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FACHGEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein neues Stilbenaminderivat und
ein elektrophotoempfindliches Material unter Verwendung desselben.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Als
elektrophotoempfindliches Material zur Verwendung in einem bilderzeugenden
Gerät,
wie elektrostatische Kopierer, Laserstrahldrucker, Normalpapierfaxgeräte und dergleichen,
ist ein so genanntes organisches elektrophotoempfindliches Material
weit verbreitet, das eine Kombination der folgenden Komponenten umfasst:
- – ein
ladungserzeugendes Material zur Erzeugung einer elektrischen Ladung
(Defektelektron und Elektron) bei Exposition gegenüber Licht;
- – ein
Ladungstransportmaterial zum Transport der erzeugten elektrischen
Ladung;
- – ein
Bindeharz.
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Die
Ladungstransportmaterialien fallen unter zwei breite Kategorien,
die ein Defektelektron-Transportmaterial zum Transport der Defektelektronen
der elektrischen Ladung und ein Elektron-Transportmaterial zum Transport der
Elektronen umfassen.
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Das
organische elektrophotoempfindliche Material besitzt gegenüber einem
anorganischen elektrophotoempfindlichen Material, das ein anorganisches
Halbleitermaterial einsetzt, insofern einen Vorteil, als das organische
elektrophotoempfindliche Material leichter als Letzteres zu geringeren
Herstellungskosten gefertigt wird.
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Zusätzlich besitzt
das organische elektrophotoempfindliche Material auch den Vorzug
größerer Freiheit
im funktionellen Aufbau aufgrund einer breiten Vielzahl von Möglichkeiten
für Materialien,
einschließlich von
ladungserzeugenden Materialien, Ladungstransportmaterialien, Bindeharzen
und dergleichen.
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In
diesem Zusammenhang wurden bisher in einem bilderzeugenden Gerät organische
elektrophotoempfindliche Materialien breit eingesetzt.
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Leider
sind diese organischen elektrophotoempfindlichen Materialien allerdings
den anorganischen elektrophotoempfindlichen Materialien in Photosensibilität und elektrischer
Stabilität
im Laufe wiederholter Bilderzeugungszyklen, oder mit anderen Worten
in der Reproduzierbarkeit, unterlegen.
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Mit
dem Ziel der Lösung
des obigen Problems wurde eine ausgedehnte Studie hinsichtlich der
Verbesserung der verschiedenen Materialien zur Verwendung in den
organischen elektrophotoempfindlichen Materialien durchgeführt. Insbesondere
ist das Ladungstransportmaterial ein Material von Bedeutung, das
nicht nur die Empfindlichkeit, sondern auch die Reproduzierbarkeit
des elektrophotoempfindlichen Materials beeinflusst.
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Die
japanische offengelegte Patentveröffentlichung JP 02-12256 A
(1990) offenbart als Ladungstransportmaterial ein Stilbenaminderivat,
das durch die Formel (2) dargestellt ist:
wobei Ar
1 eine
Arylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe bezeichnet, die gegebenenfalls
jeweils einen Substituenten aufweist; Ar
2 und
Ar
3 gleich oder verschieden sind und jeweils
eine Arylengruppe bezeichnen; und R
1 und
R
2 jeweils eine Alkylgruppe, Aralkylgruppe
oder Arylgruppe, jeweils gegebenenfalls mit einem Substituenten,
bezeichnen; mit der Maßgabe,
dass Ar
3 und R
1 oder
Ar
3, R
1 und R
2 zusammen unter Bildung eines Heterocyclus
kombiniert werden können.
Im Übrigen
gibt die Patentveröffentlichung
Chinolyl, Carbazolyl, Oxazolyl und Imidazolyl als die durch Ar
1 dargestellte heterocyclische Gruppe an.
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Alternativ
offenbart die japanische offen gelegte Patentveröffentlichung JP 58-123542 A
(1983) ein Stilbenaminderivat, das durch die Formel (3) dargestellt
ist:
wobei X
1 und
X
2 gleich oder verschieden sind und jeweils
eine Phenylgruppe, gegebenenfalls mit einem Substituenten, bezeichnen;
X
3 eine Arylengruppe, gegebenenfalls mit
einem Substituenten, bezeichnet; und X
4 eine
Aryl-, 2-Furyl- oder 2-Thienylgruppe, jeweils gegebenenfalls mit
einem Substituenten, bezeichnet.
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In
der japanischen offen gelegten Patentveröffentlichung
JP 09-134021 A (1997) ist weiterhin
ein Stilbenaminderivat offenbart, das durch die Formel (4) dargestellt
ist:
wobei R
a,
R
b, R
c, R
d und R
e jeweils
ein Wasserstoffatom, Halogenatom, eine Alkylgruppe, Arylgruppe oder
Alkoxygruppe bezeichnen;
und x eine ganze Zahl von 0 bis 2
bezeichnet.
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Die
Erfinder haben allerdings die in den obigen Veröffentlichungen offenbarten
Stilbenaminderivate überprüft, um herauszufinden,
dass alle diese Verbindungen mit den folgenden Problemen behaftet
sind:
- – sie
vermögen
immer noch keine ausreichende Kompatibilität mit den Bindeharz zu erreichen,
um in der photosensitiven Schicht gleichmäßig dispergiert zu sein, und
weisen somit den Nachteil einer geringen Neigung zur Erzeugung einer
elektrischen Ladungsübertragung
auf;
- – es
mangelt ihnen immer noch an elektrischem Ladungsübertragungsvermögen;
- – sie
weisen immer noch den Nachteil auf, dass sie hinsichtlich der elektrischen,
physikalischen und chemischen Stabilität unzureichend sind; und
- – als
Folge die elektrophotoempfindlichen Materialien, die diese Verbindungen
umfassen, nicht nur in der Photosensibilität unzureichend verbessert sind,
sondern auch den Nachteil einer schlechten Reproduzierbarkeit aufweisen.
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Nach
einem der Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Stilbenaminderivat
bereitgestellt, das durch die Formel (11) oder (13) dargestellt
ist:
wobei
R
1 eine
Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen,
eine Aralkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppierung
und 6 bis 14 Kohlenstoffatomen in der Arylgruppierung, ein Halogenatom
oder ein Wasserstoffatom bezeichnet;
Ar und Ar
2 gleich
oder verschieden sind und jeweils eine Arylgruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen
bezeichnen;
Ar
3 eine Arylengruppe mit
6 bis 14 Kohlenstoffatomen bezeichnet;
Ar
4 eine
Arylengruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen oder eine zweiwertige
heterocyclische Gruppe bezeichnet, die sich von Furan, Thiophen,
Chinolin, Carbazol, Oxazol und Imidazol ableitet;
und R
1, Ar
1, Ar
2, Ar
3 und Ar
4 jeweils gegebenenfalls einen oder mehrere
Substituenten aufweisen können,
ausgewählt
aus Hydroxyalkylgruppen, Alkoxyalkylgruppen, Monoalkylaminoalkylgruppen,
Dialkylaminoalkylgruppen, halogenierten Alkylgruppen, Alkoxycarbonylalkylgruppen,
Carboxyalkylgruppen, Alkanoyloxyalkylgruppen, Aminoalkylgruppen,
Halogenatomen, Aminogruppen, Hydroxygruppen, gegebenenfalls veresterten
Carboxylgruppen und Cyanogruppen; wobei die vorgenannten Alkyl-
und Alkoxygruppen 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen.
