DE601174C - Einrichtung zum Herstellen von ein- bzw. mehrlagiger Wellpappe - Google Patents

Einrichtung zum Herstellen von ein- bzw. mehrlagiger Wellpappe

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DE601174C
DE601174C DER87488D DER0087488D DE601174C DE 601174 C DE601174 C DE 601174C DE R87488 D DER87488 D DE R87488D DE R0087488 D DER0087488 D DE R0087488D DE 601174 C DE601174 C DE 601174C
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corrugated
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ROCHESTER FOLDING BOX CO
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/20Corrugating; Corrugating combined with laminating to other layers
    • B31F1/24Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed
    • B31F1/26Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions
    • B31F1/28Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions combined with uniting the corrugated webs to flat webs ; Making double-faced corrugated cardboard
    • B31F1/2813Making corrugated cardboard of composite structure, e.g. comprising two or more corrugated layers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Herstellen von ein- bzw. mehrlagiger Wellpappe Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Herstellen von ein- bzw. mehrlagiger Wellpappe.
  • Wellpappe wird entweder auf einer oder beiden Seiten mit einer Lage Papier, einer sogenannten Schutzdecke, versehen. Wellpappe, die nur auf einer Seite eine Schutzdecke besitzt, wird im folgenden zum Unterschied von der doppelseitig beklebten Wellpappe als einseitig beklebte Wellpappe bezeichnet.
  • Es ist ferner bekannt, zwei Lagen von Wellpappe und drei Lagen Papier zu einem Ganzen zu vereinen. Man erhält hierdurch sogenannte doppelte oder mehrlagige Wellpappe. Es sind Maschinen bekannt, um die gewellte Lage für sich, um einseitig beklebte oder doppelseitig beklebte Wellpappe oder auch doppelte Wellpappe herzustellen. Die bekannten Maschinen enthalten eine Reihe von Papiervorratsrollen, die entweder in einer Reihe senkrecht übereinander oder auch in mehreren Stockwerken eines Gebäudes übereinander aufgebaut sind. Da die Papiervorratsrollen und die nötigen Ersatzrollen ein beträchtliches Gewicht haben, ist für eine Lagerung der Rollen übereinander ein kräftiges Gerüst nötig, das die Maschine stark verteuert.
  • Gemäß der Erfindung sind sechs in einer Reihe hintereinander angeordnete Papierrollen mit je einer Ersatzrolle vorgesehen, von denen drei die Papierbahn unmittelbar nach der einen Seite an d-ie WellvoTrichtung führen, während die übrigen drei die Papierbahnen erst nach der anderen Seite an die zweite Wellvorrichtung und dann oberhalb der Einrichtung nach der ersten Seite führen, `wo alle Papierbahnen in den Kleb- und Trockenvorrichtungen nach Bedarf zu zwei voneinander getrennten oder miteinander zusammenhängenden Lagen vereinigt werden. Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, daß ein gedrungener Aufbau erzielt wird, bei dem sämtliche Rollen auf dem Boden gelagert sind, so daß Träger oder Gerüste für die Lagerung der Rollen vermieden werden. Durch die Anordnung der sechs Ersatzrollen werden längere Pausen beim Auswechseln der Rollen vermieden.
  • Die Anbringung der Wellv orrichtungen auf den beiden Seiten der Maschine hat den Vorteil, daß die Vorrichtungen leicht zugänglich sind.
  • Um eine direkte Berührung der Bürsten, die zum Andrücken der Papierbahn dienen, und der Wellpappe in der Maschine zu verhindern, ist ein ortsfestes Papierschutzblatt zwischen den Lagen und den Bürsten eingefügt, das nach Bedarf erneuert -werden kann.
  • Mit der Einrichtung kann eine Wellpappe beliebiger Zusammensetzung hergestellt werden, bei der z. B. die mittlere gewellte Lage in der Wellvorrichtung nur mit einer Decklage beklebt und am Eingang einer gemeinsauren Heiz- und Trockenvorrichtung mit einer zweiten Decklage versehen wird.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes .dargestellt. Es ist: Fig. z eine Seitenansicht eines mittleren Teiles der Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht des linken Endes der Maschine, das sich links an Fig. i anschließt, Fig.3 eine Seitenansicht des Teiles der Maschine, der sich rechts an Fig. i anschließt, Fig.4 eine vergrößerte Ansicht des linken Endes der Fig. 3, Fig. 5 eine Ansicht des linken Endes der Fig.2 in größerem Maßstab, Fig. 6 eine Ansicht der Bürsten der Fig. 4 in größerem Maßstab, Fig. 7 eine Seitenansicht der gewellten Papierlage, Fig. 8 eine Seitenansicht einer einseitig beklebten Wellpappe, Fig. 9 eine Seitenansicht einer doppelseitig beklebten Wellpappe, Fig. io eine Seitenansicht einer doppelten Wellpappe und Fig. i i eine Seitenansicht von zwei Lagen doppelseitig beklebter Wellpappe, wie sie in der vorliegenden Maschine hergestellt werden.
