DE60005672T2 - Tampon mit einem perforierten filmüberzug wärmeverbunden an eine absorbierende faserschicht - Google Patents

Tampon mit einem perforierten filmüberzug wärmeverbunden an eine absorbierende faserschicht Download PDF

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Formen eines in der Frauenhygiene nützlichen Tampons, den Tampon selbst sowie eine Einrichtung zur Herstellung desselben.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Ein Tampon, der in Friese, US-Patent 4,816,100 ( DE 33 47 649 C2 ) offenbart ist, umfaßt einen Abschnitt bestimmter Länge einer sich aus einer Mischung wirr liegender Natur- und Kunststoffasern zusammensetzenden Vliesbahn mit einer der Länge des Tampons etwa entsprechenden Breite, wobei die Vliesbahn im wesentlichen auf sich selbst zu einem mit einem Rückholband versehenen Tamponrohling aufgewickelt ist, der auf die Endform des Tampons im wesentlichen radial gepreßt ist.
  • Als Problemstelle bei dem oben beschriebenen Tampon und auch bei anderen Tampons nach dem Stand der Technik hat sich der Endbereich der Vliesbahn, aus dem der Tampon gewickelt wird, erwiesen. Um eine möglichst gleichförmige, zylinderförmige Oberfläche des Tampons zu gewährleisten, insbesondere, um eine Stufe in der Dicke der Vliesbahn an der Stelle zu vermeiden, an der das eine Ende der Vliesbahn an der Außenfläche des Tampons endet, ist beispielsweise aus der DE 33 47 649 C2 bekannt, die Vliesbahn an den Trennstellen, an denen sie geteilt werden muß, um die Tamponabschnitte zu bilden, zu schwächen, indem sie in ihrem Querschnitt vermindert wird. Die Vliesbahn wird nachfolgend an der so gebildeten Schwachstelle getrennt, wodurch die wirr liegenden Natur- und Kunststoffasern im Bereich der Schwachstelle auseinandergerissen und auch teilweise aus dem Faserverbund herausgezogen werden, so daß der Querschnitt der Vliesbahn bzw. die Vliesbahn möglichst gleichmäßig abnimmt und fließend verläuft.
  • Infolgedessen liegen in der Regel viele einzelne Fasern einzeln und zumindest teilweise aus dem Vliesfaserverbund herausgelöst in den Randbereichen der Tamponabschnitte. Die im wesentlichen längs ausgerichteten Randfasern haben nach dem Wickeln und auch nach dem Pressen die Tendenz, der durch das Wickeln und Pressen ausgeübten Formgebung entgegenzuwirken. Die Fasern weisen gleichsam aufgrund ihrer Steifheit eine einem „Memory-Effekt" ähnliche Charaktertistik auf.
  • Diese „Memory-Effekt"-Charakteristik führt dazu, daß sich insbesondere die in dem Randbereich befindlichen, abgerissenen oder offen liegenden Fasern zumindest teilweise tangential zum Tamponumfang ausrichten, was die Außenstruktur des Tampons negativ beeinflußt und zumindest zu einer erhöhten Belastung und evtl. sogar zu einer Beschädigung des um den Tampon gewickelten flüssigkeitsdurchlässigen Umhüllungsmaterials führt.
  • Dieser Effekt ist insbesondere bei sehr steifen Fasern zu beobachten, die eine erhöhte „Memory-Tendenz" aufweisen und dadurch teilweise durch die das Umhüllungsmaterial bildende Umkleidung nach außen vorstehen. Es besteht die Gefahr, daß solche Fasern zu Irritationen bei der Benutzerin führen und/oder den Tamponverbund verlassen.
  • Das Dokument WO 97/23398 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Perforieren, Schneiden und/oder Einkerben einer fortlaufenden Bahn eines Materials, wie Papier-Pappe oder dergleichen. Gemäß dem offenbarten Verfahren und der offenbarten Vorrichtung werden eine Wirkeinrichtung und eine Gegendruckeinrichtung wahlweise in eine wahlweise aktive Position oder aus einer wahlweise aktiven Position hinaus bewegt, in welcher sie aufeinander und auf den Bahnabschnitt Druck ausüben, welcher Bahnabschnitt während der Bewegung der Bahn dazwischen liegt. Weiterhin offenbart das Dokument Walzen als derartige Wirkeinrichtung und Gegendruckeinrichtung, wobei diese Walzen ein Klingenteil bzw. eine Stange umfassen, die aufeinander wirken, wodurch die Bahn geschnitten oder perforiert wird.
  • Das Dokument WO 98/53966 offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zur selektiven Erzeugung einer longitudinalen Perforation an Gewebebahnen, wobei eine Vorrichtung gemäß der Lehre dieses Dokuments ein erstes und zweites Perforationsrad und entsprechend einen ersten und zweiten Amboß- oder Riffel-Zylinder umfaßt, wobei die Zylinder sich synchron zu der Be wegung der Bahn drehen, die sich zwischen den Perforationsrädern und den Riffel-Zylindern bewegt.
