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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen
von aus Faserstoff geformten Gegenständen bei verbesserter Effizienz
hinsichtlich der Entwässerung
und der Trocknung. Der Erfindung bezieht sich ebenso auf ein Verfahren
zum Herstellen von aus Faserstoff geformten Gegenständen, wobei
ein vorgeschriebener Abschnitt eines nassen Vorformlings aus Faserstoff
einen kontrollierten Wassergehalt bei den Schritten der Entwässerung
und der Trocknung aufweist.
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Bekannte
Techniken zum Herstellen von aus Faserstoff geformten Gegenständen umfassen
das Verfahren, das dem japanischen Patent Laid-Open Nr. 9-119100
oder WO 99/42661 offenbart ist, welches das Eintauchen einer Form
zur Papiererzeugung mit Absaugleitungen in einen Tank, der mit einem
Brei aus Faserstoff mit hoher Temperatur gefüllt ist, und das Absaugen des
Breis aus Faserstoff durch die Absaugleitungen umfasst, um einen
Vorformling aus Faserstoff auszubilden. Das Verfahren zielt auf
die Verringerung der für
den nachfolgenden Schritt zur Entwässerung erforderlichen Zeit
ab.
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Wenn
jedoch der Brei aus Faserstoff vom Beginn des Förderns an eine hohe Temperatur
aufweist, fallen Kosten für
die Energie an, und der sich daraus ergebende, geformte Gegenstand
ist anfällig
dafür,
unter einer Ungleichheit der Wandstärke zu leiden, hauptsächlich,
weil der Brei aus Faserstoff derart fließfähig ist, dass der Fluss beeinträchtigt wird,
wo die Oberflächenschicht
eines nassen Vorformlings zu formen ist. Ferner versagen Additive
wie ein Pigment oder Leimungsmittel gelegentlich darin, die erwarteten
Wirkungen zu erzeugen. Im Speziellen neigt ein Pigment dazu, eine
Farbungleichmäßigkeit
an der äußeren Oberfläche eines geformten
Gegenstandes zu bewirken, welcher in der anfänglichen Stufe der Ablagerung
des Faserstoffs gebildet wird.
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Die
Herstellung von aus Faserstoff geformten Gegenständen umfasst einen Schritt
der Entwässerung, in
welchem ein nasser Vorformling entwässert wird, um die Eigenschaften
der Handhabung zu verbessern und um die Zeit der Trocknung im nachfolgenden
Schritt der Trocknung zu verkürzen.
Bekannte Verfahren zur Entwässerung
umfassen das Pressen mit einem elastischen Element oder mit einer
flexiblen Folie (beispielsweise WO 99/42661).
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In
dem Schritt zur Entwässerung
durch Pressen muss die Presskraft erhöht werden, um den Wassergehalt
eines Vorformlings in ausreichender Art und Weise zu verringern,
so dass die Maschen eines Netzes zur Papiererzeugung mit Faserstoff
verstopft werden, wobei eine Spur des Netzes auf dem Vorformling
hinterlassen wird, was das äußere Erscheinungsbild
des Gegenstands beeinträchtigt.
Ferner wird eine größere Vorrichtung
erfordert, um eine höhere
Presskraft aufzutragen. Ferner besteht für die mechanische Entwässerung aus
Notwendigkeit ein Limit bei der Verringerung des Wassergehalts.
Viel Zeit wäre
erforderlich, um einen in befriedigender Art und Weise verringerten
Wassergehalt nur durch Entwässerung
zu erhalten.
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Ein
Verfahren zur Trocknung eines nassen Vorformlings durch Beheizung
mit Dampf ist bekannt, wie es in den japanischen Patenten Laid-Open
mit den Nummern 53-18056, 60-4320 und 9-316800 offenbart worden
ist. Das Verfahren zur Trocknung beruht auf einem Wärmeaustausch
durch die Wärmeenergie
des Dampfes, was unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz nicht
vorteilhaft ist.
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Eine
Ungleichmäßigkeit
hinsichtlich der Dicke tritt ebenfalls zwischen einem oberen Bereich
und einem unteren Bereich des Gegenstands im Falle von längeren,
aus Faserstoff geformten Gegenständen
in Erscheinung, weil die Fasern des Faserstoffs in einem Brei aus
Faserstoff dazu neigen, je nach den Umständen aufgrund der Schwerkraft
nach unten zu sinken.
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Wenn
ein Vorformling mit einer solchen Ungleichmäßigkeit hinsichtlich der Dicke
entwässert
wird, kann die Entwässerung
in den dünnwandigeren
Abschnitten leicht voranschreiten, während die Entwässerung in
den dickwandigeren Abschnitten nur schwer vorankommt. Wenn die Entwässerung
voranschreitet, führt
die Wasserstoffbrückenbildung
unter den Fasern des Faserstoffs in den dünnwandigeren Abschnitten eher
dazu, eine Beibehaltung der Form zu erzielen, so dass diese Abschnitte
im Falle des Trocknens aufgrund der hohen Formbeständigkeit
während
des Formens in eine gewünschte
Form in dem nachfolgenden Schritt der Trocknung durch Wärme nur
schwer so zu formen sind, wie sie entworfen wurden. Ferner sind
die entwässerten, dünnwandigeren
Abschnitte anfällig
gegenüber
einer Farbveränderung
aufgrund des Verbrennens in dem Schritt der Trocknung durch Wärme. Auf
der anderen Seite benötigen
die dickwandigeren Abschnitte, die weniger entwässert werden als die dünnwandigeren
Abschnitte, eine längere
Zeit zur Trocknung, was es schwierig gestaltet, die Zeit zur Trocknung
des gesamten Gegenstandes zu verkürzen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen
eines aus Faserstoff geformten Gegenstands bereitzustellen, in welchem
eine Ungleichmäßigkeit
hinsichtlich der Wandstärke
verringert werden kann, während
die Kosten für
Energie eingespart werden und wobei die Wirkungen der Additive nicht beeinträchtigt werden.
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Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, ist es ein Verfahren zum
Herstellen eines aus Faserstoff geformten Gegenstands bereitzustellen,
wobei ein nasser Vorformling aus Faserstoff in effizienter Art und
Weise entwässert
und getrocknet werden kann.
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Noch
ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren
zum Herstellen eines aus Faserstoff geformten Gegenstandes bereitzustellen,
wobei der Wassergehalt in einem vorgeschriebenen Abschnitt eines
nassen Vorformlings aus Faserstoff in dem Schritt der Entwässerung
und dem Schritt der Trocknung gesteuert werden kann, um eine Formbarkeit
gemäß einem
Entwurf in dem Schritt der Trocknung durch Wärme sicherzustellen.
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Noch
ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren
zum Herstellen eines aus Faserstoff geformten Gegenstandes bereitzustellen,
wobei ein Vorformling aus Faserstoff vor einer Farbveränderung
aufgrund einer Verbrennung in dem Schritt der Trocknung durch Wärme geschützt wird.
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Die
obigen Ziele werden erreicht durch ein Verfahren zum Herstellen
eines aus Faserstoff geformten Gegenstandes, umfassend: einen Schritt
zur Papiererzeugung, wobei ein Brei aus Faserstoff zur Oberfläche einer
Form zur Papiererzeugung mit Absaugleitungen gefördert wird, und wobei ein in
dem Brei aus Faserstoff enthaltenes Wasser durch die Absaugleitung
abgesaugt wird, wobei der Faserstoff an der Oberfläche abgelagert
wird, um einen nassen Vorformling zu bilden, und einen Schritt zur
Entwässerung,
wobei der nasse Vorformling entwässert
wird, wobei die Temperatur des geförderten Breis aus Faserstoff
angehoben wird, während der
Faserstoff an der Oberfläche
abgelagert wird.
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Die
Ziele der vorliegenden Erfindung werden ebenfalls erreicht durch
ein Verfahren zum Herstellen eines aus Faserstoff geformten Gegenstandes,
umfassend:
einen Schritt zur Papiererzeugung, wobei ein Brei
aus Faserstoff in den Hohlraum einer Form zur Papiererzeugung gefördert wird
und wobei der Hohlraum zur äußeren Seite
der Form zur Papiererzeugung evakuiert wird, um einen nassen Vorformling
aus Faserstoff an der inneren Wand der Form auszubilden, und
einen
Schritt zur Entwässerung,
wobei ein Entwässerungsfluid
in den Hohlraum in einem geschlossenen Zustand eingeblasen wird,
um den Vorformling zu entwässern,
wobei das Entwässerungsfluid überhitzter
Dampf ist, und der Dampf in einer solchen Art und Weise eingeblasen
wird, dass der Druck in dem Hohlraum auf 98 kPa [Messwert] oder
höher erhöht wird,
oder wobei das Entwässerungsfluid
erhitzte, komprimierte Luft ist, und wobei die Luft in einer solchen
Art und Weise eingeblasen wird, dass der Druck in dem Hohlraum auf
196 kPa [Messwert] oder höher
ansteigt.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorliegende Erfindung wird mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
genauer beschrieben, wobei:
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1 eine
schematische Darstellung einer Vorrichtung ist, die dazu verwendet
werden kann, ein Ausführungsbeispiel
des Verfahrens gemäß der Erfindung
auszuführen;
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2A, 2B, 2C und 2D ein
Ausführungsbeispiel
des Verfahrens gemäß der vorliegenden
Erfindung in schematischer Art und Weise zeigen;
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3 eine
Vorrichtung, die verwendet werden kann, um ein anderes Ausführungsbeispiel
des Verfahrens gemäß der vorliegenden
Erfindung auszuführen,
in schematischer Art und Weise zeigt;
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4A und 4B die
Schritte der Papiererzeugung und der Entwässerung in zeitlicher Abfolge
und in schematischer Art und Weise zeigen, in einem noch anderen
Ausführungsbeispiel
des Verfahrens gemäß der Erfindung,
wobei 4A den Schritt des Förderns eines
Brei aus Faserstoff zum Herstellen eines Vorformlings darstellt;
und wobei 4B den Schritt des Förderns eines
Entwässerungsfluides
zum Entwässern
des Vorformlings darstellt.
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DETALLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Die
vorliegende Erfindung wird auf der Basis ihrer bevorzugten Ausführungsbeispiele
durch Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. 1 ist
eine schematische Darstellung einer Vorrichtung 1, die
verwendet werden kann, um ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
auszuführen.
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Die
Vorrichtung 1 umfasst, als einen Hauptteil, einen sich
hin- und herbewegenden Mechanismus zum Halten einer Form (nicht
gezeigt), wobei ein Paar von Formteilen 11 und 12 in
gegenüberliegender
Art und Weise angeordnet sind und in horizontaler Art und Weise
bewegt werden, um in Eingriff zu gelangen, um eine geteilte Form 10 auszubilden,
die einen Hohlraum 13 mit einer Öffnung am Oberteil davon aufweist.
Die Vorrichtung 1 umfasst ebenfalls ein Fördermittel 20 für den Brei
aus Faserstoff, um einen Brei aus Faserstoff zur Papiererzeugungsoberfläche der
Form 10 (die innere Seite eines Netzes zur Papiererzeugung)
zu fördern,
ein Absaugmittel 30 zum Absaugen des Wassergehalts des
Breis aus Faserstoff, der durch das Fördermittel 20 in den
Hohlraum 13 gefördert
wurde, um einen nassern Vorformling auszubilden. Ein Temperaturerhöhungsmittel 40,
um die Temperatur des geförderten
Breis aus Faserstoff zu erhöhen,
und ein Entwässerungsmittel 50,
um den nassen Vorformling zu entwässern.
