DE60005178T2 - Hochdruckpumpe mit einfüllstutzen - Google Patents

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Christian Hervault
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Peugeot Citroen Automobiles SA
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M37/04Feeding by means of driven pumps
    • F02M37/12Feeding by means of driven pumps fluid-driven, e.g. by compressed combustion-air
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    • F04B1/14Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having stationary cylinders
    • F04B1/141Details or component parts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hochdruckpumpe mit einem perfektionierten Füllstopfen.
  • Sie ist insbesondere auf eine Hochdruckpumpe zur Kraftstoffversorgung eines Verbrennungsmotors eines Kraftfahrzeuges anwendbar. In diesem Fall, ist die transferierte Flüssigkeit der Kraftstoff. Aus dem Stand der Technik, ist schon eine Hochdruckpumpe zum Pumpen einer ersten sogenannten transferierten Flüssigkeit bekannt welche eine Haupt- Pumpeinheit zum Pumpen der transferierten Flüssigkeit aufweist, die von einer zweiten Pumpeinheiten zum Pumpen einer zweiten sogenannten Arbeitsflüssigkeit betätigt wird, wobei die zweite Einheit Füllmittel zum Auffüllen eines Arbeitsflüssigkeitstanks aufweist, der einen an den Tank angeschlossenen Einfüllhals aufweist, der durch einen mit einer zum Zusammenwirken mit einem in dem Hals angeordneten Verschlußsitz bestimmten Verschlußoberfläche versehenen Stopfen verschlossen werden kann.
  • Eine Pumpe dieser Art wird z. B. in dem Dokument WO 97/47883 beschrieben.
  • Die Erfindung hat als Ziel, Füllmittel für einen Arbeitsflüssigkeitstank vorzuschlagen, die es erlauben, diesen Tank vollständig zu füllen, wobei diese Mittel übrigens einfach und leicht zu verschließen sind.
  • Zu diesem Zweck hat die Erfindung eine Hochdruckpumpe von vorgenannter Art zum Gegenstand die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Hals geeignet ist, einen Überlauf für im Tank überschüssige Arbeitsflüssigkeit aufzunehmen, wobei sich das Niveau dieses Überlaufs in den Hals oberhalb des Sitzes erstreckt, der Stopfen in dem Hals (80) oberhalb des Sitzes in Gegenwart des Arbeitsflüssigkeits – Überlaufs zwischen einer Vorverschlußstellung in der die Verschlußoberfläche vom Sitz getrennt wird, und einer Verschlußstellung in der die Verschlußoberfläche in dichtem Kontakt mit dem Sitz ist, bewegt werden kann.
  • Nach anderen Kennzeichen der Erfindung:
    • – ist der Tank an eine elastische, in Abhängigkeit von Volumenvariationen verformbare Membran aufweisende Mittel zur Ausdehnungskompensation der Arbeitsflüssigkeit angeschlossen.
    • – umfasst der Stopfen ein im wesentlichen axiales, eine Aufnahme für den Überlauf bildendes, über eine Bohrung im im wesentlichen radialen Stopfen mit einer Umlaufssenkung des axial durch die Verschlußoberfläche verlängerten Stopfens in Verbindung stehendes Sackloch,
    • – weisen die Verschlußoberfläche und der Verschlußsitz allgemein konische Formen auf, wobei die Verschlußoberfläche zum Verschlußsitz hin zusammenläuft,
    • – kann der Stopfen durch Schrauben zwischen seinen Vorverschluß- und Verschlußstellungen bewegt werden,
    • – ist der Stopfen mit einem Betätigungskopf versehen, durch den das offene Ende des Sacklochs mündet, wobei der Kopf durch eine äußere und innere polygonale Betätigungsoberfläche begrenzt wird,
    • – weist der Stopfen eine zwischen ihren Vorverschluß- und Verschlußstellungen zwangsbewegliche Kugel auf, wobei die Oberfläche der Kugel die Verschlußoberfläche des Stopfens bildet,
    • – ist die transferierte Flüssigkeit ein Kraftstoff für einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges.