  • Die US 4,816,100 offenbart einen Tampon für die Frauenhygiene und ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen eines derartigen Tampons; bei dem Herstellungsprozeß für solch einen Tampon wird ein Vliesband kontinuierlich zugeführt und quer zu seiner Längsrichtung geschwächt, um einen für die Herstellung des Tampons notwendigen Längenabschnitt zu erzeugen, sowie an der Schwachstelle mit Bildung eines Vliesbandabschnitts durchtrennt, der gewalzt werden soll, um den Tamponrohling bereitzustellen, welcher Tamponrohling verdichtet wird, um den Endtampon zu formen.
  • Das Dokument DE 35 19 515 A1 offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines Tampons, worin eine Vliesbahn vorgesehen und über ihrer Breite vorgeschnitten ist, um einen Vliesbahnabschnitt zu formen, wobei die Abschnitte zu einem späteren Zeitpunkt gänzlich abgetrennt werden, um eine einzelne Vliesbahn zu formen, die zu einem Tamponrohling aufgewickelt wird, welcher Tamponrohling verdichtet wird, um den Endtampon zu formen.
  • Abriß der Erfindung
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Tampon herzustellen, der eine verbesserte Oberflächenstruktur aufweist. Diese verbesserte Oberflächenstruktur ermöglicht ein weiches und glattes Einführen des Tampons in die Körperhöhle und reduziert die oben genannten negativen Auswirkungen der Memory-Effekt-Charakteristik, insbesondere von steifen Fasern. Dabei sollen die Saugfähigkeit, die Saugkapazität sowie das Expansionsvermögen des Tampons nicht beeinträchtigt werden und der Tampon trotz dieser Verbesserungen in der Massenproduktion bei hoher Qualität des Tampons herstellbar sein. Es ist daher eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines solchen Tampons zur Verfügung zu stellen.
  • Der Tampon umfaßt einen Abschnitt einer spezifischen Länge eines Faservliesbahnabschnitts, einen Deckstreifenabschnitt, der thermisch an das eine Ende des Faservliesbahnabschnitts ge bunden ist und ein Rückholband, das sich vom Tampon aus erstreckt. Die Enden des Faservliesbahnabschnitts sind durch einen reduzierten Querschnitt abgegrenzt, und die Abschlußkanten der Enden sind durch alternierende Abschnitte geschnittener und ausgedehnter Fasern abgegrenzt, wobei der Anteil der Abschnitte der geschnittenen Fasern mindestens 70% der Breite des Faservliesbahnabschnitts beträgt. Der Deckstreifenabschnitt umfaßt ein flüssigkeitsdurchlässiges, zumindest teilweise thermoplastisches Material und erstreckt sich über das eine Ende des Faservliesbahnabschnitts hinaus. Der Faservliesbahnabschnitt ist im wesentlichen auf sich selbst aufgewickelt, um einen im wesentlichen runden zylinderförmigen Tamponvorformling zu ergeben, wobei sich der Deckstreifenabschnitt über das eine Ende des Faservliesbahnabschnitts hinaus erstreckt, der thermisch an einen überlappenden Abschnitt des Deckstreifenabschnitts gebunden ist, um den Tamponvorformling in Zylinderform aufrechtzuerhalten, und wobei der zylinderförmige Vorformling radial gepreßt wird, um einen im wesentlichen zylinderförmigen verdichteten Tampon zu formen.
  • Ein erfinderisches Verfahren, das folgende Schritte umfaßt, kann den Tampon formen. Eine fortlaufende Faserbahn wird über im wesentlichen ihre gesamte Breite geschnitten, um einen Vliesbahnabschnitt zu formen, der mit der fortlaufenden Faserbahn über eine Vielzahl von ungeschnittenen Verlängerungen oder weiterführenden Fasern verbunden ist; der Vliesbahnabschnitt wird von der fortlaufenden Faserbahn weggezogen, wobei eine einzelne Vliesbahn geformt wird; die einzelne Vliesbahn wird zu einem Tamponrohling geformt; und der Tamponrohling wird verdichtet, um den Tampon zu formen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schneidestation und einen abgetrennten Abschnitt der Vliesbahn für einen erfindungsgemäßen Tampon in perspektivischer Ansicht.
  • 2 zeigt einen Querschnitt durch ein Paar Schneidewalzen, senkrecht zu deren Rotationsachse, der in 1 gezeigten Ausführungsform im Bereich von Messerschneiden.
  • 3 zeigt einen zu 2 analogen Querschnitt durch die Schneidewalzen der in 1 gezeigten Ausführungsform im Bereich der unterbrochenen Messerschneiden.
  • 4 zeigt einen aufgewickelten Abschnitt einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Tampons.
