DE600081C - Regenerativpasteurisierungs- oder Kuehlvorrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere Milch - Google Patents
Regenerativpasteurisierungs- oder Kuehlvorrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere MilchInfo
- Publication number
- DE600081C DE600081C DEB153384D DEB0153384D DE600081C DE 600081 C DE600081 C DE 600081C DE B153384 D DEB153384 D DE B153384D DE B0153384 D DEB0153384 D DE B0153384D DE 600081 C DE600081 C DE 600081C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- liquid
- spindles
- jackets
- jacket
- treated
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 24
- 235000013336 milk Nutrition 0.000 title claims description 10
- 239000008267 milk Substances 0.000 title claims description 10
- 210000004080 milk Anatomy 0.000 title claims description 10
- 238000001816 cooling Methods 0.000 title claims description 6
- 230000001172 regenerating effect Effects 0.000 title claims description 3
- 238000009928 pasteurization Methods 0.000 claims description 6
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims 1
- 235000020200 pasteurised milk Nutrition 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000008929 regeneration Effects 0.000 description 2
- 238000011069 regeneration method Methods 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 240000000902 Diospyros discolor Species 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 239000002826 coolant Substances 0.000 description 1
- 239000000110 cooling liquid Substances 0.000 description 1
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 235000015203 fruit juice Nutrition 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B2/00—Preservation of foods or foodstuffs, in general
- A23B2/40—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials
- A23B2/42—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials while they are progressively transported through the apparatus
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Dairy Products (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Regenerativpasteurisierungs- oder Kühlvorrichtung für
Flüssigkeiten, wie z. B. Fruchtsäfte, Bierwürze und insbesondere Milch, bei der die Flüssigkeitsbehandlung
in einem geschlossenen System von kegelstumpfförmigen Mänteln vor
sich geht. Die neue Vorrichtung ist durch die Anbringung der Mäntelsysteme auf beiden
Seiten des senkrechten oder waagerechten Mittelplanes der Vorrichtung und durch eine
im Innern der Vorrichtung leingebaute Spannanordnung gekennzeichnet, durch die die Mäntelsysteme
gegenseitig und. gegen das Gestell der Vorrichtung dicht gespannt werden.
Durch diese Vorrichtung wird zum ersten Male die Aufgabe gelöst, bei Verwendung von
kegelförmigen Mänteln, die ein geschlossenes System bilden, Mäntel gleicher Größe zusammenzustellen,
die ausgetauscht oder in ihrer Anzahl vermehrt oder verringert werden können, je nach dem augenblicklichen Bedarf.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Gattung mit kegelförmigen Mänteln,
die ein geschlossenes System bilden, konnte diese Aufgabe nicht gelöst werden, da die
Mäntel verschieden groß waren. Zwar sind schon Vorrichtungen mit Mänteln, die kein
geschlossenes System bilden, bei denen also der schädliche Zutritt der Luft nicht verhindert
wird, bekannt, deren sämtEche Mäntel gleiche Größe besitzen. Derartige Vorrichtungen
mit offenem Mantelsystem sind aber für die heutigen Bedürfnisse der Technik nicht mehr brauchbar, da die Geschwindigkeit
des Durchflusses der Flüssigkeit nur durch ihr Gewicht bestimmt wird und daher so gering
ist, daß zum Pasteurisieren sehr hohe Temperaturen erforderlich sind. Diese schließen
aber besonders bei der Pasteurisierung von Milch ein leichtes Anbrennen derselben
in sichln der Zeichnung ist Abb. 1 ein senkrechter Längsschnitt nach Linie b-b der Abb. 2,
Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie a-a der Abb. i, Abb. 3 eine Einzelheit, Abb. 4 ein
Teil eines anderen Ausführungsbeispieles für denselben Apparat, von der Seite gesehen,
Abb. 5 ein Schnitt nach der Linie c-c der Abb. 4, Abb. 6 dasselbe von der Seite gesehen,
wenn der Apparat teilweise zerlegt ist, Abb. 7 ein Teil eines Längsschnittes eines
dritten Ausführungsbeispieles, Abb. 8 ein Teil eines Längsschnittes eines vierten Ausführungsbeispieles,
Abb. 9 ein Teil eines Ausführungsbeispieles eines Mantels, Abb. 10 ein
Teil eines senkrechten Schnittes eines Mantels nach Abb. 9 in größerem Maßstab, Abb. 11
eine Einzelheit und Abb. 12 ein Schnitt nach der Linie d-d der Abb. 11.