  • Beim Lesen der folgenden nur beispielhaft gegebenen und sich auf die Zeichnungen beziehenden Beschreibung, wird die Erfindung verständlicher:
  • Die 1 zeigt eine Frontansicht einer erfindungsgemässen Hochdruckpumpe;
  • Die 2 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 der 1;
  • Die 3 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 der 1;
  • Die 4 zeigt eine Detailansicht der 2 in der die Schnittebene leicht versetzt worden ist, um durch die Achse der auf den 2 und 4 dargestellten Schraube zu gehen;
  • Die 5 zeigt eine Detailansicht von einem umschlungenen Teil 5 der 3, wobei ein Verschlussstopfen von Füllmitteln eines Tanks der Pumpe in einer Vorverschlussstellung gezeigt wird;
  • Die 6 zeigt eine der 5 ähnliche Ansicht, wobei eine erste Variante des Stopfens dargestellt wird;
  • Die 7 ist eine der 3 ähnliche Ansicht, wobei eine zweite Variante des Stopfens dargestellt wird;
  • Die 8 bis 11 sind Ansichten die der 2 ähneln, wobei jeweils vier Varianten einer Nabe der erfindungsgemässen Pumpen dargestellt werden.
  • Auf den 1 bis 3, ist eine erfindungsgemässe Hochdruckpumpe dargestellt, die durch das allgemeine Bezugszeichen 12 bezeichnet wird. In dem beschriebenen Beispiel, ist die Pumpe 12 zur Hochdruckkraftstoffversorgung eines Verbrennungsmotors eines Kraftfahrzeuges bestimmt. Die Pumpe 12 ist also dazu bestimmt, eine erste Flüssigkeit, d. h. in dem beschriebenen Beispiel, eine sogenannte transferierte Flüssigkeit zu pumpen.
  • Auf der 1, ist ein zum Verbinden der Pumpe 12 mit einem Kraftstofftank bestimmter Anschluss 14 erkennbar.
  • Unter besonderer Bezugnahme auf die 2 und 3, ist zu sehen, dass die Pumpe 12 ein Gehäuse 16 mit allgemein zylindrischer Form mit einer Achse X umfasst, bei dem eine Hauptkraftstoffpumpeinheit 18 und eine klassische zweite Pumpeinheit 20 für eine zweite Flüssigkeit angeordnet sind, wobei die zweite sogenannte Arbeitsflüssigkeit, zum Beispiel, ein Mineralöl ist. Die Haupteinheit 18 wird durch eine zweite Einheit 20 gemäss den allgemeinen klassischen Betriebsprinzipien betrieben, die zum Beispiel in der WO 97/478333 beschrieben sind.
  • Das Gehäuse 16 umfasst einen Körper 22 mit allgemein zylindrischer Form der die Hilfseinheit 20 umgibt und einen Deckel 24 mit allgemein zylindrischer Form der die Haupteinheit 18 umgibt. Der Gehäusekörper 22 und der Deckel 24 bilden jeweils zwei aneinander gegenüberliegende Enden des Gehaüses 16.
  • Der Gehäusekörper 22 ist mit dem Deckel 24 durch mindestens eine Schraube 26 und zum Beispiel drei Schrauben 26 verbunden. Jede Schraube 26 die bezorzugt aus Stahl besteht, erstreckt sich wesentlich parallel zur Achse X. Eine Schraube 26 wird später detaillierter beschrieben.
  • Im Innern des Gehaüses 16 ist die Haupteinheit 18 von der zweiten Einheit 20 durch eine Trennscheibe 28 getrennt, die im wesentlichen auf der Achse X zentriert ist. Diese Scheibe 28 besteht bevorzugt aus Stahl oder aus Gusseisen.
  • Die Haupteinheit 18 umfasst mindestens eine flexible Membran 30 zum Pumpen von Kraftstoff und zum Beispiel drei Membranen 30 wie in den illustrierten Beispielen. Es sei bemerkt, dass nur zwei Membranen 30 auf den Figuren insbesondere auf der 3 dargestellt sind.
  • Die Membran 30 trennt eine Krafstoffpumpkammer 32, die in der Haupteinheit 18 angeordnet ist, von einer Arbeitsflüssigkeitskompressionskammer 34, die in der Nebeneinheit 20 angeordnet ist. Das Volumen der Pumpkammer 32 ist variabel. Die Kompressionskammer 34 ist teilweise in der Trennscheibe 28 angeordnet.