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Nach
einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein elektrophotoempfindliches
Material bereitgestellt, umfassend eine auf einem leitenden Substrat
gebildete photosensitive Schicht und enthaltend ein Stilbenaminderivat
als Defektelektron-Transportmaterial, das durch die Formel (11)
oder (13) dargestellt ist:
wobei
R
1 eine
Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen,
eine Aralkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppierung
und 6 bis 14 Kohlenstoffatomen in der Arylgruppierung, ein Halogenatom
oder ein Wasserstoffatom bezeichnet;
Ar
1 und
Ar
2 gleich oder verschieden sind und jeweils
eine Arylgruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen bezeichnen;
Ar
3 eine Arylengruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen
bezeichnet;
Ar
4 eine Arylengruppe mit
6 bis 14 Kohlenstoffatomen oder eine zweiwertige heterocyclische
Gruppe bezeichnet, die sich von Furan, Thiophen, Chinolin, Carbazol,
Oxazol und Imidazol ableitet;
und R
1,
Ar
1, Ar
2, Ar
3 und Ar
4 jeweils
gegebenenfalls einen oder mehrere Substituenten aufweisen können, ausgewählt aus
Hydroxyalkylgruppen, Alkoxyalkylgruppen, Monoalkylaminoalkylgruppen,
Dialkylaminoalkylgruppen, halogenierten Alkylgruppen, Alkoxycarbonylalkylgruppen,
Carboxyalkylgruppen, Alkanoyloxyalkylgruppen, Aminoalkylgruppen,
Halogenatomen, Aminogruppen, Hydroxygruppen, gegebenenfalls veresterterten Carboxylgruppen
und Cyanogruppen; wobei die vorgenannten Alkyl- und Alkoxygruppen
1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen.
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Vorzugsweise
ist die photosensitive Schicht eine einschichtige organische elektrophotoempfindliche Schicht,
die ein Bindeharz, ein ladungserzeugendes Material und die Verbindung
der Formel (11) oder (13) als Defektelektron-Transportmaterial enthält.
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Zweckmäßigerweise
ist die photosensitive Schicht eine mehrschichtige organische elektrophotoempfindliche
Schicht, umfassend eine ladungserzeugende Schicht und eine Ladungstransportschicht,
die in dieser Reihenfolge auf das Substrat laminiert sind, wobei
die ladungserzeugende Schicht ein ladungserzeugendes Material enthält und die
Ladungstransportschicht ein Bindeharz und die Verbindung der Formel
(11) oder (13) als Defektelektron-Transportmaterial enthält.
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Eine
Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines neuen
Stilbenaminderivats, das eine höhere
elektrische Ladungsmobilität
als die Stand-der-Technik-Verbindungen aufweisen kann, wodurch somit ein
ausgezeichnetes elektrisches Ladungsübertragungsvermögen ermöglicht wird
und das auch hinsichtlich der Kompatibilität mit dem Bindeharz und in
der Stabilität
außergewöhnlich gut
sein kann.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, unter Verwendung des
obigen Stilbenaminderivats ein elektrophotoempfindliches Material
bereitzustellen, das eine ausgezeichnete Empfindlichkeit und Reproduzierbarkeit
herbeiführen
kann.
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Hier
wird ein Stilbenaminderivat offenbart, das durch die Formel (1)
dargestellt ist:
wobei R
1 eine
Alkylgruppe, Alkoxygruppe, Arylgruppe, Aralkylgruppe, ein Halogenatom
oder Wasserstoffatom bezeichnet; Ar
1 und
Ar
2 gleich oder verschieden sind und jeweils
eine Arylgruppe bezeichnen; Ar
3 eine Arylengruppe
bezeichnet; und Ar
4 eine Arylengruppe oder
eine zweiwertige heterocyclische Gruppe bezeichnet; und R
1, Ar
1, Ar
2, Ar
3 und Ar
4 jeweils gegebenenfalls einen oder mehrere
Substituenten aufweisen können.
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Außerdem ist 'n' in der Formel auf 1 beschränkt, wenn
der terminale Thiophenring des Stilbenaminderivats 2-Thienyl ist,
und auf 0 oder 1 beschränkt,
wenn der terminale Thiophenring 3-Thienyl ist.
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Das
bedeutet, das hier offenbarte Stilbenaminderivat ist durch die Formel
(1) dargestellt:
wobei R1 eine Alkylgruppe,
Alkoxygruppe, Arylgruppe, Aralkylgruppe, ein Halogenatom oder Wasserstoff
bezeichnet; Ar1 und Ar2 gleich
oder verschieden sind und jeweils eine Arylgruppe bezeichnen; Ar3 eine Arylengruppe bezeichnet; und Ar4 eine Arylengruppe oder eine zweiwertige
heterocyclische Gruppe bezeichnet; mit der Maßgabe, dass, wenn ein Thiophenring
in der Formel 2-Thienyl ist, 'n' 1 ist, wohingegen
wenn der Thiophenring 3-Thienyl ist, 'n' 0
oder 1 ist.
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Das
durch die Formel (1) dargestellte Stilbenaminderivat ist eine absolut
neue Verbindung, die in keiner der obigen Veröffentlichungen speziell beschrieben
ist.
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Wenn
das Stilbenaminderivat der Formel (1) mit einer durch die Formel
(2) dargestellten Verbindung verglichen wird und Ar1 als
Arylgruppe, wie eine Phenylgruppe, definiert ist, ist Ersteres in
der Kompatibilität mit
dem Bindeharz stärker
verbessert als Letzteres. Der Grund hierfür kann darin liegen, dass die
Thienylgruppe bezüglich
der molekularen Struktur und der elektrischen Eigenschaften einen
höheren
Asymmetriegrad aufweist als die Arylgruppe.
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Die
Thienylgruppe weist ein stärkeres
Elektronendonorvermögen
auf als die Arylgruppe und die anderen heterocyclischen Gruppen
(wie das vorgenannte Chinolyl, Carbazolyl, Oxazolyl, Imidazolyl
und dergleichen). Somit ist das Stilbenaminderivat der Formel (1)
den Verbindungen der Formel (2) auch im elektrischen Ladungsübertragungsvermögen überlegen.
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Wenn
von den Stilbenaminderivaten der Formel (1) eine Verbindung mit
einer 3-Thienylgruppe als Thiophenring, und in der 'n' 0 ist, mit einer Verbindung, die durch
die Formel (3) dargestellt ist und eine 2-Thienylgruppe als X4 aufweist, oder einer Verbindung, die durch
die Formel (4) dargestellt ist und in der 'x' 0
ist, verglichen wird, weist Ersteres ein höheres Ionisierungspotential
auf als die Letzteren. Somit ist das erstgenannte Stilbenaminderivat
insbesondere in der elektrischen Stabilität stärker verbessert als die letztgenannten
Verbindungen.
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Wenn
von den Stilbenaminderivaten der Formel (1) eine Verbindung mit
einer 2-Thienyl- oder 3-Thienylgruppe als Thiophenring, und in der 'n' 1 ist, mit der Verbindung der Formel
(3) verglichen wird, besitzt das n-Eektronen-konjugierte System
der Erstgenannten aufgrund der Gegenwart von -CH=CH-Ar4-
im Molekülzentrum
eine größere Ausbreitung
als die Letztgenannte. Somit ist das erstgenannte Stilbenaminderivat
der Verbindung der Formel (3) im elektrischen Ladungsübertragungsvermögen überlegen.
Außerdem
ist das erstgenannte Stilbenaminderivat aufgrund des höheren Molekulargewichts
des Grundgerüsts
in der Stabilität
besser als das Letztgenannte.
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Wenn
von den Stilbenaminderivaten der Formel (1) eine Verbindung mit
einer 2-Thienylgruppe oder 3-Thienylgruppe als Thiophenring, und
in der 'n' 1 ist, mit einer
Verbindung, die durch die Formel (4) dargestellt ist und in der 'x' 1 oder 2 ist, verglichen wird, weist
das n-Elektronen-konjugierte
System des Ersteren eine größere Ausbreitung
auf als Letzteres. Somit ist das erstgenannte Stilbenaminderivat
den letztgenannten Verbindungen im elektrischen Ladungsübertragungsvermögen überlegen.
Außerdem
ist das erstgenannte Stilbenaminderivat aufgrund des höheren Molekulargewichts
des Grundgerüsts
in der Stabilität
besser als Letzteres.
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Unter
Berücksichtigung
all dieser Fakten ist das durch die Formel (1) dargestellte erfinderische
Stilbenaminderivat den durch die Formeln (2) bis (4) dargestellten
Stand-der-Technik-Verbindungen in der Kompatibilität mit dem
Bindeharz, im elektrischen Ladungsübertragungsvermögen und
in der Stabilität überlegen.