  • 5 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Tampons.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführung der Erfindung
  • Erfindungsgemäß wird eine fortlaufende Faserbahn über ihre im wesentlichen gesamte Breite geschnitten, um einen Vliesbahnabschnitt zu formen, der mit der fortlaufenden Faserbahn über eine Vielzahl von ungeschnittenen Stegen verbunden ist. Die Vliesbahn wird anschließend von der fortlaufenden Faserbahn weggezogen, um die ungeschnittenen Stege zu zerreißen und den Vliesbahnabschnitt abzutrennen. Dies führt zu einer graduellen Verminderung des Anteils an Fasern am Ende des Vliesbahnabschnitts, und es ermöglicht eine optimale Anpassung der Längsenden der Vliesbahn und damit der Oberfläche des aufgewickelten und gepreßten Tampons. Dies kann im Bezug auf eine einheitliche Struktur der Oberfläche des Tampons und ebenfalls im Bezug auf die Unterdrückung der Wirkung des „Memory-Effekts" von Fasern, die sich in der Endregion der Vliesbahn befinden, in Betracht gezogen werden. Die geschnittenen Fasern werden angeordnet, ohne sie während des Schneidevorgangs wesentlich auszurichten, und jegliche Ausrichtung von Fasern in den ungeschnittenen Stegen wird minimiert. Somit erfolgt keinerlei „Memory-Effekt", der dazu tendiert, ein Erstrecken individueller, relativ steifer Fasern aus der Vliesbahn heraus zu verursachen. Die Fasern werden im gesamten Tamponrohling unter Kontrolle gehalten und ragen nicht aus der äußeren Oberfläche des im wesentlichen zylinderförmigen Tampons heraus.
  • Die Anzahl der freigelegten und teilweise aus dem Faserverbund herausgerissenen Fasern ist wegen der reduzierten Reiß-Länge über der gesamten Breite des Vliesabschnitts niedriger, so daß jegliche Fasern weitgehend vermieden werden, die aus dem Vliesbahnabschnitt herausgerissen werden, welche infolge des „Memory-Effekts" auf das Umhüllungsmaterial aufgeladen werden können. Die Kraft, die notwendig ist, um den einzelnen Vliesbahnabschnitt von der fortlaufenden Vliesbahn zu trennen, ist aufgrund des Schneidevorgangs beträchtlich reduziert. Die Kraft, die durch den Reißvorgang auf die einzelnen Fasern in Richtung weg von dem Faserverbund ausgeübt wird, ist reduziert, so daß die Fasern nur über eine kürzere Distanz aus dem Faserverbund herausgerissen werden.
  • Die Kombination aus dem Schneiden eines beträchtlichen Abschnitts längs der Breite der fortlaufenden Vliesbahn und aus dem Reißen der ungeschnittenen Stege stellt ein Verdünnen oder Schwächen des Materials im Endbereich des Abschnitts bereit. Da einzelne Fasern sich auch in Richtung der geschnittenen oder gerissenen Ränder der ungeschnittenen Stege erstrecken oder ausgerichtet werden können, ist es möglich, daß einige von diesen Fasern jenseits des Schnittrands verteilt werden.
  • Es ist vorteilhaft, die geschnittenen Abschnitte und die durchgerissenen Stege abwechselnd anzuordnen, und vorzugsweise sind die geschnittenen Abschnitte angeordnet, um etwa einen Anteil von etwa mindestens 70% der Breite der Vliesbahn auszumachen. Vorzugsweise beträgt der Anteil der geschnittenen Abschnitte etwa 80% oder 90% der Breite. Vorzugsweise sind auch die gerissenen Abschnitte über die Längsenden der Vliesbahn hinaus gleichmäßig verteilt. Dadurch wird eine leichte Einführung und eine weiche und gleichförmige Oberfläche des Tampons erreicht.
  • In einem besonders bevorzugten Tampon wird der Abschnitt zusätzlich zumindest an seinem äußeren Längsende geschwächt, was insbesondere durch Reduktion des Querschnitts über dem neben dem geschnittenen Ende befindlichen Abschnitt der Vliesbahn durchgeführt wird. Dies unterstützt und verbessert darüber hinaus die gleichmäßige Einführung und die weiche Oberfläche des Tampons, dadurch daß in der letzten Windung des Tamponrohlings ein Kegel vorgesehen ist.
  • In einer erfindungsgemäßen Ausführung des Tampons bilden die Längsenden der Vliesbahn mit einer Längsachse der Vliesbahn und somit der fortlaufenden Bahn einen im wesentlichen rechten Winkel. Die Vliesbahn hat daher eine im wesentlichen rechteckige Form. Die Längsenden des Abschnitts können jedoch auch einen schiefen Winkel mit der Längsachse des Abschnitts bilden. Dieser schiefe Winkel beträgt vorzugsweise etwa 85° bis etwa 89°. Der zu erzeugende Abschnitt kann daher wahlweise an ein spezifisches Tampon-Design angepaßt werden.