  • Jeder Pumpkammer 32 sind eine Krafstoffansaugklappe 36 und eine Kraffstoffaustossklappe 38 zugeordnet. Diese Klappen 36, 38 mit klassischer Struktur und Funktion werden von einem Körper 40 getragen, der in dem Deckel 24 zwischen einem Boden dieses Deckels und der Trennscheibe 28 angeordnet ist.
  • Um die Pumpe 12 leichter zu gestalten, sind der Körper 22 des Gehäuses, der Deckel 24 und der Klappenkörper 40 aus Aluminium oder eine auf Aluminium basierende Legierung oder aus einem anderen equivalenten Metall hergestellt.
  • Die Klappen 36, 38 sind auf bekannte Weise an die entsprechende Pumpkammer ebenso wie an eine Sicherheitsklappe 42 mit klassischer Struktur und Funktion angeschlossen.
  • Klassischerweise kann jede Membran 30 zwischen einer ersten Position mit einem Maximalvolumen der Pumpkammer 32, wie es ist insbesondere auf den 2 und 3 dargestellt ist, und einer zweiten Position mit Minimalvolumen dieser Pumpkammer (nicht dargestellt auf den Figuren) bewegt werden. Die Bewegungen der Membran 30 werden insbesondere durch die zweite Einheit 20 vorgegeben und steuern das Öffnen und Schliessen der Krafstoffansaug- und Austossklappen 36, 38.
  • Jede Membran 30 wird dauernd elastisch in ihre erste Position durch eine sogennante Membranfeder 44 zurückgeholt.
  • Jede Klappe 36, 38 kommuniziert einerseits mit einer Kraftstoffansaugkammer 46 und andererseits einer Krafstoffaustosskammer 48. Die Ansaugkammer 46 ist auf eine an sich bekannte Weise mit dem Krafstoffversorgunganschluss 14 verbunden.
  • Die Krafstoffansaug- und Ausstosskammern 46 und 48 werden durch mindestens teilweise durch einander gegenüberliegende Flächen 50, 52 mit allgemein zylindrischer Form und eine Achse die im wesentlichen mit der Achse X zusammenfällt begrenzt. Eine erste Oberfläche 50 bildet eine interne Oberfläche des Deckels 24. Die zweite Oberfläche 52 bildet eine Umfangsfläche des Klappenkörpers 40.
  • Die einander gegenüberliegenden Flächen 50, 52 umfassen zwei komplimentäre Schultern 50E, 52E die aufeinander aufliegen um eine Dichtungsfläche zu bilden die die Ansaug-und Ausstosskammer 46 und 48 von einander trennt. Diese Dichtungsebene ist im wesentlichen rechtwinklig zur Achse X. Die Schultern 50E, 52E bilden eine wirksame Dichtung Metall/Metall.
  • Es sei bemerkt, dass die Ansaugkammer 46, in der der Druck schwächer als in der Ausstosskammer 48 ist, begrenzt ist durch den Boden des Deckels 24, dessen Dicke relativ schwach ist. Die Ausstosskammer 48 hingegen, wird durch eine Umfangswand des Deckels 24 begrenzt, die dicker ist als der Boden dieses Deckels, um dem hohen Druck zu widerstehen, der durch den Kraftstoff erreicht wird, der in dieser Ausstosskammer umläuft.
  • Die zweite Einheit 20 umfasst einen Arbeitsflüssigkeitdruckkolben 54, der jeder Membran 30 zugeordnet ist und der dazu bestimmt ist, diese Membran 30 zwischen ihren beiden Stellungen zu bewegen. So umfasst in dem beschriebenen Beispiel die zweite Einheit 20 drei Kolben 54, von denen nur zwei auf den Figuren insbesondere auf der 3 sichtbar sind.
  • Der Kolben 54 ist gleitend in einem Körper 56, der bevorzugt aus Stahl oder Gusseisen besteht, montiert, um in wesentlichen parallel zur Achse bewegt werden zu können. Der Kolben 54 erstreckt sich zwischen der Arbeitsflüssigkeitsdruckkammer 34, die teilweise in dem Kolbenkörpers 26 angeordnet ist und einem Arbeitsflüssigkeitstank 58.
