DE60029902T2 - Schwingungsdämpfungsverfahren, aktives, hydraulisches, schwingungsdämpfendes Lager, und Fahrzeug mit einem solchen Lager - Google Patents

Schwingungsdämpfungsverfahren, aktives, hydraulisches, schwingungsdämpfendes Lager, und Fahrzeug mit einem solchen Lager Download PDF

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DE60029902T2
DE60029902T2 DE2000629902 DE60029902T DE60029902T2 DE 60029902 T2 DE60029902 T2 DE 60029902T2 DE 2000629902 DE2000629902 DE 2000629902 DE 60029902 T DE60029902 T DE 60029902T DE 60029902 T2 DE60029902 T2 DE 60029902T2
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Jean-Luc Gastineau
Sylvain Durand
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F13/00Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs
    • F16F13/04Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper
    • F16F13/26Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper characterised by adjusting or regulating devices responsive to exterior conditions
    • F16F13/264Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper characterised by adjusting or regulating devices responsive to exterior conditions comprising means for acting dynamically on the walls bounding a working chamber

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zum Dämpfen von Vibrationen, aktive, hydraulische Antivibrationsabstützungen und solche Abstützungen umfassende Fahrzeuge, wobei diese Abstützungen insbesondere für die Montage von Kraftfahrzeugmotoren bestimmt sind und Gegenvibrationen erzeugen, welche dazu dienen, die Auswirkungen von Vibrationen dieser Motoren zum Verschwinden zu bringen. Beispielsweise offenbart das Dokument FR-A-2755489 eine solche Antivibrationsabstützung.
  • Im speziellen betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Dämpfen von Vibrationen zwischen zwei steifen Elementen, wobei zwischen diesen Elementen eine aktive, hydraulische Antivibrationsabstützung eingefügt ist, welche umfasst:
    • • erste und zweite steife Armaturen, welche an den jeweiligen beiden steifen, zusammenzufügenden Elementen befestigt sind,
    • • einen Elastomerkörper, welcher zwischen ihnen die beiden Armaturen verbindet und welcher teilweise eine mit einem gewissen Flüssigkeitsvolumen gefüllte Arbeitskammer begrenzt,
    • • eine flexible Wandung, welche teilweise eine Kompensationskammer begrenzt, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist, wobei sie mit der Arbeitskammer mittels eines schmalen, ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllten Durchgangs verbunden ist,
    • • eine steife Trennwand, welche fest mit der zweiten Armatur verbunden ist und zwischen der Arbeitskammer und der Kompensationskammer eingefügt ist, wobei diese steife Trennwand eine erste Düse aufweist,
    • • ein Erregermittel, welches die erste Düse der steifen Trennwand verschließt, wobei dieses Erregermittel eine erste Fläche, welche mit der in der Arbeitskammer enthaltenen Flüssigkeit in Verbindung steht, und eine zweite, von der Arbeitskammer isolierte Fläche aufweist, wobei das Erregermittel zur steifen Trennwand orthogonal beweglich angeordnet ist,
    wobei beim Verfahren das Erregermittel vibriert wird, so dass Volumenvariationen in der Arbeitskammer eine erste Amplitude ΔV erzeugen, um Gegenvibrationen zu erzeugen.
  • Dieses bekannte Verfahren weist den Nachteil auf, dass die Vibrationen mit relativ hoher Frequenz und mit relativ tiefer Amplitude (beispielsweise Vibrationen mit einer oberen Frequenz von 20 Hz und einer unteren Amplitude von 1 mm) zu einem großen Teil zwischen der ersten und der zweiten Armatur der Antivibrationsabstützung übertragen werden, wenn das Erregermittel so betätigt wird, dass es in einer Anschlagsposition blockiert wird, was im allgemeinen beim Rollen des Fahrzeugs auftritt.
  • Tatsächlich ist der schmale Durchgang, welcher mit der Arbeitskammer und der Kompensationskammer verbunden ist, dimensioniert, um die Auswirkungen von Vibrationsbewegungen mit relativ tiefer Frequenz (beispielsweise tiefer als 20 Hz) und mit relativ großer Amplitude (beispielsweise größer als 1 mm) zu dämpfen, aber er verhält sich im wesentlichen wie eine geschlossene Leitung bei Vibrationen hoher Frequenz.
  • Die vorliegende Erfindung weist insbesondere die Aufgabe auf, diesen Nachteil zu beseitigen.
  • Zu diesem Zweck ist ein gattungsgemäßes Verfahren erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass eine Antivibrationsabstützung verwendet wird, deren steife Trennwand von einer zweiten Düse durchbohrt ist, welche durch ein Klappenmittel verschlossen ist, das zur steifen Trennwand orthogonal frei verschieblich ist, wobei dieses Klappenmittel eine erste, mit der in der Arbeitskammer enthaltenen Flüssigkeit in Berührung stehende Fläche und eine zweite, von der Arbeitskammer isolierte Fläche aufweist, wobei die Verschiebungen des Klappenmittels durch erste und zweite Anschlagmittel begrenzt sind, derart, dass es ermöglicht wird, dass Volumenvariationen der Arbeitskammer auf eine zweite Amplitude δv begrenzt sind, so dass das Verhältnis δv/ΔV kleiner als 20% ist wenigstens solange das Erregermittel vibriert wird.
  • Dank diesen Anordnungen wird eine Entkopplung realisiert, welche es ermöglicht, die dynamische Steifigkeit der Antivibrationsabstützung bei hoher Frequenz zu verringern, wenn das Erregermittel nicht betätigt wird, insbesondere während dem Rollen des Fahrzeugs. Diese Entkopplung wird realisiert ohne sich nachteilig auf die Erzeugung von Gegenvibrationen in der Arbeitskammer durch das Erregermittel auszuwirken, da die Amplitude der Volumenvariationen der Arbeitskammer aufgrund der Klappe sehr gering ist bezogen auf die Amplitude von Volumenvariationen aufgrund des Erregermittels, wenn das Erregermittel in Wechselbewegung verschoben wird, um Gegenvibrationen zu erzeugen (im allgemeinen, wenn der Motor des Fahrzeugs im Leerlauf arbeitet).
  • In bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens kann ferner gegebenenfalls auf die eine oder/und die andere der folgenden Anordnungen zurückgegriffen werden:
    • • Das Erregermittel ist wenigstens zwischen einer Ruhestellung und einer Blockierstellung verschiebbar, wobei die zweite Amplitude δv einen ersten Wert aufweist, solange sich das Erregermittel in einem ersten Stellungsbereich befindet, welcher relativ entfernt von seiner Blockierstellung ist, und einen zweiten Wert, wenn sich das Erregermittel in der Blockierstellung befindet, wobei der erste Wert niedriger als der zweite Wert ist;
    • • der erste Wert ist gleich 0;
    • • die zweite Amplitude δv ist konstant (anders gesagt, das Klappenmittel vibriert zwischen zwei festen Anschlägen).