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Das
hier offenbarte elektrophotoempfindliche Material umfasst eine photosensitive
Schicht, die auf einem leitenden Substrat gebildet ist und das Stilbenaminderivat
der Formel (1) als Defektelektron-Transportmaterial enthält.
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Das
hier offenbarte elektrophotoempfindliche Material, das die photosensitive
Schicht umfasst, die darin als Defektelektron-Transportmaterial
das Stilbenaminderivat der Formel (1) enthält, kann, wie vorstehend erwähnt, im
elektrischen Ladungsübertragungsvermögen und
in der Kompatibilität
mit dem Bindeharz ausgezeichnet sein. Demnach kann das erfinderische
elektrophotoempfindliche Material eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit
der in dem ladungserzeugenden Material erzeugten elektrischen Ladungen
(Defektelektronen) oder eine hohe elektrische Ladungsmobilität aufweisen
und somit bei Exposition gegenüber
Licht durch eine hohe Photosensibilität gekennzeichnet sein. Die
hohe elektrische Ladungsmobilität
trägt zu
einem starken Abfall des Restpotentials nach der Lichtexposition
bei.
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Als
kombinierte Ergebnisse dieses Merkmals und der hohen Stabilität des Stilbenaminderivats
kann das hier offenbarte elektrophotoempfindliche Material eine
ausgezeichnete Reproduzierbarkeit aufweisen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine graphische Darstellung des Infrarot-Absorptionsspektrums eines
Stilbenaminderivats, das durch eine Formel (12-15) dargestellt ist
und in Vergleichssynthesebeispiel 3 synthetisiert wird; und
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2 ist
eine graphische Darstellung des Infrarot-Absorptionsspektrums eines
Stilbenaminderivats, das durch eine Formel (11-7) dargestellt ist
und in Synthesebeispiel 5 synthetisiert wird.
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3 ist
eine graphische Darstellung des Infrarot-Absorptionsspektrums eines
Stilbenaminderivats, das durch eine Formel (13-15) dargestellt ist
und in Synthesebeispiel 7 synthetisiert wird.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wird nachstehend ausführlich beschrieben.
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Zuerst
wird das durch die Formel (1) dargestellte erfinderische Stilbenaminderivat
beschrieben.
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Beispiele
für eine
geeignete Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die in der
Formel durch R1 dargestellt sind, umfassen
Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, s-Butyl,
t-Butyl, Pentyl, Isopentyl, Neopentyl, Hexyl und dergleichen. Vor
allem sind Al kylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Ethyl,
n-Propyl, Isopropyl,
n-Butyl, Isobutyl, s-Butyl, t-Butyl, und dergleichen besonders bevorzugt.
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Beispiele
für eine
geeignete Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen umfassen Methoxy,
Ethoxy, Propoxy, Isopropoxy, Butoxy, t-Butoxy, Pentyloxy, Hexyloxy und dergleichen.
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Beispiele
für eine
geeignete Arylgruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen umfassen Phenyl,
Tolyl, Xylyl, Biphenylyl, o-Terphenylyl, Naphthyl, Anthryl, Phenanthryl
und dergleichen.
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Beispiele
für eine
geeignete Aralkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppierung
und 6 bis 14 Kohlenstoffatomen in der Arylgruppierung umfassen Benzyl,
Benzhydryl, Trityl, Phenethyl, 1-Phenylethyl, 3-Phenylpropyl, 4-Phenylbutyl,
5-Phenylpentyl, 6-Phenylhexyl
und dergleichen.
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Die
obige Alkylgruppe, Alkoxygruppe, Arylgruppe und Aralkylgruppe können gegebenenfalls
einen oder mehrere Substituenten aufweisen, ausgewählt aus
Hydroxyalkylgruppen, Alkoxyalkylgruppen, Monoalkylaminoalkylgruppen,
Dialkylaminoalkylgruppen, halogenierten Alkylgruppen, Alkoxycarbonylalkylgruppen, Carboxyalkylgruppen,
Alkanoyloxyalkylgruppen, Aminoalkylgruppen, Halogenatomen, Aminogruppen,
Hydroxygruppen, gegebenenfalls veresterten Carboxylgruppen und Cyanogruppen.
Außerdem
sind auch die vorgenannten Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
und die Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen geeignet. Es
wird festgestellt, dass die Substituenten für die Alkylgruppen, Alkoxygruppen,
Arylgruppen und Aralkylgruppen in Position oder Anzahl nicht besonders
einge schränkt
sind. Außerdem
können
die Substituenten gegebenenfalls einen Substituenten aufweisen.
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Beispiele
für ein
geeignetes durch R1 dargestelltes Halogenatom
umfassen Fluor, Chlor, Brom, Iod und dergleichen.
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Beispiele
für eine
durch Ar1 oder Ar2 dargestellte
geeignete Arylgruppe umfassen einwertige Gruppen, die sich von aromatischen
Ringen mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen ableiten, wie ein Benzolring,
Naphthalinring, Anthracenring, Phenanthrenring, Fluorenring, und
dergleichen.
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Gleichermaßen umfassen
Beispiele für
eine durch Ar3 oder Ar4 dargestellte,
geeignete Arylengruppe zweiwertige Gruppen, die sich von aromatischen
Ringen mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen ableiten, wie ein Benzolring,
Naphthalinring, Anthracenring, Phenanthrenring, Fluorenring und
dergleichen.
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Eine
zweiwertige heterocyclische durch Ar4 dargestellte
Gruppe ist aus zweiwertigen Gruppen ausgewählt, die sich von Furan, Thiophen,
Chinolin, Carbazol, Oxazol und Imidazol ableiten. Besonders bevorzugt ist
eine zweiwertige Gruppe, die sich von einem Thiophenring ableitet.
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Die
obigen Arylgruppen, Arylengruppen und zweiwertigen heterocyclischen
Gruppen können
gegebenenfalls einen oder mehrere Substituenten aufweisen. Beispiele
für einen
geeigneten Substituenten umfassen die gleichen wie diejenigen für die Gruppe
R1. Es wird festgestellt, dass die Substituenten
für die
Arylgruppe, Arylengruppe und die zweiwertige heterocyclische Gruppe
in Position oder Anzahl nicht besonders eingeschränkt sind.
Außerdem
können
die Substituenten gegebenenfalls einen Substituenten aufweisen.
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Die
zwei Bindungen der Arylengruppe können in jeder der ortho-, meta-
und para-Positionen vorhanden sein. Die zwei Bindungen der zweiwertigen
heterocyclischen Gruppe können
in jeder Position vorhanden sein.
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Wie
vorstehend erwähnt,
ist 'n' in der Formel (1)
als 1 definiert, wenn der Thiophenring 2-Thienyl ist, und als 0
oder 1 definiert, wenn der Thiophenring 3-Thienyl ist. Demnach umfasst
das Stilbenaminderivat der Formel (1) die folgenden drei Verbindungen,
die durch die Formeln (11), (12)-(nicht beansprucht) und (13) dargestellt
sind. Es wird festgestellt, dass die Symbole in den Formeln im Vorgenannten
definiert sind.
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Spezielle
Beispiele für
die Verbindungen der Formel (11) umfassen die folgenden durch die
Formeln (11-1) bis (11-27) dargestellten Verbindungen.
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Spezielle
Vergleichsbeispiele der Verbindungen der Formel (12) umfassen die
folgenden durch die Formeln (12-1) bis (12-27) dargestellten Verbindungen.
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Spezielle
Beispiele für
die Verbindungen der Formel (13) umfassen die folgenden durch die
Formeln (13-1) bis (13-15) dargestellten Verbindungen.
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Das
Stilbenaminderivat (1) kann unter Durchführung einer durch Reaktionsschema
(I) dargestellten Reaktion synthetisiert werden:
wobei
die Symbole wie zuvor definiert sind.