  • Das ausserhalb des Kolbenkörpers gelegende Ende des Kolbens 54 wird elastisch durch eine Feder 59 zurückgeholt, die im Kontakt mit einem Lageranschlag ist, zum Beispiel, einem Nadelkugellageranschlag 60, der von einer schrägen Betätigungsplatte 62 der Kolben 54 getragen wird. Diese Schrägplatte wird durch eine Nabe 64 der zweiten Einheit 20 getragen. Diese Nabe 64 ist um eine Achse in dem Körper 22 des ein Lager bildenden Gehäuses drehbar montiert. Die Schrägeplatte 62 dreht sich gleichzeitig mit der Nabe 64 um die Achse X, wobei diese Nabe mit klassischen Mitnahmemitteln durch ein Gelenk 66 vom Typ Oldham verbunden ist. Die Dichtigkeit gegenüber der Arbeitsflüssigkeit zwischen dem Gehaüsekörper 22 und der Nabe 64 wird durch klassische Mittel sichergestellt, die insbesondere eine ringförmige Dichtung 67 aus Elastomer aufweist. Die Nabe wird später detaillierter beschrieben.
  • Es sei bemerkt, dass die Trennscheibe 28 und der Körper 56 des Kolbens ein intermediäres Ensemble EI bilden, das axial zwischen eine Hülle 22J des in dem Deckel 24 gelegenen Gehäusekörpers 22 und dem Klappenkörper 40 eingefügt ist. Insbesonder unter Bezugnahme auf die 4, ist zu sehen, dass jede Schraube 26 mit einem Kopf 26T und einem Gewindekörper 26C ausgerüstet ist. Der Kopf 26T liegt auf einem Sitz 68 auf, der in dem Gehaüsekörper 22 angeordnet ist. Der Gewindekörper 26C ist in eine Gewindeöffnung 70 geschraubt, die in einer Öse 72 angeordnet ist, die mit dem Deckel 24 einstückig ist. So sind der Gehäusekörper 22, das intermediäre Ensemble EI und der Klappenkörper 40 zwischen dem Kopft 26T der Schraube und der Dichtungsebene die durch die Schultern 50E und 52E wiedergegeben wird, eingefügt.
  • Bevorzugt ist die axiale Abmessung L1 des intermediären Ensembles EI im wentlichen gleich der Länge L2 des Teils des Körpers 26C der Schraube, die sich zwischen dem Kopf 26T dieser Schraube und der Gewindeöffnung 70 erstreckt. Auf diese Weise sind die Ausdehnungen der verschiedenen Materialien, d. h. einerseits Aluminium oder leichtes Metall, und andererseits Stahl oder Gusseisen, im wesentlichen gleich innerhalb und außerhalb des Gehäuses 16.
  • Unter neuer Bezugnahme auf die 2 und 3, kann man sehen, daß der Kolben 54 mit einer axialen Bohrung 74 versehen, durch die die Arbeitsflüssigkeit zwischen dem Tank 58 und der Druckkammer 34 zirkulieren kann. Ein erstes, innerhalb des Kolbenkörpers 56 gelegenes Ende der Bohrung 74 kommuniziert fortdauernd mit der Druckkammer 34. Das zweite, außerhalb des Kolbenkörpers 56 gelegenes zweites Ende der Bohrung 74 kommuniziert fortdauernd mit dem Tank 58.
  • Bevorzugt ist die Bohrung 74 abgestuft und umfasst einen kleindurchmessrigen Abschnitt 74B, der in den Tank mündet.
  • Eine eine Klappe 76 bildende Kugel ist in dem großdurchmessrigen Abschnitt 74A gelagert, um sich einerseits zwischen einer, die Abschnitte 74A und 74B trennenden und einen Verschlußsitz der Klappe 76 bildenden Schulter E74 und andererseits einem Anschlag 78, der den Öffnungsweg dieser Klappe 76 begrenzt, zu bewegen.
  • Die Klappe 76 öffnet sich sobald der Druck der Arbeitsflüssigkeit im Tank 58 den der Arbeitsflüssigkeit in der Druckkammer 34 überschreitet. Im gegenteiligen Fall schließt sich die Klappe 76 um die Bohrung 74 zu verschließen.
  • Für das gute Funktionnieren der Pumpe 12, wird die Steifigkeit der Rückholfeder 44 der dem Kolben 54 zugeordneten Membran 30 so bemessen, daß diese Feder 44 die in der Druckkammer 34 enthaltene Arbeitsflüssigkeit im Überdruck in Bezug auf die im Tank 58 enthaltene Arbeitsflüssigkeit hält, und das solange die Membran 44 nicht ihre erste Position für das Maximalvolumen der Pumpkammer 32 erreicht hat.
