DE601786C - Vorrichtung zum Abdestillieren von Benzin aus Extraktionsrueckstaenden - Google Patents

Vorrichtung zum Abdestillieren von Benzin aus Extraktionsrueckstaenden

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DE601786C
DE601786C DEM122312D DEM0122312D DE601786C DE 601786 C DE601786 C DE 601786C DE M122312 D DEM122312 D DE M122312D DE M0122312 D DEM0122312 D DE M0122312D DE 601786 C DE601786 C DE 601786C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/10Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting
    • C11B1/102Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting in counter-current; utilisation of an equipment wherein the material is conveyed by a screw

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Description

  • Vorrichtung zum Abdestillieren von Benzin aus Extraktionsrückständen Zum Abdestillieren des Benzins schickt man bisher entweder Dampf direkt durch die in ein feststehendes Gefäß gefüllten Extraktionsrückstände, oder man fördert diese mittels umlaufender Schnecken durch beheizte feststehende Rohre. Im ersten Falle ergibt sich die Notwendigkeit einer Trennung des Kondenswassers vom Benzin und einerTrocknüng der vom Dampfniederschlag feuchten Rückstände. Im anderen Falle verlieren die Rückstände ihre erwünschte flockige Beschaffenheit, und es besteht entweder bei zu dicht an der Rohrwand laufendem Schneckengange Gefahr der Funkenbildung und Explosion, oder es bildet sich bei angemessenem Abstand der Schnecke zur Rohrwand an dieser eine den Wärmedurchgang behindernde Kruste.
  • Die Erfindung besteht nun in der Erkenntnis, daß sich all diese bei der Abdestillation von Benzin. aus Extraktionsrückständen bekannten Übelstände in sehr einfacher Weise vermeiden lassen, wenn man als Destillationseinrichtung die als Trockeneinrichtungen bekannten umlaufenden Trommeln benutzt, die von außen beheizt und innen mit einem Schneckengang besetzt sind. Schickt man die Extraktionsrückstände durch eine in einem gemeinsamen Benzindampfsammelraumeangeordnete Batterie solcher Trommeln und sorgt man dabei für einen möglichst großen freien Querschnitt und eine hinreichende Entlüftung in der Trommel, dann werden nicht nur die genannten Übelstände vermieden, sondern es findet sogar eine viel wirkungsvollere Abdestillation des Benzins statt, weil die Trommelwand das Extraktionsgut immer wieder mit hochnimmt und in freier Streuung in den nächsten Schneckengang auflockernd wirft. Dabei bleibt dem Gute die erwünschte flockige Beschaffenheit sicher erhalten.
  • Die Vorrichtung wird hierunter an Hand der Zeichnung beispielsweise beschrieben.
  • In einem. luftdicht abgeschlossenen Benzindampfsammelraume i, an dessen als Auffanghaube a ausgebildeten Stutzen die das Destillat abführenden Leitungen 3 angeschlossen sind, ist eine Batterie umlaufender Trommeln 4 bis 8 übereinander angeordnet. Jede dieser Trommeln besteht aus zwei Zylindern 4 bzw. 4d bis 8 bzw. 811, von denen der äußere mit dem inneren den Dampfheizraum ig bildet und der innere einen Schneckengang 9 trägt. Die Trommeln sind in de Wänden des Bezindampfsammelraumes i gelagert, und durch ihre hohlen Achsschenkel io und ii wird der Heizdampf ein- und das Kondenswasser abgeführt. Da beide Zylinder jeder Trommel 4, 4d bis 8, 8d als Ganzes sich drehen, so können sie vor ihrem Einbau in den Sammelraum i fertiggestellt und eingesetzt werden.
  • Das Extraktionsgut gelangt vom Einlauftrichter iz aus durch Schlitz 13 der Trommelwand auf einen die Trommelstirnseite abschließenden Kegel 14, der es aus dem Bereiche der Einfallschlitze 13 in das Trommelinnere hineinleitet. Die verhältnismäßig niedrigen Gewindegänge des inneren Zylinders führen das von der Zylinderwand angehobene Gut nach Maßgabe der Schneckensteigung schräg hoch, von wo es dann locker herab in den nächsten Gang fällt. So wandert das Gut, in ständiger Auflockerung und in immer neuer Schvttung sich auf der beheizten Zylinderwand ausbreitend, langsam dem Ende jeder Trommel zu. Aus dessen breiten Ausfallschlitzen 18 fällt nach unten das Gut in den Einlauf der nächsten Trommel, und es entweichen nach oben die Benzindämpfe. Um diesen Dämpfen einen noch größeren Austrittsquerschnitt zu schaffen, sind erfindungsgemäß in der Zylinderwand durch Siebe verdeckte Öffnungen 16 vorgesehen. Etwa durch diese Siebe hindurchfallendes Gut wird durch im tiefsten Teile des Dampfsammelraumes befindliche Trichterböden 17 aufgefangen und abgeführt.
  • a Die freie Aufschüttung des Gutes verhindert auch Stauungen und Verstopfungen und damit die Gefahr einer Spannung des Benzindampfes. Der Antrieb aller Trommeln erfolgt in der bei Trockentrommelbatterien bekannten Weise zweckmäßig durch Stirnräder 15.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abdestillieren von Benzin o. dgl. aus Extraktionsrückständen, gekennzeichnet durch die Vereinigung mehrerer, vorzugsweise untereinander geordneter, an sich als Trockenapparate bekannter, mit Schneckengang auf der Innenseite lind Offnmsgen in der Zylinderwand versehener drehbarer Trommeln innerhalb einer gemeinsamen als Sammelraum für die Extraktionsmittelgase dienenden Ummantelung.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4200678A1 (de) * 1991-01-25 1992-07-30 Hollweg Karl Heinz Herstellung und verwendung von eieroelen sowie daraus hergestellte mittel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4200678A1 (de) * 1991-01-25 1992-07-30 Hollweg Karl Heinz Herstellung und verwendung von eieroelen sowie daraus hergestellte mittel
DE4200678C2 (de) * 1991-01-25 1998-04-02 Hollweg Karl Heinz Zumischkomponente bei der Farb- und Malmittelherstellung mit Eibestandteilen

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