  • Ferner hat die Erfindung auch eine aktive, hydraulische Antivibrationsabstützung zum Gegenstand für den Einsatz eines oben beschriebenen Verfahrens, wobei diese Abstützung dafür ausgelegt ist, zwischen zwei steifen Elementen eingefügt zu werden, und umfasst:
    • • erste und zweite steife Armaturen, welche an den jeweiligen beiden steifen zusammenzufügenden Elementen befestigt sind,
    • • einen Elastomerkörper, welcher zwischen ihnen die beiden Armaturen verbindet und welcher teilweise eine mit Flüssigkeit gefüllte Arbeitskammer begrenzt,
    • • eine flexible Wandung, welche teilweise eine Kompensationskammer begrenzt, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist, wobei sie mit der Arbeitskammer mittels eines schmalen, ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllten Durchgangs verbunden ist,
    • • eine steife Trennwand, welche fest mit der zweiten Armatur verbunden ist und zwischen der Arbeitskammer und der Kompensationskammer eingefügt ist, wobei diese steife Trennwand eine erste Düse aufweist,
    • • ein Erregermittel, welches die erste Düse der steifen Trennwand verschließt, wobei dieses Erregermittel eine erste Fläche, welche mit der in der Arbeitskammer enthaltenen Flüssigkeit in Verbindung steht, und eine zweite, von der Arbeitskammer isolierte Fläche aufweist, wobei das Erregermittel zur steifen Trennwand orthogonal beweglich angeordnet ist wenigstens zwischen einer Ruhestellung und einer Blockierstellung, wobei das Erregermittel nicht in Berührung mit der Kompensationskammer ist und dafür ausgelegt ist, Gegenvibrationen in der Arbeitskammer zu generieren indem Volumenvariationen der Arbeitskammer mit einer ersten Amplitude ΔV erzeugt werden,
    • • und eine Steuerverbindung, welche dazu ausgelegt ist, das Erregermittel mit einer Steuer-/Regelvorrichtung zu verbinden, um die Verschiebungen des Erregermittels zu steuern/regeln, dadurch gekennzeichnet, dass die steife Trennwand von einer zweiten Düse durchbohrt ist, welche durch ein Klappenmittel verschlossen ist, das zur steifen Trennwand orthogonal verschieblich ist, wobei dieses Klappenmittel eine erste, mit der in der Arbeitskammer enthaltenen Flüssigkeit in Berührung stehende Fläche und eine zweite von der Arbeitskammer isolierte Fläche aufweist, wobei die Verschiebungen des Klappenmittels durch erste und zweite Anschlagmittel begrenzt sind, dass das zweite Anschlagmittel selbst orthogonal zur steifen Trennwand beweglich ist zwischen einer Ruhestellung einerseits, aber in der das zweite Anschlagmittel am Klappenmittel anliegt, um dieses Klappenmittel gegen das erste Anschlagmittel zu blockieren, und einer aktiven Stellung andererseits, in der das zweite Anschlagmittel weiter entfernt vom ersten Anschlagmittel ist und dem Klappenmittel ein gewisses Spiel lässt, wobei Volumenvariationen der Arbeitskammer ermöglicht sind, welche auf eine zweite Amplitude δv begrenzt sind, so dass das Verhältnis δv/ΔV kleiner als 20% ist, dass das zweite Anschlagmittel zu seiner Ruhestellung elastisch gespannt ist, und dass das zweite Anschlagmittel mit dem Erregermittel vermittels einer mechanischen Verbindung zur Totweg-Bewegung verbunden ist, welche dafür ausgelegt ist:
    • – es dem zweiten Anschlagmittel zu ermöglichen, in seiner Ruhestellung zu verbleiben, solange sich das Erregermittel in einem ersten Stellungsbereich befindet, welcher relativ entfernt von seiner Blockierstellung ist,
    • – das zweite Anschlagmittel zu seiner aktiven Stellung zu verschieben, wenn sich das Erregermittel in einem zweiten Stellungsbereich nahe seiner Blockierstellung befindet,
    • – und das zweite Anschlagmittel in seiner aktiven Stellung zu halten, wenn sich das Erregermittel in seiner Blockierstellung befindet.
  • In bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Antivibrationsabstützung kann ferner gegebenenfalls auf die eine und/oder die andere nachfolgende Anordnung zurückgegriffen werden:
    • • Die zweite Fläche des Erregermittels steht mit einer dichten pneumatischen Kammer in Verbindung, welche ein Anschlussstück umfasst, welches dazu ausgelegt ist, mit einer externen pneumatischen Quelle verbunden zu werden;
    • • das Erregermittel ist eine flexible Membran, welche auf dichte Weise mit einem Gehäuse verbunden ist, wobei es mit diesem die pneumatische Kammer begrenzt;
    • • das Gehäuse der pneumatischen Kammer ist in der Kompensationskammer enthalten;
    • • die flexible Membran ist aus Elastomer hergestellt und umfasst einen Umfangswulst, welcher ausgehend vom Gehäuse der pneumatischen Kammer zur steifen Trennwand vorsteht, wobei dieser Wulst das zweite Anschlagmittel elastisch in seine Ruhestellung spannt und wobei der Wulst elastisch komprimierbar ist unter dem Druck des zweiten Anschlagmittels, wenn das zweite Anschlagmittel von seiner Ruhestellung in seine aktive Stellung verschoben wird;
    • • die flexible Membran ist durch eine zentrale Armatur verstärkt, welche sich zur steifen Trennwand erstreckende Festhaltefinger umfasst, wobei die Festhaltefinger mit Spiel am zweiten Anschlagmittel eingreifen, wenn sich die flexible Membran in ihrem ersten Stellungsbereich befindet, und wobei die Festhaltefinger Haken umfassen, welche auf dem zweiten Anschlagmittel aufliegen, um das zweite Anschlagmittel zu seiner aktiven Stellung zu ziehen, wenn sich die flexible Membran in ihrem zweiten Stellungsbereich befindet;
    • • die Festhaltefinger sind auf dem zweiten Anschlagmittel eingeklickt;
    • • die erste Düse ist durch eine rohrförmige Leitung begrenzt, welche sich orthogonal zur steifen Trennwand zwischen einem ersten Ende, welches in die Arbeitskammer mündet, und einem zweiten Ende erstreckt, welches in Verbindung mit dem Erregermittel steht, wobei diese rohrförmige Leitung fest mit dem zweiten Anschlagmittel verbunden ist;
    • • das Erregermittel ist eine flexible Membran, welche auf dichte Weise mit einem Gehäuse verbunden ist, wobei sich mit diesem die pneumatische Kammer begrenzt;
    • • die flexible Membran ist durch eine zentrale Armatur verstärkt, welche Festhaltefinger aufweist, die sich zur steifen Trennwand erstrecken, wobei die Festhaltefinger Haken umfassen, welche dazu ausgelegt sind, auf einem mit der rohrförmigen Leitung einstückigen Rand anzuliegen, um das zweite Anschlagmittel in seine aktive Stellung zu ziehen, wenn sich die flexible Membran in ihrem zweiten Stellungsbereich befindet;
    • • das Gehäuse ist durch einen Deckel gebildet, der einen Boden und eine Umfangswandung aufweist, welche mit der zweiten Armatur fest verbunden sind, wobei die pneumatische Kammer zwischen der flexiblen Membran und dem Boden des Deckels begrenzt ist und wobei die Kompensationskammer in der Nähe der steifen Trennwand in einem Innenraum angeordnet ist, welcher zwischen der steifen Trennwand und dem Deckel begrenzt ist;
    • • die erste Düse steht in Verbindung mit einer dazwischenliegenden, hydrau lischen, mit Flüssigkeit gefüllten Kammer, welche zwischen der flexiblen Membran und einer steifen Krone begrenzt ist, welche auf der Innenseite des Deckels befestigt ist;
    • • die steife Krone weist einen ersten ringförmigen Rand, der steif mit dem Deckel verbunden ist, und einen zweiten ringförmigen Rand auf, welcher mit einer komprimierbaren Dichtungslippe auf Elastomer ausgestattet, welche dicht am zweiten Anschlagmittel anlegt;
    • • die zweite Fläche des Klappenmittel steht in Verbindung mit der Kompensationskammer;
    • • die zweite Düse weist eine Ringform auf und ist um die erste Düse angeordnet, wobei das Klappenmittel eine Scheibe bildet, welche in der zweiten Düse zwischen dem ersten und dem zweiten Anschlagmittel angeordnet ist;
    • • die erste Fläche des Erregermittels steht in Verbindung mit der Arbeitskammer vermittels eines zusätzlichen schmalen Durchgangs, welcher durch die erste Düse gebildet ist, die derart dimensioniert ist, dass sie eine Resonanzfrequenz aufweist, welche zwischen 10 und 90 Hertz enthalten ist;
    • • der zusätzliche schmale Durchgang ist zwischen einer festen Wandung, die einstückig mit der steifen Trennwand ist, und einer steifen Platte begrenzt, welche das zweite Anschlagmittel bildet;
    • • der Elastomerkörper weist eine seitliche Wandung in Form einer Glocke auf, welche sich entlang einer zentralen Achse zwischen einem Scheitel einerseits, welcher fest mit der ersten Armatur verbunden ist, und einer ringförmigen Basis andererseits, welche fest mit der zweiten Armatur und der steifen Trennwand verbunden ist, erstreckt, wobei der Scheitel des Elastomerkörpers auf beiden Seiten von der ersten Armatur wenigstens in radialer Richtung ausgespart ist, derart, dass der Scheitel ein Abscherstück bildet, welches in der radialen Richtung eine geringere Steifigkeit aufweist als die seitlich Wandung;
    • • eine dazwischenliegende, steife Armatur ist im Elastomerkörper eingebettet zwischen dem Abscherstück und der seitlichen Wandung, wobei diese dazwischenliegende Armatur das Abscherstück umgibt und die radialen Federwege der ersten Armatur begrenzt.