  • Im folgenden werden einige besondere Kennzeichen der Funktionsweise der Haupt- und Nebenpumpeinheiten 18 und 20 angegeben, wobei die Haupteinheit 18 nach den Prinzipien einer Volumenpumpe funktionniert.
  • Wenn die Schrägplatte 62 den Kolben 54 in den Kolbenkörper 56 drückt (Verschieben des Kolbens 54 nach rechts unter Berücksichtigung der 2 und 3), wird die in der Druckkammer 34 enthaltene Arbeitsflüssigkeit komprimiert (im Überdruck in Bezug auf die im Tank 58 enthaltene Flüssigkeit), so daß sich die Klappe 76 schließt und die flexible Membran 30 sich in die zweite Position des Minimalvolumens der Pumpkammer 32 bewegt. Dadurch wird klassischerweise das Ausstossen des Kraftstoffs unter Hochdruck in die Ausstosskammer 48 ausgelöst.
  • Wenn die Schrägplatte 62 die Bewegung des Kolbens 74 in einer der vorgehenden Richtung entgegengesetzten Richtung unter Wirkung der Rückholfeder 59 erlaubt (nach links unter Berücksichtigung der 2 und 3), wird die Membran 30 durch die Feder 44 in ihrer ersten Position des Maximalvolumens der Pumpkammer 32 zurückgeholt. Dadurch wird klassischerweise des Ansaugen des Kraftstoffes aus der Ansaugkammer 46 in die Pumpkammer 32 hervorgerufen.
  • Es sei bemerkt, daß die Membranfeder 44 die automatische Rückkehr der Membran 30 in ihre erste Position erlaubt, und das sogar für den Fall daß kein Kraftstoff in der Hauptpumpeinheit 18 vorliegt. Im übrigen erreicht die Membran 30, wenn sich der Kolben 54 nach links unter Bezugnahme auf die 2 und 3 bewegt, unter Berücksichtigung der Arbeitsflüssigkeitslecks zwischen der Kammer 34 und dem Tank 58, ihre erste Position erreicht bevor der Kolben 54 seinen Weg nach links beendet. Folglich sinkt der Druck der Arbeitsflüssigkeit in der Druckkammer 34 in Bezug auf den der Arbeitsflüssigkeit im Tank 58, sobald die Membran 30 ihre erste Position erreicht, wodurch die Öffnung der Klappe 76 und die Versorgung der Druckkammer 34 mit Arbeitsflüssigkeit hervorgerufen wird, um die Lecks zu kompensieren.
  • Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die 3 und 5 einfache und wirksame Mittel beschrieben, die es erlauben, den Tank 58 vollständig mit Arbeitsflüssigkeit zu füllen.
  • Die Füllmittel umfassen einen Füllhals 80, der an den Tank 58 angeschlossen ist und durch einen Stopfen 82 verschlossen werden kann.
  • Im auf den 3 und 5 illustrierten Beispiel ist der Stopfen 82 dazu bestimmt, durch Schrauben mit dem Hals 80 zusammenzuwirken. Der Stopfen 82 umfasst ein im wesentlichen axiales Sackloch 84, das über eine im wentlichen radiale Bohrung 86 des Stopfens mit einer Umlaufsenkung 88 des axial verlängerten Stopfens durch eine Verschlussfläche 90 dieses Stopfens zusammenwirkt, wobei diese Fläche mit einem in das Ende des nahe dem Tank gelegenen Halses 80 eingearbeiteten Verschlussitz 92 zusammenwirkt.
  • Bevorzugterweise haben die Verschlussfläche 90 und der Verschlussitz 92 allgemein konische Formen, wobei die Verschlußfläche 90 zum Verschlußsitz 92 hin konvergiert.
  • Der Stopfen 82 kann in dem Hals 80 durch Schrauben zwischen einer Vorverschlußposition des Tanks 58, in der die Verschlußfläche 90 vom Sitz über diesem Sitz 92 im Abstand gehalten wird, wie es auf der 5 dargestellt ist und einer Verschlußposition dieses Tanks 58, in der Verschlussfläche 90 in dichtem Kontakt mit dem Sitz 92 ist, wie es auf der 3 dargestellt ist, bewegt werden.