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Die
Formteile 11 und 12, welche die Form 10 bilden,
umfassen jeweils Absaugleitungen 14, die durch deren Inneres
verlaufen. Die Form 10 umfasst eine Ablaufleitung 15 zum
Ablassen des Wassergehalts des aus Faserstoff geformten Breis, der
zur Außenseite
des Hohlraums 13 abgelassen wird. Die innere Wand von jedem
der Formteile 11 und 12 ist mit einem Netz zur
Papiererzeugung (nicht gezeigt) abgedeckt.
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Das
Netz zur Papiererzeugung kann aus Naturfaser, synthetischer Faser
oder metallischer Faser hergestellt sein. Eine Vielzahl solcher
Netze kann in Kombination verwendet werden. Ein Netz, das aus unterschiedlichen
Sorten der Faser hergestellt ist, kann ebenfalls verwendet werden.
Synthetische Faser wird bevorzugt, aus Gründen der Einfachheit der Netzherstellung
und hinsichtlich der Haltbarkeit. Nutzbare Naturfasern umfassen
Pflanzenfasern und Tierfasern. Die synthetischen Fasern umfassen
synthetische Harzfasern, wie eine Faser aus thermoplastischem Kunststoff,
eine Faser aus duroplastischem Kunststoff und eine halbsynthetische
Harzfaser. Die metallische Faser umfasst eine Faser aus Edelstahl
und eine Faser aus Kupfer. Die Oberfläche der Fasern, die das Netz
bilden, ist vorzugsweise modifiziert, um verbesserte Gleiteigenschaften
und eine verbesserte Haltbarkeit aufzuweisen.
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Das
Netz zur Papiererzeugung weist ein durchschnittliches Verhältnis der Öffnungsfläche von
10 bis 70 %, vorzugsweise 25 bis 55 % auf, um eine Anhaftung an
der inneren Wand der Formteile zu verhindern und um eine befriedigende
Absaugeffizienz aufrecht zuerhalten. Das Netz zur Papiererzeugung
weist vorzugsweise eine durchschnittliche maximale Öffnungsweite
von 0,1 bis 1,5 mm, vorzugsweise 0,3 bis 1,0 mm auf, um zu verhindern,
dass Fasern des Faserstoffs durch das Netz hindurchpassen, oder
um zu verhindern, dass das Netz bei der fehlerfreien Papiererzeugung
verstopft wird.
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Das
Fördermittel 20 für den Brei
aus Faserstoff umfasst einen Tank 21 für den Faserstoff, um einen Brei
aus Faserstoff mit einer vorgeschriebenen Konzentration bei einer
vorgeschriebenen Temperatur aufzubewahren, eine Förderleitung 22 zum
Fördern
des Breis aus Faserstoff aus dem Tank 21 für den Faserstoff
in die Öffnung
des Hohlraums 13, eine Förderpumpe 23, die
in der Förderleitung 22 bereitgestellt
ist, ein Flussmessgerät 24 zum
Messen der Flussrate des Breis aus Faserstoff und ein Drei-Wege-Ventil 25.
Der Tank 21 für
den Faserstoff, die Förderpumpe 23,
das Flussmessgerät 24 und
das Drei-Wege-Ventil 25 sind in Serie geschaltet. Der Tank 21 für den Faserstoff
ist mit einer Rührvorrichtung 26 ausgerüstet. An
das Drei-Wege-Ventil 25 ist eine Rückführleitung 27 angeschlossen,
um den Brei aus Faserstoff zum Tank für den Faserstoff 21 zurückzuführen. Das
Drei-Wege-Ventil 25 wird auf der Basis der Ausgabe des
Flussmessgerätes 24 betätigt, so dass
der Flusspfad des Breis aus Faserstoff zwischen der Richtung zur
Form 10 und der Richtung zum Tank 21 für den Faserstoff
geschaltet werden kann.
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Das
Absaugmittel 30 umfasst eine Saugpumpe 31, eine
Absaugleitung 32, welche die Absaugleitung 31 und
die Absaugleitungen 14 der Formteile 11 und 12 verbindet,
und ein Absperrventil 33, das in der Absaugleitung 32 bereitgestellt
ist.
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Das
Temperaturerhöhungsmittel 40 umfasst
einen Warmwassertank 41, der warmes Wasser auf einer vorgeschriebenen
Temperatur bereithält
(Fluid für
die Temperaturerhöhung),
eine Warmwasserförderleitung 43,
welche den Warmwassertank 41 und die Förderleitung 22 über ein
Drei-Wege-Ventil 22 verbindet, eine Förderpumpe 44, und
ein Flussmessgerät 55.
Das Drei-Wege-Ventil 42 ermöglicht alleine das Fördern des
Breis aus Faserstoff aus dem Tank 21 für den Faserstoff, das Fördern nur
des warmen Wassers aus dem Warmwassertank 41, oder beide
dieser Fördervorgänge gleichzeitig.
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Das
Entwässerungsmittel 50 umfasst
eine Fördervorrichtung 51,
welche dem Hohlraum 13 ein Entwässerungsfluid fördert, eine
Förderleitung 52,
welche die Fördervorrichtung 51 und
die Förderleitung 22 miteinander
verbindet, ein Absperrventil 53, das in der Förderleitung 52 bereitgestellt
ist, und ein Presselement 54 (welches nachstehend mit Bezug
auf die 2B bis 3D beschrieben
wird).
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Das
Verfahren des Herstellens eines aus Faserstoff geformten Gegenstands
unter Verwendung der Vorrichtung 1, die in 1 gezeigt
ist, wird mit Bezug auf die 2A bis 2D beschrieben.
Die Förderpumpe 23 wird
betätigt,
um den Brei aus Faserstoff aus dem Tank 21 für den Faserstoff
aufzusaugen und ihn unter Druck durch das Flussmessgerät 24 und
die Drei-Wege-Ventile 25 und 42 in das Innere
des Hohlraums 13 der Form 10 einzuspritzen, wie
in 2A gezeigt ist.
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Der
Druck des Breis aus Faserstoff am Ende des Einspritzvorgangs beträgt vorzugsweise
0,01 bis 1,0 MPa, bevorzugt 0,1 bis 0,5 MPa. Um eine Ungleichmäßigkeit
hinsichtlich der Wandstärke
und eine Verringerung der Wirkungen von Additiven zu verhindern,
beträgt
die Temperatur des in das Innere des Hohlraums beförderten
Breis aus Faserstoff vorzugsweise 5 bis 35°C, bevorzugt 15 bis 30°C.
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Der
Brei aus Faserstoff, der verwendet werden kann, umfasst Wasser und
herkömmliche
Faserstoff-Fasern. Der Brei aus Faserstoff kann Additive enthalten,
wie anorganische Pigmente, z.B. Titaniumoxid, Zinkoxid, Carbon-Black
(bzw. Ruß),
Chrom-Gelb-pigmente,
Roteisenoxid, Ultramarinblau, Chromoxid; und organische Pigmente,
z.B. Phtalocyaninpigmente, Azopigmente und kondensierte polyzyklische
Pigmente. Diese Additive werden bevorzugt in einer Menge von 0,01
bis 10 % pro Gewicht, vorzugsweise 0,2 bis 2 % pro Gewicht, basierend
auf dem Brei aus Faserstoff, beigefügt. Der Brei aus Faserstoff
kann ferner anorganische Substanzen wie Talk und Kaolinit, anorganische
Fasern wie Glasfaser und Kohlefaser, als Partikel vorliegende oder
faserige thermoplastische Kunststoffe wie Polyolefine, nichthölzerne oder
pflanzliche Fasern und Polysaccharide enthalten. Der Anteil dieser
Komponenten beträgt
vorzugsweise 1 bis 90 % pro Gewicht, vorzugsweise 5 bis 70 % pro
Gewicht, basierend auf der gesamten Menge der Faserstoff-Faser und
dieser Komponenten.
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Der
Wassergehalt des Breis aus Faserstoff, der in das Innere des Hohlraums 13 eingespritzt
wird, wird durch die Absaugleitungen 14 und die Ablaufleitung 15 aus
der Form 10 abgelassen. Wenn die Zufuhr des Breis aus Faserstoff
größer ist
als der abgelassene Wasergehalt, wird der Hohlraum 13 kontinuierlich
mit dem Brei aus Faserstoff aufgefüllt. Wenn eine ausreichende
Menge des Breis aus Faserstoff zur Ablagerung des Faserstoffs eingespritzt
ist, wird das Absperrventil 33 der Absaugleitung 32 geöffnet, und
die Saugpumpe 31 wird betätigt, um die Evakuierung des
Inneren des Hohlraums 13 durch die Absaugleitungen 14 der
Form 10 und die Absaugleitung 32 auszuführen. Daher
wird der Wassergehalt des Breis aus Faserstoff abgelassen und der
Faserstoff wird an der Innenseite des Netzes zur Papiererzeugung
abgelagert, um einen nassen Vorformling 16 aus Faserstoff,
enthaltend eine Schicht aus Faserstoff, auszubilden.
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Beim
Vervollständigen
des Einspritzvorgangs einer vorgeschriebenen Menge des Breis aus
Faserstoff, wird das Drei-Wege-Ventil 25 basierend auf
der Ausgabe des Fluss-Messgerätes 24 umgeschaltet
und der Brei aus Faserstoff wird durch die Rückführleitung 27 zum Tank 21 zurückgeführt. In
der Zwischenzeit wird mittels der Förderpumpe 44 warmes
Wasser aus dem Warmwassertank 41 angesaugt und unter Druck
durch das Flussmessgerät 45 und
das Drei-Wege-Ventil 42 in den Hohlraum 13 eingespritzt.
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Der
Druck des warmen Wassers am Ende des Einspritzvorgangs beträgt vorzugsweise
0,01 bis 1,0 MPa, bevorzugt 0,1 bis 0,5 MPa. Zum Anheben der Temperatur
des Breis in dem Hohlraum in effizienter Art und Weise auf eine
erwünschten
Temperatur, beträgt
die Temperatur des warmen Wassers vorzugsweise 35 bis 95°C, bevorzugt
45 bis 80°C.
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Weil
sowohl der Brei aus Faserstoff als auch das warme Wasser unter Druck
eingespritzt werden, um einen vorgeschriebenen Druck im Inneren
des Hohlraums 13 zu erzeugen, ist der Druck des Breis an
jedem Teil der Wand des Hohlraums 13 fast gleich, wobei
der Faserstoff an der Papiererzeugungsoberfläche im Wesentlichen einheitlich
ausgebildet wird.
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Das
Verhältnis
des zugeführten
Breis aus Faserstoff und des zugeführten warmen Wassers wird näherungsweise
im Einklang mit den Temperaturen des Breis aus Faserstoff und des
warmen Wassers, der erwünschten
Temperatur des Breis innerhalb des Hohlraums, der Form und Größe des geformten
Gegenstands (des Volumens des Hohlraums) den Additiven in dem Brei
aus Faserstoff, und dergleichen, bestimmt.
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In
der vorliegenden Erfindung wird die Temperatur des Breis aus Faserstoff
im Inneren des Hohlraums angehoben, während der Faserstoff abgelagert
wird. Um eine Ungleichmäßigkeit
hinsichtlich der Wandstärke und
eine Beeinträchtigung
der von den Additiven erzeugen Wirkungen zu verhindern, beträgt die Temperatur des
Breis aus Faserstoff im Inneren des Hohlraums zu Beginn der Ablagerung
des Faserstoffs vorzugsweise 5 bis 35°C, bevorzugt 15 bis 30°C. Um eine
Effizienz bei der Entwässerung
zu verbessern und um eine Ungleichmäßigkeit hinsichtlich der Dicke
sowie eine Beeinträchtigung
der von den Additiven erzeugten Wirkungen zu verhindern, beträgt die Temperatur
des Breis aus Faserstoff im Inneren des Hohlraums zum Ende der Ablagerung
des Faserstoffs vorzugsweise 35 bis 95°C, bevorzugt 45 bis 80°C. Beim Vervollständigen der
Einsprit zung des warmen Wassers, wird das Absperrventil 53 (1)
geöffnet,
um ein Fluid zur Entwässerung aus
der Fördervorrichtung 51 durch
die Förderleitung 52 in
das Innere des Hohlraums 13 zu fördern, um die Entwässerung
auszuführen.