  • Solch eine parallelogrammförmige Vliesbahn hat darüber hinaus während der Herstellung den Vorteil, daß der Druck auf die Schneidevorrichtung während des Schneidevorgangs niedriger sein kann, zumal die Vliesbahn nicht abrupt über ihre gesamte Breite, sondern durch Scherung getrennt wird, die an einem Längsende der fortlaufenden Vliesbahn ansetzt. Eine Reduktion des Drucks auf die Schneidevorrichtung führt im allgemeinen auch zu einem geringeren Verschleiß und einer längeren Nutzungsdauer. Schließlich hat ein schiefer Winkel den Vorteil, daß das äußere abschließende Ende der Vliesbahn über den zylinderförmigen Umfang des Tampons verteilt wird, was insgesamt zu einer gleichmäßigeren Oberfläche und damit zu der vereinfachten Einführung des Tampons in die Körperöffnung führt.
  • In einer bevorzugten Ausführung haben die Fasern der Vliesbahn einen unregelmäßigen Querschnitt, beispielsweise einen mehrgliedrigen Querschnitt. Diese Fasern führen zu einer verbesserten Struktur der Vliesbahn und zu verbesserten Absorptions- oder Aufnahmeeigenschaften und daher zu einer Verbesserung der Ausdehnungseigenschaft des Tampons. Beispiele für diese Fasern sind in der EP 301 874 beschrieben und werden als DANUFIL VY-Fasern verkauft, die von Acordis, Ltd. lieferbar sind.
  • Der unregelmäßige Querschnitt der Fasern der Vliesbahn führt auch zu einer erhöhten Steifigkeit der Fasern. Dadurch ist, insbesondere wenn derartige bevorzugte Fasern verwendet werden, der erfindungsgemäße Tampon hilfreicher.
  • Vorzugsweise umfaßt der Tampon an einem Ende der Vliesbahn ein Umhüllungsmaterial, das durch Heißsiegeln befestigt wird, aus flüssigkeitsdurchlässigem, zumindest teilweise thermoplastischem Material hergestellt ist, das um das absorbierende Material herum aufgewickelt ist und mit der Außenseite der Vliesbahn durch Heißsiegeln verbunden ist. Dieses Umhüllungsmaterial umgibt die Umfangsoberfläche des Tampons, so daß eine Tamponhülle geformt wird. Das Umhüllungsmaterial und die Vliesbahn sind vorzugsweise durch thermisch miteinander verbundene Verbindungsstellen zusammengefügt, die mit Zwischenräumen angeordnet sind. Diese Verbindungsstellen können punkt- und/oder linienförmig sein, wie in der allgemein abgetretenen, anhängigen US mit Seriennummer _________ mit dem Titel „Tampon mit Öffnungen aufweisender Umhüllungsschicht, die mit einer saugfähigen Faserstruktur thermisch verbunden ist" (Anwaltsliste J & J-1925) beschrieben, deren Offenlegungsschrift hier mit Bezug eingarbeitet ist.
  • Das Umhüllungsmaterial kann Bikomponentenfasern umfassen, Fasern, die aus mindestens zwei polymerischen Materialien mit einem Unterschied in den Schmelzpunkten von 30°C oder mehr geformt sind. Bevorzugte Fasern haben einen Polyester- oder Polypropylen-Kern und eine Polyethylen-Hülle, vorzugsweise Polyethylen mit hoher Dichte („HDPE"), das einen im Vergleich zu Polyester und Polypropylen niedrigeren Schmelzpunkt hat.
  • Das Umhüllungsmaterial kann ebenfalls eine mit Öffnungen versehene Kunststoff-Hülle umfassen. Es ist wiederum bevorzugt, daß dieses Material mindestens zwei Komponenten mit einem Schmelzpunkt hat, der um etwa 30°C abweicht. Beispiele für solche Hüllen sind in der US 09/345,088 und 09/345,089 offenbart, deren Offenlegungsschriften hier mit Bezug eingearbeitet sind.
  • Im Fall einer dünnen Kunststoffhülle und insbesondere im Fall der Verwendung der oben erwähnten vorteilhaften, steifen Fasern haben letztere einen unregelmäßigen Querschnitt. Ein erfindungsgemäßer Tampon ist sehr hilfreich, zumal Endfasern die Öffnungen der Kunststoffhülle wegen des „Memory-Effekts" durchdringen können, oder sie können von dem Vliesstoff abstehen. Dies wird auf zuverlässige Art und Weise durch die Struktur des erfindungsgemäßen Tampons vermieden.
  • Ein der Erfindung ähnlicher Vorgang wird in dem US-Patent Friese Nr. 4,816,100 offenbart, dessen Offenlegungsschrift hier mit Bezug eingearbeitet ist. Die vorliegende Erfindung umfaßt das Schneiden einer Vliesbahn über ihre im wesentlichen gesamte Breite der Vliesbahn, wobei eine Anzahl von ungeschnittenen Stegen übrig gelassen wird, die den Abschnitt mit der fortlaufenden Vliesbahn verbinden, sowie das Auseinanderreißen der ungeschnittenen Stege von aufeinanderfolgenden Vliesbahnen.