  • Der Hals 80 kann einen Überlauf für die überschüssige Arbeitsflüssigkeit aufweisen, wobei sich das Niveau N dieses Überlaufs in den Hals 80 oberhalb des Sitzes 92 erstreckt. Es sei bemerkt, dass die Umlaufsenkung 88 des Stopfens 82 mit dem Tank 85 kommuniziert, wenn dieser Stopfen sich in seiner Vorverschlussposition befindet, so dass das Sackloch 84 eine Aufnahme für den Überlauf der Arbeitsflüssigkeit bildet. Der Stopfen 82 kann übrigens in diesem Hals bei Gegenwart des Überlaufs in dem Hals 80 zwischen seinen Vorverschluss- und Verschlusspositionen bewegt werden.
  • Um den Stopfen 82 zu bewegen, ist dieser mit einem Betätigungskopf 82T ausgerüstet, durch den das offene Ende des Sacklochs 84 mündet. Der Kopf 82T wird durch eine polygonale Innenfläche 82I begrenzt, wodurch die Betätigung des Stopfens 82 mit Hilfe eines klassischen Werkzeuges möglich ist.
  • Als Variante kann der Betätigungskopf 82T durch eine polygonale Aussenfläche 82E begrenzt werden, wie dies auf der 6 dargestellt ist, um den Stopfen 82 mit Hilfe eines klassischen Werkzeuges zu betätigen.
  • Der Stopfen 82 trägt einen peripheren O-Ring 93, der zwischen dem Kopf 82T und der Umlaufsenkung positionniert ist. Dieser Ring garantiert die Dichtigkeit zwischen dem Hals 80 und dem Stopfen 82 über der Kammer 88.
  • Der Stopfen 82 erlaubt das Füllen des Tanks 58 unter Vakuum auf die folgende Weise.
  • Am Anfang wird der Stopfen 82 in den Hals 80 in seiner Vorverschlussposition eingeschraubt wie es auf der 5 dargestellt ist.
  • Um den Tank 58 mit Arbeitflüssigkeit zu füllen, wird das Vakuum in diesem Tank mit Hilfe klassischer Mittel hergestellt und anschliessend wird die Arbeitflüssigkeit durch das Sackloch 84 des Stopfens eingeführt. So fliesst die Arbeitflüssigkeit in den Tank 58 indem sie in das Sackloch 84, die radiale Bohrung 86 und die Kammer 88 eindringt.
  • Das Füllen des Tanks 58 wird fortgesetzt, bis ein Überlauf in dem Hals 80 und dem Sackloch gelassen wird, wie das auf der 5 dargestellt ist.
  • Schliesslich wird der Stopfen 82 bei Gegenwart des Überlaufs durch Schrauben bis zu seiner Verschlussposition, wie es auf der 3 dargestellt ist, bewegt. Der Tank 58 ist also von dem Füllhals 80 isoliert, wobei die in dem Sackloch 84 verbleibende Arbeitflüssigkeit leicht durch das durch den Betätigungskopf 82 mündende Ende des Sacklochs 84 evakuiert wird.
  • Es sei unter Bezugnahme auf die 3 bemerkt, dass der Tank 58 an klassische Ausdehnungskompensationmittel 94 für die in dem Tank 58 enthaltene Arbeitsflüssigkeit angeschlossen ist. Diese Mittel umfassen eine flexible Membran 96, die einen Kanal 98 zur Kommunikationsherstellung der Membran 96 mit der Arbeitsflüssigkeit des Tankes 58 und einen Freisetzungsraum 100 der Membran 96, die durch eine allgemein halbkugelförmige Schale 102 geschützt ist, trennt. Die Membran 96 verformt sich in Abhängigkeit von Variationen des Volumens der in dem Tank 58 enthaltenen Arbeitsflüssigkeit.
  • Auf der 7 ist eine Ausführungsvariante des Stopfens 82 dargestellt.
  • In diesem Fall, umfasst der Stopfen 82 eine Kugel 104 die zwischen einer Vorverschlussstellung des Tanks 58, wie es mit Hilfe von gemischten Strichen auf der 7 dargestellt ist, und einer Verschlussstellung dieses Tanks 58, wie es auf der 7 mit einem Vollstrich dargestellt ist, zwangsbewegt werden kann.
  • Die Oberfläche der Kugel 104 bildet die Verschlussfläche, die dazu bestimmt ist, auf dichte Weise mit dem Sitz 92 des Halses zusammenzuwirken.