Komprimierte Luft unter Raumtemperatur wird aufgrund der Eigenschaften
der Handhabung davon als ein Fluid zur Entwässerung verwendet.
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Nach
der Entwässerung
mit einem Entwässerungsfluid,
wird ein aufblasbares hohles Presselement 54 in den Hohlraum 13 eingeführt, während der
Hohlraum 13 durch Saugen durch die Absaugleitungen 14 evakuiert
wird, wie in 2B gezeigt ist.
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Das
Presselement 54 wird im Inneren des Hohlraums 13 wie
ein Ballon aufgeblasen, um den nassen Vorformling 16, der
eine Schicht aus Faserstoff enthält,
gegen die innere Wand des Hohlraums 13 zu pressen, um dabei
die Konfiguration der inneren Wand des Hohlraums 13 auf
den Vorformling 16 zu übertragen.
Der Begriff "aufblasbar", der hierin verwendet
wird, bedeutet, dass (1) sich das Presselement 54 in elastischer
Art und Weise streckt, um seine Kapazität zu verändern, oder dass (2) das Presselement 54 selbst
nicht streckbar ist, aber so flexibel ist, dass es seine Kapazität verändern kann,
wenn ein Fluid eingeleitet oder abgelassen wird. Das erstere, aufblasbare
Presselement kann aus einem elastischen Material, wie Urethangummi,
Fluorogummi, Silikongummi und Elastomeren bestehen. Das zuletzt
genannte aufblasbare Presselement kann aus flexiblen Materialien,
wie einer Plastikfolie (Polyethylen und Polypropylen), einer Plastikfolie
mit darauf abgelagertem Aluminium oder Quarz, einer Plastikfolie
mit einer darauf laminierten Aluminiumfolie, darauf laminiertem
Papier und darauf laminiertem Gewebe hergestellt sein. In diesem
Ausführungsbeispiel
wird ein ballonartiger Beutel, der aus seinem streckfähigen elastischen
Material hergestellt ist, als das Presselement 54 verwendet.
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Wie
in 2C gezeigt ist, wird ein mit Druck beaufschlagendes
Fluid in das Presselement 54 eingeleitet, um das Presselement 54 aufzublasen.
Das aufgeblasende Presselement 54 presst den Vorformling
aus Faserstoff gegen die Wand des Hohlraums 13, wobei die
Konfiguration der inneren Wand des Hohlraums 13 auf die äußere Fläche des
Vorformlings übertragen
wird, und zur selben Zeit schreitet der Entwässerungsvorgang weiter voran.
Weil der Vorformling 16 von der Innenseite des Hohlraums 13 gegen
die Wand des Hohlraums 13 gepresst wird, kann die Konfiguration
des Hohlraums 13 mit hoher Präzision auf den Vorformling übertragen
werden, wie kompliziert sie auch immer sein mag. Anders als bei
einem herkömmlichen
aus Faserstoff geformten Gegenstand, der durch Verbinden gesondert
vorbereiteter und geformter Teile erhalten wird, ist der geformte
Gegenstand gemäß der vorliegenden
Erfindung frei von Säumen
oder Ungleichmäßigkeiten hinsichtlich
der Dicke aufgrund des Verbindens, und weist daher eine größere Stärke und
ein verbessertes Erscheinungsbild auf. Das mit Druck beaufschlagende
Fluid, das verwendet wird, um das Presselement 54 aufzublasen,
umfasst komprimierte Luft (oder erhitzte, komprimierte Luft), Öl (oder
erhitztes Öl),
und andere Flüssigkeiten.
Der Druck für
das Zuführen
das mit Druck beaufschlagenden Fluides beträgt vorzugsweise 0,01 MPa bis
bevorzugt 0,1 bis 3 MPa.
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Nachdem
die Konfiguration der inneren Wand des Hohlraums 13 in
ausreichender Art und Weise auf den Vorformling 16 übertragen
wurde und der Vorformling bis zu einem vorgeschriebenen Wassergehalt
entwässert
wurde, wird das mit Druck beaufschlagende Fluid aus dem Presselement 54 abgelassen,
woraufhin das Presselement 54 spontan auf seine ursprüngliche
Größe schrumpft.
Das geschrumpfte Presselement 54 wird aus dem Hohlraum 13 herausgenommen
und die Form 10 wird geöffnet,
um den nassen Vorformling 16 mit dem vorgeschriebenen Wassergehalt
herauszunehmen, wie in Fig. D gezeigt ist.
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Der
nasse Vorformling 16 wird anschließend durch Wärme getrocknet.
Der Schritt der Trocknung durch Wärme wird in derselben Art und
Weise ausgeführt
wie der Schritt der Entwässerung,
der in 2B bis 2D veranschaulicht
ist, mit der Ausnahme, dass die Papiererzeugung und die Entwässerung
nicht ausgeführt
werden, d.h. ein Paar von Formteilen ist in Angrenzung aneinander
angeordnet, um eine Form zur Trocknung auszubilden, deren Hohlraum
der Kontur eines abschließenden,
aus Faserstoff hergestellten Gegenstands entspricht, die Form zur
Trocknung wird auf eine vorgeschriebene Temperatur erhitzt und der
nasse Vorformling wird in die Form zur Trocknung eingesetzt.
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Dasselbe
Presselement, das in dem Schritt der Entwässerung verwendet wurde, wird
in den Vorformling eingesetzt, ein mit Druck beaufschlagendes Fluid
wird in das Presselement gefördert,
um das Presselement aufzublasen, mit welchem der Vorformling gegen
die Wand des Hohlraums gepresst wird. Das Material des Presselements
und der Förderdruck
des mit Druck beaufschlagenden Fluides kann dasselbe bzw. derselbe
sein, wie in dem Schritt zur Entwässerung. Während er gepresst wird, wird
der Vorformling durch Beheizung getrocknet. Bei ausreichender Trocknung,
wird das mit Druck beaufschlagende Fluid aus dem Presselement abgelassen
und das geschrumpfte Pressele ment wird herausgenommen. Die Form
zur Trocknung wird geöffnet,
um den getrockneten, geformten Gegenstand herauszunehmen.
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Gemäß dem oben
beschriebenen Ausführungsbeispiel,
darf der Brei aus Faserstoff im Inneren des Hohlraums seine Temperatur
erhöhen,
während
der Faserstoff abgelagert wird. Dies führt zu den folgenden Vorteilen:
Die Energiekosten für
die Erhöhung
der Temperatur können
verringert werden. Weil die Fließfähigkeit des Faserstoffs zu
Beginn der Ablagerung nicht hoch ist, kann eine Ungleichmäßigkeit
hinsichtlich der Dicke der Ablagerung verringert werden. Die Wirkungen
der dem Brei aus Faserstoff beigefügten Additive werden nicht
beeinträchtigt.
Weil der Brei aus Faserstoff in dem Hohlraum ebenso wie der abgelagerte
Faserstoff die Temperatur erhöhen,
um die Viskosität
des Wassers zu verringern, wird die Effizienz der Entwässerung
erhöht
und die Produktionszeit verringert.
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Der
sich ergebende, aus Faserstoff geformte Gegenstand ist frei von
Ungleichmäßigkeiten
hinsichtlich der Dicke und genießt ausreichende Wirkungen der
Additive. Dort wo ein Pigment verwendet wird, kann im Speziellen
ein hochgradig dekorativer, aus Faserstoff geformter Gegenstand
ohne Ungleichmäßigkeiten
hinsichtlich der Farbe an der äußeren Oberfläche davon
erhalten werden. Die durch dieses Ausführungsbeispiel erhaltenen,
aus Faserstoff geformten Gegenstände
sind Behälter
in Form einer zylindrischen Flasche, deren Öffnung kleiner im Durchmesser
ist als der Körper
und welche in besonderer Weise zur Aufbewahrung von Pulvern oder
Granulaten geeignet sind. Es gibt keine Säume in irgendeinem Bereich
der Öffnung,
des Körpers und
des Bodens des geformten Gegenstands, und die Öffnung, der Körper sowie
der Boden des geformten Gegenstandes sind einteilig ausgeführt, was
eine Stärke
und ein zufrieden stellendes Erscheinungsbild sicherstellt.
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Während in
dem oben erwähnten
Ausführungsbeispiel
der Brei aus Faserstoff und das warme Wasser durch die Förderleitung 22 zugeführt werden,
können
sie durch die jeweiligen Leitungen gefördert werden.
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Die
Förderung
von warmen Wasser zur Erhöhung
der Temperatur des Breis aus Faserstoff innerhalb des Hohlraums
kann gleichzeitig mit oder nach dem Beginn der Förderung des Breis aus Fasestoff
in den Hohlraum aufgenommen werden.
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Nach
der Vervollständigung
der Ablagerung des Faserstoffs und vor der Förderung des Entwässerungsfluides,
kann warmes Wasser in den Hohlraum eingeleitet werden, um die Temperatur
des nassen Vorformlings zu erhöhen,
um dabei die Effizienz der Entwässerung
in dem nachfolgenden Schritt der Entwässerung zu verbessern. Die
Temperatur des zu fördernden,
warmen Wassers kann in angemessener Art und Weise festgelegt werden.
Unter dem Gesichtspunkt der Temperatur des Vorformlings, der Effizienz
der Entwässerung
und der Eigenschaften der Handhabung wird eine Temperatur von 40
bis 90°C,
vorzugsweise 50 bis 80°C bevorzugt.
Das warme Wasser kann unter Druck eingespritzt werden. Der Einspritzdruck
kann derselbe sein, wie derjenige, der beim Einspritzen des warmen
Wassers zur Erhöhung
der Temperatur des Breis aus Faserstoff bei der Ablagerung verwendet
wird.
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Das
Mittel zur Erhöhung
der Temperatur des Breis aus Faserstoff, während der Faserstoff abgelagert wird,
ist nicht beschränkt.
Zum Beispiel kann das warme Wasser, das in dem oben beschriebenen
Ausführungsbeispiel
verwendet wurde, mit einem warmen Brei aus Faserstoff ersetzt werden,
dessen Temperatur sich in demselben Bereich bewegt, wie die des
warmen Wassers, und dessen Zusammensetzung dieselbe sein kann oder
unterschiedlich sein kann gegenüber
dem Brei aus Faserstoff, der zuvor in den Hohlraum eingeleitet wurde.
Im Fall, in welchem ein warmer Brei aus Faserstoff mit einer unterschiedlichen
Zusammensetzung verwendet wird, wird ein vielschichtiger Vorformling
erhalten. In diesem Fall ist es bevorzugt, dass der Brei aus Faserstoff
mit einer unterschiedlichen Zusammensetzung aus einem anderen Tank
für Brei
aus Faserstoff zugeführt
wird, nachdem ein nasser Vorformling erst einmal aus dem Brei aus
Faserstoff ausgebildet wurde, der aus dem Tank 21 für den Brei
aus Faserstoff gefördert
wurde. Es ist ebenso effektiv, anstelle des warmen Wassers Dampf, überhitzten
Dampf oder erhitzte, komprimierte Luft zu verwenden, um die Temperatur
des Breis aus Faserstoff in dem Hohlraum zu erhöhen. Ferner kann der Hohlraum
mit einem Heizmittel (d.h. einer Heizvorrichtung) ausgerüstet sein,
um die Temperatur des Breis aus Faserstoff in dem Hohlraum zu erhöhen. Unter
dem Gesichtspunkt einer Effizienz bei der Anhebung der Temperatur,
wird das Fluid gegenüber der
Heizvorrichtung bevorzugt. Das Fluid für die Erhöhung der Temperatur ist im
Hinblick auf die Wärmekapazität vorzugsweise
warmes Wasser oder Dampf.
