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Unsere Erfindung stellt ein Verfahren
zur Herstellung eines Siliconpolyethers mit vermindertem Geruch
bereit, umfassend (I) Umsetzen einer Mischung, enthaltend einen
alkenylfunktionellen Polyether, ein Polydiorganosiloxan-Polyorganohydrogensiloxan-Copolymer
und einen homogenen Übergangsmetall-Hydrosilylierungs-Katalysator
und (II) Aussetzen des Produktes aus (I) an Wasserstoffgas.
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Siliconpolyether werden im allgemeinen durch
Umsetzen eines alkenylfunktionellen Polyethers, wie beispielsweise
einem Allylpolyether mit einem Polyorganohydrogensiloxan in Gegenwart
eines Platinkatalysators hergestellt. Bei der Herstellung dieser
Siliconpolyether wird oftmals ein Überschuss an Allylpolyether
eingesetzt und in dem man dies unter den Bedingungen der Additionsreaktion
tut, wird ein Teil des Allylpolyethers in einen Propenylpolyether
umgelagert, der um Größenordnungen
langsamer eine Additionreaktion eingeht. Folglich enthält das Reaktionsprodukt
das Siliconpolyethercopolymer ebenso wie Einheiten nicht umgesetzten
Allylpolyethers und nicht umgesetzten Propenylpolyethers. Diese
Siliconpolyether werden oftmals als wirksame Inhaltsstoffe in kosmetischen
Produkten eingesetzt. Jedoch liefern diese in einigen Formulierungen
einen stark wahrnehmbaren, ausgeprägten und unerwünschten
sauren Geruch, der dazu neigt während der
Lagerung noch stärker
zu werden. Der Geruch wird allgemein als Konsequenz aus der Oxidation und/oder
Hydrolyse des nicht umgesetzten Propenylethers zu Propionaldehyd
verstanden. Dieser Geruch ist für
die Anwendung dieser Siliconpolyether als wirksame Inhaltsstoffe
in vielen kosmetischen Herstellungen ein Hindernis.
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Es wurden in der Vergangenheit Versuche unternommen
die Bildung oder die Entfernung geruchsbildender Komponenten zu
verhindern. Diese Versuche beinhalteten eine Kombination aus der
Zugabe eines heterogenen Hydrierkatalysators, Hydrierung (d. h.
das Aussetzen an Wasserstoffgas) und einer Art säurekatalysierter Hydrolyse
und nachfolgend Strippen im Vakuum. Zum Beispiel offenbart die japanische
Patentanmeldung Nr. 07330907 die Herstellung einer gereinigten polyethermodifizierten
Polysiloxanzusammensetzung, synthetisiert durch die Hydrosilylierungsreaktion
eines Polyoxyalkylens mit einer C-C-Doppelbindung in endständiger Position und
einem Polyhydrogensiloxan. Die mit Polyether modifizierte Polysiloxanzusammensetzung
wird anschließend
in Gegenwart eines hinzugefügten
Hydrierkatalysators hydriert, um jede verbliebene Doppelbindung
abzusättigen.
Dies hat den Effekt, dass der ungewollte Abbau des Propenylpolyethers
vermieden wird, womit die Bildung des geruchsbildenden Propionaldehyds
verhindert wird. Andere leicht flüchtige Komponenten werden vorzugsweise
vor oder nach der Hydrierung aus der Reaktionsmischung destilliert.
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Die japanische Patenanmeldung Nr.: 9165315
offenbart ein Hautkosmetikmaterial, das 0,01 bis 100 Gew.-% einer
gereinigten mit Polyether modifizierten Polysiloxanzusammensetzung
enthält, die über die
Hydrosilylierungsreaktion eines Polyoxyalkylens mit endständiger C-C-Doppelbindung und einem
Polyhydrogensiloxan hergestellt wird. Das Material wird anschließend durch
Hydrierung in Gegenwart eines hinzugefügten heterogenen Hydrierkatalysators
gereinigt.
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Die japanische Patentanmeldung Nr.: 9165318
offenbart ein Haarkosmetikum, enthaltend 0,01 bis 100 Gew.-% einer
gereinigten mit Polyether modifizierten Polysiloxanzusammensetzung,
die durch die Hydrosilylierungsreaktion eines Polyoxyalkylens mit
endständiger
C-C-Doppelbindung mit einem Polyhydrogensiloxan, gefolgt von Hydrierung
in Gegenwart eines hinzugefügten
heterogenen Hydrierkatalysators, hergestellt wurde.
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Das U. S. Patent 5,225,509 offenbart
ein Verfahren zum Desodorieren von gemischten Polyoxyalkylen-Polysiloxan-Blockcopolymeren,
worin die Polysiloxanblöcke über SiC-Bindungen
mit den Polyetherblöcken
verbunden werden. Das U. S. Patent offenbart ferner, das Wasserstoff
mit den gemischten Blockpolymeren in Gegenwart des heterogenen Hydrierkatalysators
bei Temperaturen von 20 bis 200°C und
einem Druck von 1 bis 100 bar für
einen Zeitraum von 0,5 bis 10 Stunden reagieren darf. Das U. S.