  • Der Verschluss des Füllhalses 80 mit Hilfe der Kugel 104 wird auf folgende Weise ausgeführt.
  • In Gegenwart eines Arbeitsflüssigkeitsüberlaufs, dessen Niveau N durch gemischte Striche auf der 7 dargestellt ist, wird die Kugel 104 in ihre Vorverschlussstellung gebracht, wie es durch gemischte Strichte auf der 7 dargestellt ist. Anschliessend wird die Kugel 104 in den Hals 80 zwangsbewegt, um sie gegen den Sitz 92 zu drücken, wie es durch einen Vollstrich auf der 7 dargestellt ist.
  • Es sei bemerkt, dass während der Zwangsbewegung der Kugel 104 zwischen ihren Vorverschluss- und Verschlussstellungen des Tanks 58, der in den Tank 58 unter der Wirkung der Zwangsbewegung der Kugel 104 eingeführte Arbeitsflüssigkeitsüberlauf durch die Verformung der Membran 96 der Ausdehnungskompensationsmittel 94 kompensiert wird, wie es auf der 7 dargestellt ist.
  • Im folgenden wird die Nabe unter Bezugnahme auf der 3 genauer beschrieben.
  • In dem auf dieser 3 dargestellten Beispiel, umfasst die Nabe 64 eine Hülse 106 mit einer Achse die mit der Achse X zusammenfällt in der die Schrägplatte 62 gelagert ist.
  • Die Nabe 64 umfasst ebenfalls einen auf der Aussenfläche der Hülse 106 befestigten Ring 108.
  • Die Aussenfläche der Hülse 106 bildet eine zylindrische Umfangsfläche SG zur Rotationsführung der Nabe in dem Gehaüsekörper 22. Eine Seite des Rings 108 bildet eine Schulter FE zur axialen Positionierung der Nabe 64 in Bezug auf den Gehaüsekörper 22.
  • Der Gehaüsekörper 22 umfasst übrigens eine Hülle 110, deren Innenfläche eine in Gleitkontakt mit der peripheren Führungsfläche SG der Nabe befindliche zylindrische Tragefläche SP bildet.
  • Der Gehaüsekörper 22 umfasst ebenfalls einen Ring 112 der auf einem Ende der Hülle 110 angeordnet ist, wobei der besagte Ring 112 mit einer Seite ausgerüstet ist, die eine Ebene in Gleitkontakt mit dem Ring FE der Nabe befindliche ebene Tragefläche FP bildet.
  • Die Hülle 110 und der Ring 112 sind auf an sich bekannte Weise auf dem Gehäusekörper 22 befestigt und aus klassischen Materialien hergestellt, die bevorzugt einen geringen Reibungskoeffizienten aufweisen.
  • Es sei bemerkt, dass die die Führungsoberfläche SG der Nabe 64 verlängernde Schulter FE dieser Nabe 64 gegen die tragende Seite FP des Gehäusekörper 22 durch die elastische Rückholkraft der Kolben 54 beim Kontakt des Nadelkugellageranschlages 60 ebenso wie durch den Druck der Arbeitsflüssigkeit im Kontakt mit der Schrägplatte 62 auflagebelastet ist.
  • Nach einer ersten auf der 8 dargestellte Variante, wird die zylindrische Trageoberfläche SP durch die interne Oberfläche eine Hülse 114 gebildet, die durch den Gehaüsekörper 22 getragen wird und mit einem Ende ausgerüstet ist, das durch einen Ansatz 116 verlängert ist, der die ebene Trageoberfläche FP begrenzt.
  • Nach einer zweiten auf der 9 dargestellte Variante, wird die periphere Führungsfläche FG der Nabe durch die externe Oberfläche einer Hülse 118 gebildet, in der die Schrägplatte 62 gelagert ist und die mit einem Ende versehen ist, das durch einen Ansatz 120 verlängert wird, der die Schulter zur axialen Positionnierung FE begrenzt. Die Hülse 118 der Nabe wirkt mit einer Hülse 114 zusammen, die mit dem auf der 8 dargestellten Gehäusekörper 22 einstückig ist, die vom auf der 8 dargestellten Typ ist.