  • Ferner hat die Erfindung auch ein Kraftfahrzeug zum Gegenstand, welches um fasst:
    • • eine Karosserie,
    • • einen Motor, welcher auf der Karosserie vermittels wenigstens einer oben beschriebenen hydraulischen Antivibrationsabstützung abgestützt ist, bei der die zweite Fläche des Erregermittels mit einer pneumatischen Kammer in Verbindung steht,
    • • und eine Unterdruckquelle, welche vermittels einer Steuer-/Regelvorrichtung mit der pneumatischen Kammer verbunden ist und dafür ausgelegt ist: einen in der pneumatischen Kammer herrschenden Gasdruck zyklisch derart zu variieren, dass Gegenvibrationen in der Arbeitskammer durch das Erregermittel erzeugt werden, wenn der Motor des Fahrzeugs in einem Leerlaufbereich arbeitet, und die pneumatische Kammer unter permanenten Unterdruckzusätzen, wenn der Motor des Fahrzeugs in einem Bereich über einem Leerlaufbereich arbeitet, wobei dabei das Erregermittel in seiner Blockierstellung gehalten ist.
  • Schließlich hat die Erfindung auch ein Kraftfahrzeug zum Gegenstand, welches umfasst:
    • • eine Karosserie,
    • • einen Motor,
    • • wenigstens eine hydraulische Antivibrationsabstützung zum Einsetzen des oben beschriebenen Verfahrens, wobei diese Abstützung umfasst:
    • – erste und zweite steife Armaturen, von denen die eine mit dem Motor und die andere mit der Karosserie fest verbunden ist,
    • – einen Elastomerkörper, welcher zwischen ihnen die beiden Armaturen verbindet und welcher teilweise eine mit einem gewissen Flüssigkeitvolumen gefüllte Arbeitskammer begrenzt,
    • – eine flexible Wandung, welche teilweise eine Kompensationskammer begrenzt, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist, wobei sie mit der Arbeitskammer mittels eines schmalen, ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllten Durchgangs verbunden ist,
    • – eine steife Trennwand, welche mit der zweiten Armatur fest verbunden ist und zwischen der Arbeitskammer und der Kompensationskammer eingefügt ist, wobei diese steife Trennwand eine erste Düse aufweist,
    • – ein Erregermittel, welches die erste Düse der steifen Trennwand verschließt, wobei dieses Erregermittel eine erste, mit der in der Arbeitskammer enthaltenen Flüssigkeit in Verbindung stehende Fläche und eine zweite, mit der pneumatischen Kammer in Verbindung stehende Fläche aufweist, wobei das Erregermittel zur steifen Trennwand orthogonal beweglich angeordnet ist zwischen einer Ruhestellung und einer Blockierstellung,
    • • und eine Unterdruckquelle, welche vermittels einer Steuer-/Regelvorrichtung mit der pneumatischen Kammer verbunden ist und dafür ausgelegt ist:
    • – einen in der pneumatischen Kammer herrschenden Gasdruck zyklisch derart zu variieren, dass das Erregermittel vibriert wird, wobei Volumenvariationen der Arbeitskammer erzeugt werden, welche eine erste Amplitude ΔV aufweisen, um Gegenvibrationen zu erzeugen, wenn der Motor des Fahrzeugs im Leerlaufbereich arbeitet,
    • – und die pneumatische Kammer unter permanenten Unterdruck zu setzen, wenn der Motor des Fahrzeugs in einem Bereich über dem Leerlaufbereich arbeitet, wobei so das Erregermittel in seiner Blockierstellung gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die steife Trennwand von einer zweiten Düse durchbohrt ist, welche durch ein Klappenmittel verschlossen ist, welches zur steifen Trennwand orthogonal verschieblich ist, wobei dieses Klappenmittel eine erste, mit der in der Arbeitskammer enthaltenen Flüssigkeit in Berührung stehende Fläche und eine zweite, von der Arbeitskammer isolierte Fläche aufweist, wobei die Verschiebungen des Klappenmittels durch erste und zweite Anschlagmittel begrenzt sind, derart, dass es möglich ist, dass Volumenvariationen der Arbeitskammer auf eine zweite konstante Amplitude δv begrenzt sind, so dass das Verhältnis δv/ΔV kleiner als 20% ist.
  • Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch die nachfolgende Beschreibung von drei nicht einschränkenden, beispielhaften Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen klar.
  • In den Figuren:
  • ist die 1 eine schematische Ansicht eines Kraftfahrzeugs, welches mit einer erfindungsgemäßen Antivibrationsabstützung ausgerüstet werden kann,
  • und die 2 bis 5 sind Vertikalschnittansichten einer Antivibrationsabstützung gemäß vier Ausführungsformen der Erfindung, wobei die Erregermembran der Antivibrationsabstützung auf der linken Seite jeder Figur in Ruheposition und auf der rechten Seite jeder Figur in Anschlagsposition dargestellt ist.
  • In den unterschiedlichen Figuren bezeichnen die gleichen Bezugszeichen identische oder ähnliche Elemente.
  • In der nachfolgenden Beschreibung werden Begriffe wie "hoch, tief, unten, oben, horizontal, vertikal" einzig mit dem Ziel verwendet, die Klarheit der Beschreibung zu verbessern, wobei Bezug genommen wird auf die üblichste Verwendungsposition der erfindungsgemäßen Vorrichtung und wobei diese Begriffe allerdings nicht einschränkend sind.
  • Die 1 stellt sehr schematisch ein Kraftfahrzeug dar, dessen Verbrennungsmotor M auf der Karosserie V vermittels von hydraulischen Antivibrationsabstützungen 1 abgestützt ist.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, welche in der 2 dargestellt ist, umfasst die hydraulische Antivibrationsabstützung erste und zweite Armaturen 2, 3, welche dafür ausgelegt sind, jeweils am Motorblock M und an der Karosserie V befestigt zu werden.
  • Im betrachteten Beispiel weist die erste Armatur 2 die Form einer Steckstelle auf, welche auf einer vertikalen Achse Z zentriert ist und welche von einer Gewindebohrung 4 durchdrungen ist, die ihre Befestigung am Motorblock M ermöglicht, wohingegen die zweite Armatur 3 durch eine Stahlkrone gebildet ist, welche ebenfalls auf der Achse Z zentriert ist.
  • Diese zwei Armaturen 2, 3 sind durch einen relativ dicken Elastomerkörper 5 miteinander verbunden, welcher einen ausreichenden Kompressionswiderstand aufweist, um die statischen Beanspruchungen aufgrund des Gewichts des Motorblocks aufzunehmen. Dieser Elastomerkörper 5 weist eine seitliche Wandung in Form einer Glocke auf, welche sich zwischen einem Gipfel 6, der fest mit der Steckstelle 2 verbunden ist, und einer ringförmigen Basis 7, welche fest mit der Krone 3 verbunden ist, erstreckt.
  • Vorteilhafterweise umfasst der Gipfel 6 des Elastomerkörpers eine ringförmige Ausnehmung 8, welche nach oben geöffnet ist und die Steckstelle 2 umgibt, oder gegebenenfalls mehrere Ausnehmungen, welche ringförmig um die Steckstelle 2 angeordnet sind. Der Gipfel 6 des Elastomerkörpers, welcher die Steckstelle 2 trägt, bildet eine Abscherstelle mit geringerer radialer Steifigkeit als die seitliche Wandung des Elastomerkörpers, derart, dass der Gipfel 6 radial vom Rest des Elastomerkörpers entkoppelt ist. Auf diese Weise wird die Übertragung von radialen Vibrationen zwischen den Armaturen 2 und 3 beschränkt. Der Elastomerkörper 5 ist vorteilhaft durch eine zwischenliegende Armatur 9 verstärkt, welche die Form einer steifen Metallschale aufweist, die nach oben geöffnet ist und im Elastomerkörper eingebettet ist, wobei diese Schale 9 um den ringförmigen Schlitz 8 und unter der Steckstelle 2 angeordnet ist. Die Schale 9 begrenzt ferner die radialen Ausfederungen der Steckstelle 2.
