DE602452C - Zahnradlagerung fuer elektrische Triebfahrzeuge - Google Patents
Zahnradlagerung fuer elektrische TriebfahrzeugeInfo
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- DE602452C DE602452C DET41498D DET0041498D DE602452C DE 602452 C DE602452 C DE 602452C DE T41498 D DET41498 D DE T41498D DE T0041498 D DET0041498 D DE T0041498D DE 602452 C DE602452 C DE 602452C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
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Description
Bei elektrischen Triebfahrzeugen mit Einzelachsantrieb
wird konzentrisch zur Treibachse ein Zahnrad angeordnet, das auf einem Hohlstutzen läuft. Dieser Hohlstutzen wird
bei den meisten bekannten Ausführungen mit dem Motorgehäuse fest verbunden. Da die
Treibachse des öfteren nachgesehen werden muß, hat man bereits den Hohlstutzen lösbar
am Motorgehäuse befestigt. Man kann bei einer derartigen Anordnung die Treibachse
nach Lösen der Befestigung zwischen Hohlstutzen und Motorgehäuse vom Fahrzeug trennen. Da der Hohlstutzen die Treibachse
zwischen den Treibrädern größtenteils umgab, war ursprünglich ein Abpressen eines
Treibrades erforderlich, bevor man den Hohlstutzen entfernen und alsdann die Welle in
ihrer gesamten Länge nachsehen konnte. Man hat aber auch bereits Anordnungen vorgesehen,
bei denen ein Abpressen eines Treibrades nicht erforderlich ist. Bei diesen Anordnungen
erstreckten sich die Hohlstutzen nur über einen kleineren Abschnitt des zwischen den
Treibrädern liegenden Teiles der Treibachse und konnten nach Trennung von Achse und Fahrzeug axial auf der Achse
verschoben werden. Hierdurch wurde eine Prüfung der gesamten Welle ohne Abpressen
eines Treibrades möglich.
Eine weitere Schwierigkeit ergab sich bei den Zahnradlagerungen. Die Laufflächen der
Zahnradnabe und die zur drehbaren Lagerung der Zahnradnabe dienenden Teile des Hohlstutzens
sind naturgemäß einer stärkeren Abnutzung unterworfen als die übrigen zum Antrieb
gehörenden Teile. Die Lagerstellen müssen infolgedessen häufig nachgesehen und gegebenenfalls ausgebessert werden. Bei den
bekannten Anordnungen ist zur Durchführung dieser Arbeiten die Trennung von Motor
und Treibachse stets erforderlich und in vielen Fällen darüber hinaus auch ein Abpressen
eines Treibrades notwendig.
Die vorliegende Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine Zahnradlagerung zu
finden, die die Prüfung, Instandsetzung oder Auswechslung der Lagerteile auch unabhängig
von Spezialwerkstätten gestattet. Bei einer Zahnradlagerung mit konzentrisch zur
Treibachse auf einem Hohlstutzen angeordnetem Zahnrad, bei der der Hohlstutzen in
axialer Richtung geteilt und mit einem Teil des Motorgehäuses, der Motorlagerung oder
der Hohlwellenlagerung verbunden ist, wird dies nach der Erfindung dadurch erreicht,
daß auf dem Hohlstutzen die gleichfalls geteilte und mit dem übrigen Zahnrad lösbar
verbundene Zahnradnabe läuft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung in zwei Schnitten dargestellt,
das die Anwendung bei einem Fahrzeug mit Tatzenmotoren zeigt. An der geteilten Tatze ι ist der aus den Teilen 2 und 3
bestehende Hohlstutzen durch Schrauben 4 befestigt. An der der Verschraubungsseite
entgegengesetzten Seite des Hohlstutzens werden die Teile 2 und 3 durch eine Ringmutter5
zusammengehalten, die gleichzeitig
zur Begrenzung des axialen Spieles der Nabe eines Zahnrades 6 dient. Die Zahnradnabe
besteht ebenfalls aus zwei Teilen 7 und 8, auf die der die Zähne 9 tragende Teil 6 des Zahnrades
aufgeschoben ist. Schrauben 10 dienen zur Verbindung der Nabenteile 7 und 8 mit
dem Teil 6 des Zahnrades. Die Lagerflächen der Nabenteile 7 und 8 sind mit einem Lagermetall
11 ausgegossen. Das Zahnrad ist dem to Federspiel des Fahrzeuges nachgebend konzentrisch
zur Treibachse 12 angeordnet, die durch den aus den Teilen 2 und 3 bestehendlan
Hohlstutzen hindurchgeführt ist. Auf die Treibachse ist das Treibrad 14 aufgepreßt.