  • Nach dritten und vierten jeweils auf den 10 und 11 dargestellten dritten und vierten Varianten, wird die periphere Führungsfläche SG und die Schulter zur axialen Positionnierung FE der Nabe durch die externe Oberfläche eines abgestuften einstückigen röhrenförmigen Organs 122 gebildet in dem die Schrägplatte 62 gelagert ist. Das abgestufte Organ 122 kann leicht auf herkömmliche Weise insbesondere durch Tiefziehen, Bearbeitung und Rektifizierung hergestellt werden.
  • In der dritten auf der 10 dargestellten Variante, ist das abgestufte Organ 122 in Gleitkontakt mit einer zylindrischen Trageoberfläche SP und einer ebenen Trageoberfläche FP, die auf Elementen angeordneten sind, die den auf der 3 dargestellten analog sind.
  • In der vierten auf der 11 dargestellten Variante, ist die periphere Führungsoberfläche SG des abgestuftens Organs in Kontakt mit Nadeln 124, 126, die sich im wesentlichen parallel zur Achse X erstrecken, und die Schulter zur axialen Positionnierung FE ist in Kontakt mit Lagernadeln 126, die sich in wesentlichen radial auf Bezug auf die Achse X erstrecken.
  • Die Nadel 124, 126 werden von Käfigen 128, 130 getragen, die auf an sich bekannte Weise auf dem Gehäusekörper 22 befestigt sind.

Claims (8)

  1. Hochdruckpumpe zum Pumpen einer ersten sogenannten transferierten Flüssigkeit, welche eine Haupt- Pumpeinheit (18) zum Pumpen der transferierten Flüssigkeit aufweist, die von einer zweiten Pumpeinheiten (20) zum Pumpen einer zweiten sogenannten Arbeitsflüssigkeit betätigt wird, wobei die zweite Einheit (20) Füllmittel zum Auffüllen eines Arbeitsflüssigkeitstanks (58) aufweist, der einen an den Tank angeschlossenen Einfüllhals (80) aufweist, der durch einen mit einer zum Zusammenwirken mit einem in dem Hals (92) angeordneten Verschlußsitz (92) bestimmten Verschlußoberfläche (90) versehenen Stopfen (82) verschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals (80) geeignet ist, einen Überlauf für im Tank (58) überschüssige Arbeitsflüssigkeit aufzunehmen, wobei sich das Niveau (N) dieses Überlaufs in den Hals (80) oberhalb des Sitzes (92) erstreckt, der Stopfen (82) in dem Hals (80) oberhalb des Sitzes (92) in Gegenwart des Arbeitsflüssigkeits-Überlaufs zwischen einer Vorverschlußstellung in der die Verschlußoberfläche (90) vom Sitz (92) getrennt wird, und einer Verschlußstellung in der die Verschlußoberfläche (90) in dichtem Kontakt mit dem Sitz (92) ist, bewegt werden kann.
  2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tank (58) an eine elastische, in Abhängigkeit von Volumenvariationen verformbare Membran (96) aufweisende Mittel (94) zur Ausdehnungskompensation der Arbeitsflüssigkeit angeschlossen ist.
  3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (82) ein im wesentlichen axiales, eine Aufnahme für den Überlauf bildendes, über eine Bohrung (86) im im wesentlichen radialen Stopfen mit einer Umlaufssenkung (88) des axial durch die Verschlußoberfläche (90) verlängerten Stopfens in Verbindung stehendes Sackloch (84) aufweist.
  4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußoberfläche (90) und der Verschlußsitz (92) allgemein konische Formen aufweisen, wobei die Verschlußoberfläche (90) zum Verschlußsitz (92) hin zusammenläuft.
  5. Pumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet daß der Stopfen (82) durch Schrauben zwischen seinen Vorverschluß- und Verschlußstellungen bewegt werden kann.
  6. Pumpe nach irgendeinem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (82) mit einem Betätigungskopf (82T) versehen ist, durch den das offene Ende des Sacklochs mündet, wobei der Kopf (82T) durch eine äußere (82 E) und innere (82I) polygonale Betätigungsoberfläche begrenzt wird.
  7. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (82) eine zwischen ihren Vorverschluß- und Verschlußstellungen zwangsbewegliche Kugel (104) aufweist, wobei die Oberfläche der Kugel (104) die Verschlußoberfläche des Stopfens bildet.
  8. Pumpe nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die transferierte Flüssigkeit ein Kraftstoff für einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges ist.
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