  • Dieser Vorgang sieht auch das Schwächen des Querschnitts zumindest des hinteren Endes einer Vliesbahn vor, die das äußere Ende des Vliesbahnabschnitts formt. Dieses Schwächen des Vliesbahnendes wird über einem Längsabschnitt vorgenommen durch beispielsweise Druckausübung auf die Vliesbahn in diesem Bereich.
  • Das Schneiden und Schwächen kann in einem rechten Winkel zu der Längsachse der Vliesbahn vorgenommen werden. Das Schneiden und/oder Schwächen werden vorzugsweise in einem schiefen Winkel zu der Längsachse der Vliesbahn, vorzugsweise etwa 85° bis etwa 89°, vorgenommen; insbesondere wenn Messerwalzen verwendet werden, jedoch auch im Fall von allen anderen Schneidevorrichtungen. Der Druck auf die Schneide- und Schwächungsvorrichtungen kann durch eine derartige Schneide- und/oder Schwächungsrichtung reduziert werden, zumal das Schneiden und/oder Schwächen graduell und nicht simultan über der gesamten Breite der Vliesbahn vorgenommen wird. Infolgedessen wird der Vorgang wesentlich vereinfacht, und die Belastung der für den Vorgang notwendigen Werkzeuge wird darüber hinaus reduziert und deren Nutzungsdauer erhöht.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt eine Schneidestation mit einem Paar Schneidewalzen, eine Messerwalze mit mindestens einem Messer und eine Stützwalze, wobei das mindestens eine Messer an mindestens einem Abschnitt einer äußeren Oberfläche der Messerwalze angeordnet ist und mindestens teilweise Unterbrechungen für die Stege der Vliesbahn aufweist.
  • Eine derartige Schneidestation kann in der Vorrichtung, wie sie in dem US-Patent Friese Nr. 4,816,100 beschrieben ist, verwendet werden. In einer bevorzugten Ausführung ist das an der äußeren Oberfläche der Messerwalze befindliche Messer im wesentlichen längs einer Generatrix der Messerwalze angeordnet. Infolgedessen wird eine im wesentlichen rechteckige Vliesbahn für den Tampon erzeugt, wie oben beschrieben wurde.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung ist das Messer an der äußeren Oberfläche der Messerwalze angebracht, jedoch mit einem Winkel bezüglich der Generatrix (d. h. in einem schiefen Winkel zu der Längsachse der Vliesbahn), um einen Vliesbahnabschnitt in Form eines Parallelogramms zu erzeugen, wie oben beschrieben wurde. Der Winkel, den das Messer mit der Generatrix bildet, beträgt vorzugsweise zwischen etwa 1° und etwa 5°.
  • In einem bevorzugten Verfeinerungsschritt umfaßt die Schneidestation ebenfalls eine Schwächungseinrichtung. Diese Schwächungseinrichtung ist als Preßbacke ausgebildet, ist Bestandteil der Schneidestation durch eine Verdickung der Messer-Basis über der gesamten Breite, und umfaßt auch einen Bereich der Stützwalze. Während des Schneidevorgangs wird auf die Längsenden der Vliesbahn ein Druck ausgeübt, was zu einer Reduktion des Querschnitts der Längsenden führt. Es ist jedoch ebenfalls möglich, die Schwächungseinrichtung getrennt oberhalb oder unterhalb der Schneidewalzen oder der Schneidestation anzuordnen. Die Schneide des Messers ist über der Breite der Basis unterbrochen, so daß an diesen Unterbrechungen der Schneide die Stege enstehen, welche die fortlaufende Vliesbahn zusammenhalten.
  • Die erfindungsgemäße Schneidestation umfaßt vorzugsweise Transportwalzen, die oberhalb der Schneidewalzen in schräg verlaufender Richtung zu der Vliesbahn angeordnet sind. Dies stellt das gleichmäßige Zuführen der Vliesbahn in die Schneidestation sicher.
  • Es soll darauf hingewiesen werden, daß das Auseinanderreißen der Abschnitte sowohl im Anschluß an das Schneiden als auch im Anschluß an das Schwächen der Vliesbahn stattfinden kann, nämlich der erfindungsgemäßen Schneideeinrichtung folgend, jedoch auch, was vorteilhaft ist, nur während nachfolgenden Vorgangssequenz, zumal eine Vliesbahn, die immer noch zusammenhängend ist, einfacher zu bearbeiten ist als Vliesbahnen, die bereits einzeln und abgetrennt worden sind.
  • 1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schneidestation 100. Die Schneidestation 100 besteht, in Bewegungsrichtung X einer Vliesbahn, aus einem Paar Transportwalzen 151, 152, welche die Vliesbahn in Bewegungsrichtung dahinter angeordneten Schneidewalzen 110, 120 gleichmäßig zuführen.