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Patent 5,225,509 offenbart nur die
Anwendung von heterogenen Metallhydrierkatalysatoren oder Metallen
auf Trägern.
Nirgendwo werden in dem U.S. Patent 5,225,509 homogene Übergangsmetall-Hydrosilylierungskatalysatoren
und insbesondere homogene Platinhydrosilylierungskatalysatoren offenbart
oder als Hydrierkatalysatoren in Erwägung gezogen.
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Unsere Erfindung stellt ein Verfahren
zur Herstellung eines Siliconpolyetherpolymers mit vermindertem
Geruch bereit, umfassend (I) die Umsetzung einer Mischung, enthaltend
einen alkenylfunktionellen Polyether, ein Polydiorganosiloxan-Polyorganohydrogensiloxan-Copolymer
und einen homogenen Übergangsmetall-Hydrosilylierungskatalysator und
(II) Aussetzen des Produktes aus (I) an Wasserstoffgas.
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Unsere Erfindung stellt ebenfalls
ein Verfahren zur Herstellung eines Siliconpolyethercopolymers mit
vermindertem Geruch bereit, umfassend (I) Aussetzen einer Mischung,
enthaltend (A) ein Siliconpolyethercopolymer, (B) 1 bis 99 Gewichtsteile pro
100 Gewichtsteilen (A) einer Mischung aus Verunreinigungen, enthaltend
nicht umgesetzte ungesättigte
Polyether und (C) 0,01 bis 100 Gewichtsteile eines homogenen Übergangsmetall-Hydrosilylierungskatalysators
für je
eine Million Gewichtsteile (A).
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Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung
die Menge an olefinischen Spezies, die in der endgültigen Siliconpolyetherproduktmischung
vorhanden sind, die Vorläufer
geruchsbildender Verbindungen sind, zu vermindern.
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Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung
die Menge an Geruch in der Siliconpolyetherproduktmischung zu verringern.
Diese Gerüche
sind, insbesondere in Anwendungen für Körperpflegemittel, unangenehm.
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In einer ersten Ausführungsform
stellt diese Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Siliconpolyethers
mit vermindertem Geruch bereit, umfassend (I) Umsetzen einer Mischung,
enthaltend:
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- (A) eine alkenylfunktionelle Polyetherverbindung;
- (B) ein Polydiorganosiloxan-Polyorganohydrogensiloxan-Copolymer,
und
- (C) einen homogenen Übergangsmetall-Hydrosilylierungskatalysator,
und
- (II) Aussetzen des Produktes aus (I) an Wasserstoffgas.
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„Umsetzen" bedeutet für die Zwecke
dieser Erfindung das einfache Mischen der Komponenten (A) bis (C)
und jedem wahlweisen Inhaltsstoff oder Erwärmen einer Mischung der Komponenten
(A) bis (C) und jedem wahlweisen Inhaltsstoff bei Temperaturen bei
oder oberhalb Raumtemperatur, vorzugsweise bei Temperaturen oberhalb
50°C und
besonders bevorzugt bei Temperaturen von 50 bis 150°C.
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Vorzugsweise wird eine Mischung der
Komponenten (A) bis (C) und jedem wahlweisen Inhaltsstoff bei Temperaturen
von 50 bis 150°C
erwärmt. Komponente
(A), die alkenylfunktionelle Polyetherverbindung, ist vorzugsweise
eine Verbindung deren Formel ausgewählt ist aus CH2=CHR(OC2H4)aOR1, CH2=CHR(OC3H6)bOR1, CH2=CHR(OC4H8)OR1, CH2=CHR(OC2H4)a(OC3H6)b(OC4H8)cOR1, CH2=CHR(OC2H4)a(OC3H6)bOR1, CH2=CHR(OC2H4)a(OC4H8)cOR1 und CH2=CHR(OC3H6)b(OC4H8)cOR1,
worin R ausgewählt ist
aus Alkylengruppen, Oxyalkylengruppen, Arylengruppen, Oxyarylengruppen,
Aralkylengruppen und Oxyaralkylengruppen. R1 ist
ausgewählt
aus einem Wasserstoffatom, einer Alkylgruppe, einer Arylgruppe und
einer Acylgruppe und a, b, und c weisen unabhängig voneinander im Mittel
einen Wert von 0,01 bis 150 auf.