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Während das
Ausführungsbeispiel
geeignet ist für
das System, in welchem der Brei aus Faserstoff in eine Form zur
Papiererzeugung eingespritzt wird, die aus Formteilen hergestellt
ist und die ausgehend von einer Öffnung,
die an einem Oberteil davon angeordnet ist, Absaugleitungen aufweist,
ist es ebenso bei einem System anwendbar, in welchem die Form zur
Papiererzeugung in einen Tank für
Brei aus Faserstoff eingetaucht wird, um den Brei aus Faserstoff
einzulassen. Es ist ebenso geeignet für das System, umfassend einen Hohlraumblock
in einer geteilten Form mit Absaugleitungen, wobei ein Rahmen zumindest
die Papiererzeugungsoberfläche
des Hohlraumblocks umgibt. Der Hohlraumblock wird mit seiner Papiererzeugungsoberfläche nach
oben angeordnet und der Rahmen wird in flüssigkeitsdichter Art und Weise
angeordnet, um einen mit einem Brei aus Faserstoff zu füllenden
Hohlraum auszubilden. Anschließend
wird eine vorgeschriebene Menge eines Breis aus Faserstoff in den
Hohlraum gefördert,
und der Brei aus Faserstoff wird durch die Absaugleitungen abgesaugt,
um einen nassen Vorformling an der Papiererzeugungsoberfläche auszubilden.
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Während der
Schritt der Entwässerung
durch Fördern
von komprimierter Luft bei Raumtemperatur in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
von einem Schritt der Entwässerung
mit einem Presselement gefolgt wird, reicht auch jeweils nur einer
der Schritte der Entwässerung
mit komprimierter Luft auf Raumtemperatur oder der Entwässerung
mit einem Presselement. Die komprimierte Luft auf Raumtemperatur
kann durch erhitzte, komprimierte Luft, Dampf oder überhitzten
Dampf ersetzt werden.
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Der
Schritt der Ablagerung des Faserstoffs kann von einem Schritt der
Entwässerung
durch Öffnen des
Absperrventils 53, der in 1 gezeigt
ist, und einem Schritt der Förderung
eines Fluides zur Entwässerung
aus der Fördervorrichtung 51 durch
die Förderleitung 52 in
den Hohlraum 13 gefolgt werden. Unter dem Gesichtspunkt
der Produktionskosten und der Eigenschaften der Handhabung, wird überhitzter
Dampf oder erhitzte, komprimierte Luft, als ein Fluid zur Entwässerung
vorzugsweise verwendet.
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Bei
der Verwendung von überhitztem
Dampf als ein Fluid zur Entwässerung
wird dieser vorzugsweise eingeblasen, um den Druck des Hohlraums
auf 98 kPa [Messwert] oder höher
zu erhöhen.
Bei der Verwendung von erhitzter, komprimierter Luft als ein Fluid
zur Entwässerung,
wird diese vorzugsweise eingeblasen, um den Druck in dem Hohlraum
auf 196 kPa [Messwert] oder höher,
bevorzugt 294 kPa [Messwert] oder höher zu erhöhen. Unter einer solchen Bedingung
dient ein pyhsikalischer Mechanismus, welcher nicht hauptsächlich auf der
Basis einer Trocknung durch Wärme über Wärmeaustausch
arbeitet, dazu, den Wassergehalt aus dem nassen Vorformling augenblicklich
zu entfernen, und um die Entwässerung
in einem verringerten Zeitraum zu erhalten. Der Begriff "Druck in dem Hohlraum" oder einfach "Hohlraumdruck", der hierin verwendet
wird, bedeutet eine Differenz zwischen dem Einlassdruck und dem
Auslassdruck der komprimierten Luft auf Raumtemperatur im Inneren
des Hohlraums. Die Entwässerung
der Vor formlings 16 unter Verwendung des Fluides zur Entwässerung,
wird in den folgenden Abschnitten in größerer Ausführlichkeit mit Bezug auf das
in 3 gezeigte Ausführungsbeispiel beschrieben.
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3 zeigt
ein anderes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Nur die Besonderheiten, die gegenüber dem
ersten Ausführungsbeispiel,
das in 1 und den 2A bis 2D gezeigt
ist, unterschiedlich sind, werden beschrieben. Die Beschreibung
zum ersten Ausführungsbeispiel
trifft näherungsweise
auch auf die Besonderheiten zu, die hier nicht erläutert werden.
Die Elemente in 3, welche dieselben sind, wie diejenigen
in 1 und den 2A bis 2D,
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
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Die
Vorrichtung 1, die in diesem Ausführungsbeispiel verwendet wird,
umfasst ein Fördermittel 20 für Brei aus
Faserstoff, ein Saugmittel 30 und ein Entwässerungsmittel 50.
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Das
Fördermittel 20 für den Brei
aus Faserstoff ist dasselbe wie das in 1 gezeigte,
außer
dass in dem Fördermittel 20,
das in 3 gezeigt ist, die Rückführleitung 27 nicht
bereitgestellt ist und das Drei-Wege-Ventil 25 durch ein
Absperrventil 25' ersetzt
ist. Falls es erwünscht
ist, kann das Fördermittel 20 eine
Rückführleitung
aufweisen.
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Eine
Form 10 ist aus einem Paar von Formteilen 11 und 12 hergestellt.
Wenn sie in Angrenzung aneinander angeordnet sind, bilden die Formteile 11 und 12 einen
Hohlraum 13 in einer vorgeschriebenen Form innerhalb der
Form 10. Eine Anzahl von Nuten (nicht gezeigt) sind an
der inneren Wand des Hohlraums 13 ausgebildet, welche zur
Außenseite
der Form 10 führen.
Die Nuten dienen dazu, dass ein Fluid zur Entwässerung (überhitzter Dampf oder komprimierte
Luft oder erhitzte, komprimierte Luft, wie nachstehend beschrieben wird),
sich in ausreichender Art und Weise verteilen kann und dass kondensiertes
Wasser in zügiger
Art und Weise abgelassen werden kann, im Fall dass überhitzter
Dampf als ein Fluid zur Entwässerung
verwendet wird. Der Hohlraum 13 ist mit einem Netz 17 zur
Papiererzeugung mit einem vorgeschriebenen Maschenmuster abgedeckt.
Der Hohlraum 13 umfasst eine Mündung, die zur Umgebungsatmosphäre geöffnet ist,
welche von einer Verschlussplatte 18 geschlossen wird.
Der Brei aus Faserstoff und das Fluid zur Entwässerung werden durch eine in
die Verschlussplatte 18 gebohrte Öffnung in den Hohlraum 13 befördert.
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Jedes
Formteil 11 oder 12 umfasst einen hohlen Verteiler 19 im
Inneren davon. Der Hohlraum 14 umfasst an seiner inneren
Wand eine Vielzahl von Absaugleitungen, wel che zu dem Verteiler 19 führen. Die
Form 10 umfasst an ihrer äußeren Wand eine Durchgangsöffnung 15', welche zu
dem Verteiler 19 führt.
Es wird daher ein Pfad gebildet, welcher von Innenseite zur Außenseite
der Form 10 führt,
unter Zwischenschaltung des Hohlraums 13, der Absaugleitungen 14,
des Verteilers 19 und der Durchgangsöffnung 15'.
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Das
Mittel 50 zur Entwässerung
umfasst eine Fördervorrichtung 51 für ein Fluid
zur Entwässerung, eine
Förderleitung 52,
zum Fördern
des Fluides zur Entwässerung
von der Fördervorrichtung 51 in
den Hohlraum 13 und einen Wärmetauscher 55 zum
Erhitzen des Fluides zur Entwässerung,
der an der Förderleitung 52 ausgebildet
ist. Ein Druckregelventil (nicht gezeigt) ist zwischen der Fördervorrichtung 51 und
dem Wärmetauscher 55 angeordnet,
um den Druck des in den Hohlraum 13 eingeblasenen Fluides
zur Entwässerung
zu Regeln. Die Förderleitung 52 wird
auf einer gewissen Temperatur gehalten oder auf eine gewisse Temperatur erhitzt,
um zu verhindern, dass sich die Temperatur des Fluides zur Entwässerung
verringert.
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Das
Saugmittel 30 umfasst eine Evakuationsleitung 34 und
eine Ablaufleitung 35. Jede Leitung führt zur der Durchgangsöffnung 15' der Form 10.
Absperrventile 34a und 35a sind jeweils an der
Evakuationsleitung 34 und der Ablaufleitung 35 bereit
gestellt. Das Ende der Ablaufleitung 35 ist mit einer Saugpumpe 36 verbunden.
Wo es notwendig ist, ist ein Wasserabscheider 37 zwischen
der Saugpumpe 36 und dem Absperrventil 34a angeordnet.
Mit der Verschlussplatte 18, welche die Öffnung der
Form 10 verschließt,
ist eine zweite Evakuationsleitung 38 verbunden, welche
ein Absperrventil 38a aufweist.
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Die
Erzeugung von aus Faserstoff geformten Gegenständen unter Verwendung der Vorrichtung 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
schreitet an derselben Art und Weise voran, wie in dem ersten Ausführungsbeispiel,
bis zur Ausbildung eines durch abgelagerten Faserstoff gebildeten,
nassen Vorformlings 16, d.h. eines nassen Vorformlings 16.
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Nach
dem Fördern
einer vorgeschriebenen Menge des Breis aus Faserstoff in den Hohlraum 13,
wird die Förderpumpe 23 gestoppt
und das Absperrventil 25' wird
geschlossen. Anschließend
wird ein Fluid zur Entwässerung
aus der Fördervorrichtung 51 in
den Hohlraum 13 in einem geschlossenen Zustand von der
oberen Öffnung
der Form 10 eingeblasen. Der Hohlraum 13 muss
in dem geschlossenen Zustand nicht vollständig luftdicht ausgeführt sein,
sollte aber eine solche Luftdichtigkeit aufweisen, dass der Druck
in dem Hohlraum 13 einen gewissen Druck erreichen kann,
der nachstehend defi niert wird. Während des Förderns des Fluides zur Entwässerung,
wird das Absperrventil 34a der Evakuationsleitung 34 geöffnet, während das
Absperrventil 38a der zweiten Evakuationsleitung 38 geschlossen
wird, und das Absperrventil 35a wird ebenfalls geschlossen. Das
Fluid zur Entwässerung
läuft durch
den nassen Vorformling 16 hindurch und wird über die
Absaugleitungen 14, den Verteiler 19 und die Durchgangsöffnung 15' durch die Evakuationsleitung 34 abgelassen.
Wenn überhitzter
Dampf als ein Fluid zur Entwässerung
verwendet wird, ist es wahrscheinlich, dass kondensiertes Wasser
an der inneren Wand der Form 10 anhaftet, welches durch
die oben erwähnten
Nuten schnell zur Außenseite
der Form 10 geführt
wird. Das kondensierte Wasser wird dann in dem Wasserabscheider 37 abgeschieden.
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Das
Fluid zur Entwässerung,
das hierin verwendet wird, ist überhitzter
Dampf oder erhitzte, komprimierte Luft (der Begriff "komprimierte Luft" wird verwendet,
um die erhitzte komprimierte Luft zu bezeichnen, sofern nichts anderes
erwähnt
ist). Bei der Verwendung von überhitzten
Dampf als ein Fluid zur Entwässerung, wird
dieser eingeblasen, um den Druck in den Hohlraum auf 98 kPa [Messwert]
oder höher,
vorzugsweise 196 kPa [Messwert] oder höher, bevorzugt 294 kPa [Messwert]
oder höher,
zu erhöhen.