  • Die zweite Armatur 3 umgibt ferner eine steife Wandung 10, welche mit dem Elastomerkörper 5 eine Arbeitskammer A begrenzt, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist.
  • Im hier betrachteten Beispiel umfasst diese Wandung 10 einen gegossenen Leichtmetallkörper 11, welcher selbst umfasst:
    • • eine auf der Achse Z zentrierte Krone 12, in welcher ein nach oben offener Hals 13 ausgespart ist, der auf einem Abschnitt des Umfangs der Krone 12 winklig verläuft,
    • • einen Stutzen 14, welcher sich ausgehend von der Krone 12 radial nach innen erstreckt,
    • • und einen inneren Ring 15, welcher fest mit der inneren Außenseite des Stutzens 14 verbunden ist, wobei dieser Ring 15 ferner gegebenenfalls mit der Krone 12 durch zusätzliche radiale Abstützungen verbunden sein kann (nicht dargestellt), welche auf dem Umfang des Rings verteilt sind.
  • Der untere ringförmige Rand des Rings 15 ist durch eine Bördelverbindung bzw. Umfalzung an einer Bodenwandung 16 befestigt, wobei ein festes Gehäuse gebildet wird, wohingegen die flexible Elastomermembran 17 durch Verkleben auf dem inneren Umfang des Rings 15 befestigt ist, derart, dass eine dichte pneumatische Kammer P begrenzt wird, welche einzig mit einer Luftleitung 18 in Verbindung steht, die durch den Stutzen 14 gebildet ist und zur Außenseite der Antivibrationsabstützung durch ein in der Armatur 3 ausgebildetes Loch 19 mündet.
  • Ferner umfasst die steife Wandung 10 einen Deckel 20, der, wie der Körper 11, aus Leichtmetall gegossen werden kann, und der den Körper 11 in Richtung der Arbeitskammer A überdeckt.
  • Der Deckel 20 umfasst einen massiven äußeren Ringabschnitt 21, welcher in dichter Berührung gegen eine Schulter 22 angesetzt ist, welche durch die Basis 7 des Elastomerkörpers gebildet ist, und durch den oberen Teil der zweiten Armatur 3 verstärkt wird.
  • Dieser äußere Ringabschnitt 21 des Deckels 20 verschließt den oberen Teil des Halses 13, welcher im Körper der steifen Wandung ausgebildet ist, derart, dass mit diesem Hals ein schmaler Durchgang C begrenzt wird, welcher mit Flüssigkeit gefüllt ist und sich erstreckt zwischen:
    • • einerseits einem ersten Ende, welches mit der Arbeitskammer A vermittels eines im äußeren Ringabschnitt 21 des Deckels 20 ausgebildeten Lochs und vermittels einer in einem unteren Abschnitt der Basis 7 des Elastomerkörpers ausgebildeten Ausnehmung 24,
    • • und andererseits einem zweiten Ende, welches radial zum Inneren der Krone 12 vermittels einer Ausnehmung 25, welche in dieser Krone ausgeführt ist, mündet, derart, dass es mit einer mit Flüssigkeit gefüllten Kompensationskammer B in Verbindung steht, wobei diese Kompensationskammer zwischen der steifen Wandung 10 und einer flexiblen Elastomerwandung 26 in Form eines Blasebalgs, welche auf der Wandung 10 angeordnet ist, begrenzt wird.
  • Der Deckel 20 umfasst ferner radial zum Inneren des Ringrands 21 ein ringförmiges Gitter 27, welches durch eine Reihe von ringförmig um die Achse Z verteilten Löchern gebildet ist. Im Bereich des inneren Umfangs des Gitters 27 weist der Deckel eine auf die Achse Z zentrierte Krone 28 auf, welche axial nach unten zu einem ringförmigen Wulst 28 vorsteht, welcher zur Elastomermembran 17 gehört, wobei der Wulst 29 axial nach oben vorsteht.
  • Zwischen der Krone 28 und dem Wulst 29 ist eine steife, bewegliche Platte 30 angeordnet, welche eine ringförmige auf die Achse Z zentrierte Form aufweist und sich in einer Ebene orthogonal zur Achse Z erstreckt. Die bewegliche Platte 30 umfasst an ihrem äußeren Umfang eine Reihe von axialen Löchern, welche winklig verteilt sind und ein Gitter 31 bilden, das gegenüber vom oben erwähnten Gitter 27 angeordnet ist. Diese Gitter 27 und 31 bilden eine ringförmige Düse 45, welche durch eine Klappe 32 verschlossen ist, die durch eine Elastomerscheibe gebildet ist, die axial zwischen den Gittern 27 und 31 gefangen ist.
  • In der Ruheposition der Antivibrationsabstützung, welche im linken Teil der 1 dargestellt ist, drückt der Elastomerwulst 29 die bewegliche Platte 30 gegen die Krone 28 des Deckels und gegen die Klappe 32, wobei die Klappe zwischen den Gittern 27 und 31 unbeweglich gehalten ist.
  • Ferner sind an dem inneren Umfang der beweglichen Platte 30 axiale Festhaltefinger 33 eingeklickt, welche winklig auf dem inneren Umfang verteilt sind und einstückig mit einer ebenen Platte aus Kunststoffmaterial 34 oder mit einer anderen im zentralen Teil der Membran 17 eingebetteten Armatur ausgebildet sind.
  • Jeder Festhaltefinger 33 umfasst an seinem oberen Ende einen Haken 35, welcher radial nach außen vorsteht, wobei dieser Haken an einer gewissen Höhe h über der beweglichen Platte 30 angeordnet ist, wenn die Antivibrationsabstützung in ihrer auf der linken Seite der 1 dargestellten Ruheposition ist. Diese Höhe h ist geringer als die Höhe H, welche die Membran 17 der Wandung vom Boden 16 der pneumatischen Kammer P trennt.
  • Die Festhaltefinger 35 sind in einem zentralen oberhalb des Deckels 20 liegenden Teils 36 der steifen Wandung aufgenommen. Dieser innere angehobene Teil umfasst in seinem Zentrum eine Krone 37, welche auf der Achse Z zentriert ist, und in der ein nach unten geöffneter Hals 38 ausgebildet ist. Ferner ist das untere Ende der Krone 37 auf eine Verschlussplatte 39 gepresst, welche mit dem Hals 38 einen schmalen Durchgang E begrenzt, der sich entlang dem auf die Achse Z zentrierten Kreisbogen erstreckt zwischen:
    • • einerseits einem ersten Ende, welches mit der Arbeitskammer A durch eine im Deckel 20 ausgeführte Öffnung 40 in Verbindung steht,
    • • und andererseits einem zweiten Ende, welches mit einer zwischen der Membran 17 und der steifen Wandung 10 ausgeführten Zwischenkammer D in Verbindung steht, wobei diese Verbindung durch eine in der Verschlussplatte 39 ausgeführte Öffnung 41 besteht.
  • Schließlich komplettiert ein Gehäuse aus Blech 42 die Antivibrationsabstützung, indem sie die flexible Wandung 26 zur Unterseite hin abdeckt, wobei der Umfang 43 dieses Gehäuses am Umfang der flexiblen Wandung 26 befestigt ist, welche selbst an der Krone 12 des Körpers der steifen Trennwand 10 anliegt, und wobei der untere Rand der zweiten Armatur 3 auf den äußeren Rand 43 des Gehäuses derart gequetscht ist, dass die Gesamtheit der Antivibrationsabstützung fest verbunden wird.
  • Der Boden des Gehäuses 42 umfasst Mittel zur Befestigung, umfassend insbesondere einen Bolzen 44 zum Befestigen des Gehäuses auf der Karosserie V des Fahrzeugs, wodurch so die zweite Armatur 3 mit der Karosserie fest ver bunden wird.