Abb. 11 und 12 sind im kleineren Maßstäbe
als die übrigen Abbildungen gezeichnet. Bei dem in Abb. 1 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispiel
besteht der Apparat aus einem Gestell, dessen unterster Teil als ein Fuß 1
ausgebilüet ist, während der oberste Teil aus einem kreisförmigen Kranz 2 besteht, gegen
den die Mantel des Apparates gespannt werden können. Weiter sind auf diesem Gestell
Lager 3 und 4 angebracht, ^ deren Mittellinie mit der Mittellinie des Kranzes 2 zusammenfällt.
In diesen Lagern sind drehbar gelagert zwei um die Nabe eines Schneckenrades 5
drehbar angebrachte Rohre 6, 7, die InneniQ
gewinde besitzen, so daß sie Muttern bilden für zwei verschiebbare, aber nicht drehbare
Spindeln 8 und 9, die eine mit Rechtsgewinde, die andere mit Linksgewinde, so daß die beiden
Spindeln bei Drehung des Schneckenrades 5 in der einen Richtung sich einander nähern und bei Drehung des Schneckenrades
in der anderen Richtung entfernen.
Auf jeder Seite des Kranzes 2 sind zwei Stützmäntel ι ο bzw. 11 von ziemlich großer
ao Stärke angebracht. Diese Mantel können aus
Eisen bestehen, während die übrigen Mantel aus Kupfer oder anderem passenden Material
hergestellt sind.
In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 sind so viele. Mäntel angebracht, daß auf
der einen Seite die Zwischenräume 12, 13, 14,
15, 18, 19, 20, 21 und auf der anderen Seite
die Zwischenräume 16, 17, 22 und 23 gebildet
werden. Die Flüssigkeit, in der Regel Milch, die pasteurisiert werden soll, wird durch einen
Einlaß 24 (Abb. 2) des Kranzes 2 'eingeführt und in den Zwischenraum 12 geleitet. Wenn
sie diesen Raum durchlaufen hat, wird sie in den Zwischenraum 13 hinübergeleitet und
von dort zu dem Zwischenraum 14 und dann schließlich zu dem Zwischenraum 15, wobei
sie während des Durchlaufens dieser Zwischenräume von der pasteurisierten Milch erhitzt
wird. Von dem Zwischenraum 15 wird sie durch einen Kanal 2 5 des Kranzes 2 in
den Zwischenraum 16 auf der anderen Seite hinübergeführt. Von dem Zwischenraum 16
wird sie in den Zwischenraum 17 geleitet und nach Durchlaufen dieses Zwischenraumes durch
einen Kanal 2 6 des Kranzes 2 zu der ersten Abteilung zurückgebracht, wo sie in den Zwischenraum
18 und von dort nach und nach zu den Zwischenräumen 19, 20 und 21 geführt
wird, wobei sie an die in den Zwischenräumen 12, 13, 14 und 15 strömende kältere
Milch Wärme abgibt, so daß die pasteurisierte Milch stark abgekühlt wird, ehe sie von dem
Zwischenraum 21 durch eine Ausfluß öffnung 27 des Kranzes 2 von dem Apparat weggeleitet
wird.
Zur Heizung der Milch in der Abteilung, in der die Pasteurisierung vor sich geht, kann
Dampf oder warmes Wasser durch einen Einlaß 28 des Kranzes 2 eingeführt werden; der
Dampf wird zu dem Zwischenraum 22 und nach Durchlaufen desselben zu dem Zwischenraum
23 gebracht, von wo der vex"dichtete Dampf durch eine in der Zeichnung nicht gezeigte Ausflußöffnung unten am Kranze 2
weggeleitet -wird.