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Alkylengruppen werden durch Methylen, Ethylen,
Butylen, 2-Methyltrimethylen,
Hexamethylen, 3-Ethylhexamethylen, Octamethylen, Decamethylen, Dodecamethylen
und Octadecamethylen veranschaulicht. Oxyalkylengruppen werden durch
Oxyethylen, Oxybutylen, Oxy-2-methyltrimethylen, Oxyhexamethylen
und Oxyoctamethylen veranschaulicht. Arylengruppen werden durch
Phenylen veranschaulicht. Oxyarylengruppen werden durch Oxyphenylen
veranschaulicht. Aralkylengruppen werden durch Phenylenmethylen
veranschaulicht. Bevorzugt ist R Methylen.
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Die Gruppe R1 kann
ein Wasserstoffatom sein, eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine
Aralkylgruppe oder eine Acylgruppe. Die Alkylgruppen werden durch
Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Hexyl, Octyl und Decyl veranschaulicht.
Die Arylgruppen werden durch Phenyl, Tolyl und Xylyl veran schaulicht.
Die Aralkylgruppen werden durch Benzyl, 2-Phenylethyl und 3-Phenylbutyl veranschaulicht.
Die Acylgruppen können
1 bis 50 Kohlenstoffatome aufweisen und umfassen Gruppen, wie beispielsweise
Acetyl, Propionyl, Butyryl, Isobutyryl, Lauroyl und Myristoyl.
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Vorzugsweise ist die Acylgruppe eine
Gruppe mit der Formel -(O=C)R4, worin R4 eine einbindige Kohlenwasserstoffgruppe
darstellt. Die einbindige Kohlenwasserstoffgruppen R4 werden
durch Alkylgruppen, wie beispielsweise Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl,
Hexyl, Octyl und Decyl, cycloaliphatische Gruppen, wie beispielsweise
Cyclohexyl, Arylgruppen, wie beispielsweise Phenyl, Tolyl und Xylyl
und Aralkylgruppen, wie beispielsweise Benzyl und 2-Phenylethyl
veranschaulicht. Es ist bevorzugt, dass R4 eine
Alkylgruppe, wie beispielsweise Methyl, Ethyl oder Butyl ist.
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In der oben erwähnten Formel weisen a, b und
c vorzugsweise unabhängig
voneinander einen durchschnittlichen Wert von 0,01 bis 1500, insbesondere
von 0,01 bis 100 auf.
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Vorzugsweise wird Komponente (A)
ausgewählt
aus: CH2=CHCH2(OC2H4)aOH
, CH2=CHCH2(OC2H4)a(OC3H6)bOH, CH2=CHCH2(OC2H4)aOCH3 , CH2=CHCH2(OC2H4)a(OC3H6)bOCH3, CH2=CHCH2(OC2H4)aO(O=C)OCH3 und CH2CHCH2(OC2H4)a(OC3H6)bO(O=C)CH3, worin
a einen durchschnittlichen Wert von 0,01 bis 100 und b einen durchschnittlichen
Wert von 0,01 bis 100 aufweist.
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Die Komponente (A) ist in dieser
Erfindung zu 1 bis 99 Gew.-% und vorzugsweise zu 20 bis 85 Gew.-%
der gesamten Zusammensetzung vorhanden. Die Komponente (B) ist in
dem Verfahren dieser Erfindung ein Diorganosiloxan-Organohydrogensiloxan-Copolymer.
Der Organosubstituent wird durch einbindige Kohlenwasserstoffgruppen
mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, veranschaulicht durch Alkylgruppen,
wie beispielsweise Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Hexyl, Octyl und
Decyl, cycloaliphatischen Gruppen, wie beispielsweise Cyclohexyl,
Arylgruppen, wie beispielsweise Phenyl, Tolyl und Xylyl und Aralkylgruppen,
wie beispielsweise Benzyl und 2-Phenylethyl, veranschaulicht.
Es wird ganz besonders bevorzugt, dass die Organosubstituenten Methylgruppen
sind. Die einbindige Kohlenwasserstoffgruppe kann auch jede, oben
erwähnte
einbindige Kohlenwaserstoffgruppe sein, wobei wenigstens eines der
Wasserstoffatome durch ein Halogenatom, wie beispielsweise Fluor,
Chlor oder Brom ersetzt ist und diese einbindigen Kohlenwasserstoffgruppen
werden durch CF3CH2CH2- und C4F9CH2CH2-
veranschaulicht. Jeder Organosubstituent kann wie gewünscht gleich oder
unterschiedlich sein.
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Die Komponente (B) wird durch Polydimethylsiloxan-Polymethylhydrogensiloxan-Copolymere mit
endständigen
Dimethylhydrogensiloxygruppen und Polydimethylsiloxan-Polymethylhydrogensiloxan-Copolymere
mit endständigen
Trimethylsiloxygruppen veranschaulicht werden. Vorzugsweise ist die
Komponente (B) ein Polydimethylsiloxan-Polymethylhydrogensiloxan-Copolymer
mit endständigen Trimethylsiloxygruppen.
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Die Viskosität bei 25°C liegt für Komponente (B) bei 0,65 bis
4000 mm2/s und liegt vorzugsweise bei 0,8
bis 2500 mm2/s (1 mm2/s
= 1 Centistoke).