Bei der Verwendung von komprimierter Luft als ein Fluid zur Entwässerung,
wird diese eingeblasen, um den Druck in dem Hohlraum auf 196 kPa
[Messwert] oder höher,
vorzugsweise 294 kPa [Messwert] oder höher, zu erhöhen. Unter einer solchen Bedingung,
dient ein physikalischer Mechanismus, welcher nicht hauptsächlich auf
der Basis einer Trocknung durch Wärme über Wärmeaustausch beruht, dazu,
den Wassergehalt aus dem nassen Vorformling 16 augenblicklich
zu entfernen. Insbesondere, wenn überhitzter Dampf eingesetzt
wird, erreicht die Temperatur des Vorformlings augenblicklich die
allgemeine Temperatur des gesättigten
Dampfes durch Wärmeübertragung
bei Kondensation des überhitzten
Dampfes.
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Im
Ergebnis verringert der in dem nassen Vorformling vorliegende Wassergehalt
die Oberflächenspannung
und die Viskosität
davon, und wird dabei augenblicklich in sehr effizienter Art und
Weise weggeblasen. Da es hauptsächlich
nicht auf einem Wärmeaustausch
basiert, ist dieses Verfahren zur Entwässerung unter dem Gesichtspunkt
des Energieverbrauchs außerordentlich
vorteilhaft. Weil die Entwässerung
augenblicklich abgeschlossen ist, wird die für die Entwässerung erforderliche Zeit
verkürzt.
Wenn kein Presselement wie in dem Schritt der Trocknung durch Wärme verwendet
wird, wird die Zeit für
den mechanischen Vorgang des Einfügens und Herausziehens des
Presselements nicht miteinbezogen, was die Zeit für die mechanische
Bearbeitung verkürzt.
Fer ner, weil der Einblasdruck geringer ist als der Druck bei der
Druckentwässerung
mit dem Presselement, erhält
der Vorformling kaum den Abdruck des Netzes zur Papiererzeugung,
welches ein befriedigendes Erscheinungsbild sicherstellt. Wie zuvor
erwrähnt
wurde, entspricht der "Druck
in dem Hohlraum 13" der
Differenz des Drucks des überhitzten
Dampfes oder der komprimierten Luft zwischen dem Einlass und dem Auslass
des Hohlraums 13.
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Der
Druck in dem Hohlraum 13, der durch das Fluid zur Entwässerung
erzeugt wird, ist vorzugsweise so hoch wie möglich und übertrifft den oben spezifizierten
Wert. Weil jedoch die Rate der Entwässerung sich mit einem Anstieg
in dem Einblasdruck kontinuierlich einer Sättigung annähert, wäre die obere Grenze des Drucks
in dem Hohlraum, welcher im Einklang mit der Wirtschaftlichkeit
steht, ungefähr
980 kPa für
den überhitzten
Dampf und ungefähr
1471 kPa für
die komprimierte Luft.
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Die
augenblickliche Entwässerung
des Vorformlings 16 durch überhitzten Dampf oder komprimierte Luft
ist abgeschlossen, wenn der Druck in dem Hohlraum stationär wird.
Der Druck in dem Hohlraum wird bestimmt durch den Förderdruck
und die Förderrate
des Fluides zur Entwässerung
sowie die Luftdurchlässigkeit des
nassen Vorformlings 16. Deshalb, wenn der nasse Vorformling 16 eine
geringe Luftdurchlässigkeit
aufweist und das Fluid zur Entwässerung
mit einer hohen Rate zugeführt
wird, steigt der Druck in dem Hohlraum augenblicklich an, und die
Entwässerung
wird augenblicklich abgeschlossen. Wenn auf der anderen Seite die abgelagerte
Schicht des Faserstoffs eine geringe Luftdurchlässigkeit aufweist und die Förderrate
des Fluides zur Entwässerung
gering ist, ist der Anstieg des Drucks in dem Hohlraum langsam,
und die für
die Entwässerung
erforderliche Zeit ist lang. Im Allgemeinen ist die Entwässerung
in einem äußerst kurzem
Zeitraum von ungefähr
0,1 bis 10 Sekunden, vorzugsweise 1 bis 5 Sekunden, abgeschlossen.
Durch diesen Schritt zur Entwässerung
wird ein nasser Vorformling mit einem Wassergehalt von 75 bis 80
% pro Gewicht entwässert,
um seinen Wassergehalt auf ungefähr
40 bis 60 % pro Gewicht zu verringern.
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Bei
der Verwendung von überhitztem
Dampf als ein Mittel zur augenblicklichen Entwässerung, ist der Grad der Überhitzung
des überhitzten
Dampfs derart, dass der Druck in dem Hohlraum auf zumindest den oben
spezifizierten Druck erhöht
werden kann und dass der Dampf nicht kondensiert wird, bevor er
in dem Hohlraum eingeleitet wird. Der Dampf kann auch auf einen
höheren
Grad überhitzt
werden, allerdings wird die Wirkung im Hinblick auf die Entwässerung
nicht in gleicher Weise erhöht.
Bei der Verwendung von komprimierter Luft als ein Mittel zur augenblicklichen
Entwässerung,
ist der Förderdruck
nicht in besonderer Art und Weise beschränkt, so lange der Druck in
dem Hohlraum den oben spezifizierten Druck erreichen kann. Ob die
komprimierte Luft erhitzt ist oder nicht, was auch nicht in besonderer
Art und Weise begeschränkt
ist, ist hinsichtlich der Wirkung der Entwässerung nicht so besonders
einflussreich.
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Wo überhitzter
Dampf oder erhitzte komprimierte Luft verwendet wird, nachdem der
Wassergehalt des nassen Vorformlings 16 auf ein vorgeschriebenes
Maß verringert
ist (nach der Vervollständigung
der Entwässerung),
wird das Absperrventil 38a der zweiten Evakuierungsleitung 38 geöffnet, während das
Einblasen fortgesetzt wird, wobei der gesamte überhitzte Dampf oder ein Teil
davon bzw. die gesamte erhitzte und komprimierte Luft oder ein Teil
davon, die in den Hohlraum 13 eingeblasen werden, durch
die zweite Evakuierungsleitung 38, welche zu einer Öffnung der
Form 10 führt,
welche den Einlass des Blasvorgangs bildet, abgelassen werden. Wenn
der Vorformling 16 einen hohen Wassergehalt aufweist, ist
die Luftdurchlässigkeit
so gering, dass der Wärmeaustausch
durch den überhitzten
Dampf oder die erhitzte komprimierte Luft dazu neigt, nicht ausreichend
zu sein. Auch in einem solchen Fall kann der überhitzte Dampf oder die erhitzte
komprimierte Luft in dem Hohlraum 13 zur Zirkulation gebracht
werden, wobei ein Teil oder die Gesamtheit davon abgelassen wird,
um einen Wärmeaustausch
mit der inneren Oberfläche
des Vorformlings 16 einzuleiten, um dabei diese Oberfläche zu erhitzen
und zu trocknen. Im Ergebnis wird die Effizienz des Trocknungsvorgangs
verbessert, und es wird eine Abstufung des Wassergehalts in der
Richtung der Dicke des Vorformlings 16 erzeugt. Insbesondere
steigt der Wassergehalt von der inneren Oberfläche zur äußeren Oberfläche des
Vorformlings 16 in kontinuierlicher Art und Weise an. In
anderen Worten ist der Wassergehalt des Vorformlings 16 an
der inneren Oberfläche
am geringsten und an der äußeren Oberfläche am höchsten.
Es wird bevorzugt, dass der Vorformling 16 eine solche
Abstufung des Wassergehalts aufweist, so dass die Konfiguration
einer Form zur Trocknung zuverlässig
in dem nachfolgenden Schritt zur Trocknung durch Wärme, der
nachstehend beschrieben wird, auf den Vorformling 16 übertragen
wird, d.h. zu Verbesserung einer Präzision bei der Übertragung.
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Die
Zeit der Fortführung
des Einblasens von überhitztem
Dampf oder erhitzter, komprimierter Luft nach der augenblicklichen
Entwässerung
oder die Zeit zum Ablassen der Gesamtheit des eingeblasenen überhitzten
Dampfes oder eines Teils davon bzw. der Gesamtheit der erhitzten
komprimierten Luft oder eines Teils davon, hängt von den Oberflächeneigenschaften
und der Formbarkeit des nassen Vorformlings 16 und der
Effi zienz der Trocknung durch Wärme
in dem nachfolgenden Schritt der Trocknung ab. Dort wo der Grad
der Entwässerung
höher ist,
ist die für
die Trocknung erforderliche Zeit kürzer, aber die Oberflächeneigenschaften
und die Formbarkeit in dem Schritt der Trocknung durch Wärme verringern
sich, weil die äußere Oberfläche des Vorformlings
einen geringeren Wassergehalt aufweist.
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Die
Flussrate und die Temperatur des überhitzten Dampfes oder der überhitzten,
komprimierten Luft, die zur Trocknung durch Wärme nach der augenblicklichen
Entwässerung
zu verwenden sind, werden unter Berücksichtigung der Effizienz
der Trocknung und der Entfärbung
des Faserstoffs in geeigneter Art und Weise ausgewählt.
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Der
aus der Form 10 herausgenommene Vorformling 16 wird
dann in eine Form zur Trocknung eingesetzt, um durch Wärme getrocknet
zu werden. Der Schritt der Trocknung durch Wärme wird in derselben Art und
Weise ausgeführt,
wie in dem ersten Ausführungsbeispiel,
das in den 2B bis 2D gezeigt
ist. In diesem Ausführungsbeispiel
weist der zu trocknende, nasse Vorformling einen Wassergehalt auf,
der sich in der Richtung der Dicke von der inneren Seite zur äußeren Seite,
welche den höchsten
Wassergehalt aufweist, in kontinuierlicher Art und Weise erhöht. D.h.,
die Fasern des Faserstoffs an der äußeren Fläche und in der Umgebung davon
verfügen über verhältnismäßig große Freiheit,
was ermöglicht,
dass die Konfiguration des Hohlraums mit hoher Präzision auf
den Vorformling 16 übertragen
wird, während
der Vorformling 16 mit dem Presselement gepresst wird.
Weil die innere Oberfläche
und die Umgebung davon des Vorformlings 16 in dem vorangegangenen
Schritt zur Entwässerung
in ausreichender Art und Weise entwässert wurden, kann eine verbesserte
Effizienz der Trocknung sichergestellt werden.
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Der
nasse Vorformling 16, wie er sich in der Form zur Papiererzeugung
befindet, kann einer Trocknung durch Wärme unterzogen werden durch
Verwendung des oben beschriebenen Presselements, während die Form
zur Papiererzeugung beheizt wird.
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Im
Fall wo die augenblickliche Entwässerung
gefolgt wird von einer Trocknung durch Wärme mit dem erhitzten Fluid
zur Entwässerung
(d.h. dem überhitzten
Dampf oder der erhitzten komprimierten Luft), muss die Temperatur
des Fluides bei der augenblicklichen Entwässerung und die Temperatur
bei der Trocknung durch Wärme
nicht immer unterschiedlich sein. Überhitzter Dampf in einer ausreichenden
Menge kann für
die augenblickliche Entwässerung
verwendet werden. Es ist möglich, überhitzten
Dampf für
die augenblickliche Entwässerung
und komprimierte Luft für
die Trocknung durch Wärme
zu verwenden, oder erhitzte und komprimierte Luft für die augenblickliche
Entwässerung
und überhitzten
Dampf für
die Trocknung durch Wärme
zu verwenden.