In dem Kranze 2 sind außerdem ein Einlaß 29 und eine AusfiußöfSnung 30 für Kühlwasser
nebst einem Einlaß 31 und einer Ausflußöffnung 32 für Salzwasser oder eine andere
Kühlflüssigkeit vorgesehen, falls man eine tiefere Kühlung der pasteurisierten Flüssigkeit
wünscht, als durch die bekannte Regenerierung erreicht wird. In diesem Falle wird
es so eingerichtet, daß die regenerierte Milch von dem Zwischenraum 21 zwischen entsprechende
Kühhnäntel, die zwischen dem Raum 21 und dem Stützmantel 10 angebracht sind,
geleitet wird. Erforderlichenfalls werden mehrere Mantel angeordnet, um eine genügende
Oberfläche für die kalte Milch zu erhalten, ehe die pasteurisierte Milch so weit ist, daß
sie von der besonderen Kühlflüssigkeit abgekühlt wird. Die Mantel sind an beiden Enden
mit schweren Kragen oder Flanschen versehen, so daß sie gegen die inneren Stützmantel
10 und 11 und gegeneinander fest angepreßt werden können; zwischen den Kragen
ist eine gewöhnliche Packung angebracht. Außerhalb des äußersten Mantels jeder Abteilung
sind noch Stützmäntel 33, 34 aus passendem Material angeordnet.
Die Spindeln 8 und 9 treten durch alle Mantel hindurch und sind außen mit Rillen 48
versehen, worin einige Vorsprünge 51 (Abb. 3) eines Deckels 35 eingreifen können, wenn der
Deckel, der gabelförmig ausgebildet ist, über die Spindel geschoben wird.
Um die Rohre 6 und 7 sind Zahnkupp-Iungen36
und 37 verschiebbar, aber nicht drehbar angebracht, die durch Drehung eines Griffes 38 außerhalb des Gestelles in Eingriff
mit dem Schneckenrad 5 gebracht werden können. Die Griffe 38 sind an im Gestell
drehbar gelagerten Achsen 40, 41 befestigt, auf denen Arme 39 sitzen, die in bekannter
Weise die Kupplungen hin und zurück schieben können. Wenn eine der Kupplungen in das Schneckenrad eingerückt ist,
wird dieses mit einem Handrad 42, das auf einer in dem Gestell drehbar gelagerten
Achse 43 sitzt, gedreht. Auf dieser Achse ist ein Zahnrad 44 angebracht, das mit einem
Zahnrad 45 einer Achse 46 im Eingriff steht, auf der eine. Schnecke 47 angebracht ist, die
mit dem Schneckenrade 5 im Eingriff steht. Wenn das Schneckenrad in der einen Richtung
gedreht wird, wird das eine der Rohre 6 oder 7, das eingerückt ist, mitgedreht, wodurch
die Deckel 3 5 teils gegen die Mantel 33 oder 34 gepreßt werden, wobei die Kragen
an den äußeren Rändern der Mäntel dicht zusammengedrückt werden, und teils gegen
die Kragen an den spitzen Enden der Mäntel, so daß diese auch dicht gespannt werden.
Um das Anziehen mit verschiedenen Geschwindigkeiten vornehmen zu können, ist auf
der Achse 43 noch ein anderes Zahnrad 49 befestigt, das, da die Achse 43 verschoben
werden kann, mit einem Zahnrad 50 der Achse 46 in Eingriff gebracht werden kann.
Um sicher zu gehen, daß die Öffnungen in den Kragen der verschiedenen Mäntel vor die
richtigen Ein- und Ausgänge der anderen Kragen oder des Kranzes 2 kommen, werden
die Kragen mit Führungsspindeln o. dgl. versehen.
So können mehrere Kragen zu beiden Seiten angeordnet sein, und das Anziehen aller
Mäntel geschieht allein von der Mitte und nicht, wie vorher, auf dem Umkreis der
Kragen.
Außerdem liegen die Anziehvorrichtungen völlig gedeckt innerhalb des Apparates, so
daß dieser selbst niemals von Abfallmilch beschmutzt werden kann oder überhaupt Verunreinigungen
durch die Milch erfolgen können.
Abb. 4 bis 6 zeigen ein Ausführungsbeispiel, nach dem es nicht notwendig ist, die Mäntel
während des Reinigens abzunehmen, und wobei eine Vertauschung der Mäntel auch unmöglich
gemacht wird.
