplung31 ist derart konstruiert, dass eine Rückwärtsbewegung nicht auftreten kann. Dies bedeutet, dass, wenn der Träger2 stationär wird, beispielsweise als Resultat der Betätigung des Zylinders28 , kein Risiko besteht, dass dieser Träger sich rückwärts bewegen wird. Insgesamt verhindert das Freilaufrad29 in Eingriff mit dem stationären Band36 eine derartige gegenseitige Rotation. - Auf die oben beschriebene Weise ist es möglich, auf einfache Art eine Anzahl von Behältern in eine Warteposition zu bringen, dann diese gleichzeitig oder einzeln in eine Transportposition zu bringen und dann diese wiederum in eine freie Position zu bringen, entweder als Gruppe oder einzeln. Mittels der oben beschriebenen Konstruktion ist eine genaue Positionierung der Behälter hinsichtlich der Umgebungen möglich, was beim Beladen/Entladen wichtig ist.
- Es ist klar, dass die Betätigung der Sperrklinke
4 auf jede beliebige Weise, die aus dem Stand der Technik entnommen werden kann, erfolgen kann. Die Betätigung kann erfolgen mittels eines Teils, welches stationär hinsichtlich des Rahmens ist, es ist jedoch auch möglich, Betriebsmittel an dem Träger anzubringen. Nach alldem ist es als Resultat der vorliegenden Erfindung nicht länger nötig, den Träger2 nach Entkopplung von der Sperrklinke4 aktiv zurückzuhalten, wie es im Stand der Technik in der Konstruktion, die ein Gleiten ausnutzt, der Fall war. - Das bedeutet auch, dass die eingesetzte Motorleistung geringer sein kann, da die Effekte der Reibung, wie die Erzeugung von Wärme und Partikeln, nicht länger vorhanden sind.
- Eine Detektion der verschiedenen Träger kann auf eine beliebige Weise, die im Stand der Technik bekannt ist, durchgeführt werden, wie beispielsweise mittels Licht. Es ist klar, dass anstelle eines Zahnriemens es auch möglich ist, eine Kette oder ähnliches zu verwenden. Diese und weitere Modifikationen liegen innerhalb der Möglichkeiten der Fachleute nach Lesen der obigen Beschreibung und liegen innerhalb des Schutzumfangs der angehängten Ansprüche.
Claims (14)
- Vorrichtung (
1 ), um Produkte (35 ) von einer Beladungsstation zu einer Entladungsstation zu bewegen, wobei eine Vielzahl von Trägern (2 ) für die Behälter der Produkte umfasst sind, sowie eine Transportvorrichtung, um die Behälter zwischen der Beladungsstation und der Entladungsstation und umgekehrt zu bewegen, wobei die Transportvorrichtung einen Rahmen umfasst, einen darin zirkulierenden Antrieb (16 ) für die Träger und Führungsmittel (9 ,10 ) für diese Träger, Eingriffsmittel (4 ), welche vorgesehen sind, um die Behälter in Eingriff mit dem Antrieb zu bringen, wobei der Antrieb mit Ausnehmungen versehen ist und der Träger mit einem Eingriffselement versehen ist, der in die Ausnehmungen ragt, Betriebsmittel (28 ), welche vorhanden sind, um das Eingriffselement aus den Ausnehmungen zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger mit einem Zahnrad versehen ist, welches in Transportrichtung drehen kann und in einer dazu entgegengesetzten Richtung blockiert, wobei das Zahnrad (29 ) in einen Satz von Zähnen eingreift, welche an dem Rahmen vorgesehen sind. - Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Betriebsmittel mit dem Rahmen verbunden sind.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Eingriffselement schwenkbar an dem Träger befestigt ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Antrieb einen Zahnriemen umfasst, oberhalb dessen (in der Transportposition) der Träger eingepasst ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Träger mit weiteren Betriebsmitteln (
24 ) versehen ist, um das Eingriffselement eines folgenden Trägers in der Transportrichtung zu betätigen. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Satz von Zähnen einen stationären Zahnriemen (
36 ) umfasst. - Vorrichtung nach Anspruch 4 und 6, wobei die zwei Zahnriemen nebeneinander angeordnet sind.
- Vorrichtung, um Produkte von einer Beladungsstation zu einer Entladungsstation zu bewegen, wobei eine Vielzahl von Trägern für die Behälter der Produkte umfasst sind, sowie eine Transportvorrichtung, um die Behälter zwischen der Beladungsstation und der Entladungsstation und umgekehrt zu bewegen, wobei die Transportvorrichtung einen Rahmen umfasst, einen darin zirkulierenden Antrieb für die Träger und Führungsmittel für die Träger, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsmittel vorgesehen sind, um die Träger in Eingriff mit dem Antrieb zu bringen, wobei der Träger mit einem Zahnrad versehen ist, welches in der Transportrichtung drehen kann und in der dazu entgegengesetzten Richtung blockiert, wobei das Zahnrad in einen Satz von Zähnen eingreift, die an dem Rahmen vorgesehen sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Betriebsmittel mit dem Rahmen verbunden sind.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8–9, wobei das Eingriffselement schwenkbar mit dem Träger verbunden ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8–10, wobei der Antrieb einen Zahnriemen umfasst, oberhalb dessen (in der Transportposition) der Träger eingepasst ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8–11, wobei der Träger mit weiteren Betriebsmitteln versehen ist, um das Eingriffselement eines folgenden Trägers in der Transportrichtung zu betätigen.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8–12, wobei der Antrieb mit Ausnehmungen versehen ist und der Träger mit einem Eingriffselement versehen ist, das in die Ausnehmungen ragt, wobei Betriebsmittel vorhanden sind, um das Eingriffselement aus den Ausnehmungen zu bewegen.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8–13, wobei der Satz von Zähnen einen stationären Zahnriemen umfasst.
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