  • Eine Reihe von paarweise angeordneten . Lagerböcken i tragen Wellen 2, auf denen Vorratsrollen befestigt sind. Fig. i zeigt Vorratsrollen 4, .die das Papier für die obere Decklage liefern, Vorratsrollen 5 für das gewellte Papier, das die mittlere Lage bildet und Vorratsrollen 6 mit dem Papier für die untere Decklage. Die untere Decklage wird gleichmäßiger und glatter auf das gewellte Papier aufgebracht als die obere Decklage und wird daher bei der Herstellung von Schachteln z. B. als äußere oder untere Seite benutzt.
  • Wie aus Fig. i hervorgeht, wird das Papier nur von je einer der Rollen 4, 5 und 6 gleichzeitig abgenommen, während die zweite Rolle jeweilig eine Reserve bildet, so daß der Betrieb der Maschine mit möglichst geringer Unterbrechung vor sich gehen kann. Die drei Papierlagen der Fig. i werden nach rechts abgezogen, wobei das Papier 5 unter der Rolle io (Fig. 3) und über die Rolle ii und zwischen den gezahnten Rollen i i und 12 hindurchläuft. Das Papier- wird hier gewellt und um die große gezahnte Rolle 13 herumgezogen. Ein Klebstoffbehälter 14 ist mit Zuführungsrollen versehen, .die den Klebstoff auf die Spitzen oder erhöhten Kanten der Wellpappe aufbringen, während diese um die Rolle 13 herumläuft. Die untere Lage 6 läuft um eine Anwärinrolle 7 und um eine Rolle 8 und 9. Durch die letztere Rolle wird die Papierlage auf die vorstehenden Erhöhungen des gewellten Papiers auf der Rolle 13 gedrückt. Die beiden Papierlagen werden auf diese Weise vereinigt und gemeinsam durch die Rolle 13 fortbewegt. Es entsteht so eire einseitig beklebte Wellpappe.
  • Das Papier verläßt die Rolle 13 und -wird um eine Rolle 15 herumbewegt. Ein Klebstoffkasten 16 mit dazugehörigen Klebstoffwalzen befindet sich in der Nähe der Rolle 15 und dient zum Auftragen von Klebstoff auf die erhöhten Kanten der einseitig beklebten Wellpappe. Die Papierlage 4 läuft über Rollen 17 und 18 sowie über eine Heiztrommel i9 und eine Rolle 2o, durch welche die Papierlage auf die vorstehenden Kanten des einseitig beklebten Wellpapiers aufgeklebt wird, während dieses über die Rolle 15 läuft. Auf diese Weise entsteht eine doppelseitig beklebte Wellpappe. Die Pappe -wird darauf von der Maschine mit Hilfe von Förderwalzen 2,1, 22 und mit Hilfe von Förderriemen 23 und 24 weiter gefördert und durch einen Rahmen mit Bürsten 25 gezogen, die gegen die untere Seite der doppelseitig beklebten Wellpappe anliegen. Die Pappe wird dann durch einen Rahmen mit Bürsten 26 bewegt, die gegen die obere Seite der doppelseitig beklebten Pappe liegen, wenn die Maschine zur Herstellung nur einer Lage doppelseitig beklebter Pappe benutzt wird. Über dem Bürstenrahmen 25 befindet sich eine Heizplatte 25A und unter dein Bürstenrahmen 26 eine Heizplatte 26A, wobei in jedem Fall das Papier gegen die Heizplatte mit Hilfe der Bürsten gedrückt wird.