  • Vorteilhafterweise ermöglicht ein Wegbegrenzer, wie beispielsweise eine nicht ausdehnbare Schnur 46, welche als Schleife ausgebildet ist und in Rillen 47, 48 durchgeführt ist, welche unter dem Gehäuse 42 und auf der Steckstelle 2 ausgeführt sind, die relativen Verschiebungen der Armaturen 2, 3 parallell zur Achse Z zu beschränken.
  • Schließlich ist der Luftdurchlass 14 mit einem äußeren pneumatischen Kreis 49 verbunden, welcher so eingerichtet ist, entweder mit dem Luftzuführkreis 52 des Motors in Verbindung zu stehen oder mit der Atmosphäre. Das Verbinden des Kreises 49 mit dem Zufuhrkreis 52 oder der Atmosphäre wird durch ein Elektroventil 50 mit drei Wegen realisiert, welche durch eine Steuer-/Regelschaltung 51 gesteuert werden, wie beispielsweise der Bordrechner des Fahrzeugs oder ähnliches.
  • Die eben beschriebene Antivibrationsabstützung arbeitet wie folgt.
  • Wenn das Fahrzeug, in welchem die Antivibrationsabstützung installiert ist, nicht arbeitet, verbleibt die Abstützung in der im linken Teil der 1 dargestellten Ruhestellung.
  • Wenn der Motor des Fahrzeugs angelassen wird und im Leerlauf arbeitet, wobei im Bereich der Steckstelle 2 Vibrationsbewegungen erzeugt werden, welche im allgemeinen eine Frequenz zwischen 20 und 80 Hz aufweisen, insbesondere zwischen 10 und 90 Hz, wird die pneumatische Kammer P durch das durch den Rechner 51 gesteuerte Elektroventil 50 alternativ unter Unterdruck oder unter atmosphärischen Druck gesetzt. Daraus resultieren Vibrationsbewegungen der flexiblen Membran 17, und diese Vibrationsbewegungen verbreiten in der dazwischenliegenden Kammer D Gegenvibrationen, um die Auswirkungen der Motorvibrationen zu neutralisieren.
  • Diese Gegenvibrationen werden durch den Rechner 51 gemäß einem vorbe stimmten Programm optimiert in Abhängigkeit von der Motorsteuerung und unterschiedlichen Parametern, welche auf die Leerlaufvibrationen Einfluss haben können (Arbeiten der Klimatisierung, Verbrauch von Elektrizität, Motortemperatur, usw.), indem beispielsweise auf die folgenden Parameter eingewirkt wird:
    • • Die Vibrationsamplitude der Membran 17, welche gesteuert wird, indem auf die zyklische Beziehung des vom Elektroventil 50 ausgesendeten Signals eingewirkt wird (Beziehung zwischen der Zeit, während welcher das Elektroventil 50 die pneumatische Kammer P in Unterdruck setzt und der Gesamtdauer einer Vibrationsperiode),
    • • die Phase der Vibrationen der Membran 17, welche gesteuert wird durch Einwirken auf den anfänglichen Zeitpunkt jedes Betätigungszyklus des Elektroventils 50 bezogen auf die Umdrehung des Motors, wobei die Umdrehung beispielsweise lokalisiert wird durch den Durchgang eines gegebenen Zylinders an seinem oberen Totpunkt.
  • Die so auch durch die Membran 17 in der Zwischenkammer D verbreiteten Gegenvibrationen werden auf die Arbeitskammer A durch den schmalen Durchgang E übertragen, wobei der schmale Durchgang derart dimensioniert ist, dass er eine Resonanzfrequenz aufweist, welche beispielsweise im Bereich von 10 bis 90 Hz liegt und im wesentlichen der Leerlauffrequenz entspricht.
  • Das Vorhandensein des schmalen Durchgangs E ermöglicht so einerseits die durch die Membran 17 verbreiteten Gegenvibrationen zu verstärken und andererseits die höheren harmonischen Vibrationen zu filtern, woraus eine einfachere Steuerung des Elektroventils 50 ermöglicht ist.
  • Wenn der Motor im Leerlauf arbeitet, ist die Amplitude von Vibrationen, denen die Membran 17 unterliegt, derart, dass die Membran sich von einer unteren Höhe zu einer oben erwähnten Höhe h bezogen auf ihre Ruhestellung verschiebt, wenigstens während der meisten Zeit, derart, dass die Klappe 32 blockiert bleibt und die Wirkung der Gegenvibrationen nicht stört.
  • Wenn das Fahrzeug rollt, wird im Gegensatz hierzu das Elektroventil 50 derart betätigt, dass die pneumatische Kammer P unter dauernden Unterdruck gesetzt wird, wie dies im rechten Teil der 1 dargestellt ist. Hieraus ergibt sich, dass die flexible Membran sich im wesentlichen gegen die Bodenwandung 16 drückt. In dieser Anschlagsposition nehmen die Haken 35 der Festhaltefinger 33 die bewegliche Wandung 30 nach unten mit, indem der ringförmige Wulst 29 zusammengedrückt wird, was der Klappe 32 ein schwaches vertikales Spiel gibt, wobei dieses Spiel typischerweise im Bereich von 0,5 bis 1 mm liegt.
  • Während dem Rollen des Fahrzeugs gewährleistet also die Klappe 32 eine axiale Entkopplung zwischen den Armaturen 2 und 3 gegenüber von Vibrationen mit hoher Frequenz und geringer Amplitude (beispielsweise höhere Frequenz von 20 Hz oder 50 Hz und tiefe Amplitude von 1 mm), wohingegen der schmale Durchgang C dimensioniert ist, um eine im allgemeinen tiefe Resonanzfrequenz von 20 Hz zu haben, derart, dass die abgehackten Bewegungen mit relativ geringer Frequenz (beispielsweise unterhalb von 20 Hz) und mit relativ großer Amplitude (beispielsweise größer als 1 mm), welche durch das Rollen des Fahrzeugs erzeugt werden, gedämpft werden.
  • Es ist anzumerken, dass es möglich wäre, die Zwischenkammer D und den schmalen Durchgang E wegzulassen, ohne aus dem Rahmen der vorliegenden Erfindung zu fallen, wobei die Membran 17 dann direkt mit der Arbeitskammer A in Verbindung stehen würde.
  • Ferner wäre es auch möglich, die Membran 17 durch jedes andere Regelmittel, wie beispielsweise einen Kolben oder dergleichen, zu ersetzen. Die Steuerung der Membran 17 oder eines anderen Erregermittels ist vorzugsweise auf pneumatischem Weg realisiert, wie dies oben ausgeführt worden ist, könnte aber gegebenenfalls auch auf elektromechanischem und/oder elektromagnetischem Wege realisiert werden, ohne dass hierdurch vom Rahmen der Erfindung abgewichen wird.
  • Die zweite Ausführungsform der Erfindung, welche in der 3 dargestellt ist, weist eine Struktur und eine Arbeitsweise auf, welche sehr ähnlich der Struktur und der Arbeitsweise der ersten Ausführungsform der Erfindung sind, so dass die zweite Ausführungsform hier nicht im Detail beschrieben wird.
  • Diese zweite Ausführungsform der Erfindung unterscheidet sich von der ersten lediglich dadurch, dass:
    • • die Verschlussplatte 39 weggelassen ist,
    • • der zentrale Abschnitt 36 des Deckels einen unteren Hohlraum begrenzt, welcher im Zentrum der Krone 38 liegt und die Festhaltefinger 33 aufnimmt,
    • • die bewegliche Platte 30 mit dem Deckel 20 der steifen Trennwand zusammenwirkt, um den schmalen Durchgang E zu begrenzen, wenn die mobile Platte 30 in ihrer Ruhestellung ist, wobei die bewegliche Platte eine Öffnung 53 umfasst, welche den schmalen Durchgang E mit der Zwischenkammer D in Verbindung bringt (der Kontakt zwischen dem Deckel 20 und der beweglichen Platte 30 ist nicht mehr dicht, wenn das Fahrzeug sich in der Rollsituation befindet, wie dies im rechten Teil der 2 dargestellt ist, aber dies ist nicht wichtig, da es dann keinen oder quasi keinen Austausch von Flüssigkeit zwischen der Zwischenkammer D und der Arbeitskammer A gibt).