Die Spindeln 8 und 9 sind hohl, so daß eine Stange 52 darin verschoben werden kann.
Diese Stange kann auf der Unterseite mit Zähnen versehen sein, so daß «in Zahnrad 53
mit den Zähnen der Stange 52 in Eingriff gebracht werden kann. Das Zahnrad 53 ist auf
einer Achse 54 angebracht, die in dem Deckel 35 drehbar gelagert ist. Die Achse 54 ist
dort, wo das Zahnrad sitzen soll, mit einem Vierkant 60 versehen, um das Zahnrad mitnehmen
zu können; dieses kann nicht auf der Achse festgekeilt werden, da es notwendig ist, wenn die Stange 52 ganz hinausgeschoben
ist, die Achse und das Zahnrad zu beseitigen, um den Deckel 3 5 aufheben zu können. Auf
dieser Stange können die Mäntel nach und nach hinausgeschoben und gereinigt werden.
Um eine bessere Unterstützung für die Mantel zu geben, können außerdem unter den Kragen
der Mäntel eine oder mehrere Stangen 55 angeordnet sein, die in Lagern 56 des Fußes 1
verschiebbar angebracht sind. In Abb. 6 ist einer der Mäntel ausgeschoben in der für die
Reinigung beschriebenen Stellung gezeigt. Um Flüssigkeit zwischen den Flanschen bei
den spitzen Enden der Mäntel wegzuleiten, ist ein Kanal 57 (Abb. 1) oder ein passender
Spielraum um die Spindeln 8 und 9 gebildet. Die darin aufgesammelte Flüssigkeit wird
durch einen Kanal 58 längs der Mäntel 10 und 11 weggeführt, der mit einem Kanal 59
auf den äußeren Flanschen der Mäntel 10 und 11 in Verbindung steht.
Bei dem in Abb. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Apparat aus einer Reihe 65"
von gleich großen Mänteln 61, 62, 63, 64, 65 und 66, die gegenseitig ausgewechselt werden
können; auch können noch mehrere Mäntel zugefügt oder einige Mäntel weggenommen
werden, so daß die Größe des Apparates nach der Menge der Flüssigkeit, die behandelt werden
soll, geändert werden kann.
Um die Mäntel 61 bis 66 nach Belieben auswechseln oder mehrere zufügen zu können,
müssen alle Mäntel denselben Winkel und zugleich denselben Durchmesser im Querschnitt
haben. Der innere und der äußere Durchmesser in dem genannten Schnitt brauchen
jedoch nicht gleichzeitig in allen Schnitten gleich zu sein; es genügt, wenn entweder alle'
inneren oder alle äußeren Durchmesser gleich sind, wobei die Fleischdicke der Mäntel innerhalb
einer gewissen Grenze verschieden sein mag. Nur die Bedingung muß erfüllt werden,
daß die Manteldicke plus dem angrenzenden Raum zwischen diesem und dem nächsten Mantel zusammen gleich groß ist
wie die Manteldicke plus Mantelzwischenraum für jeden anderen Mantel.
Das Ausführungsbeispiel in. Abb. 8 zeigt go
eine äußere Abteilung von Einzelmänteln 67 und 68 und eine innere Abteilung, die gleichfalls
aus EinzelmäntekL 70, 71 und 72 besteht,
nebst einer dazwischenliegenden Abteilung, die von den Mänteln 73, 74, 75 und 76
gebildet wird. Diese Abteilung ist in zwei Gruppen geteilt; die Mäntel 72, und 74 bilden
die eine Gruppe und die Mäntel 75 und 76 eine andere Gruppe mit kleineren Mantelzwischenräumen,
da in dieser Gruppe, wo die Flüssigkeit pasteurisiert werden soll, ein kleinerer
Mantelzwischenraum für den Durchlauf der Flüssigkeit während der Pasteurisierung
erforderlich, ist als in den übrigen Abteilungen, wo die Vorwärmung, Regenerierung
und Abkühlung der Flüssigkeit vor sich geht.