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In
diesem Schema wird ein durch die allgemeine Formel (5) dargestelltes
Phosphostilbenaminderivat mit formyliertem Thiophen, das durch die
allgemeine Formel (6) dargestellt ist, in einem geeigneten wasserfreien
Lösungsmittel
in Gegenwart einer Base umgesetzt und ergibt dadurch das durch die
allgemeine Formel (1) dargestellte Stilbenaminderivat.
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Das
bei der obigen Umsetzung verwendete wasserfreie Lösungsmittel
kann eines sein, das die Reaktion nicht beeinflusst. Beispiele für ein geeignetes
wasserfreies Lösungsmittel
umfassen Ether, wie Diethylether, Tetrahydrofuran, Dioxan und dergleichen;
halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Chloroform,
Dichlorethan und dergleichen; und aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie Benzol, Toluol und dergleichen.
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Beispiele
für eine
geeignete Base umfassen Natriumalkoxide, wie Natriummethoxid, und
Metalhydride, wie Natriumhydrid.
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Die
Menge des Phosphostilbenamin-Derivats (5) beträgt in einem molaren Verhältnis pro
Mol des formulierten Thiophens (6) vorzugsweise das 0,90- bis 2,05-Fache,
mehr bevorzugt das 0,98- bis 1,25-Fache.
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Die
Menge der Base beträgt
in einem molaren Verhältnis
pro Mol des formulierten Thiophens (6) vorzugsweise mindestens einmal
mehr, vorzugsweise das 1- bis 1,3-Fache. Die Reaktion wird normalerweise
bei –10
bis 25°C
durchgeführt
und innerhalb von etwa 3 bis 12 h beendet.
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Das
Phosphostilbenamin-Derivat (5) als Ausgangsmaterial der obigen Reaktion
kann unter Durchführung
einer durch das Reaktionsschema (II) dargestellten Reaktion synthetisiert
werden:
wobei
X ein Halogenatom bezeichnet und die anderen Symbole wie zuvor definiert
sind.
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In
diesem Schema wird ein halogeniertes Methylstilbenamin-Derivat (7)
mit Triesterphosphit (8) ohne Lösungsmittel
oder in einem geeigneten Lösungsmittel
umgesetzt und ergibt dadurch ein Phosphostilbenamin-Derivat (5).
Die Reaktion wird beschleunigt, wenn tertiäres Amin zur Entfernung eines
halogenierten Alkyls aus dem Reaktionssystem zugesetzt wird.
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Das
bei dieser Reaktion verwendete Lösungsmittel
kann eines sein, das die Reaktion nicht beeinflusst. Beispiele für ein geeignetes
Lösungsmittel
umfassen Ether, wie Diethylether, Tetrahydrofuran, Dioxan und dergleichen;
halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Chloroform,
Dichlorethan, und dergleichen; und aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie Benzol, Toluol, und dergleichen; und Dimethylformamid und dergleichen.
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Beispiele
für ein
tertiäres
Amin, das bei dem Reaktionssystem geeignet ist, umfassen Triethylamin,
Tributylamin, Pyridin, 4-(Dimethylamino)pyridin und dergleichen.
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Die
Menge des Triesterphosphits (8) beträgt in einem molaren Verhältnis pro
Mol des halogenierten Methylstilbenaminderivats (7) vorzugsweise
mindestens einmal mehr, mehr bevorzugt das 1- bis 1,2-Fache. Normalerweise
wird die Reaktion bei 80 bis 150°C
durchgeführt
und innerhalb von etwa 1 bis 4 h beendet.
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Als
nächstes
wird das elektrophotoempfindliche Material beschrieben.
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Das
elektrophotoempfindliche Material umfasst eine photosensitive Schicht,
die auf einem leitenden Substrat gebildet ist und die mindestens
eines der durch die Formel (1) dargestellten Stilbenaminderivate
enthält.
Wie es aus der Technik gut bekannt ist, umfasst die photosensitive
Schicht einen Einschicht- und einen Mehrschichten-Typ, auf die beide
der erfindungsgemäße Aufbau
anwendbar ist.
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Die
einschichtige photosensitive Schicht kann durch die Schritte des
Aufbringens einer Beschichtungslösung
auf das leitende Substrat und des Trocknens der Lösung gebildet
werden, wobei die Beschichtungslösung
durch Auflösen
oder Dispergieren in einem geeigneten Lösungsmittel von mindestens
einem der Stilbenderivate (1) als Defektelektron-Transportmaterial,
einem ladungserzeugenden Material, einem Bindeharz und falls erforderlich
einem Elektron-Transportmaterial
hergestellt wird.
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Die
einschichtige photosensitive Schicht ist durch einen einschichtigen
Aufbau und eine gute Produktivität
gekennzeichnet.
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Zusätzlich ist
die einschichtige photosensitive Schicht, die Ladungstransportmaterialien
entgegengesetzter Polarität
einsetzt, insofern zweckmäßig, als
der einschichtige Aufbau positiv und negativ ladbar ist.
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Das
elektrophotoempfindliche Material mit der einschichtigen photosensitiven
Schicht kann im Vergleich mit den elektrophotoempfindlichen Materialien
mit der einschichtigen photosensitiven Schicht, die als Defektelektron-Transportmaterial
die Stand-der-Technik-Stilbenaminderivate
umfasst, einen größeren Abfall des
Restpotentials und eine Verbesserung der Photosensibilität und Reproduzierbarkeit
erreichen.
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Andererseits
kann die mehrschichtige photosensitive Schicht durch die Schritte
des Überschichtens des
leitenden Substrats mit der ladungserzeugenden Schicht, die das
ladungserzeugende Material enthält, durch
ein bekanntes Verfahren, wie chemisches Aufdampfen oder Lösungsbeschichten,
des Aufbringens darauf einer Beschichtungslösung, die mindestens eines
der Stilbenaminderivate (1) als Defektelektron-Transportmaterial
und das Bindeharz enthält,
und Trocknen der Lösung
hergestellt werden, wodurch die Ladungstransportschicht gebildet
wird.
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Ansonsten
kann die mehrschichtige photosensitive Schicht auch durch Bilden
der Ladungstransportschicht über
dem leitenden Substrat und durch anschließendes Bilden der ladungserzeugenden
Schicht darüber
erhalten werden.
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Allerdings
besitzt die ladungserzeugende Schicht eine viel geringere Filmdicke
als die Ladungstransportschicht. Vom Standpunkt des Schutzes der
ladungserzeugenden Schicht ist es darum bevorzugt, die ladungserzeugende
Schicht auf dem leitenden Substrat zu bilden und sie anschließend mit
der Ladungstransportschicht zu überschichten.
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Der
Ladungstyp (positiv oder negativ) der mehrschichtigen photosensitiven
Schicht wird auf der Grundlage der Reihenfolge der Bildung der ladungserzeugenden
Schicht und der Ladungstransportschicht sowie des Typs des Ladungstransportmaterials,
das in der Ladungstransportschicht verwendet wird, gewählt. Wenn
beispielsweise die obige Vorgehensweise herangezogen wird, die die
Schritte des Bildens der ladungserzeugenden Schicht auf dem leitenden
Substrat und das anschließende Überschichten
mit der Ladungstransportschicht, die das Stilbenaminderivat (1)
als Defektelektron-Transportmaterial enthält, umfasst, ist die resultierende
photosensitive Schicht vom negativ geladenen Typ.
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Das
hier offenbarte elektrophotoempfindliche Material mit der mehrschichtigen
photosensitiven Schicht kann im Vergleich mit den elektrophotoempfindlichen
Materialien mit der mehrschichtigen photosensitiven Schicht, die
die Stand-der-Technik-Stilbenaminderivate als Defektelektron-Transportmaterials
umfasst, einen größeren Abfall
des Restpotentials und eine Verbesserung der Photosensibilität und Reproduzierbarkeit erreichen.
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Wie
vorstehend erwähnt,
ist der hier offenbarte Aufbau sowohl auf die einschichtige als
auch mehrschichtige photosensitive Schicht anwendbar. Allerdings
kann der Aufbau angesichts der positiven/negativen Aufladbarkeit,
des einfachen Aufbaus, der leicht herzustellen ist, der Vermeidung
des Auftretens von Filmversagen bei dem Filmbildungsverfahren und
der Verbesserung der optischen Merkmale aufgrund einer kleinen interlaminaren
Oberfläche
mehr bevorzugt auf die einschichtige photosensitive Schicht angewandt
werden.