  • Die Schneidewalzen 110, 120 umfassen eine Messerwalze 110 und eine Gegenwalze 120. An der Messerwalze 110 ist ein Messer 111 angebracht, das sich im wesentlichen über die gesamte Breite der Mantelfläche der Messerwalze 110, zumindest aber über die gesamte Breite einer Vliesbahn oder eines Abschnitts 20 derselben erstreckt. Das Messer 111 umfaßt eine Messerbasis, die durch eine Verdickung als Preßbacke 118 ausgebildet ist, sowie einen Schneidenbereich mit Schneiden 116 und Unterbrechungen 117, die abwechselnd angeordnet sind. Die Struktur des Messers 111 wird anhand der 2 und 3 und nachfolgend näher erläutert.
  • Die Gegenwalze 120 hat eine elastische Mantelfläche, die bei jeder vollständigen Umdrehung mit den Schneiden 116 in Eingriff kommt und die Vliesbahn in Teilbereiche 26 durchschneidet, während Teilbereiche 25 nicht geschnitten werden, so daß Stege 21 gebildet werden.
  • In 1 ist zur Verdeutlichung des mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu erzielenden Ergebnisses ein bereits abgetrennter Abschnitt 20 der Vliesbahn dargestellt. In der Regel sind jedoch die Vliesbahnabschnitte 20 auch nach Durchlaufen der erfindungsgemäßen Schneidestation 100 noch nicht auseinandergerissen, so daß eine noch zusammenhängende Vliesbahn vorliegt.
  • Der Vliesbahnabschnitt 20 weist in den Bereichen 25 aus Fasern 22 bestehende Stege 21 auf, die nicht von den Schneidewalzen 110, 120 durchschnitten sind, sondern erst nachträglich auseinandergerissen werden. Zwischen den Stegen 21 befinden sich geschnittene Bereiche 26, in denen die Vliesbahnabschnitte 20 durch die Schneidewalzen 110, 120 voneinander getrennt wurden. Die Längsenden 27 bilden mit einer Längsachse 29 des Abschnitts 20 im wesentlichen einen rechten Winkel, wenn das Messer 111 längs einer Mantellinie der Schneidewalze 110 angeordnet ist.
  • In gestrichelter Linie sind Längsenden 27' des Vliesbahnabschnitts 20 angedeutet, die von der eben beschriebenen rechtwinkligen Anordnung gegenüber einer Mantellinie der Messerwalze 110 um einen Winkel α von ca. 3° abweichen. (Der in 1 gezeigte Winkel ist zur Verdeutlichung wesentlich größer dargestellt.) Der Vliesbahnabschnitt 20 bildet dann im wesentlichen ein Parallelogramm.
  • 2 zeigt im Querschnitt die in 1 gezeigte Ausführungsform der Schneidewalzen 110, 120 im Bereich einer Schneide 116, wobei sich das Messer 111 der Messerwalze 110 und ein Amboß 121 der Gegenwalze 120 in Eingriff befinden.
  • Das Messer 111 hat eine Messerbasis, die verdickt und als Preßbacke 119 ausgebildet ist. Diese Verdickung dient zusammen mit dem Amboß 121 als Preßvorrichtung, welche die Vliesbahn während ihres Durchlaufs zwischen den Schneidewalzen 110, 120 in der Nähe der Schnitte komprimiert, so daß das Vliesbahnende eine geringere Dicke hat. Als Materialien eignen sich standardübliche Materialien; insbesondere kann der Amboß 121 aus leicht elastischem Material hergestellt sein, in das die Schneide 116 eindringen kann. In Abweichung von dem beschriebenen Ausführungsbeispiel kann die Gegenwalze 120 auch vollkommen zylindrisch ausgebildet sein. In diesem Fall könnte eine der beiden Schneidewalzen gegenüber der anderen Schneidewalze zur Ausübung des Schnittes jeweils hin und her verstellbar angeordnet sein.
  • 3 zeigt einen Querschnitt durch die Schneidewalzen 110, 120 analog zu 2, jedoch in Höhe einer Unterbrechung 117 des Messers 111. In diesem Bereich wird die Vliesbahn zwischen den Schneidewalzen 110, 120 nicht geschnitten, sondern lediglich durch den verengten Bereich zwischen den Schneidewalzen 110, 120 komprimiert und in seinem Querschnitt vermindert und dadurch geschwächt. Durch diesen Bereich läuft der in 1 gezeigte Bereich 25 des Vliesbahnabschnitts 20, in dem die Stege 21 erzeugt werden.
  • Bei der in den 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform besteht das Messer 111 aus abwechselnd angeordneten Schneiden 116 mit einer Breite von 5 mm und Ausnehmungen mit einer Breite von 1 mm. Dadurch werden ca. 85% der Breite des Vliesbahnabschnitts durch das Messer 111 geschnitten, die verbleibenden 15% nachfolgend gerissen. Es ist verständlich, daß die Messerwalze 110 in Abhängigkeit von ihrem Durchmesser auf ihrem Umfang mit mehreren, in gleichen Umfangswinkeln angeordneten Messern 111 ausgebildet sein kann. Die Bogenlänge der Umfangswinkel enspricht jeweils der Länge eines Vliesbandabschnitss 20.