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Die Diorganosiloxan-Organohydrogensiloxan-Copolymere
sind der Fachwelt wohl bekannt, viele davon sind kommerziell erhältlich und
somit ist eine weitere Erklärung
jener nicht notwendig.
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Die Komponente (B) in dieser Erfindung
ist allgemein zu 1 bis 99 Gew.-% und vorzugsweise zu 15 bis 80 Gew.-%
der gesamten Zusammensetzung vorhanden.
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Die Komponente (C) in dem Verfahren
dieser Erfindung ist ein homogener Übergangsmetall-Hydrolysierungs-Katalysator.
Vom Standpunkt der Einfachheit und Wirtschaftlichkeit ist es ganz
besonders wünschenswert,
dass die Hydrosilylierung und Hydrierung mit demselben Katalysator
und mit einer einzigen Beladung des Katalysators erreicht wird,
dies ist aber für
eine erfolgreiche Durchführung
dieser Erfindung nicht notwendig. Es können verschiedene homogene Übergangsmetall-Hydrolysierungskatalysatoren
für die
Hydrosilylierungs- und Hydrierungsschritte eingesetzt werden.
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Für
die Zwecke dieser Erfindung bezeichnet homogen ein Material, das
in der Hydrosilylierungs-Hydrierungsreaktionsmatrix als Gesamtes oder
in einem oder mehreren der individuellen Komponenten der Reaktionsmatrix,
löslich
ist. Zum Beispiel ist ein flüssiger
Katalysator oder ein fester Katalysator gelöst in einem flüssigen Träger, der
in Form einer Emulsion oder Mikroemulsion kleine dispergierbare
Tröpfchen
ausbildet, ein homogener Katalysator und würde somit für den Einsatz als Komponente
in dieser Erfindung geeignet sein.
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Spezifische Beispiele homogener Übergangsmetall-Hydrolysierungskatalysatoren,
die für die
Verwendung als Komponente (C) geeignet sind, umfassen Übergangsmetallkomplexe, Übergangsmetallsäuren oder Übergangsmetallsalze. Übergangsmetallkomplexe
werden durch Übergangsmetallkomplexe,
die durch ein Verfahren, umfassend die Umsetzung einer Übergangsmetallsäure, wie
beispielsweise Chlorplatinsäure
mit einem Olefin, wie beispielsweise einer aliphatischen ungesättigten
Organosiliciumverbindung, veranschaulicht durch Divinyltetramethyldisiloxan
erhalten wurden, veranschaulicht. Ein weiterer Übergangsmetallkomplex, der
für die
Verwendung in dem Verfahren dieser Erfindung geeignet ist, wird
durch Verfahren, umfassend die Umsetzung einer Übergangsmetallsäure, wie
beispielsweise Chlorplatinsäure
mit einem Alkohol erhalten.
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Übergangsmetallsäuren werden
durch Chlorplatinsäure,
Bromplatinsäure,
Chloriridiumsäure
und Chlorosmiumsäure
veranschaulicht. Übergangsmetallsalze
werden durch Kaliumhexachloroplatinat, Kaliumhexajodoplatinat, Natriumhexachloroplatinat-hexahydrat,
Kaliumtetrabromoplatinat, Kaliumtetrachloroplatinat und Natriumtetrachloroplatinat
veranschaulicht.
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Es wird allgemein in der Fachwelt
akzeptiert, dass wenn Komponenten, wie jene oben erwähnten, als
Katalysatoren eingesetzt werden, diese eine Umwandlung während der
darauf folgenden Chemie erleiden, um andere Spezies auszubilden,
die die eigentlichen Katalysatoren sind. Die genaue Identität solcher
reagierenden Spezies ist umstritten und hängt von dem eingesetzten chemischen
System, dem Grad an Verunreinigungen und anderen Faktoren ab. Folglich
sind von besonderer Wichtigkeit und abgedeckt durch diese Erfindung
all jene oben erwähnten
Akohol- und/oder olefinischen Modifikationen von Übergangsmetallverbindungen,
wobei solche Modifikationen üblicherweise
als Übergangsmetallkomplexe
bezeichnet werden, unabhängig
davon, ob die Alkohol- und/oder olefinische Modifikationen als solche
eingesetzt werden oder durch das Reaktionssystem erzeugt werden.
Alle Komplexe aus Übergangsmetallen
werden als mit eingeschlossen unter der Definition „Übergangsmetallkomplexe"
erachtet. Von besonderer Bedeutung und im Besonderen mit eingeschlossen
sind Übergangsmetallkomplexe,
die aus siliciumsubstituierten Olefinen und Übergangsmetallsäuren hergestellt
wurden.