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Nachstehend
wird eine Vielzahl von Materialien zur Verwendung in dem hier offenbarten
elektrophotoempfindlichen Material beschrieben.
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Beispiele
für ein
geeignetes ladungserzeugendes Material umfassen Pulver anorganischer
photoleitender Materialien, wie Selen, Selen-Tellur, Selen-Arsen, Cadmiumsulfid,
amorphes Silicium, amorpher Kohlenstoff, und dergleichen; und
eine
Vielzahl von bekannten Pigmenten, einschließlich von Phthalocyaninpigmenten,
umfassend kristalline Phthalocyaninverbindungen diverser Kristallformen,
wie metallfreies Phthalocyanin, das durch eine Formel (CG-1) dargestellt
ist:
Titanylphthalocyanin, das
durch eine Formel (CG-2) dargestellt ist:
Azopigmente, Bisazopigmente,
Perylenpigmente, Anthanthronpigmente, Indigopigmente, Triphenylmethanpigmente,
Threnpigmente, Toluidinpigmente, Pyrazolinpigmente, Quinacridonpigmente,
Dithioketopyrrolopyrrolpigmente und dergleichen.
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Die
ladungserzeugenden Materialien können
allein oder in Kombination von zwei oder mehreren Typen verwendet
werden, derart, dass die photosensitive Schicht eine Empfindlichkeit
in einem gewünschten Wellenlängenbereich
aufweisen kann.
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Insbesondere
wird von einem digitalen optischen bilderzeugenden Gerät, wie Laserstrahldrucker,
Normalpapier-Faxgeräte,
und dergleichen, die Infrarotlicht, wie Halbleiterlaserstrahl, verwenden,
ein elektrophotoempfindliches Material mit einer Photosensibilität im Wellenlängenbereich
von 700 nm oder darüber
erforderlich. Darum werden von den obigen beispielhaften Verbindungen
vorzugsweise Phthalocyaninpigmente als ladungserzeugendes Material
eingesetzt.
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Jede
der verschiedenen, bekannten Elektronen-transportierbaren Verbindungen
kann als Elektron-Transportmaterial verwendet werden.
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Ein
besonders bevorzugtes Elektron-Transportmaterial umfasst Elektronen-anziehende
Verbindungen, die Benzochinon-Verbindungen, Diphenochinon-Verbindungen
(z. B. 2,6-Dimethyl-2',6'-t-butylbenzochinon),
Naphthochinon-Verbindungen, Malononitril, Thiopyran-Verbindungen,
Tetracyanoethylen, 2,4,8-Trinitrothioxanthon, Fluorenon-Verbindungen
(z. B. 2,4,7-Trinitril-9-fluorenon), Dinitrobenzol, Dinitroanthracen,
Dinitroacridin, Nitroanthrachinon, Succinsäureanhydrid, Maleinsäureanhydrid,
Dibrommaleinsäureanhydrid, 2,4,7-Trinitrofluorenoneimin-Verbindungen,
ethylierte Nitrofluorenonimin-Verbindungen, Tryptanthrin-Verbindungen,
Tryptanthrinimin-Verbindungen,
Azafluorenon-Verbindungen, Dinitropyridoquinazolin-Verbindungen, Thioxanthen-Verbindungen,
2-Phenyl-1,4-benzoquinon-Verbindungen, 2-Phenyl-1,4-naphthoquinon-Verbindungen,
5,12-Naphthacenchinon-Verbindungen, α-Cyanostilben-Verbindungen,
4'-Nitrostilben-Verbindungen, Salze,
die durch Umsetzung zwischen anionischen Resten von Benzochinon-Verbindungen
und Kationen gebildet werden, umfassen.
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Diese
Materialien können
allein oder in Kombination von zwei oder mehreren Typen verwendet
werden.
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Gemäß der vorliegenden
Offenbarung kann das Stilbenaminderivat der Formel (1) als Defektelektron-Transportmaterial
in Kombination mit einem weiteren Defektelektron-Transportmaterial
verwendet werden.
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Jede
der verschiedenen bekannten Defektelektron-Transportverbindungen
kann als das zusätzliche Defektelektron-Transportmaterial
verwendet werden.
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Beispiele
für ein
geeignetes Defektelektron-Transportmaterial umfassen Benzidin-Verbindungen,
Phenylendiamin-Verbindungen, Naphthylendiamin-Verbindungen, Phenanthrylendiamin-Verbindungen,
Oxadiazol-Verbindungen (i. A. 2,5-Di(4-methylaminophenyl)-1,3,4-oxadiazol),
Styryl-Verbindungen (i. A. 9-(4-Diethylaminostyryl)anthracen), Carbazol-Verbindungen
(i. A. Poly-N-vinylcarbazol), organische Polysilan-Verbindungen,
Pyrazolin-Verbindungen (i. A. 1-Phenyl-3-(p-dimethylaminophenyl)pyrazolin),
Hydrazon-Verbindungen (i. A. Diethylaminobenzaldehyddiphenylhydrazon),
Triphenylamin-Verbindungen (i. A. Tris(3-methylphenyl)amin), Indol-Verbindungen,
Oxazol-Verbindungen, Isoxazol-Verbindungen, Thiazol-Verbindungen, Thiadiazol-Verbindungen,
Imidazol-Verbindungen, Pyrazol-Verbindungen, Triazol-Verbindungen,
Butadien-Verbindungen, Pyren-Hydrazon-Verbindungen, Acrolein-Verbindungen,
Carbazol-Hydrazon-Verbindungen, Chinolin-Hydrazon-Verbindungen,
Stilben-Hydrazon-Verbindungen, Diphenylendiamin-Verbindungen und dergleichen.
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Diese
Verbindungen können
allein oder in Kombination von zwei oder mehreren Typen verwendet
werden.
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Beispiele
für ein
geeignetes Bindeharz umfassen thermoplastische Harze, wie Styrol-Polymere,
Styrol-Butadien-Copolymere, Styrol-Acrylnitril-Copolymere, Styrol-Maleinsäure-Copolymere,
Acryl-Polymere, Styrol-Acryl-Copolymere, Polyethylen, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, chloriertes
Polyethylen, Polyvinylchlorid, Polypropylen, Copolymere von Vinylchlorid
und Vinylacetat, Polyester, Alkydharze, Polyamid, Polyurethan, Polycarbonat,
Polyarylat, Polysulfon, Diarylphthalatharze, Ketonharze, Polyvinylbutyralharze,
Polyetherharze und dergleichen; warmhärtende Harze, wie Silikonharze,
Epoxyharze, Phenolharze, Harnstoffharze, Melaminharze und andere
vernetzende warmhärtende
Harze; und photohärtende
Harze, wie Epoxy-Acrylat, Urethan-Acrylat und dergleichen.
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Die
Harze können
allein oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.
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Wo
ein hochmolekulares Defektelektron-Transportmaterial, wie Poly-N-vinylcarbazol oder
die vorstehend beschriebene organische Polysilan-Verbindung, in
Kombination verwendet wird, kann das zuvor genannte Bindeharz weggelassen
werden, da eine solche Verbindung auch als Bindeharz dient.
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Zusätzlich zu
den obigen Komponenten kann die photosensitive Schicht weiterhin
jeden beliebigen der verschiedenen Additive enthalten, wie eine
Fluoren-Verbindung, ein Ultraviolettabsorber, ein Plastifizierer,
ein oberflächenaktives
Mittel, ein Nivellierungsmittel und dergleichen. Für eine erhöhte Empfindlichkeit
des elektrophotoempfindlichen Materials kann weiterhin ein Sensibilisierungsmittel,
wie Terphenyl, Halogennaphthochinon, Acenaphthylen oder dergleichen
zugemischt werden.