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Es
ist ebenfalls möglich,
dass der Schritt zur Trocknung durch Wärme nicht ausgeführt wird,
sondern, dass anstelle dessen der Schritt zur Entwässerung
ausgeführt
wird, durch Verwendung eines erhitzten Fluides (d.h. überhitzten
Dampf oder erhitzte, komprimierte Luft), um den nassen Vorformling 16 auf
den finalen Wassergehalt zu trocknen, der in dem Schritt zur Trocknung
durch Wärme
in Betracht gezogen wurde. In diesem Fall wird die Evakuierung eines
Teils oder des gesamten erhitzten Fluides fortgesetzt, bis die Trocknung
des Vorformlings 16 abgeschlossen ist.
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Während in
dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
die Papiererzeugung und die Entwässerung
in der Form 10 zur Papiererzeugung ausgeführt wurden,
kann der Vorformling 16 nach der Papiererzeugung aus der
Form 10 zur Papiererzeugung entnommen werden, und in einer
gesondert vorbereiteten Form zur Entwässerung entwässert werden.
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Eine
Modifikation des zweiten Ausführungsbeispiels,
das in 3 gezeigt ist (nachstehend als drittes Ausführungsbeispiel
bezeichnet) wird im Einklang mit den 4A und 4B beschrieben.
In ähnlicher
Art und Weise wie die vorangegangenen Ausführungsbeispiele, dient das
dritte Ausführungsbeispiel
dazu, aus Faserstoff geformte Behälter in Form von Flaschen,
mit einer Öffnung
(Hals), dersen Durchmesser größer als der
Durchmesser des Körpers
ist, herzustellen.
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Wie
in 4A gezeigt ist, umfasst jedes der Formteile 11 und 12,
die eine Form 10 zur Papiererzeugung bilden, eine Vielzahl
von ersten Absaugleitungen 14a in den Abschnitten, die
dem Körper
und dem Boden eines geformten Gegenstandes entsprechen, und eine
Vielzahl von zweiten Absaugleitungen 14b in dem Abschnitt,
welcher dem Hals entspricht. Jede dieser Absaugleitungen 14a und 14b verbindet
die Innenseite und die Außenseite
der Form 10. Die ersten Absaugleitungen 14a führen zu
einem Saugmittel wie einer Saugpumpe (nicht gezeigt), währen die
zweiten Saugleitungen 14b abwechselnd mit einem Saugmittel
wie eine Saugpumpe (nicht gezeigt) und einer zweiten Fluid-Fördervorrichtung
(nicht gezeigt) über
ein Drei-Wege-Ventil, etc., verbunden sind. Zu Beginn der Ablagerung
des Faserstoffs führen
die zweiten Absaugleitungen 14b zu dem Saugmittel.
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Eine
vorgeschriebene Menge des Breis aus Faserstoff wird durch ein Tor 9 in
den Hohlraum 13 eingespritzt, wie in 4A gezeigt
ist, während
der Brei in dem Hohlraum 13 durch die ersten Absaugleitungen 14a und
die zweiten Absaugleitungen 14b in Richtung der Außenseite
der Form evakuiert wird. Der Wassergehalt des Breis aus Faserstoff
in dem Hohlraum wird daher abgesaugt, um die Fasern des Faserstoffs
auf der Seite der Papiererzeugung der Form 10 abzulagern,
d.h. auf dem Netz zur Papiererzeugung, welches die innere Wand des
Hohlraums 13 abdeckt, um einen nassen Vorformling 16 auszubilden.
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Der
nasse Vorformling 16 wird dann entwässert. Die zweiten Absaugleitungen 14b sind
mit der zweiten Fluidfördervorrichtung
(nicht gezeigt) verbunden, und ein Fluid zur Entwässerung
wird durch das Tor 9 in den Vorformling 16 eingeleitet,
wie in 4B gezeigt ist. Das in den Vorformling 16 eingeleitete
Fluid zur Entwässerung
dringt durch den Vorformling 16 hindurch und wird von den
ersten Absaugleitungen 14a zur Außenseite der Form abgelassen.
Zur selben Zeit wird ein zweites Fluid von der Außenseite
der Form durch die zweiten Absaugleitungen 14b gegen den
Hals des Vorformlings 16 geblasen. Der Begriff "Leitung" wie in den ersten Absaugleitungen 14a und
den zweiten Absaugleitungen 14b bedeutet eine Stelle, an
welcher das in den Vorformling 16 eingeleitete Fluid zur
Entwässerung
den Vorformling 16 durchdrungen hat und welche zur Außenseite
der Form führt.
Weil das zweite Fluid in die zweiten Absaugleitungen 14b gegen
das Fluid zur Entwässerung
eingeblasen wird, unterscheidet sich der Druck des Fluides zur Entwässerung,
dass in den zweiten Absaugleitungen 14 fließt, von
demjenigen, dass in den ersten Absaugleitungen 14a fließt. Daher
unterscheidet sich der Druckunterschied ΔP1 zwischen
Zuführdruck
Ps des Fluides zur Entwässerung und dem Ablassdruck PD1 in den ersten Absaugleitungen 14a,
von der Druckdifferenz ΔP2 zwischen dem Zuführdruck Ps und
dem Ablassdruck PD2 in den zweiten Absaugleitungen 14b.
Die Menge des durch den Hals des Vorformlings 16 hindurchströmenden Fluides
zur Entwässerung
ist kleiner als diejenige durch die anderen Abschnitte des Vorformlings 16 hindurchströmende Menge
wegen der Differenz zwischen ΔP1 und ΔP2.
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Wenn
ein Vorformling aufrecht stehend erzeugt wird, wobei der Hals davon
oben liegt, wie in dem gezeigten Fall, neigt das Hals dazu, im Verhältnis dünner als
die anderen Abschnitte (der Boden und der Körper) zu werden, insbesondere
als der Boden. Wenn ein Vorformling mit dem im Verhältnis dünneren Halsabschnitt und
den anderen im Verhältnis
dickeren Abschnitten unter gleichen Bedingungen entwässert wird,
würde der Halsabschnitt
in einem höheren
Maße entwässert werden
als die anderen Abschnitte, so dass der sich ergebende, entwässerte Vorformling
eine nicht einheitliche Verteilung des Wassergehalts aufweisen würde. Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der 4A und 4B, kann
die Menge des durch den Hals hindurchströmenden Fluides zur Entwässerung
im Verhältnis
zu derjenigen Menge, die durch die anderen Abschnitte hindurchfließt, unterdrückt werden,
durch Einblasen des zweiten Fluides gegen den Hals, um die Druckdifferenzen ΔP1 und ΔP2 zu steuern. Der Grad der Entwässerung
in dem Halsabschnitt wird daher im Verhältnis zu dem Grad der Entwässerung
in den anderen Abschnitten gesteuert. Weil die Menge des durch den
Halsabschnitt hindurchströmenden
Fluides zur Entwässerung
verringert wird, erhöht
sich die Menge des durch die anderen Abschnitte des Vorformlings 16 hindurchströmenden Fluides
im Verhältnis,
um die Entwässerung
in diesen Abschnitten zu beschleunigen. Im Ergebnis erhält der Vorformling 16 insgesamt
eine einheitliche Verteilung des Wassergehalts.
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Daher
umfasst das Verfahren gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
das Fördern
eines Breis aus Faserstoff zu einer Form 10 zur Papierzeugung,
das Ablagern von Fasern des Faserstoffs auf der Papiererzeugungsoberfläche der
Form 10, um einen nassen Vorformling 16 zu bilden,
und das Entwässern
des nassen Vorformlings 16 durch Fördern eines Fluides zur Entwässerung
in den Vorformling 16 und das Ablassen des Fluides durch
den Vorformling 16 aus der Form 10, wobei die
oben identifizierten Druckdifferenzen ΔP1 und ΔP2 so gesteuert werden, dass die Menge des
durch einen im Verhältnis
dünneren
Abschnitts des Vorformlings 16 hindurchströmenden Fluides
zur Entwässerung
kleiner ausgeführt
werden kann als diejenige durch einen im Verhältnis dickeren Abschnitt des
Vorformlings 16 hindurchströmende Menge.
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Das
Fluid zur Entwässerung
wird aus denjenigen ausgewählt,
die oben beschrieben wurden, um den oben spezifizierten Druck zu
ergeben. Das zweite Fluid umfasst Dampf, überhitzten Dampf, Luft, Luft
enthaltend Wassertropfen und Dampf enthaltend Wassertropfen. Luft
enthaltend Wassertropfen oder Dampf enthaltend Wassertropfen sind
effektiver beim Unterdrücken
der Entwässerung
in dem Halsabschnitt, weil dadurch dem Hals ein Wassergehalt zugeführt wird.
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Der
Einblasdruck des zweiten Fluides ist einstellbar im Einklang mit
der Dicke des Halters, dem gewünschten
Grad der Entwässerung,
und dergleichen. Er ist ungefähr
derselbe wie oder liegt innerhalb von 40 % höher oder niedriger als der
Zuführdruck
des Fluides zur Entwässerung.
Wenn der Einblasdruck des zweiten Fluides geringer ist als der Zuführdruck
des Fluides zur Entwässerung,
wird das Fluid zur Entwässerung
durch die zweiten Absaugleitungen 14d aus der Form abgelassen,
aber die Menge des abgelassenen Fluides zur Entwässerung ist kleiner als diejenige,
die durch die ersten Absaugleitungen 14a abgelassen wird.
Wenn der Einblasdruck des zweiten Fluides gleich ist oder höher ist
als der Zuführdruck
des Fluides zur Entwässerung, wird
das Fluid zur Entwässerung
nicht durch die zweiten Absaugleitungen 14b abgelassen.
Der Einblasdruck des zweiten Fluides sollte in angemessener Art
und Weise eingestellt werden, weil ein zu hoher Einblasdruck eine
Aufrauung der Oberfläche
oder eine Durchbohrung des Vorformlings 16 bewirken könnte. Wie
auch immer kann die Menge des durch den Halsabschnitt (d.h. den
verhältnismäßig dünneren Abschnitt)
des Vorformlings 16 hindurchströmenden Fluides zur Entwässerung
kleiner ausgeführt
werden als die Menge des durch die anderen Abschnitte (d.h. die
verhältnismäßig dickeren
Abschnitte) hindurchströmenden
Fluides zur Entwässerung.
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Beim
Entwässern
des Vorformlings 16 auf einen vorgeschriebenen Wassergehalt,
wird die Form 10 geöffnet,
um den Vorformling 16 herauszunehmen, welcher dann denselben
Vorgängen
unterzogen wird, wie in Bezug auf 3 beschrieben
wurde. Weil der Vorformling 16 fast einheitlich entwässert wurde,
d.h. weil der Wassergehalt des Halses nicht besonders gering ist,
weisen die Fasern des Faserstoffs am Hals immer noch ein ausreichendes
Maß an
Freiheit auf, um zu gestatten, dass die Konfiguration der Form zur
Trocknung mit hoher Präzision
darauf übertragen
wird. Dies ist vorteilhaft hinsichtlich der Formgebung z.B. von
Schraubengewinden um den Hals. Ferner kann die zur Trocknung erforderliche
Zeit verkürzt
werden, wenn der Vorformling 16 fast einheitlich entwässert wurde.
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Der
Abschnitt, wo die Menge des hindurchströmenden Fluides zur Entwässerung
zu regeln ist, ist nicht auf den Hals beschränkt. Jeder erwünschte Abschnitt
kann einer solchen Steuerung unterliegen, im Einklang mit der Form
oder dem Zweck des geformten Gegenstands. Wenn z.B. der Boden eines
Vorformlings 16 hinsichtlich der Flussrate festgelegt wird,
kann das Ablassen des Fluides zur Entwässerung am Boden konzentriert
werden, um die Entwässerung
des Bodens durch Einblasen des zweiten Fluides durch sowohl die
ersten Absaugleitungen 14a um den Körper als auch die zweiten Absaugleitungen 14b um
den Hals herum zu beschleunigen, um das Durchdringen des Fluides
zur Entwässerung
dadurch zu unterdrücken
und um dabei die Entwässerung
in diesen Abschnitten zu unterdrücken.