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Besonders bevorzugt als Komponente
(C) in dem Verfahren dieser Erfindung ist eine Form der Chlorplatinsäure, entweder
als herkömmlich
erhältliche
Hexahydratform oder als wasserfreie Form, wie in dem U. S. Patent
2,823,218 beschrieben. Ein weiterer besonders geeigneter Katalysator
ist die Zusammensetzung, die durch ein Verfahren, umfassend die
Umsetzung von Chlorplatinsäure
mit einer aliphatischen ungesättigten
Organosiliciumverbindung, wie beispielsweise Divinyltetramethyldisiloxan erhalten
wird, wie in dem U. S. Patent 3,419,593 wegen deren leichte Dispergierfähigkeit
in Organosiliciumsystemen offenbart.
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Die Menge an homogenen Übergangsmetall-Hydrolysierungs-Katalysator, die
eingesetzt wird ist nicht eng begrenzt, vorausgesetzt es liegt eine ausreichende
Menge vor, um eine Reaktion zwischen dem Dimethylsiloxan-Organohydrogensiloxan-Copolymer
und der alkenylfunktionellen Polyetherverbindung zu beschleunigen.
Die genaue, notwendige Menge dieser Katalysatorverbindung hängt von
dem speziellen eingesetzten Katalysator ab und ist nicht einfach
vorhersagbar. Vorzugsweise wird der Katalysator (C) in einer Menge
hinzugefügt,
sodass dieser 0,01 bis 100 Teile Übergangsmetall je eine Million
Teile (A) und vorzugsweise 1,0 bis 20,0 Gewichtsteile Übergangsmetall
je eine Million Gewichtsteile (A) bereitstellt.
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Die Mischung aus Schritt (I) in dem
Verfahren dieser Erfindung kann ferner ein organisches Lösemittel,
veranschaulicht durch Alkohole, wie beispielsweise Ethanol oder
Isopropanol, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise
Toluol oder Xylol, Ether, wie beispielsweise Dioxan und Tetrahydrofuran
(THF), aliphatische Kohlenwasserstoffe, Ester, Ketone und chlorierte
Kohlenwasserstoffe enthalten.
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Das organische Lösemittel liegt allgemein zu 5
bis 50 Gewichtsteilen und vorzugsweise zu 15 bis 30 Gewichtsteilen
pro 100 Teile (A) + (B) + (C) vor.
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Der Schritt (II) in dem Verfahren
dieser Erfindung ist das Aussetzen des Produktes aus Schritt (I) an
Wasserstoffgas. Im Allgemeinen wird das Produkt aus Schritt (I)
dem Wasserstoffgas in einem Behälter ausgesetzt
und vorzugsweise steht der Behälter
mit molekularem Wasserstoff mit einem Druck von 6,9 kPa bis 6,9 × 104 kPa (1 bis 10.000 psi) und insbesondere
von 6,9 × 101 bis zu 1,38 × 103 kPa
(10 bis 200 psi) unter Druck. Typischerweise wird das Produkt aus
(I) der Wirkung des Wasserstoffes bei Temperaturen von 20 bis 200°C und einem
Druck von 6,9 × 101 bis 1,38 × 103 kPa
(10 bis 200 psi) für
einen Zeitraum von 0,1 bis 48 Stunden ausgesetzt. Vorzugsweise wirkt
der Wasserstoff auf das Produkt aus Schritt (I) bei Temperaturen
von 20 bis 150°C
und einem Druck von 6,9 × 101 bis zu 1,38 × 103 kPa
(10 bis 200 psi) ein.
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Der Fachwelt bekannte Materialien,
die Systeme gegen unerwünschte
Nebenreaktionen, wie beispielsweise der Oxidation stabilisieren,
können wahlweise
der hydrierten Produktmischung aus Schritt (II) hinzugefügt werden.
Diese Materialien werden durch Tocopherole (z. B. Vitamin E) und
Hydroquinone veranschaulicht. Diese Stabilisierungsmittel bewirken,
dass die Qualität
der hydrierten Produktmischung über
die Zeit konsistent bleibt.
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In einer zweiten Ausführungsform
bezieht sich diese Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung eines
Siliconpolyethercopolymer mit vermindertem Geruch, umfassend (I)
Aussetzen einer Mischung, enthaltend:
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- (A) ein Siliconpolyether-Copolymer der Formel R1R2SiO(R2SiO)a(RXSiO)bSiR2R1, worin R eine
einbindige Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen
ist, X eine Polyoxyalkylengruppe ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus -R2(OC2H4)cOR3,
-R2(OC2H4)c(OC3H6)dOR3, -R2(OC2H4)c(OC4H8)eOR3, -R2(OC3H6)d(OC4H8)eOR3 Und -R2(OC2H4)c(OC3H6)d(OC4H8)eOR3 ist, worin R1 R oder
X ist, R2 eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe
mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, R3 ausgewählt ist
aus einem Wasserstoffatom, einer Alkylgruppe, einer Arylgruppe,
einer Aralkylgruppe oder einer Acylgruppe, a einen durchschnittlichen
Wert von 1 bis 2000 aufweist, b einen durchschnittlichen Wert von
1 bis 500 aufweist und c, d und e unabhängig voneinander einen durchschnittlichen
Wert von 0,01 bis 150 aufweisen,
- (B) 1 bis 99 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile (A) einer Mischung
von Verunreinigungen, enthaltend nicht umgesetzte ungesättigte Polyether,
und
- (C) einen homogenen Übergangsmetall-Hydrolysierungs-Katalysator
in einer Menge, ausreichend, um 0,01 bis 100 Gewichtsteile Übergangsmetall
je eine Million Gewichtsteile (A) bereitzustellen.