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Die
einschichtige photosensitive Schicht enthält vorzugsweise 0,1 bis 50
Gewichtsteile oder insbesondere 0,5 bis 30 Gewichtsteile ladungserzeugendes
Material und 5 bis 500 Gewichtsteile oder insbesondere 25 bis 200
Gewichtsteile Defektelektron-Transportmaterial, bezogen auf 100
Gewichtsteile Bindeharz.
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Wenn
das Stilbenaminderivat der Formel (1) allein verwendet wird, ist
die Menge des Defektelektron-Transportmaterials diejenige des Stilbenaminderivats.
Wo das Stilbenaminderivat in Kombination mit einem weiteren Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wird, ist die Menge des Defektelektron-Transportmaterials
die Gesamtmenge des Stilbenaminderivats und des zusätzlichen
Defektelektron-Transportmaterials.
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Wenn
das Stilbenaminderivat in Kombination mit einem weiteren Defektelektron-Transportmaterial verwendet
wird, ist das zusätzliche
Defektelektron-Transportmaterial vorzugsweise in einer solchen geringen Menge
vorhanden, dass die zuvor genannte Wirkung des Stilbenaminderivats
nicht geschmälert
werden kann. Insbesondere ist das zusätzliche Defektelektron-Transportmaterial
in Konzentrationen von nicht mehr als 30 Gewichtsteilen, bezogen
auf 100 Gewichtsteile Stilbenaminderivat, vorhanden.
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Wenn
das Elektron-Transportmaterial in Kombination mit dem Stilbenaminderivat
verwendet wird, ist das Elektron-Transportmaterial vorzugsweise
in Konzentrationen von 5 bis 100 Gewichtsteilen oder insbesondere
10 bis 80 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile Bindeharz,
vorhanden. In diesem Fall liegt die Gesamtmenge des Defektelektron-Transportmaterials
und des Elektron-Transportmaterials vorzugsweise im Bereich von
20 bis 500 Gewichtsteilen oder insbesondere von 30 bis 200 Gewichtsteilen,
bezogen auf 100 Gewichtsteile Bindeharz.
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Die
einschichtige photosensitive Schicht besitzt vorzugsweise eine Dicke
von 5 bis 100 μm
oder insbesondere von 10 bis 50 μm.
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Die
ladungserzeugende Schicht der mehrschichtigen photosensitiven Schicht
kann aus dem ladungserzeugenden Material allein oder aus dem Bindeharz,
in dem das ladungserzeugende Material und wenn erforderlich das
Elektron-Transportmaterial dispergiert sind, gebildet werden. Im
letzteren Fall ist die Verwendung von 5 bis 1000 Ge wichtsteilen
oder insbesondere 30 bis 500 Gewichtsteilen ladungserzeugendem Material
und 1 bis 200 Gewichtsteilen oder insbesondere 5 bis 100 Gewichtsteilen
Elektron-Transportmaterial, bezogen auf 100 Gewichtsteile Bindeharz,
bevorzugt.
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Die
Ladungstransportschicht enthält
vorzugsweise das Defektelektron-Transportmaterial in Konzentrationen
von 10 bis 500 Gewichtsteilen oder insbesondere 25 bis 200 Gewichtsteilen,
bezogen auf 100 Gewichtsteile Bindeharz.
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Entsprechend
der einschichtigen photosensitiven Schicht bedeutet die Menge des
Defektelektron-Transportmaterials diejenige des Stilbenaminderivats
der Formel (1), wenn das Stilbenaminderivat allein verwendet wird.
Wo das Stilbenaminderivat in Kombination mit einem anderen Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wird, bedeutet die Menge des Defektelektron-Transportmaterials
die Gesamtmenge des Stilbenaminderivats und des zusätzlichen
Defektelektron-Transportmaterials.
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Wo
das Stilbenaminderivat in Kombination mit einem anderen Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wird, ist das zusätzliche
Defektelektron-Transportmaterial vorzugsweise in einer solchen geringen Menge
vorhanden, dass die zuvor genannte Wirkung des Stilbenaminderivats
nicht geschmälert
werden kann. Insbesondere kann das zusätzliche Defektelektron-Transportmaterial
in Konzentrationen von nicht mehr als 30 Gewichtsteilen, bezogen
auf 100 Gewichtsteile der Stilbenamin-Verbindung, vorhanden sein.
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Bezüglich der
Dicke der mehrschichtigen photosensitiven Schicht weist die ladungserzeugende Schicht
vorzugsweise eine Dicke von etwa 0,01 bis 5 μm oder insbesondere von 0,1
bis 3 μm
auf, wohinge gen die Ladungstransportschicht vorzugsweise eine Dicke
von etwa 2 bis 100 μm
oder insbesondere von 5 bis 50 μm
aufweist.
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Eine
Zwischen- oder Barriereschicht kann zwischen der organischen photosensitiven
Schicht des einschichtigen Typs oder des mehrschichtigen Typs und
dem leitenden Substrat oder zwischen der ladungserzeugenden Schicht
und der Ladungstransportschicht der mehrschichtigen photosensitiven
Schicht ausgebildet sein, solange eine solche Schicht die Merkmale
des elektrophotoempfindlichen Materials nicht schmälert.
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Wenn
die Schicht, die das elektrophotoempfindliche Material aufbaut,
jeweils durch das Beschichtungsverfahren gebildet wird, können das
ladungserzeugende Material, das Ladungstransportmaterial und das Bindeharz
durch Einmischen in ein organisches Lösungsmittel unter Verwendung
einer Walzenmühle,
Kugelmühle,
Reibmühle,
eines Farbschüttlers,
eines Ultraschalldispergierers oder dergleichen dispergiert werden, wodurch
eine Beschichtungslösung
hergestellt wird, die durch bekannte Mittel aufgebracht und getrocknet werden
kann.
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Beispiele
für ein
geeignetes organisches Lösungsmittel
umfassen Alkohole, wie Methanol, Ethanol, Isopropanol, Butanol und
dergleichen;
aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie n-Hexan,
Octan, Cyclohexan und dergleichen; und aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie Benzol, Toluol, Xylol und dergleichen;
halogenierte Kohlenwasserstoffe,
wie Dichlormethan, Dichlorethan, Tetrachlorkohlenstoff, Chlorbenzol
und dergleichen;
Ether, wie Dimethylether, Diethylether, Tetrahydrofuran,
1,4-Dioxan, Ethylenglycoldimethylether, Diethylenglycoldimethylether
und dergleichen;
Ketone, wie Aceton, Methylethylketon, Cyclohexanon
und dergleichen;
Ester, wie Ethylacetat, Methylacetat und dergleichen;
und
Dimethylformaldehyd, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid
und dergleichen. Diese Lösungsmittel
können
allein oder in Kombination von zwei oder mehreren Typen verwendet
werden.
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Die
Beschichtungslösung
kann weiterhin ein oberflächenaktives
Mittel, Nivellierungsmittel oder dergleichen zur Erhöhung der
Dispergierfähigkeit
des ladungserzeugenden Materials und des Ladungstransportmaterials
und zur Oberflächenglattheit
der photosensitiven Schicht enthalten.
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Das
leitende Substrat kann eines derjenigen einsetzen, die aus verschiedenen
Materialien mit Leitfähigkeit
gebildet sind. Beispiele für
ein geeignetes leitendes Substrat umfassen diejenigen, die aus Metallen, wie
Eisen, Aluminium, Kupfer, Zinn, Platin, Silber, Vanadium, Molybdän, Chrom,
Cadmium, Titan, Nickel, Palladium, Indium, Edelstahl, Messing, und
dergleichen gebildet sind; diejenigen die aus einem Kunststoffmaterial gebildet
sind, auf das eines der obigen Metalle aufgedampft oder laminiert
ist; und ein Glassubstrat, das mit Aluminium, Iod, Zinnoxid, Indiumoxid
oder dergleichen beschichtet ist.
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Kurz
gesagt kann das Substrat an sich die Leitfähigkeit aufweisen, oder die
Oberfläche
davon kann die Leitfähigkeit
aufweisen. Es ist bevorzugt, dass das leitende Substrat bei Gebrauch
eine ausreichende mechanische Festigkeit aufweist.