  • Um eine Abnutzung der Bürsten in dem Rahmen 25 zu verhindern und eine Beschmutzung derselben oder der doppelseitig beklebten Pappe zu vermeiden, wird eine Papierlage a7, die von einer Rolle 28 abgezogen -wird, benutzt. Diese Papierlage liegt über den Bürsten des Rahmens 25 und wird dort festgehalten, bis sie abgenutzt oder schmutzig ist, so daß die doppelseitig beklebte Pappe beim Durchlaufen zwischen den Bürsten mit der Papierlage 27, jedoch nicht mit den Bürsten in Berührung kommt. Hierdurch wird die Wellpappe selbst reingehalten. Eine ähnliche Rolle 29 ist auf dem Bürstenrahmen 26 befestigt, von der eine Papierlage 3o abgezogen ist, die unter den Bürsten des Rahmens 26 liegt und die darunter vorbeilaufende Wellpappe schützt, so daß sie nur mit dem Papier, jedoch nicht mit den Bürsten in Berührung kommt. Auch die Bürsten werden hierdurch saubergehalten. Wenn die Papierlage 27 oder 30 genügend abgenutzt oder schmutzig ist, werden einige Meter des Papiers abgerollt. Das Papier -wird hierauf wieder festgehalten und der abgenutzte Teil abgerissen. Die bisher beschriebenen Teile der Maschine dienen zur Herstellung einer einzelnen Lage doppelseitig beklebter Wellpappe. Der zugehörige Teil der Maschine zur Herstellung der zweiten Lage Wellpappe wird. im folgenden beschrieben: Die Vorratsrollen 34 der Fig.2 enthalten das Papier für die untere Decklage der zweiten Wellpapplage. Die Vorratsrollen 35 enthalten das Papier, das zur Herstellung der gewellten Schicht .dient und die Vorratsrollen 36 das Papier für die obere Decklage. Das Papier von .den Vorratsrollen 34 und' 35 wird nach links abgezogen. Das Papier 35 läuft zwischen den gezahnten Walzen 37 und 38 hindurch und um die Trominel 39 herum. Ein Klebstoffbehälter 40 mit Zuführungsrollen ist vorgesehen, um die oberen Kanten des gewellten Papiers bei der Bewegung um die Trommel 39 mit Klebstoff zu versehen. Die untere Decklage 34 läuft über Rollen 41 und 42 sowie um eine Heiztrommel 43 und eine Rolle 44 und 45, welch letztere das Papier gegen die Kanten der gewellten Lage drückt und. diese beiden Papierlagen zu einer einseitig beklebten Wellpappe vereinigt. Die einseitig beklebte Wellpappe läuft dann über Rollen 46 und 47 zu einem Stapel 48, in dem mehr oder weniger Papier aufgestapelt wird, so daß es vor der Weiterförderung trocknen kann. Das Papier wird dann nach oben über eine Rolle 49 und nach rechts in den Fig. 2 und 3 bewegt.
  • Die obere Decklage 36 läuft über eine Rolle 50 über den Vorrichtungen der Fig.2 und 3 nach rechts. Die beiden Papierlagen durchlaufen dann Rinnen 52 und 53. Am oberen Ende jeder der Rinnen befinden sich Klötze 54 und 55, die auf dein Papier mit einem gewissen Druck ruhen und eine Spannung des Papiers in den Rinnen 52 und 53 hervorrufen. Ein Klebstoffbehälter 56 mit Klebstoffwalzen dient dazu, Klebstoff auf die Kanten des gewellten Papiers 35 aufzubringen. Die einseitig beklebte Wellpappe wird mit Hilfe der Rolle 57 gegen die Klebstoffwalzen gedrückt. Die obere Decklage 36 läuft über eine Rolle 58, um eine Heiztrommel 59 und eine Rolle 6o und kommt dann mit den oberen Kanten des gewellten Papiers 35 in Berührung, während alle drei Lagen. unter einer Rolle 61 vorbeilaufen. Von diesem Punkt an bewegen sich die beiden Lagen doppelseitig beklebter Wellpappe zusammen durch den Rest der Maschine, der also dazu dient, gleichzeitig zwei Lagen doppelseitig beklebter Wellpappe fertigzustellen.
  • In Fig. 2 ist mit gestrichelten Linien angedeutet, daß die Decklage 36 gleich nach rechts geführt werden kann anstatt daß sie erst nach links oben läuft, wobei eine Rolle 5oA an Stelle der Rolle 5o benutzt wird. Es sei ferner darauf hingewiesen, daß die Papierlagen von den Rollen 34, 35 und 36 so hoch über den mittleren Teil der Maschine geführt werden, daß ein Kran über den Vorratsrollen angebracht werden kann, um ein Auswechseln der Rollen sofort nach ihrer Entleerung zu ermöglichen.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: r. Einrichtung zum Herstellen von ein-bzw. mehrlagiger Wellpappe mit mehreren Papiervorrats- und Ersatzrollen, gekennzeichnet durch sechs in einer Reihe hintereinander angeordnete Papierrollen mit je einer Ersatzrolle, von denen drei (4 5, 6) die Papierbahn unmittelbar nach der einen Seite an die Wellv orrichtung führen, während die übrigen drei (34, 35, 36) die Papierbahnen erst nach der anderen Seite an die zweite Wellvorrichtung und dann oberhalb der Einrichtung nach der ersten Seite führen, wo alle Papierbahnen in den Kleb- und Trockenvorrichtungen nach Bedarf zu zwei voneinander getrennten oder miteinander zusammenhängenden Lagen vereinigt werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch ein zwischen den Lagen und den als Andrücker verwendeten Bürsten (25, 26) eingefügtes ortsfestes Papierschutzblatt (28, 29).
DER87488D 1933-03-14 1933-03-14 Einrichtung zum Herstellen von ein- bzw. mehrlagiger Wellpappe Expired DE601174C (de)

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