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Im
Fall, in welchem eine Ungleichmäßigkeit
an der inneren Wand des Hohlraums, wie z.B. Buchstaben oder Muster,
auf ein Teil (z.B. den Körper)
des Vorformlings 16 übertragen
werden, wird es bevorzugt, den Durchfluss des Fluides zur Entwässerung
durch den Teil im Vergleich zu den anderen Abschnitten zu verringern.
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Wenn
ein Vorformling 16 eine gekrümmte Oberfläche mit geringem Radius an
der Schulter oder dergleichen aufweist, wird es bevorzugt, die Entwässerung
an diesem Teil zu unterdrücken,
um die Formbarkeit dieses Teils zu verbessern.
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Um
zu verhindern, dass die Absaugleitungen der Form zur Trocknung deren
Spuren auf einen besonderen Abschnitt, z.B. der Schulter des Vorformlings 16,
hinterlassen, kann das zweite Fluid in dem Schritt zur Entwässerung
gegen die Abschnitte der Form 10 entsprechend zu den anderen
Abschnitten außer
der Schulter eingeblasen werden, um zu bewirken, dass die Schulter
einen geringeren Wassergehalt aufweist als die anderen Abschnitte,
wobei in dem Schritt zur Trocknung eine Form zur Trocknung verwendet
wird, die keine Absaugleitungen an dem Abschnitt entsprechend zu
der Schulter aufweist. Durch diese Manipulation können Bläschen, lokale
Verbrennungen oder Farbveränderungen
aufgrund einer Versengung verhindert werden, um einen geformten
Gegenstand mit einem in hohem Ausmaß befriedigendem Erscheinungsbild
und mit einer extrem glatten Oberfläche bereitzustellen. Diese
Manipulation kann nicht nur bei der Schulter, sondern auch beim Hals,
dem Körper
oder dem Boden zur Anwendung gebracht werden.
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Die
Verteilung des Wassergehalts des nassen Vorformlings 16 nach
der Entwässerung
kann daher im Einklang mit der Verwendung oder der Form eines gewünschten
geformten Gegenstands durch das oben beschriebene Verfahren zur
Entwässerung
frei gesteuert werden, wobei der Druckunterschied zwischen dem Zuführdruck
und dem Ablassdruck des Fluides zur Entwässerung im Einklang mit der
Position des Vorformlings 16 gesteuert wird.
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Während in
dem dritten Ausführungsbeispiel
das zweite Fluid durch die zweiten Absaugleitungen 14b auf
den Hals geblasen wurde, können
in manchen Fällen
ausreichende Wirkungen erzeugt werden durch einfaches Schließen der
zweiten Absaugleitungen 14b. Dies würde ein einfaches und bequemeres
Verfahren zum Erhalten einer erwünschten
Verteilung des Wassergehalts bedeuten.
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Das
oben beschriebene Verfahren der Entwässerung ist ebenso anwendbar
auf den Schritt der Trocknung durch Wärme, d.h., ein Vorformling,
der auf einen vorgeschriebenen Wassergehalt entwässert wurde, wird in eine Form
zur Trocknung eingesetzt, die auf eine vorgeschriebene Temperatur
erhitzt wurde, und ein Fluid zur Trocknung wird in den Vorformling
eingeleitet und aus der Form abgelassen, in derselben Art und Weise,
wie bei der Entwässerung,
während
der Druckunterschied zwischen dem Zuführdruck und dem Ablassdruck
des Fluides zur Trocknung wie oben beschrieben, gesteuert wird,
um dabei in effektiver Art und Weise eine Verbrennung oder eine
Farbveränderung
aufgrund eines Versengens zu verhindern.
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Während in
den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
ein Presselement verwendet wurde, um den nassen Vorformling zu pressen,
um die Trocknung zu bewerkstelligen, kann ein nasser Vorformling
von irgendeiner Gestalt unter Verwendung einer durch Druck formenden
Form, umfassend ein männliches
und ein weibliches Teil, getrocknet werden.
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Wenngleich
die vorliegende Erfindung mit Bezug auf besondere Ausführungsbeispiele
beschrieben wurde, sollte es berücksichtigt
werden, dass die Erfindung nicht dafür bestimmt ist, um darauf beschränkt zu sein.
Zum Beispiel kann eine geteilte Form, umfassend drei oder mehrere
Formteile, anstelle einer geteilten Form, umfassend zwei Formteile,
verwendet werden. Die Form zur Papiererzeugung mit einem Hohlraum kann
durch andere Formen zur Papiererzeugung ersetzt werden, wie eine
Kombination aus einem männlichen Teil
und einem weiblichen Teil. Die Form des aus Faserstoff geformten
Gegenstands umfasst nicht nur Behälter in der Form einer Flasche,
wie zuvor veranschaulicht wurde, sondern eine breite Vielfalt von
Formen, wie Kartons mit einer rechteckigen Parallelogrammform, deren Öffnung und
Körper
im Wesentlichen denselben Querschnitt aufweisen. Ferner umfassen
die aus Faserstoff geformten Gegenstände, die durch das Verfahren
der vorliegenden Erfindung erzeugt werden, nicht nur hohle Behälter, sondern
auch andere Gegenstände
wie Ornamente.
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Der
Abschnitt des aus Faserstoff geformten Gegenstands, der durch das
Verfahren der vorliegenden Erfindung erzeugt wird, worauf eine Belastung
aufzubringen ist, wie die Öffnung
oder der Boden, kann mit einem Verstärkungselement aus Plastik,
etc. ausgerüstet
werden, um eine Beständigkeit
sicherzustellen, oder ein Teil eines solchen Abschnitts kann aus
Plastik bzw. Kunststoff hergestellt werden.
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Die
Schritte, Vorrichtungen, Elemente und anderen Besonderheiten in
den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
sind untereinander austauschbar.
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Die
vorliegende Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf Beispiele in
größerer Ausführlichkeit
veranschaulicht. Die folgenden Beispiele sind als beispielhaft für die vorliegende
Erfindung präsentiert
und sollten nicht als einschränkend
verstanden werden. Wenn es anderweitig angegeben ist, beziehen sich
alle Teile und Prozentangaben auf das Gewicht.
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BEISPIELE
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In
Beispiel 1 und den Vergleichsbeispielen 1 und 2 wurden aus Faserstoff
geformte Gegenstände
hergestellt. Der Wassergehalt der Vorformlinge wurde im Verlauf
der Entwässerung
gemessen und die sich ergebenden, geformten Gegenstände wurden
in Bezug auf die Einheitlichkeit der Dicke und die Farbe ausgewertet, wie
nachstehend beschrieben wird. Die erhaltenen Ergebnisse sind in
Tabelle 1 gezeigt.
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BEISPIEL 1
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Aus
Faserstoff geformte Flaschen wurden unter Verwendung der Vorrichtung,
die in 1 gezeigt ist, wie folgt hergestellt (Kapazität der Form 10:
1 Liter). Ein Brei aus Faserstoff mit der folgenden Zusammensetzung
und einer Temperatur von 23°C
wurde in den Hohlraum unter einem Druck von 0,3 MPa eingespritzt,
wobei er durch die Absaugleitungen abgesaugt wurde, um Fasern des
Faserstoffs an dem Netz zur Papiererzeugung der Form auszubilden.
Nachdem 4 l des Breis aus Faserstoff eingespritzt wurden, wurden
2 l warmes Wasser bei 50°C
in den Hohlraum unter einem Druck von 0,3 MPa eingespritzt, um die
Temperatur des Breis aus Faserstoffs in dem Hohlraum zu erhöhen. Komprimierte
Luft unter Raumtemperatur wurde dann in den Hohlraum eingeblasen,
um den Druck in dem Hohlraum auf 0,3 MPa für die Entwässerung für 15 Sekunden zur erhöhen. Anschließend wurde
ein hohles Presselement, hergestellt aus einem elastischen Material,
in den Vorformling eingefügt
und mit Luft bei 0,5 MPa aufgeblasen, um den Vorformling gegen die
Wand des Hohlraums für
10 Sekunden zu pressen, um die Entwässerung auszuführen.
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Die
Form wurde geöffnet,
um den entwässerten,
aber immer noch nassen Vorformling herauszunehmen und der Vorformling
wurde in eine Form zur Trocknung mit derselben Konfiguration des
Hohlraums wie die Form zur Papiererzeugung eingesetzt, die auf 200°C erhitzt
wurde. Ein hohles Presselement, das aus einem elastischen Material
hergestellt ist, wurde in den Vorformling eingefügt, und Luft wurde unter einem
Druck von 1 MPa in das Presselement eingeleitet, um den Vorformling
von der Innenseite davon gegen die innere Wand des Hohlraums zu
pressen. Nachdem der Vorformling in einer ausreichenden Art und
Weise getrocknet wurde, wurde die Form zur Trocknung geöffnet, um
die Flasche herauszunehmen, welche ein absolutes Trockengewicht
von 45 g, eine Höhe
von 240 mm und einen Durchmesser von 80 mm am Körper aufwies.
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Zusammensetzung des Breis
aus Faserstoff:
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- Flüssige
Komponente: Wasser 99 %
- Feste Komponente: Faserstoff 1
- Additiv (basierend auf dem Faserstoff): Leimungsmittel 2 %;
Pigment 0,3 % und Aluminiumsulfat 2%
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VERGLEICHSBEISPIEL 1
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Aus
Faserstoff geformte Gegenstände
wurden in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit
der Ausnahme, dass der Brei aus Faserstoff, der zuvor auf eine höhere Temperatur
(50°C) erhitzt
wurde, in den Hohlraum gefördert
wurde.
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VERGLEICHSBEISPIEL 2
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Aus
Faserstoff geformte Gegenstände
wurden in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit
der Ausnahme, dass die Temperatur des Breis aus Faserstoff 20°C betrug
und Wasser bei 20°C
anstelle des warmen Wassers verwendet wurde.
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1) Messung des Wassergehalts
-
Das
Gewicht des Vorformlings nach Entwässerung (A g) und das Gewicht
des geformten Gegenstands nach der vollständigen Trocknung (B g) wurden
gemessen. (A-B)/A × 100
wurde als ein Wassergehalt nach der Entwässerung genommen.
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2) Auswertung der Ungleichmäßigkeit
hinsichtlich der Dicke
-
Der
entwässerte
Vorformling wurde in Bezug auf Ungleichmäßigkeiten hinsichtlich der
Dicke mit dem blanken Auge inspiziert. Die Wandstärke des
getrockneten Vorformlings, d.h. des geformten Gegenstands, wurde
mit einem Mikrometer gemessen.
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3) Auswertung der Ungleichmäßigkeit
hinsichtlich der Farbe
-
Das
Erscheinungsbild des geformtes Gegenstandes wurde mit dem blanken
Auge untersucht.
-
-
Wie
anhand der Ergebnisse in Tabelle 1 offensichtlich ist, ist die zur
Entwässerung
erforderliche Zeit im Beispiel 1 kürzer als in den Vergleichsbeispielen
1 und 2, und der geformte Gegenstand des Beispiels 1 weist eine
geringe Ungleichmäßigkeit
hinsichtlich der Dicke und Farbe auf im Vergleich mit den Vergleichsbeispielen.
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BEISPIEL 2
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Aus
Faserstoff geformte Behälter
in Form einer Flasche wurden unter Verwendung der Vorrichtung, die
in 3 gezeigt ist, erzeugt. Der nasse Vorformling
hatte vor der Entwässerung
einen Wassergehalt von 77 %. Die Entwässerung wurde ausgeführt durch
Einblasen eines überhitzten
Dampfes, der auf 220°C
erhitzt wurde, in den Hohlraum, um den Druck in dem Hohlraum auf
294 kPa [Messwert] für
die Entwässerung
für zwei
Sekunden zur erhöhen.