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Das
leitfähige
Substrat kann je nach Aufbau des bilderzeugenden Geräts, auf
das das leitende Substrat aufgebracht ist, jede Form, wie eine Platte,
Trommel und dergleichen, aufweisen.
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Wie
vorstehend beschrieben, kann die vorliegende Offenbarung zur Beschleunigung
und Hochleistung des bilderzeugenden Geräts, wie elektrostatischer Kopierer,
Laserstrahldrucker, Normalpapier-Faxgeräte, und
dergleichen beitragen.
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BEISPIELE
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Die
Erfindung wird hier nachstehend unter Bezugnahme auf Synthesebeispiele,
Vergleichssynthesebeispiele, Beispiele und Vergleichsbeispiele davon
beschrieben.
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Vergleichssynthesebeispiel
1
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In
einem Kolben, ausgestattet mit einer Dean-Stark-Falle und einem
Rückflusskühler, wurden
0,016 mol (4,7 g) 4-Chlormethyltriphenylamin und 0,019 mol (3,2
g) Triethylphosphit unter Rühren
bei 150 bis 160°C 5
h umgesetzt. Nach Abschluss der Reaktion wurde die Reaktionslösung in
Eiswasser übergeführt und
mit Ethylacetat extrahiert. Der resultierende Extrakt wurde mit
Wasser gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel sodann abdestilliert.
Das resultierende Produkt wurde durch Säulenchromatographie (Entwicklungslösungsmittel:
Chloroform-Hexan- Lösungsmittelgemisch)
unter Erhalt von 0,015 mol (5,9 g) 4-Phosphodiethyltriphenylamin gereinigt.
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Im
Anschluss daran wurde ein Kolben mit 0,015 mol (5,9 g) 4-Phosphodiethyltriphenylamin
beschickt, entgast und mit Argon aufgefüllt. Anschließend wurden
150 ml wasserfreies Tetrahydrofuran zugesetzt und sodann unter Kühlen in
einem Eisbad 0,017 mol (0,41 g) Natriumhydrid zugetropft. Das Gemisch
wurde einem zweistündigen
Rühren
unterzogen, wobei die Temperatur bei 0°C gehalten wurde. Bei dieser
Temperatur wurden dem Gemisch unter Rühren bei Temperaturen im Bereich
von 0°C
bis Raumtemperatur 0,017 mol (2,1 g) 3-Formyl-4-methylthiophen in
Tetrahydrofuran zugetropft. Nach 3 h wurde der Reaktionslösung Wasser
zugesetzt, um die Reaktion zu beenden, und das Reaktionsprodukt
wurde mit Ethylacetat extrahiert. Das Produkt wurde mit Wasser gewaschen,
und das Lösungsmittel
wurde abdestilliert. Das resultierende Produkt wurde durch Säulenchromatographie
(Entwicklungslösungsmittel:
Chloroform-Hexan-Lösungsmittelgemisch),
unter Erhalt von 4,3 g Stilbenaminderivat der Formel (12-2) gereinigt
(Ausbeute: 73%).
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Vergleichssynthesebeispiel
2
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Das
gleiche Verfahren wie in Vergleichssynthesebeispiel 1 wurde herangezogen,
um 0,015 mol (6,7 g) N,N-(4-Diethylphosphat)diphenyl-1-naphthylamin zu erhalten,
mit der Ausnahme, dass 0,016 mol (5,5 g) N,N-(4-Chlormethyl)diphenyl-1-naphthylamin
anstelle von 4-Chlormethyltriphenylamin
verwendet wurden.
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Anschließend wurde
die resultierende Verbindung mit 0,017 mol (1,9 g) 3-Formylthiophen
anstelle von 3-Formyl-4-methylthiophen auf die gleiche Weise wie
in Synthesebeispiel 1 umgesetzt. Somit wurden 5,2 g Stilbenaminderivat
der Formel (12-8) erhalten (Ausbeute: 80%).
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Vergleichssynthesebeispiel
3
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Das
gleiche Verfahren wie in Vergleichssynthesebeispiel 1 wurde herangezogen,
um 0,015 mol (6,4 g) 4,4-Dimethyl-4''-phosphodiethyltriphenylamin
zu erhalten, mit der Ausnahme, dass 0,016 mol (5,1 g) 4-Chlormethyl-4',4''-dimethyltriphenylamin anstelle von
4-Chlormethyltriphenylamin verwendet wurden.
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Im
Anschluss daran wurde die resultierende Verbindung mit 0,17 mol
(1,9 g) 3-Formylthiophen anstelle von 3-Formyl-4-methylthiophen
auf die gleiche Weise wie in Synthesebeispiel 1 umgesetzt. Somit
wurden 4,6 g Stilbenaminderivat der Formel (12-15) erhalten (Ausbeute:
75%, Schmelzpunkt: 152°C).
Das Infrarot-Absorptionsspektrum der Verbindung ist in 1 gezeigt.
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Synthesebeispiel 4
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Die
gleiche Verfahrensweise wie in Vergleichssynthesebeispiel 1 wurde
herangezogen, um 0,0091 mol (5,0 g) N,N-(4-Phosphodiethylstyryl)diphenyl-1-naphthylamin
zu erhalten, mit der Ausnahme, dass 0,0096 mol (4,3 g) N,N-(4-Chlormethylstyryl)diphenyl-1-naphthylamin
anstelle von 4-Chlormethyltriphenylamin verwendet wurden und dass
die Menge an Triethylphosphit auf 0,012 mol (1,9 g) vermindert wurde.
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Anschließend wurde
die resultierende Verbindung auf die gleiche Weise wie in Synthesebeispiel
1 umgesetzt, mit der Ausnahme, dass 0,011 mol (1,2 g) 2-Formylthiophen
anstelle von 3-Formyl-4- methylthiophen verwendet
wurden und dass die Menge an Natriumhydrid auf 0,011 mol (0,26 g)
vermindert wurde. Somit wurden 3,8 g Stilbenaminderivat der Formel
(11-6) erhalten (Ausbeute: 78%).
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Synthesebeispiel 5
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Die
gleiche Verfahrensweise wie in Synthesebeispiel 4 wurde herangezogen,
um 0,0092 mol (5,0 g) 4-Phosphodiethylstyryl-2'-ethyl-6'-methylphenylamin
zu erhalten, mit der Ausnahme, dass 0,0096 mol (4,2 g) 4-Chlormethylstyryl-2'-ethyl-6'-methyltriphenylamin
anstelle von N,N-(4-Chlormethylstyryl)diphenyl-1-naphthylamin verwendet
wurden.
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Im
Anschluss daran wurde die resultierende Verbindung auf die gleiche
Weise wie in Synthesebeispiel 4 umgesetzt, um 3,8 g Stilbenaminderivat
der Formel (11-7) zu erhalten (Ausbeute: 80%, Schmelzpunkt: 153°C). Das Infrarot-Absorptionsspektrum
der Verbindung ist in 2 gezeigt.
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Synthesebeispiel 6
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Die
gleiche Verfahrensweise wie in Synthesebeispiel 4 wurde herangezogen,
um 0,0090 mol (5,3 g) 4-Phosphodiethylstyryl-2'-phenyl-6'-methyltriphenylamin
zu erhalten, mit der Ausnahme, dass 0,0096 mol (4,7 g) 4-Chlormethylstyryl-2'-phenyl-6'-methyltriphenylamin
anstelle von N,N-(4-Chlormethylstyryl)diphenyl-1-naphthylamin verwendet
wurden.
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Im
Anschluss daran wurde die resultierende Verbindung auf die gleiche
Weise wie in Synthesebeispiel 4 umgesetzt, um 4 g Stilbenaminderivat
der Formel (11-8) zu erhalten (Ausbeute: 77%).
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Synthesebeispiel 7
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Die
gleiche Verfahrensweise wie in Synthesebeispiel 5 wurde herangezogen,
um 3, 5 g Stilbenaminderivat der Formel (13-15) zu erhalten (Ausbeute
77%, Schmelzpunkt: 153°C),
mit der Ausnahme, dass 0,017 mol (1,9 g) 3-Formylthiophen, anstelle
von 2-Formylthiophen verwendet wurden. Das Infrarot-Absorptionsspektrum
der Verbindung ist in 3 gezeigt.