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In der für Komponente (A) oben erwähnten Formel
ist R eine einbindige Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen,
veranschaulicht durch Alkylgruppen, wie beispielsweise Methyl, Ethyl,
Propyl, Butyl, Hexyl, Octyl und Decyl, cycloaliphatische Gruppen,
wie beispielsweise Cyclohexyl, Arylgruppen, wie beispielsweise Phenyl,
Tolyl und Xylyl und Aralkylgruppen, wie beispielsweise Benzyl und
Phenylethyl. Es wird bevorzugt, dass R ausgewählt ist aus Methyl oder Phenyl.
Die jeweiligen R-Reste können
wie gewünscht
identisch oder unterschiedlich sein.
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Die Gruppe R2 ist
eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen,
die durch Alkylengruppen dargestellt werden, veranschaulicht durch
Ethylen, Propylen, Butylen, Pentylen, Trimethylen, 2-Methyltrimethylen,
Pentamethylen, Hexamethylen, 3-Ethylhexamethylen, Octamethylen,
-CH2(CH3)CH-, -CH2CH(CH3)CH2-, -(CH2)18- und Cycloalkylenreste, wie beispielsweise
Cyclohexylen, Arylenreste, wie beispielsweise Phenylen, Kombinationen
divalenter Kohlenwasserstoffreste, wie beispielsweise Benzylen (-C6H4CH2-)
und sauerstoffhaltige Gruppen, wie beispielsweise – CH2OCH2- , -CH2CH2CH20CH2- , -CH2CH2OCH2CH2-
, -(C=O)OCH2CH2O(O=C)-
, -CH2CH2OCH(CH3)CH2- und -CH2OCH2CH2OCH2CH2- . Bevorzugte
Alkylengruppen weisen 2 bis 8 Kohlenstoffatome auf.
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Die Gruppe R3 kann
ein Wasserstoffatom sein, eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine
Aralkylgruppe oder eine Acylgruppe. Die Alkylgruppen werden veranschaulicht
durch Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Hexyl, Octyl und Decyl. Die
Arylgruppen werden veranschaulicht durch Phenyl, Tolyl und Xylyl.
Die Aralkylgruppen werden veranschaulicht durch Benzyl, 2-Phenylethyl und 3-Phenylbutyl.
Die Acylgruppen können
1 bis 20 Kohlenstoffatome aufweisen und umfassen Gruppen, wie beispielsweise
Acetyl, Propionyl, Butyryl, Isobutyryl, Lauroyl und Myristoyl.
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Vorzugsweise ist die Acylgruppe eine
Gruppe der Formel -(O=C)R4, worin R4 eine einbindige Kohlenwasserstoffgruppe
bezeichnet. Die einbindigen Kohlenwasserstoffgruppen von R4 sind jene oben für R wiedergegebenen. Es wird
bevorzugt, das R4 eine niedrigere Alkylgruppe,
wie beispielsweise Methyl, Ethyl oder Butyl ist.
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In der oben erwähnten Formel für die Komponente
(A) weist a vorzugsweise einen durchschnittlichen Wert von 20 bis
500 auf, b weist einen durchschnittlichen Wert von 1 bis 500 auf
und c, d und e haben unabhängig
voneinander einen durchschnittlichen Wert von 0,01 bis 100. Es ist
besonders bevorzugt, dass a einen durchschnittlichen Wert von 100
bis 300 aufweist, b einen durchschnittlichen Wert von 1 bis 50 aufweist
und c, d und e unabhängig
voneinander einen durchschnittlichen Wert von 0,01 bis 100 aufweisen.
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Vorzugsweise ist die Komponente (A)
ein Siliconpolyether-Copolymer mit der Formel Me3SiO(Me2SiO)a(MeXSiO)bSiMe3, worin X ausgewählt ist
aus der Gruppe, bestehend aus:
-(CH2)n(OC2H4)c(OH) , -(CH2)n(OC2H4)c(OC3H6)dOH, -(CH2)n(OC2H4)cOCH3. - (CH2)n(OC2H4)n(OC3H6)dOCH3, -(CH2)n(OC2H4)cO(O=C)CH3 und -(CH2
)n(OC2H4)c(OC3H6)dO(O=C)CH3, worin Me Methyl bezeichnet, a einen durchschnittlichen
Wert von 100 bis 300 aufweist, b einen durchschnittlichen Wert von
1 bis 50 aufweist, n einen durchschnittlichen Wert von 2 bis 10
aufweist, c einen durchschnittlichen Wert von 0,01 bis 100 aufweist
und d einen durchschnittlichen Wert von 0,01 bis 100 aufweist.