  • 4 zeigt einen Tamponrohling 30, der durch ein Aufwickeln des Abschnitts 20 entsteht, wie er in 1 gezeigt ist. Ebenfalls nur schematisch gezeigt, ist das im Querschnitt verjüngte teilweise geschnittene und teilweise gerissene Längsende 31 des Vliesbahnabschnitts 20, das mit den gleichmäßig in Längsrichtung des Tamponrohlings 30 verteilten Stegen 21 versehen ist, die in 1 zu sehen sind. Die Querschnittsverminderung beruht auch auf der Kompression des Abschnitts 20 in diesem Bereich, die durch ein Zusammenwirken der Preßbacke 118 und des Ambosses 121 der Gegenwalze 120 hervorgerufen wird. In den anderen Bereichen weist der Vliesbahnabschnitt 20 eine im wesentlichen gleichbleibende Dicke auf, die der Dicke eines zugeführten Vliesbandes entspricht.
  • 4 zeigt ein Rückholband 40, das an einem Rückholende des Tamponrohlings 30 bzw. des Tampons 50 vorgesehen ist.
  • Umhüllungsmaterial 15, das hier aus einer durchlochten und mit Wachs versehenen Kunststoffolie, vorzugsweise Polyethylenfolie, gebildet ist, umschließt den Tamponrohling 30 im wesentlichen vollständig, läßt aber einen Teilbereich 54 des Tamponrohlings 30 frei. Dieser Teilbereich 54 bildet nach dem Pressen des Tamponrohlings 30 ein in 5 gezeigtes kuppenförmiges Einführende 55 des fertigen Tampons 50. Dadurch ist gewährleistet, daß das vom Umhüllungsmaterial 15 nicht bedeckte Einführende 55 unmittelbar von der aufzusaugenden Körperflüssigkeit beaufschlagt wird. Der Tampon 50 kann infolgedessen sofort expandieren und dadurch seine volle Saugfähigkeit entfalten sowie die volle Schutzfunktion für die Benutzerin übernehmen.
  • Bei den in diesen Abbildungen gezeigten Ausführungsformen wurde eine Faser mit einem unregelmäßigen, vorzugsweise mehrgliedrigen oder sternförmigen Querschnitt eingesetzt, welche die Kapillarität und Expansionsfähigkeit des Tampons wesentlich verbessert.
  • Die in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in jeder Kombination für die Erfindung wesentlich sein.

Claims (26)

  1. Tampon (50) mit einer Länge umfassend: a) einen Abschnitt (20) bestimmter Länge einer Faservliesbahn, die eine der Länge des Tampons (50) annähernd entsprechende Breite und eine Längsachse (29) aufweist, wobei die Enden des Faservliesbahnabschnitts (20) durch einen verminderten Querschnitt definiert sind und die Abschlußkanten (27) der Enden durch abwechselnde Bereiche von geschnittenen Fasern (26) und weiterführenden Fasern (21) definiert sind, wobei die Abschnitte von geschnittenen Fasern zumindest ca. 70% der Breite des Faservliesbahnabschnitts (20) ausmachen, b) einen Deckstreifenabschnitt (15), der durch Wärmebehandlung mit dem einen Ende des Faservliesbahnabschnitts (20) verbunden ist, wobei der Deckstreifenabschnitt (15) ein flüssigkeitsdurchlässiges, zumindest teilweise thermoplastisches Material umfaßt und sich über das eine Ende des Faservliesbahnabschnitts (20) erstreckt; c) ein Rückholband (40), das sich von dem Tampon (50) erstreckt; wobei der Faservliesbahnabschnitt (20) im wesentlichen um sich selbst gewickelt ist, um einen im wesentlichen runden, zylindrischen Tamponvorformling (30) zu bilden, wobei sich der Deckstreifenabschnitt (15) über das eine Ende des Faservliesbahnabschnitts (20) erstreckt, der durch Wärmebehandlung mit einem Überlappbereich des Deckstreifenabschnitts (15) verbunden ist, um den Tamponvorformling (30) als Zylinder zu erhalten, wobei der zylindrische Vorformling radial zusammengedrückt ist, um ein im wesentlichen zylindrisches, zusammengedrücktes Tampon (50) zu formen.
  2. Tampon nach Anspruch 1, bei dem die Abschnitte (26) von geschnittenen Fasern ca. 70% bis ca. 90% der Breite des Faservliesbahnabschnitts (20) ausmachen.
  3. Tampon nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Abschnitte (26) von geschnittenen Fasern ca. 80% der Breite des Faservliesbahnabschnitts (20) ausmachen.
  4. Tampon nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Abschnitte (26) von geschnittenen Fasern linear ausgerichtet sind, wobei ein spitzer Winkel α zur Längsachse des Faservliesbahnabschnitts definiert ist.