Anstatt, wie in der Zeichnung gezeigt, die Gruppen aus zwei Mänteln zusammenzusetzen,
können diese aus mehreren Mänteln gebildet werden. Die Änderung nach diesem Ausführungsbeispiel
besteht somit darin, daß anstatt eines einzelnen Systems von gleich großen Mänteln ein oder mehrere Systeme von innerhalb
jedes Systems gleich großen Mänteln verwendet werden.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird es erforderlich, um die einzelnen Gruppen von
Mänteln zufügen, abnehmen oder auswechseln zu können, daß die Dicke einer Gruppe
plus dem angrenzenden Zwischenraum von gleicher Größe ist wie die Dicke jeder ande-
ren Gruppe derselben Abteilung plus dem an diese grenzenden Zwischenraum.
In einem solchen Apparat können die einzelnen Mäntel oder die einzelnen Gruppen von
Mänteln gegenseitig ausgewechselt werden, so daß es ganz willkürlich ist, wo man einen
Einzelmantel oder eine Gruppe, aus zwei oder mehreren Mänteln bestehend, anbringt. Die
Anbringungsart wird durch die Weise, in der ίο die Flüssigkeit den Apparat durchlaufen muß,
bedingt.
Abb. 9 und io zeigen ein Ausführungsbeispiel für einen Mantel 77, dessen Oberfläche
mit konzentrischen Ringen 78 versehen ist, die außerhalb des eigentlichen "Mantels
hervorspringen, so daß, wenn ein anderer Mantel, der in der Abb. 9 mit einer punktierten
Linie 79 gezeichnet ist, um den ersten Mantel gelegt wird, beide Mäntel an diesen
Vorsprüngen dicht schließen. So werden geschlossene, ringförmige Kanäle gebildet, in
denen die PasteurisierungsfLüssigkeit herumläuft, wie mit Pfeilen angedeutet. Wenn die
Flüssigkeit einen Zwischenraum durchlaufen hat, steigt sie durch einen Kanal zu einem
ringförmigen Raum über dem ersten. Diese Kanäle werden von einigen in Verbindung
mit den Ringen stehenden Flächen 80 gebildet. Auf diese Weise wird die Flüssigkeit
nach und nach alle ringförmigen Zwischenräume durchlaufen und dadurch mit der ganzen
Oberfläche des Mantels in Berührung kommen.
Bei dem in Abb. 11 und 12 gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der Kranz 2 mit einem Behälter 8 r versehen, in den die pasteurisierte Flüssigkeit gleich nach der Pasteurisierung
hineinläuft und dort eine gewisse Zeit unter konstanter Temperatur zurückgehalten wird,
ehe sie hiervon zu den Mantelzwischenräumen des Apparates, wo die Flüssigkeit regeneriert
und abgekühlt wird, geleitet wird. ,Auf dem Behälter 81 ist ein Verteiler oder ein Ventil
82 mit einem drehbaren Stöpsel 83 angebracht, so daß die Flüssigkeit durch- diesen
Verteiler zu den verschiedenen Mantelzwischenräumen geführt werden kann. Durch die
Verwendung eines solchen Verteilers vermeidet man alle Rohrverbindungen zwischen den verschiedenen
Eingängen, Ausgängen und Kanälen. Die beschriebene Anordnung kann bei senkrechter
oder waagerechter Aufstellung der Mäntel verwendet werden.