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Vergleichssynthesebeispiel
1
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Die
gleiche Verfahrensweise wie in Synthesebeispiel 4 wurde herangezogen,
um 0,0091 mol (4,9 g) 4-Phosphodiethylstyryl-2'-phenyl-6'-methyltriphenylamin
zu erhalten, mit der Ausnahme, dass 0,0096 mol (4,7 g) 4-Chlormethylstyryl-2'-phenyl-6'-methyltriphenylamin
anstelle von N,N-(4-Chlormethylstyryl)diphenyl-1-naphthylamin verwendet
wurden.
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Im
Anschluss daran wurde die resultierende Verbindung mit 0,011 mol
(1,2 g) Benzaldehyd, anstelle von 2-Formylthiophen auf die gleiche
Weise wie in Synthesebeispiel 1 umgesetzt. Somit wurden 3,8 g Stilbenaminderivat,
das durch eine Formel (2-1) dargestellt ist, erhalten (Ausbeute:
80%).
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Vergleichssynthesebeispiel
2A
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Die
gleiche Verfahrensweise wie in Vergleichssynthesebeispiel 3 wurde
herangezogen, um 4,3 g Stilbenaminderivat, das durch die Formel
(3-1) dargestellt ist, zu erhalten (Ausbeute: 70%), mit der Ausnahme, dass
0,017 mol (1,9 g) 2-Formylthiophen anstelle von 3-Formylthiophen
verwendet wurden.
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Vergleichssynthesebeispiel
3A
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Die
gleiche Verfahrensweise, wie in Vergleichssynthesebeispiel 3, wurde
herangezogen, um 5,4 g Stilbenaminderivat, das durch eine Formel
(4-1) dargestellt ist, zu erhalten (Ausbeute: 73%), mit der Ausnahme, dass
0,017 mol (3,3 g) 6-Formyl-2,2'-bithiophen
anstelle von 3-Formylthiophen verwendet wurden.
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Vergleichsbeispiel 1
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Eine
Kugelmühle
wurde 50 h lang zum Mischen und Dispergieren von 50 Gewichtsteilen
Stilbenaminderivat der Formel (12-2), synthetisiert in Vergleichssynthesebeispiel
1 als Defektelektron-Transportmaterial; 5 Gewichtsteilen metallfreiem
Phthalocyanin vom X-Typ (CG-1); und 100 Gewichtsteilen Polycarbonat
in 800 Gewichtsteilen Tetrahydrofuran betrieben, um dadurch eine
Beschichtungslösung
für eine
einschichtige photosensitive Schicht herzustellen.
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Im
Anschluss daran wurde ein Aluminiumrohr mit der resultierenden Beschichtungslösung tauchbeschichtet
und sodann bei 100°C
30 min luftgetrocknet. Somit wurde ein elektrophotoempfindliches
Material mit einer einschichtigen photosensitiven Schicht einer
Dicke von 25 μm
hergestellt.
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Vergleichsbeispiel 2
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sEin
elektrophotoempfindliches Material mit einer einschichtigen photosensitiven
Schicht einer Dicke von 25 μm
wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass 50 Gewichtsteile Stilbenaminderivat der Formel
(12-8), synthetisiert in Vergleichssynthesebeispiel 2, als Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wurden.
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Vergleichsbeispiel 3
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Ein
elektrophotoempfindliches Material mit einer einschichtigen photosensitiven
Schicht einer Dicke von 25 μm
wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass 50 Gewichtsteile Stilbenaminderivat der Formel
(12-15), synthetisiert in Vergleichssynthesebeispiel 3, als Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wurden.
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Beispiel 4
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Ein
elektrophotoempfindliches Material mit einer einschichtigen photosensitiven
Schicht einer Dicke von 25 μm
wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass 50 Gewichtsteile Stilbenaminderivat der Formel
(11-6), synthetisiert in Synthesebeispiel 4, als Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wurden.
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Beispiel 5
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Ein
elektrophotoempfindliches Material mit einer einschichtigen photosensitiven
Schicht einer Dicke von 25 μm,
wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass 50 Gewichtsteile Stilbenaminderivat der Formel
(11-7), synthetisiert in Synthesebeispiel 5, als Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wurden.
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Beispiel 6
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Ein
elektrophotoempfindliches Material mit einer einschichtigen photosensitiven
Schicht einer Dicke von 25 μm,
wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass 50 Gewichtsteile Stilbenaminderivat der Formel
(11-8), synthetisiert in Synthesebeispiel 6, als Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wurden.
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Beispiel 7
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Ein
elektrophotoempfindliches Material mit einer einschichtigen photosensitiven
Schicht einer Dicke von 25 μm,
wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass 50 Gewichtsteile Stilbenaminderivat der Formel
(13-15), synthetisiert in Synthesebeispiel 7, als Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wurden.
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Vergleichsbeispiel 1A
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Ein
elektrophotoempfindliches Material mit einer einschichtigen photosensitiven
Schicht einer Dicke von 25 μm,
wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass 50 Gewichtsteile Stilbenaminderivat der Formel
(2-1), synthetisiert in Vergleichssynthesebeispiel 1A, als Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wurden.
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Vergleichsbeispiel 2A
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Ein
elektrophotoempfindliches Material mit einer einschichtigen photosensitiven
Schicht einer Dicke von 25 μm
wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass 50 Gewichtsteile Stilbenaminderivat der Formel
(3-1), synthetisiert in Vergleichssynthesebeispiel 2A, als Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wurden.
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Vergleichsbeispiel 3A
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Ein
elektrophotoempfindliches Material mit einer einschichtigen photosensitiven
Schicht einer Dicke von 25 μm
wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass 50 Gewichtsteile Stilbenaminderivat der Formel
(4-1), synthetisiert in Vergleichssynthesebeispiel 3A, als Defektelektron-Transportmaterial
verwendet wurden.
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Elektrischer
Merkmalstest
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Jedes
der elektrophotoempfindlichen Materialien der obigen Beispiele und
Vergleichsbeispiele wurde bei +700 ± 20 V geladen, und das Oberflächenpotential
V0 (V) davon wurde unter Verwendung eines
Trommel-Empfindlichkeitstestgeräts,
erhältlich
von GENTEC Co., gemessen.
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Ein
Bandpassfilter wurde zur Extraktion von monochromatischem Licht
aus weißem
Licht aus einer Halogenlampe als Lichtquelle für das Testgerät verwendet.
Die Oberfläche
des obigen elektrophotoempfindlichen Materials wurde mit dem extrahierten
monochromatischen Licht (Lichtintensität I = 16 μW/cm2)
einer Wellenlänge
von 780 nm und einer Halbwertsbreite von 20 nm 80 ms bestrahlt,
während
die Halbwertsexposition E1/2 (μJ/cm2) durch Messen der Zeit bestimmt wurde,
die bis zum Abfall des Oberflächenpotentials
V0 (V) auf die Hälfte verstrich.
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Im
Anschluss daran wurde mit den elektrophotoempfindlichen Materialien
jeweils das obigen Laden durchgeführt, und die Lichtexpositionsprozesse
in 1000 Cyclen wiederholt, und anschließend wurde die Halbwertsexposition
E1/2 (μJ/cm2) nach dem 1000. Cyclus bestimmt.
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Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
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Wie
aus Tabelle 1 gesehen wird, besitzen die elektrophotoempfindlichen
Materialien der Beispiele 4 bis 7 im Vergleich mit den elektro photoempfindlichen
Materialien der Vergleichsbeispiele 1A bis 3A, die Stand-der-Technik-Stilbenaminderivate
verwenden, nach 1000 Expositionscyclen kleinere anfängliche
Halbwertsexpositionen und kleinere Halbwertsexpositionen. Dies zeigt,
dass die erfindungsgemäßen elektrophotoempfindlichen
Materialien eine hohe Photosensibilität und gute Reproduzierbarkeit
erzielen.