  5. Tampon nach Anspruch 4, bei dem der spitze Winkel α ca. 85° bis ca. 89° ist.
  6. Tampon nach Anspruch 5, bei dem der spitze Winkel α ca. 87° ist.
  7. Tampon nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem der Deckstreifenabschnitt (15) eine mit Löcher versehene Folie umfaßt.
  8. Tampon nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem der Deckstreifenabschnitt (15) des zusammengedrückten Tampons im wesentlichen frei von daran anhängenden Fasern ist.
  9. Verfahren zum Herstellen eines Tampons, wobei: – eine im wesentlichen kontinuierliche Vliesbahn mit Fasern bereitgestellt wird; – die kontinuierliche Faserbahn im wesentlichen über deren Breite geschnitten wird, um ein Vliesbahnsegment (20) zu bilden, das mit der kontinuierlichen Faserbahn über mehrere ungeschnittene Stege (25) verbunden ist, wobei die Abschnitte (26) von geschnittenen Fasern zumindest ca. 70% der Breite der Faserbahn ausmachen; – die einzelnen Abschnitte der Bahn auseinander gerissen werden, um einen separaten Vliesbahnabschnitt (20) zu bilden; – der separate Vliesbahnabschnitt (20) gewickelt wird, um einen Tamponrohling (30) zu bilden; und – der Tamponrohling (30) in die Endform des Tampons (50) zusammengedrückt wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem zumindest ein Abschnitt des Vliesbahnsegments (20) am geschnittenen Ende geschwächt wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem der geschwächte Abschnitt des Vliesbahnsegments (20) einen verminderten Querschnittsbereich aufweist.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem der Schnitt eine Linie in einem rechten Winkel zur Längsachse der kontinuierlichen Faserbahn definiert.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem der Schnitt eine Linie definiert, die schräg zur Längsachse der kontinuierlichen Faserbahn liegt.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem der spitze Winkel α ca. 85° bis ca. 89° ist.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14, bei dem ein Einhüllmaterial an das einzelne Vliessegment angebracht wird, wobei das Einhüllmaterial eine äußere zylindrische Fläche des Tamponrohlings (30) nach dem Wickeln des einzelnen Vliessegments bildet.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 15, bei dem die kontinuierliche Faserbahn eine Mischung aus Natur- und Kunstfasern umfaßt.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 16, bei dem die kontinuierliche Faserbahn Fasern umfaßt, die einen vielgliedrigen Querschnitt aufweisen.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 17, bei dem beim Auseinanderreißen der einzelnen Abschnitte der Bahn zum Bilden eines separaten Vliesbahnabschnitts ein Vliesbahnsegment (20) von der kontinuierlichen Faserbahn weggezogen wird.
  19. Vorrichtung zum Herstellen eines Tampons, umfassend: – eine Einrichtung zum Bereitstellen einer im wesentlichen kontinuierlichen Vliesbahn mit Fasern, – eine Schneidestation (100) mit einer Messerwalze (110), die zumindest ein Messer (111) und eine Stützwalze (120) aufweist, wobei das zumindest eine Messer (110) an zumindest einem Abschnitt einer Außenfläche der Messerwalze angeordnet ist und das Messer außerdem zumindest teilweise Unterbrechungen (117) für die Vliesbahnen aufweist, wobei sich das Messer im wesentlichen über die gesamte Breite der zu schneidenden Vliesbahn erstreckt, wobei die Unterbrechungen (117) des Messers maximal ca. 30% der Schneidenlänge des Messers ausmachen; – eine Einrichtung zum Auseinanderreißen der einzelnen Abschnitte der Bahn zum Bilden eines separaten Vliesbahnabschnitts (20); – eine Einrichtung zum Wickeln des separaten Vliesbahnabschnitts zum Bilden eines Tamponrohlings (30); und – eine Einrichtung zum radialen Zusammendrücken des Tamponrohlings (30) in die Endform des Tampons (50).
  20. Vorrichtung nach Anspruch 19, bei der das zumindest eine Messer (111) an der Außenfläche der Messerwalze (110) im wesentlichen längs einer Kante der Messerwalze (110) angeordnet ist.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 19, bei der das Messer (111) einen Winkel α bezüglich der Kante der Messerwalze (110) bildet.
  22. Vorrichtung nach Anspruch 21, bei dem der Winkel α in einem Bereich von 1° bis 5° liegt.
  23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, bei dem die Schneidestation (100) außerdem eine Schwächungseinrichtung umfaßt.
  24. Vorrichtung nach Anspruch 23, bei der das Messer (111) eine Messerbasis umfaßt und die Schwächungseinrichtung – einen verstärkten Abschnitt der Messerbasis, der eine Druckbacke in der Nähe der Abdeckung der Messerwalze (110) bildet; und – einen Bereich der Stützwalze (120) umfaßt.
  25. Vorrichtung nach Anspruch 24, die außerdem eine Schneideinrichtung umfaßt, die an der Druckbacke angeordnet und konfiguriert ist.
  26. Vorrichtung nach Anspruch 25, bei dem die Schneideinrichtung des Messers über die Breite der Basis unterbrochen ist.
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