Die Hohlwellenteile 2 und 3 sind hier beispielsweise so angeordnet, daß ihre Teilfuge
16 mit der Teilfuge der Motortatzen zusammenfällt. Hierdurch wird der Einbau der
Achswelle erleichtert.
Der Ausbau der Zahnradlagerung geht folgendermaßen vor sich: Es werden zunächst
die Ringmutter 5 und die Schrauben 10 gelöst. Die Ringmutter und der Zahnradteil 6
werden in Richtung des Pfeils 15 von der Lagerstelle axial in die Ausbuchtung des
Treibrades 14 verschoben und geben hierdurch die geteilte Zahnradnabe frei. Nunmehr
können die Teile 7 und 8 der Zahnrad: nabe, deren Teilfuge mit 17 bezeichnet ist,
herausgenpmmen werden, ohne daß hierbei eine Entfernung des Treibrades 14 der Ringmutter
5 und des Zahnradteiles 6 von der Achse 12 erforderlich wäre. Ein Trennen der
Treibachse 12 vom Fahrzeug ist hierbei nicht nötig. Nach Entfernung der Zahnradnabe
können auch die Befestigungsschrauben 4 der Hohlstutzenteile 2 und 3 gelöst und diese
Teile selbst herausgenommen werden. Durch die Unterteilung der zur Lagerung dienenden
Teile ist es möglich, die Lagerteile für sich auszuwechseln und beispielsweise die Zahnradnabe
mit Lagermetall neu auszugießen. Man kann alsdann Hohlstutzen und Nabe probeweise zusammensetzen und erforderlichenfalls
die Lagerstellen nacharbeiten, +5 bevor man die Teile erneut einbaut.
Der Einbau geht in der umgekehrten Reihenfolge vor sich, wie dies vorstehend für den
Ausbau beschrieben wurde.
An Stelle der einteiligen Ringmutter 5 kann auch eine geteilte Ringmutter verwendet werden.
Weiterhin ist es auch möglich, an Stelle der Ringmutter einen geteilten Sprengring
vorzusehen, der durch Schrauben zusammengehalten wird und in eine Rille des Hohl-Stutzens
eingreift.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Zahnradlagerung für elektrische Triebfahrzeuge mit konzentrisch zur Treibachse auf einem Hohlstutzen angeordnetem Zahnrad, bei der der Hohlstutzen in axialer Richtung geteilt und mit einem Teil des Motorgehäuses, der Motorlagerung oder der Hohlwellenlagerung vorzugsweise durch Verschraubung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Hohlstutzen (2, 3) die gleichfalls geteilte und mit dem übrigen Zahnrad (6) lösbar verbundene Zahnradnabe (7, 8) läuft.
- 2. Zahnradlagerungnach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zusammenhalten der beiden Hohlstutzenteile eine Ringmutter (5) dient, die außerdem die Lage der Zahnradnabe (7, 8) in axialer Richtung· festlegt.
- 3. Zahnradlagerung nach dem Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erleichterung der Herausnahme des Radsatzes die Teilfugen (16) des Hohlstutzens (2, 3) mit den Teilfugen der Motortatzen ganz oder annähernd parallel liegen oder zusammenfallen.Hierzu ι Blatt ZeichnungenGEBRÜCKT IM tat! TtF.tflHSÖRÜCKKltiä!
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET41498D DE602452C (de) | 1932-10-14 | 1932-10-14 | Zahnradlagerung fuer elektrische Triebfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET41498D DE602452C (de) | 1932-10-14 | 1932-10-14 | Zahnradlagerung fuer elektrische Triebfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE602452C true DE602452C (de) | 1934-09-08 |
Family
ID=7561036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET41498D Expired DE602452C (de) | 1932-10-14 | 1932-10-14 | Zahnradlagerung fuer elektrische Triebfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE602452C (de) |
-
1932
- 1932-10-14 DE DET41498D patent/DE602452C/de not_active Expired
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