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Komponente (B) die ungesättigten
nicht umgesetzten Polyether werden durch Allylpolyether, Propenylpolyether,
Vinylpolyether und Mischungen davon veranschaulicht.
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Komponente (C) der homogene Übergangsmetall-Hydrolysierungs-Katalysator ist wie
oben beschrieben, einschließlich
bevorzugter Ausführungsformen
davon. Vorzugsweise liegt Komponente (C) in einer Menge vor, ausreichend,
um 2 bis 20 Gewichtsteile Übergangsmetall
je eine Million Gewichtsteile von (A) bereitzustellen.
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Die Mischung aus (A), (B) und (C)
wird, wie hierin oben in der ersten Ausführungsform dieser Erfindung
beschrieben, einschließlich
bevorzugter Ausführungsformen
davon, an Wasserstoffgas ausgesetzt.
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Wie oben in der ersten Ausführungsform
dieser Erfindung beschrieben können
Materialien, die der Fachwelt dafür bekannt sind, dass sie Systeme gegenüber unerwünschten
Nebenreaktionen, wie beispielsweise der Oxidation stabilisieren,
wahlweise der hydrierten Produktmischung aus Schritt (I) hinzugefügt werden.
Diese Materialien werden durch Tocopherole (z. B. Vitamin E) und
Hydroquinone veranschaulicht. Diese Stabilisierungsmittel wirken,
um die Qualität
der hydrierten Produktmischung über
die Zeit konsistent zu halten.
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Das Verfahren dieser Erfindung verringert die
Menge an olefinischen Spezies, die Vorläufer für geruchsbildende Verbindungen
sind. Somit vermindert das Verfahren dieser Erfindung die Menge
an Geruch in dem Siliconpolyether-Copolymerprodukt. Diese Gerüche sind
unangenehm, insbesondere in Anwendungen für Körperpflegemittel.
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Die Siliconpolyether dieser Erfindung
sind besonders in kosmetischen Formulierungen, wie beispielsweise
Haarpflegeformulierungen, Hautpflegeformulierungen, schweißhemmenden
und deodorierenden Formulierungen, Kosmetika, topischen Arzneimitteln,
Haftkleber für
die in transdermale Arzneimittelverabreichung, in der Herstellung
von Siliconemulsionen, wie beispielsweise Komponenten von Tinten,
Farben und als Zusatzstoffe für
Kunststoffe, einsetzbar.
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Die Siliconpolyether dieser Erfindung
wurden in folgender Art und Weise von einem Testgremium auf Geruch
getestet: Die Siliconpolyetherprobe wurde wie folgt formuliert:
4 Gew.-% Siliconpolyether, 48 Gew.-% Decamethylcyclopentasiloxan,
48 Gew.-% Wasser (pH 5). Der Siliconpolyether, das Decamethylcyclopentasiloxan
und Wasser werden 3 Minuten lang mit einem Lightin®-Mischer
bei 1000 rpm, nachfolgend 3 Minuten lang bei 1500 rpm gemischt. Die
resultierende Mischung wurde 3 Monate lang bei 50°C gelagert.
Ein Geruchstestgremium bestimmte den Geruchsgrad und bewertete den
Grad mit einer numerischen Einstufung von 1 bis 4, wobei 1 den geringsten
Geruch und 4 den meisten Geruch angab.
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Die Siliconpolyether-Copolymere wurden durch
eine mit Platin katalysierte Addition von Siloxanhydriden an olefinische
Polyether hergestellt. Die Aufnahme von molekularem Wasserstoff
ohne hinzugefügtem
Hydrierkatalysator gibt die Hydrierwirkung des Platinkatalysators
an, der von der Hydrosilylierungs-Kupplungsreaktion übrig geblieben
ist.