Zu diesem Zeitpunkt betrug der Wassergehalt des Vorformlings 50
%. Das Einblasen des überhitzten
Dampfes wurde fortgesetzt, während
ein Teil davon durch die Evakuierungsleitung abgelassen wurde, um
eine Trocknung durch Wärme
durch Wärmeaustausch
für 8 Sekunden
ausführen.
Der sich ergebende, immer noch nasse Vorformling wies einen Wassergehalt
von insgesamt 41 % auf. Der Wassergehalt an der Außenseite
betrug 45 % und derjenige an der Innenseite betrug 32 %.
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Die
Form zur Papiererzeugung wurde geöffnet, um den nassen Vorformling
herauszunehmen, welcher dann in eine Form zur Trocknung mit derselben
Konfiguration des Hohlraums wie bei der Form zur Papiererzeugung
eingesetzt wurde, und welche auf 200°C erhitzt wurde. Ein hohles
Presselement, hergestellt aus einem elastischen Material, wurde
in den Vorformling eingefügt,
und Luft wurde unter einem Druck von 1,5 MPa in das Presselement
eingeleitet, um den Vorformling von der Innenseite davon gegen die
innere Wand des Hohlraums zu pressen. Nachdem der Vorformling in
ausreichender Art und Weise getrocknet wurde, wurde die Form zur
Trocknung geöffnet,
um die Flasche herauszunehmen, welche ein absolutes Trockengewicht
von 35 g, eine Höhe
von 240 mm und einen Durchmesser von 80 mm am Körper aufwies.
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BEISPIELE 3 BIS 5
-
Der
Vorformling des Beispiels 2 (Wassergehalt 77%) wurde in derselben
Art und Weise wie in Beispiel 2 entwässert, mit der Ausnahme, dass
der überhitzte
Dampf (220°C)
eingeblasen wurde, um den Druck in dem Hohlraum auf 98 kPa [Messwert)
(Beispiel 3) oder 196 kPa [Messwert] zur Entwässerung für 2 Sekunden (Beispiel 4) zu
erhöhen,
oder überhitzter
Dampf bei 170°C
wurde eingeblasen, um den Druck in dem Hohlraum auf 294 kPa [Messwert]
zur Entwässerung
für 2 Sekunden
zu erhöhen
(Beispiel 5). Zu diesem Zeitpunkt betrug der Wassergehalt des Vorformlings
61 %, 52 % bzw. 52 %.
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BEISPIEL 6
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Zur
Erzeugung von aus Faserstoff geformten Behältern in der Form einer Flasche,
wurde der Vorformling des Beispiels 2 (Wassergehalt: 77 %) in derselben
Art und Weise wie in Beispiel 2 entwässert, mit der Ausnahme, dass
auf 220°C
erhitzte, komprimierte Luft anstelle des überhitzten Dampfes eingeblasen
wurde, um den Druck in dem Hohlraum auf 294 kPa [Messwert] zur Entwässerung
für 2 Sekunden
zu erhöhen.
Zu diesem Zeitpunkt betrug der Wassergehalt des Vorformlings 59
%. Das Einblasen der erhitzten, komprimierten Luft wurde fortgesetzt,
während
ein Teil davon durch die Evakuierungsleitung abgelassen wurde, um
eine Trocknung durch Wärme über Wärmeaustausch
für 8 Sekunden
auszuführen.
Der sich ergebende Vorformling wies einen Wassergehalt von 45 %
insgesamt auf. Der Wassergehalt an der Außenseite betrug 52 % und derjenige an
der Innenseite betrug 36%.
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BEISPIEL 7
-
Der
Vorformling des Beispiels 2 wurde in derselben Art und Weise wie
in Beispiel 6 entwässert,
mit der Ausnahme, dass die erhitzte und komprimierte Luft eingeblasen
wurde, um den Druck in dem Hohlraum auf 196 kPa [Messwert] zur Entwässerung
für 2 Sekunden
zur erhöhen
(Beispiel 7). Zu diesem Zeitpunkt betrug der Wassergehalt des Vorformlings
61 %.
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VERGLEICHSBEISPIEL 3
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Der
Vorformling des Beispiels 2 wurde in derselben Art und Weise wie
in Beispiel 2 entwässert,
mit der Ausnahme, dass der überhitzte
Dampf eingeblasen wurde, um den Druck in dem Hohlraum auf 49 kPa
[Messwert] zur Entwässerung
für 2 Sekunden
zu erhöhen.
Zu diesem Zeitpunkt betrug der Wassergehalt des Vorformlings 67
%.
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VERGLEICHSBEISPIEL 4
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Der
Vorformling des Beispiels 2 wurde in derselben Art und Weise wie
in Beispiel 2 entwässert,
mit der Ausnahme, dass auf 220°C
erhitzte, komprimierte Luft anstelle des überhitzten Dampfes eingeblasen
wurde, um den Druck im Hohlraum auf 98 kPa [Messwert] zur Entwässerung
für 2 Sekunden
zu erhöhen.
Zu diesem Zeitpunkt betrug der Wassergehalt des Vorformlings 66
%.
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VERGLEICHSBEISPIEL 5
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Der
Vorformling des Beispiels 2 wurde unter Verwendung eines Presselements,
hergestellt aus einem elastischen Material, anstelle des überhitzten
Dampfes wie folgt entwässert.
Das Presselement wurde in den Vorformling eingefügt und komprimierte Luft bei
30°C (490
kPa) wurde in das Presselement eingeleitet, um dieses aufzublasen,
um dabei den Vorformling gegen die Wand des Hohlraums zur Entwässerung
für 2 Sekunden
zu pressen (Vergleichsbeispiel 5). Zu diesem Zeitpunkt wurde der
Wassergehalt auf 70 bis 75 % verringert.
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VERGLEICHSBEISPIELE 6
UND 7
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Der
Vorformling des Beispiels 2 wurde in derselben Art und Weise wie
im Vergleichsbeispiel 5 entwässert,
mit der Ausnahme, dass die Entwässerung
durch Pressen für
10 Sekunden (Vergleichsbeispiel 6) oder 30 Sekunden (Vergleichsbeispiel
7) fortgesetzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Wassergehalt
des Vorformlings 63 % bzw. 60 %.
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BEISPIEL 9
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Aus
Faserstoff geformte Behälter
in der Form einer Flasche wurden durch Verwendung einer Form zur Papiererzeugung,
die in den 4A und 4B gezeigt
ist, erzeugt. Vor der Entwässerung
hatte der Vorformling, wie er abgelagert wurde, einen Wassergehalt
von 77 %. Die Entwässerung
wurde durch Einblasen von überhitzten
Dampf bei 220°C
in den Hohlraum ausgeführt,
um den Druck in dem Hohlraum auf 392 kPa [Messwert] zur Entwässerung
für 3 Sekunden
zu erhöhen,
während
Dampf bei 150°C
von der Außenseite
der Form in Richtung des Halses des Vorformlings durch die zweiten
Absaugleitungen unter einem Druck von 392 kPa [Messwert] eingeblasen
wurde.
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Der
Vorformling wurde aus der geöffneten
Form zur Papiererzeugung herausgenommen und in eine Form zur Trocknung
eingesetzt, die auf 200°C
erhitzt wurde und deren Konfiguration des Hohlraums dieselbe war,
wie bei der Form zur Papiererzeugung, mit der Ausnahme, dass der
innere Abschnitt entsprechend zu dem Hals des Vorformlings ein Schraubengewinde
aufwies. Ein Presselement, hergestellt aus einem elastischen Material
wurde in den Vorformling eingesetzt, und Luft wurde unter einem
Druck von 1 MPa in das Presselement eingeleitet, um den Vorformling
gegen die innere Wand des Hohlraums zu pressen, um dabei den Vorformling
durch Wärme
zu trocknen und um dabei die Konfiguration des Hohlraums auf den
Vorformling zu übertragen.
Nachdem der Vorformling in ausreichender Art und Weise getrocknet
wurde, und die Konfiguration in ausreichender Art und Weise übertragen
wurde, wurde die Form zur Trocknung geöffnet, um einen zur Flasche
geformten Gegenstand herauszunehmen. Der sich ergebende, geformte
Gegenstand wies ein absolutes Trockengewicht von 38 g, eine Höhe von 240
m, und einen Durchmesser von 80 mm an seinem Körper auf.
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Der
sich ergebende, geformte Gegenstand wies einen Wassergehalt von
58 % insgesamt auf. Der Wassergehalt am Hals, an der Schulter, an
dem Körper,
am Boden und an der Ecke des Bodens betrug 57 %, 51 %, 54 %, 58%
bzw. 59 %.
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BEISPIEL 10
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Ein
aus Faserstoff geformter Gegenstand wurde in derselben Art und Weise
wie im Beispiel 8 hergestellt, mit der Ausnahme, dass komprimierte
Luft gegen den Hals des Vorformlings durch die zweiten Absaugleitungen
unter einem Druck von 539 kPa [Messwert] anstelle des Dampfes eingeblasen
wurde.
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Der
sich ergebende, geformte Gegenstand hatte einen Wassergehalt von
insgesamt 57 %, als er herausgenommen wurde. Der Wassergehalt am
Hals, an der Schulter, am Körper,
am Boden und an einer Ecke des Bodens betrug 61 %, 52 %, 52 %, 58
% bzw. 63 %.
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Wie
oben beschrieben wurde, stellt das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
einen aus Faserstoff geformten Gegenstand mit geringer Ungleichmäßigkeit
hinsichtlich der Dicke bei verringerten Energiekosten und ohne Beeinträchtigung
der Wirkungen der Additive bereit.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann ein nasser Vorformling aus Faserstoff in effizienter
Art und Weise entwässert
und getrocknet werden. Das Hauptprinzip der Entwässerung liegt nicht im Wärmeaustausch,
was zur Energieeinsparung vorteilhaft ist. Die Entwässerung
kann in äußerst kurzer
Zeit erreicht werden, was zur Verringerung der Produktionszeit führt. Weil
der Einblasdruck relativ gering ist, lässt das Netz zur Papiererzeugung
seinen Abdruck kaum auf dem geformten Gegenstand zurück, was
ein befriedigendes Erscheinungsbild sicherstellt.
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Wenn
der Schritt zur Entwässerung
mit dem überhitzten
Dampf oder der erhitzten komprimierten Luft von einem Schritt zur
Trocknung durch Wärme
gefolgt wird, wobei das Einblasen des überhitzten Dampfes oder der
erhitzten und komprimierten Luft kontinuierlich fortgesetzt wird,
wird der Wassergehalt des sich ergebenden Vorformlings in kontinuierlicher
Art und Weise von der inneren Seite zur äußeren Seite davon erhöht. Eine
solche Abstufung des Wassergehalts bewerkstelligt eine Verbesserung
bei der Übertragung
der Konfiguration des Hohlraums auf den Vorformling und beschleunigt
einen Wärmeaustausch,
um die Effizienz einer Trocknung durch Wärme zu verbessern.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
die Verteilung des Wassergehalts in einem entwässerten, nassen Vorformling
aus Faserstoff zu steuern. Mit anderen Worten kann der Grad der
Entwässerung und
bzw. oder der Trocknung in einem besonderen Teil eines nassen Vorformlings
gesteuert werden, um eine Formgebung dieses Teils in dem Schritt
der Trocknung durch Wärme
zu vereinfachen und um ein Versengen zu verhindern. Gemäß diesem
Verfahren der Erfindung, kann die Zeit zur Entwässerung verkürzt werden,
und eine Verbrennung oder eine Farbveränderung aufgrund eines Versengens
kann verhindert werden.
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Es
ist offensichtlich, dass die Erfindung, die eben beschrieben wurde,
in vielen Arten und Weisen variiert werden kann.