Claims (7)
- Patentansprüche:ι . Regenerativpasteurisierungs- oder Kühlvorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere Milch, bei der die Flüssigkeitsbehandlung in einem geschlossenen System von kegelstumpfförmigen Mänteln vor sich geht, gekennzeichnet durch die Anbringung der Mäntelsysteme auf beiden Seiten des senkrechten oder waagerechten Mittelplanes der Vorrichtung und durch eine im Innern der Vorrichtung eingebaute Spannanordnung (6, 7, 8, 9), durch die die Mäntelsysteme gegenseitig und gegen das Gestell der Vorrichtung dicht gespannt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Stütze für die Mäntelsysteme dienender Kranz (2) alle Ein- und Auslässe (24, 27 bis 32) für die zu behandelnde Flüssigkeit, für die Heiz- und Kühlmittel nebst Verbindungskajiälen (25, 26) zwischen den zwei Abteilungen enthält.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kranz (2) ein Heißhalteraum (81) für die zu behandelnde Flüssigkeit vorgesehen ist, von dem aus mittels eines Verteilers (82, 83) die Flüssigkeitsströme in die gewünschten Richtungen geleitet werden können.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaniianordnung aus Spindeln (8, 9), zu ihrer Verschiebung dienenden Rohren (6, 7), Lagern (3, 4), Kupplungen (36, 37) samt Schneckenrad (5) und Schnecke (47) besteht.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß· die Spindeln (8, 9) hohl sind und eine Zahnstange (52) enthalten, die in ihnen verschiebbar ist und mittels eines in einem auf den Spindeln angebrachten Deckel (35) drehbar gelagerten _ Zahnrades (53) herausgeschoben werden kann, wodurch die Mäntel auf der Stange (52), die zusammen mit einer oder mehreren in Lagern (56) auf dem Fuße der Vorrichtung verschiebbar angebrachten Stangen (55) die Mäntel während ihrer Reinigung trägt, hinausgeschoben werden.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis -5, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (35) mit Vorsprüngen (51) in Rillen (48) der Spindeln (8, 9) eingreift.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mäntelsysteme an den Einspannspindeln (8, 9) einen Kanal oder Spielraum (57) bilden, in dem Flüssigkeit gesammelt und von dort durch Kanäle (58, 59) weggeleitet wird.. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK600081X | 1931-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE600081C true DE600081C (de) | 1934-07-23 |
Family
ID=8151528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB153384D Expired DE600081C (de) | 1931-04-20 | 1931-12-05 | Regenerativpasteurisierungs- oder Kuehlvorrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere Milch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE600081C (de) |
-
1931
- 1931-12-05 DE DEB153384D patent/DE600081C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2124010C3 (de) | Wärmeaustauscher zum Erhitzen, Trocknen oder Abkühlen | |
| DE2617208A1 (de) | Waermetauscher fuer kuenstliche herz- und lungenmaschinen | |
| DE600081C (de) | Regenerativpasteurisierungs- oder Kuehlvorrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere Milch | |
| DE861540C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Verhinderung ungleich starker Belegungen in Waermeaustauschern | |
| DE642878C (de) | Waermeaustauscher | |
| DE3010013C2 (de) | Vorrichtung für eine die Haltbarkeit erhöhende Wärmebehandlung, insbesondere Ultrahocherhitzung, von Keime enthaltenden Produkten | |
| DE2402940A1 (de) | Vorrichtung zum mischen, kuehlen und erwaermen von fluids | |
| DE953844C (de) | Einrichtung zur Waermebehandlung von Fluessigkeiten, insbesondere zum Entkeimen von fluessigen Lebensmitteln wie Milch und pharmazeutischen Erzeugnissen oder Hilfsstoffen | |
| DE639053C (de) | Vorrichtung zum Pasteurisieren oder Kuehlen | |
| DE504542C (de) | Waermeaustauscher | |
| DE621722C (de) | Regenerator mit um eine waagerechte Achse drehbarem Gehaeuse | |
| DE3238513A1 (de) | Doppelrohr-waermetauscher | |
| DE102005007557A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer verlängert haltbaren Trinkmilch | |
| DE815647C (de) | Plattenwaermeaustauscher fuer Fluessigkeiten | |
| DE549097C (de) | Sterilisierungsanlage fuer in Roehren unter Waermeaustausch mit dem Heizmittel geleitete Fluessigkeiten, insbesondere Milch | |
| DE902115C (de) | Kessel mit mehreren durch eine gemeinsame Feuerung geheizten Kammern | |
| DE447429C (de) | Fluessigkeitserhitzer | |
| DE925384C (de) | Fluessigkeitskuehler zur Verwendung in Gefaessen, insbesondere in Rahmreifer-Gefaessen | |
| DE314261C (de) | ||
| DE1934780C3 (de) | Konvektorheizkörper | |
| DE1238621B (de) | Vorrichtung zur Abkuehlung oder Erwaermung des Blutes bei chirurgischen Operationen | |
| DE822400C (de) | Plattenwaermeaustauscher | |
| DE213151C (de) | ||
| DE79974C (de) | Apparat zum Pasteurisiren bezw. Sterilisiren von Milch und dergl. | |
| DE605610C (de) | Einrichtung zum Entgasen von Milch oder aehnlichen Fluessigkeiten |