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Beispiel 1
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Es wurde ein Siliconpolyether-Copolymer durch
Erwärmen
einer Mischung aus 129 g (0,224 Äquivalente
von C=C) eines alkenylfunktionellen Polyethers der mittleren Formel CH2=CHCH2(OC2H4)7OH
, 50, 8 g Polydimethyl – siloxan-Polymethylhydrogensiloxan-Copolymer
mit endständigen
Trimethylsiloxygruppen mit einer Viskosität bei 25°C von 7,2 mm2/s
(0,182 Äquiva-lente von SiH), 20,2
g 2-Propanol und 0,2 cc ei ner 1 Gew.-%igen Lösung aus Chlorplatinsäure hergestellt,
bis sich der SiH-Gehalt auf ein geringes Maß (2 ppm wie durch FTIR gezeigt)
reduziert wurde. Noch warm wurde das rohe Siliconpolyether-Copolymer
in eine Parr-Nydrierflasche überführt und
das System ohne weitere Zugaben von Hydrierkatalysator dreimal mit
Wasserstoffgas gespült
und mit molekularem Wasserstoff auf 3,45 × 102 kPa
(50 psi) unter Druck gesetzt. Die Flasche wurde anschließend unter
Rühren
auf 70°C erwärmt. Die
Aufnahme von Wasserstoff wurde über den
Druckabfall beobachtet. Nach zwei Stunden stoppte der Druckabfall
und überschüssiger Wasserstoff
wurde herausgelassen. Das Copolymer wurde in einen Kolben überführt, auf
eine Endtemperatur von 90°C
und einen Druck von 4 mPa (30 mm Hg) entspannt und 1 Stunde lang
dabei gehalten. Der Siliconpolyether wies einen Brechungsindex von 1,4530
auf. Wenn dieser Siliconpolyether gemäß des oben beschriebenen Verfahrens
auf Geruch bewertet wurde, bekam dieses eine Bewertung von 2.
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Beispiel 2
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Eine Mischung, enthaltend ein Siliconpolyether-Copolymer
mit der mittleren Formel Me3SiO(Me2SiO)396(MeXSiO)4SiMe3, worin X eine Gruppe
mit der Formel -(CH2)3(OC2H4)18(OC3H6)18OH ist,
enthaltend Chlorplatinsäure
in einer Menge, so dass 3 Gewichtsteile Platinmetall je eine Million
Teile Siliconpolyether-Copolymer bereitgestellt werden und enthaltend
8 Gewichtsteile nicht umgesetzter ungesättigter Polyether pro 100 Gewichtsteile
Siliconpolyether-Copolymer, wurde wie folgt einer geruchsverminderten
Behandlung ausgesetzt: Ohne Zugaben eines Hydrierkatalysators wurden
240 g des Siliconpolyethers in eine Parr-Hydrierflasche gegeben, dreimal
mit Wasserstoffgas gespült
und mit 4,14 × 102 kPa (60 psi) molekularem Wasserstoff unter Druck
gesetzt. Das System wurde anschließend geschüttelt und auf 70°C erwärmt. Nach
einer Stunde stoppte der Druckabfall und der Überschuß an Wasserstoff wurde abgelassen.
Das Copolymer wurde auf eine Endtemperatur von 105°C und einen
Druck von 3,3 mPa (25 mm Hg) entspannt und 1 Stunde lang dabei gehalten.
Der Siliconpolyether wies einen Brechungsindex von 1,4181 auf. Wenn
dieser Siliconpolyether gemäß des oben
beschriebenen Verfahrens auf Geruch bewertet wurde, bekam dieses eine
Bewertung von 1.
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Vergleichsbeispiel 1
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Es wurde ein Siliconpolyether-Copolymer
mit der mittleren Formel Me3SiO(Me2SiO)8,7(MeXSiO)3,7SiMe3, worin X
eine Gruppe der Formel -(CH2)3(OC2H4),OH ist, wie
folgt einer geruchsvermindernden Behandlung unterzogen: Eine Parr-Hydrierflasche
wurde mit 300 g des Siliconpolyethers, 3,0 g Wasser, 0,5 g Essigsäure und
0,6 g von 3% Palladium auf Kohlenstoff beladen und dreimal mit Wasserstoffgas
gespült.
Diese wurde einem Wasserstoffdruck von 4,14 × 102 kPa
(60 psi) ausgesetzt und das System geschüttelt und auf 70°C erwärmt. Die
Wasserstoffabsorption erfolgte über
einen Zeitraum von 5,5 Stunden. Das System wurde belüftet und
das Rohprodukt über
einen Kuchen aus Perlite filtriert. Das Produkt wurde auf einem
Dünnfilmverdampfer bei
100°C und
einem Druck von 1,33 kPa (10 mm Hg) entgast. Wenn dieser Siliconpolyether
gemäß des oben
beschriebenen Verfahrens auf Geruch bewertet wurde, bekam dieses
eine Bewertung von 3.
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Vergleichsbeispiel 2
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Das Verfahren von Beispiel 3 wurde
mit 1,0 g Tonsil-Ton (starke Säure)
anstelle von Essigsäure wiederholt.
Wenn das isolierte Copolymer gemäß des oben
beschriebenen Verfahrens auf Geruch bewertet wurde, bekam dieses
eine Bewertung von 3.
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Vergleichsbeispiel 3
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Der in Beispiel 2 beschriebene Siliconpolyether
wurde jedoch ohne irgendeiner Geruchsbehandlung gemäß des oben
beschriebenen Verfahrens auf Geruch bewertet und bekam die Bewertung
4.