  • Die dritte Ausführungsform der Erfindung ist in der 4 dargestellt, und ist der zuvor beschriebenen zweiten Ausführungsform ähnlich, so dass diese dritte Ausführungsform nicht erneut im Detail beschrieben wird.
  • Diese dritte Ausführungsform der Erfindung unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform durch die folgenden Punkte:
    • • Die Platte 30 ist axial festgelegt durch eine steife Klemmung zwischen der Krone 28 und einer steifen Armatur 54, welche den äußeren Umfang der Membran 70 verstärkt, wobei die Membran nicht mehr auf der Krone 15 angeklebt ist, sondern einfach durch axiale Klemmung der Armatur 54 zwischen der Krone 15 und der Platte 30 gehalten wird,
    • • die Membran 17 umfasst keinen zuvor beschrieben elastischen Wulst 29,
    • • die Klappe 32 ist mit einem permanenten Spiel zwischen den Gittern 27 und 31 angebracht, wobei dieses Spiel ausreichend begrenzt ist, so dass die Amplitude δv der Volumenveränderungen der Arbeitskammer A, welche durch die Vibrationen der Klappe 32 erzeugt werden, nicht 20% der Amplitude ΔV der Lumenveränderungen der Arbeitskammer überschreitet, welche durch die Vibrationen der Membran 17 erzeugt werden, wenn der Motor im Leerlauf arbeitet, derart, dass die Klappe 32 nur auf sehr beschränkte Art und Weise die durch die Membran 17 verbreiteten Gegenvibrationen stört,
    • • die Armatur 34 der Membran 17 umfasst keine Festhaltefinger 33,
    • • und nebenbei ist der Boden 16 einstückig mit der Krone 15 ausgebildet, um das Gehäuse zu bilden, welches die pneumatische Kammer P begrenzt.
  • Schließlich ist auch die vierte Ausführungsform der Erfindung, welche in der 5 dargestellt ist, ebenfalls ähnlich zu den unterschiedlichen, zuvor beschriebenen Ausführungsformen und unterscheidet sich durch die folgenden Punkte:
    • • Die pneumatische Kammer P ist zwischen dem Boden 42a des Gehäuses oder Deckels 42 und der Elastomermembran 17 begrenzt, wobei die Membran an ihrem äußeren Umfang vorteilhafterweise mit einer Krone einer steifen Verstärkung 17a versehen ist, welche kraftschlüssig in das Gehäuse 42 eingefügt ist,
    • • die zentrale Verstärkungsplatte 34 der Membran 17 ebenso wie die Laschen 33 dieser Platte 34 können beispielsweise aus Metall realisiert sein (selbstverständlich könnten die Platte 34 und die Laschen 33 in dieser Ausführungsform aus Kunststoffmaterial hergestellt sein, und diese Elemente könnten in den zuvor beschriebenen Ausführungsformen aus Metall hergestellt sein),
    • • in der seitlichen ringförmigen Wandung 42b des Deckels 42 ist kraftschlüssig eine steife Krone 55 eingefügt, welche beispielsweise aus einer Leichtmetalllegierung oder aus Kunststoffmaterial hergestellt ist, wobei diese Krone 55 einen unteren ringförmigen Rand 56 aufweist, welcher in der seitlichen Wandung 42b eingefügt ist und auf dem äußeren Umfang der Membran 17 anliegt, wobei sie einen oberen, ringförmigen Rand 57 mit kleinerem Durchmesser aufweist, welcher benachbart zur steifen Wandung 10 angeordnet ist und eine komprimier bare Lippe 58 aus Elastomer aufweist, welche in dichtem Anschlag an der zuvor beschriebenen beweglichen Platte 30 angeordnet ist,
    • • die flexible Wandung 26, welche die Kompensationskammer B begrenzt, weist eine ringförmige Form auf mit einem inneren Umfangsrand, welche auf die Krone 55 geklebt ist,
    • • die oben erwähnte bewegliche Platte 30 ist mit einem Rohr 60 fest verbunden, welches innen den schmalen Durchgang bzw. die Düse E begrenzt und sich zwischen einem oberen Ende 61, welches mit der Arbeitskammer A in Verbindung steht, und einem unteren Ende 62, welches mit der hydraulischen Zwischenkammer D in Verbindung steht, erstreckt, wobei das untere Ende 62 des Rohrs 60 einen äußeren Kragen 63 aufweist, welcher zwischen die oben erwähnten Laschen 33 eingreift, wobei die durch diese Laschen 33 gebildeten Haken 35 dafür ausgeführt sind, in Anschlag entgegen den Kragen 63 zu kommen, indem das Rohr 60 und die bewegliche Platte 30 nach unten mitgezogen werden, wenn die pneumatische Kammer P unter permanenten Unterdruck gesetzt wird, was die Elastomerlippe 58 zusammendrückt, indem die Entkopplungsklappe 32 freigegeben wird, welche so frei zwischen der beweglichen Platte 30 und dem Deckel 20 der steifen Wandung 10 vibrieren kann, wobei der Deckel 20 eher durch eine einfache aus Blech zugeschnittene Platte gebildet sein kann,
    • • ein mit Luft gefüllter, freier Raum 64 ist zwischen der flexiblen Wandung 26 und der Krone 55 begrenzt, wobei dieser Raum durch ein oder mehrere Löcher 65, welche in der seitlichen Wandung 42b durchgebohrt sind, mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
  • In dieser vierten Ausführungsform kann die Entkopplungsklappe 32 eine relativ große Fläche aufweisen, was eine ausgezeichnete Effizienz der akkustischen Filterung bei hoher Frequenz ermöglicht. Ferner kann die Membran 17 selbst eine relativ große Fläche aufweisen, was es ermöglicht, eine große Kraft zu erzeugen, wenn die Kammer P unter Unterdruck gesetzt wird.

Claims (25)

  1. Verfahren zum Dämpfen von Vibrationen zwischen zwei steifen Elementen (M, V), wobei zwischen diesen Elementen eine aktive, hydraulische Antivibrationsabstützung (1) eingefügt ist, welche umfasst: – erste und zweite steife Armaturen (2, 3), welche an den jeweiligen beiden steifen, zusammenzufügenden Elementen befestigt sind, – einen Elastomerkörper (5), welcher zwischen ihnen die beiden Armaturen (2, 3) verbindet und welcher teilweise eine mit einem gewissen Flüssigkeitsvolumen gefüllte Arbeitskammer (A) begrenzt, – eine flexible Wandung (26), welche teilweise eine Kompensationskammer (B) begrenzt, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist, wobei sie mit der Arbeitskammer (A) mittels eines schmalen, ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllten Durchgangs (C) verbunden ist, – eine steife Trennwand (10), welche fest mit der zweiten Armatur (3) verbunden ist und zwischen der Arbeitskammer (A) und der Kompensationskammer (B) eingefügt ist, wobei diese steife Trennwand eine erste Düse (E) aufweist, – ein Erregermittel (17), welches die erste Düse der steifen Trennwand verschließt, wobei dieses Erregermittel eine erste Fläche, welche mit der in der Arbeitskammer enthaltenen Flüssigkeit in Verbindung steht, und eine zweite, von der Arbeitskammer isolierte Fläche aufweist, wobei das Erregermittel zur steifen Trennwand (10) orthogonal beweglich angeordnet ist, wobei beim Verfahren das Erregermittel vibriert wird, so dass Volumenvariationen in der Arbeitskammer eine erste Amplitude ΔV erzeugen, um Gegenvibrationen zu erzeugen, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Antivibrationsabstützung verwendet wird, deren steife Trennwand (10) von einer zweiten Düse (45) durchbohrt ist, welcher durch ein Klappenmittel (32) verschlossen ist, das zur steifen Trennwand orthogonal frei verschieblich ist, wobei dieses Klappenmittel eine erste, mit der in der Arbeitskammer (A) enthaltenen Flüssigkeit in Berührung stehende Fläche und eine zweite, von der Arbeitskammer isolierte Fläche aufweist, wobei die Verschiebungen des Klappenmittels durch erste und zweite Anschlagmittel (20, 30) begrenzt sind, derart, dass ermöglicht wird, dass Volumenvariationen der Arbeitskammer auf eine zweite Amplitude δv begrenzt sind, so dass das Verhältnis δv/ΔV kleiner als 20% ist wenigstens solange das Erregermittel vibriert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Enegermittel wenigstens zwischen einer Ruhestellung und einer Blockierstellung verschiebbar ist, wobei die zweite Amplitude δv einen ersten Wert aufweist, solange sich das Erregermittel (17) in einem ersten Stellungsbereich befindet, welcher relativ entfernt von seiner Blockierstellung ist, und einen zweiten Wert, wenn sich das Erregermittel in der Blockierstellung befindet, wobei der erste Wert niedriger als der zweite Wert ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem der erste Wert gleich 0 ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die zweite Amplitude δv konstant ist.
  5. Aktive, hydraulische Antivibrationsabstützung für den Einsatz eines Verfahrens nach Anspruch 2 oder nach Anspruch 3, wobei diese Abstützung dafür ausgelegt ist, zwischen zwei steifen Elementen (M, V) eingefügt zu werden, und umfasst: – erste und zweite steife Armaturen (2, 3), welche an den jeweiligen beiden steifen zusammenzufügenden Elementen befestigt sind, – einen Elastomerkörper (5), welcher zwischen ihnen die beiden Armaturen (2, 3) verbindet und welcher teilweise eine mit Flüssigkeit gefüllte Arbeitskammer (A) begrenzt, – eine flexible Wandung (26), welche teilweise eine Kompensationskammer (B) begrenzt, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist, wobei sie mit der Arbeitskammer (A) mittels eines schmalen, ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllten Durchgangs (C) verbunden ist, – eine steife Trennwand (10), welche fest mit der zweiten Armatur (3) verbunden ist und zwischen der Arbeitskammer (A) und der Kompensationskammer (B) eingefügt ist, wobei diese steife Trennwand eine erste Düse (E) aufweist, – ein Erregermittel (17), welches die erste Düse der steifen Trennwand verschließt, wobei dieses Erregermittel eine erste Fläche, welche mit der in der Arbeitskammer enthaltenen Flüssigkeit in Verbindung steht, und eine zweite, von der Arbeitskammer isolierte Fläche aufweist, wobei das Erregermittel zur steifen Trennwand (10) orthogonal beweglich angeordnet ist wenigstens zwischen einer Ruhestellung und einer Blockierstellung, wobei das Erregermittel (17) nicht in Berührung mit der Kompensationskammer (B) ist und dafür ausgelegt ist, Gegenvibrationen in der Arbeitskammer (A) zu generieren indem Volumenvariationen der Arbeitskammer mit einer ersten Amplitude ΔV erzeugt werden, – und eine Steuerverbindung (18), welche dazu ausgelegt ist, das Erregermittel (17) mit einer Steuer-/Regelvorrichtung (50) zu verbinden, um die Verschiebungen des Erregermittels zu steuern/regeln, dadurch gekennzeichnet, dass die steife Trennwand (10) von einer zweiten Düse (45) durchbohrt ist, welche durch ein Klappenmittel (32) verschlossen ist, das zur steifen Trennwand (10) orthogonal verschieblich ist, wobei dieses Klappenmittel eine erste, mit der in der Arbeitskammer (A) enthaltenen Flüssigkeit in Berührung stehende Fläche und eine zweite, von der Arbeitskammer isolierte Fläche aufweist, wobei die Verschiebungen des Klappenmittels durch erste und zweite Anschlagmittel (20, 30) begrenzt sind, dass das zweite Anschlagmittel (30) selbst orthogonal zur steifen Trennwand (10) beweglich ist zwischen einer Ruhestellung einerseits, in der das zweite Anschlagmittel am Klappenmittel (32) anliegt, um dieses Klappenmittel gegen das erste Anschlagmittel (20) zu blockieren, und einer aktiven Stellung andererseits, in der das zweite Anschlagmittel (30) weiter entfernt vom ersten Anschlagmittel (20) ist und dem Klappenmittel (32) ein gewisses Spiel lässt, wobei Volumenvariationen der Arbeitskammer ermöglicht sind, welche auf eine zweite Amplitude δv begrenzt sind, so dass das Verhältnis δv/ΔV kleiner als 20% ist, dass das zweite Anschlagmittel (30) zu seiner Ruhestellung elastisch gespannt ist, und dass das zweite Anschlagmittel (30) mit dem Erregermittel (17) vermittels einer mechanischen Verbindung zur Totweg-Bewegung (33) verbunden ist, welche dafür ausgelegt ist: es dem zweiten Anschlagmittel (30) zu ermöglichen, in seiner Ruhestellung zu verbleiben, solange sich das Erregermittel (17) in einem ersten Stellungsbereich befindet, welcher relativ entfernt von seiner Blockierstellung ist, das zweite Anschlagmittel zu seiner aktiven Stellung zu verschieben, wenn sich das Erregermittel in einem zweiten Stellungsbereich nahe seiner Blockierstellung befindet, und das zweite Anschlagmittel in seiner aktiven Stellung zu halten, wenn sich das Erregermittel in seiner Blockierstellung befindet.
  6. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 5, bei der die zweite Fläche des Erregermittels (17) mit einer dichten pneumatischen Kammer (P) in Verbindung steht, welche ein Anschlussstück (18) umfasst, welches dazu ausgelegt ist, mit einer externen pneumatischen Quelle (52) verbunden zu werden.
  7. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 6, bei der das Erregermittel (17) eine flexible Membran ist, welche auf dichte Weise mit einem Gehäuse (15, 16) verbunden ist, wobei es mit diesem die pneumatische Kammer (P) begrenzt.
  8. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 7, bei der das Gehäuse (15, 16) der pneumatischen Kammer (P) in der Kompensationskammer (B) enthalten ist.
  9. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, bei der die flexible Membran (17) aus Elastomer hergestellt ist und einen Umfangswulst (29) umfasst, welcher ausgehend vom Gehäuse (15, 16) der pneumatischen Kammer zur steifen Trennwand (10) vorsteht, wobei dieser Wulst das zweite Anschlagmittel (30) elastisch in seine Ruhestellung spannt und wobei der Wulst elastisch komprimierbar ist unter dem Druck des zweiten Anschlagmittels (30), wenn das zweite Anschlagmittel von seiner Ruhestellung in seine aktive Stellung verschoben wird.
  10. Antivibrationsabstützung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei der die flexible Membran durch eine zentrale Armatur (34) verstärkt ist, welche sich zur steifen Trennwand (10) erstreckende Festhaltefinger (33) umfasst, wobei die Festhaltefinger mit Spiel am zweiten Anschlagmittel (30) eingreifen, wenn sich die flexible Membran in ihrem ersten Stellungsbereich befindet, und wobei die Festhaltefinger Haken (35) umfassen, welche auf dem zweiten Anschlagmittel (30) aufliegen, um das zweite Anschlagmittel zu seiner aktiven Stellung zu ziehen, wenn sich die flexible Membran (17) in ihrem zweiten Stellungsbereich befindet.
  11. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 10, bei der die Festhaltefinger (33) auf dem zweiten Anschlagmittel (30) eingeklickt sind.
  12. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 5, bei der die erste Düse (E) durch eine rohrförmige Leitung (60) begrenzt ist, welche sich orthogonal zur steifen Trennwand (10) zwischen einem ersten Ende (61), welches in die Arbeitskammer mündet, und einem zweiten Ende (62) erstreckt, welches in Verbindung mit dem Erregermittel (17) steht, wobei diese rohrförmige Leitung (60) fest mit dem zweiten Anschlagmittel (30) verbunden ist.
  13. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 12, bei der das Erregermittel (17) eine flexible Membran ist, welche auf dichte Weise mit einem Gehäuse (42) verbunden ist, wobei sie mit diesem die pneumatische Kammer (P) begrenzt.
  14. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 13, bei der die flexible Membran (17) durch eine zentrale Armatur (34) verstärkt ist, welche Festhaltefinger (33) aufweist, die sich zur steifen Trennwand (10) erstrecken, wobei die Festhaltefinger Haken (35) umfassen, welche dazu ausgelegt sind, auf einem mit der rohrförmigen Leitung (60) einstückigen Rand (63) anzuliegen, um das zweite Anschlagmittel (30) in seine aktive Stellung zu ziehen, wenn sich die flexible Membran in ihrem zweiten Stellungsbereich befindet.
  15. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 13 oder Anspruch 14, bei der das Gehäuse (42) durch einen Deckel gebildet ist, der einen Boden (42a) und eine Umfangswandung (42b) aufweist, welche mit der zweiten Armatur (3) fest verbunden sind, wobei die pneumatische Kammer (P) zwischen der flexiblen Membran (17) und dem Boden (42a) des Deckels begrenzt ist und wobei die Kompensationskammer (B) in der Nähe der steifen Trennwand (10) in einem Innenraum angeordnet ist, welcher zwischen der steifen Trennwand und dem Deckel begrenzt ist.
  16. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 15, bei der die erste Düse (E) mit einer dazwischenliegenden, hydraulischen, mit Flüssigkeit gefüllten Kammer (D) in Verbindung steht, welche zwischen der flexiblen Membran (17) und einer steifen Krone (55) begrenzt ist, welche auf der Innenseite des Deckels (42) befestigt ist.
  17. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 16, bei der die steife Krone (55) einen ersten ringförmigen Rand (56), der steif mit dem Deckel 42 verbunden ist, und einen zweiten ringförmigen Rand (57) aufweist, welcher mit einer komprimierbaren Dichtungslippe (58) aus Elastomer ausgestattet ist, welche dicht am zweiten Anschlagmittel anliegt.
  18. Antivibrationsabstützung nach einem der Ansprüche 5 bis 17, bei der die zweite Fläche des Klappenmittels (32) in Verbindung mit der Kompensationskammer (B) steht.
  19. Antivibrationsabstützung nach einem der Ansprüche 5 bis 18, bei der die zweite Düse (45) eine Ringform aufweist und um die erste Düse (E) angeordnet ist, wobei das Klappenmittel eine Scheibe bildet, welche in der zweiten Düse zwischen dem ersten und dem zweiten Anschlagmittel (20, 30) angeordnet ist.
  20. Antivibrationsabstützung nach einem der Ansprüche 5 bis 19, bei der die erste Fläche des Erregermittels (17) mit der Arbeitskammer (A) in Verbindung steht vermittels eines zusätzlichen schmalen Durchgangs (E), welcher durch die erste Düse gebildet ist, die derart dimensioniert ist, dass sie eine Resonanzfrequenz aufweist, welche zwischen 10 und 90 Hz enthalten ist.
  21. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 20, bei der der zusätzliche schmale Durchgang (E) zwischen einer festen Wandung (20), welche einstückig mit der steifen Trennwand (10) ist, und einer steifen Platte (30) begrenzt ist, welche das zweite Anschlagmittel bildet.
  22. Antivibrationsabstützung nach einem der Ansprüche 5 bis 21, bei der der Elastomerkörper (5) eine seitliche Wandung in Form einer Glocke aufweist, welche sich entlang einer zentralen Achse (Z) zwischen einem Scheitel (6) einerseits, welcher fest mit der ersten Armatur (2) verbunden ist, und einer ringförmigen Basis (7) andererseits, welche fest mit der zweiten Armatur (3) und der steifen Trennwand (10) verbunden ist, erstreckt, wobei der Scheitel (6) des Elastomerkörpers auf beiden Seiten von der ersten Armatur wenigstens in radialer Richtung ausgespart ist, derart, dass der Scheitel ein Abscherstück bildet, welches in der radialen Richtung eine geringere Steifigkeit aufweist als die seitliche Wandung.
  23. Antivibrationsabstützung nach Anspruch 22, bei der eine dazwischenliegende, steife Armatur (9) im Elastomerkörper eingebettet ist zwischen dem Abscherstück (6) und der seitlichen Wandung, wobei diese dazwischenliegende Armatur das Abscherstück umgibt und die radialen Federwege der ersten Armatur (2) begrenzt.
  24. Kraftfahrzeug, umfassend: – eine Karosserie (V), – einen Motor (M), welcher auf der Karosserie vermittels wenigstens einer hydraulischen Antivibrationsabstützung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 23, abgestützt ist, bei der die zweite Fläche des Erregermittels (17) mit einer pneumatischen Kammer (P) in Verbindung steht, – und eine Unterdruckquelle (52), welche vermittels einer Steuer-/Regelvorrichtung (50, 51) mit der pneumatischen Kammer verbunden ist und dafür ausgelegt ist: einen in der pneumatischen Kammer (P) herrschenden Gasdruck zyklisch derart zu variieren, dass Gegenvibrationen in der Arbeitskammer durch das Erregermittel (17) erzeugt werden, wenn der Motor (M) des Fahrzeugs in einem Leerlaufbereich arbeitet, und die pneumatische Kammer (P) unter permanenten Unterdruck zu setzen, wenn der Motor des Fahrzeugs in einem Bereich über einem Leerlaufbereich arbeitet, wobei dabei das Erregermittel (17) in seiner Blockierstellung gehalten ist.
  25. Kraftfahrzeug, umfassend: – eine Karosserie (V), – einen Motor (M), – wenigstens eine hydraulische Antivibrationsabstützung (1) zum Einsetzen des Verfahrens nach Anspruch 4, wobei diese Abstützung umfasst: erste und zweite steife Armaturen (2, 3), von denen die eine mit dem Motor (M) und die andere mit der Karosserie (V) fest verbunden ist, einen Elastomerkörper (5), welcher zwischen ihnen die beiden Armaturen (2, 3) verbindet und welcher teilweise eine mit einem gewissen Flüssigkeitsvolumen gefüllte Arbeitskammer (A) begrenzt, eine flexible Wandung (26), welche teilweise eine Kompensationskammer (B) begrenzt, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist, wobei sie mit der Arbeitskammer (A) mittels eines schmalen, ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllten Durchgangs (C) verbunden ist, eine steife Trennwand (10), welche mit der zweiten Armatur (3) fest verbunden ist und zwischen der Arbeitskammer (A) und der Kompensationskammer (B) eingefügt ist, wobei diese steife Trennwand eine erste Düse (E) aufweist, ein Erregermittel (17), welches die erste Düse der steifen Trennwand verschließt, wobei dieses Erregermittel eine erste, mit der in der Arbeitskammer enthaltenen Flüssigkeit in Verbindung stehende Fläche und eine zweite, mit der pneumatischen Kammer (P) in Verbindung stehende Fläche aufweist, wobei das Erregermittel zur steifen Trennwand (10) orthogonal beweglich angeordnet ist zwischen einer Ruhestellung und einer Blockierstellung, – und eine Unterdruckquelle (52), welche vermittels einer Steuer-/Regelvorrichtung (50, 51) mit der pneumatischen Kammer verbunden ist und dafür ausgelegt ist: einen in der pneumatischen Kammer herrschenden Gasdruck zyklisch derart zu variieren, dass das Enegermittel (17) vibriert wird, wobei Volumenvariationen der Arbeitskammer erzeugt werden, welche eine erste Amplitude ΔV aufweisen, um Gegenvibrationen zu erzeugen, wenn der Motor (M) des Fahrzeugs im Leerlaufbereich arbeitet, und die pneumatische Kammer (P) unter permanenten Unterdruck zu setzen, wenn der Motor des Fahrzeugs in einem Bereich über dem Leerlaufbereich arbeitet, wobei so das Erregermittel (17) in seiner Blockierstellung gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die steife Trennwand (10) von einer zweiten Düse (45) durchbohrt ist, welche durch ein Klappenmittel (32) verschlossen ist, welches zur steifen Trennwand (10) orthogonal verschieblich ist, wobei dieses Klappenmittel eine erste, mit der in der Arbeitskammer (A) enthaltenen Flüssigkeit in Berührung stehende Fläche und eine zweite, von der Arbeitskammer isolierte Fläche aufweist, wobei die Verschiebungen des Klappenmittels durch erste und zweite Anschlagmittel (20, 30) begrenzt sind, derart, dass es möglich ist, dass Volumenvariationen der Arbeitskammer auf eine zweite konstante Amplitude δv begrenzt sind, so dass das Verhältnis δv/ΔV kleiner als 20% ist.
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