DE599731C - Verfahren zum Weben von Baendern mit Laengsschlitzen - Google Patents
Verfahren zum Weben von Baendern mit LaengsschlitzenInfo
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- DE599731C DE599731C DEH135327D DEH0135327D DE599731C DE 599731 C DE599731 C DE 599731C DE H135327 D DEH135327 D DE H135327D DE H0135327 D DEH0135327 D DE H0135327D DE 599731 C DE599731 C DE 599731C
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- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 7
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D3/00—Woven fabrics characterised by their shape
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Weben von Bändern mit Längsschlitzen, deren
Innenkantenfäden geschränkt eingewebt sind. Bisher erfolgte bei Bändern mit geschränkten
Innenkantenfäden der Schlitze die Schränkung derart, daß diese Kettenfäden diejenigen
Schußfäden, um die sie geschränkt sind, scherenartig zwischen sich klemmen.
Dies führt im Gebrauch der Bänder, namentlich bei ihrer Verwendung als gummielastische
Strumpfhalter oder Hosenträger, wobei betreffende Fäden ja fast ständig in Zugbewegung sind, zu einem zu raschen Verschleiß,
besonders noch infolge der lengen
Garnumwindungen der Gummifäden.
Bei Anwendung von Verbindungsschüssen allein, ohne Schränkung der Innenkantenfäden
der Schlitze, bei denen ein sprossenartiges, stellenweises Zusammenweben der
nebeneinander hergestellten Teilbänder durch Teilschüsse erfolgt, die zwischen den seitlichen
Teilschüssen wulstförmig zusammengedrängt sind, verziehen und lockern sich
die Innenkantenfäden der Schlitze, namentlieh wenn es Gummifäden sind, im Gebrauch
zu rasch, wodurch die Schlitze verzerrt werden.
Um die Zerrungs- und Reibungsmöglichkeit der Innenkantenfäden aneinander und an
den Schußfäden auf ein Mindestmaß herabzusetzen, erfolgt erfindungsgemäß die Schränkung
der Innenkantenkettenfäden innerhalb von Teilschüssen, die sie verriegeln, wodurch
der Zug der Einsatzteile (Haken, Ösen) auf die Verbindungsschüsse jeweils genügend abgebremst
wird.
Dadurch halten die Schlitzenden und -kanten wesentlich länger, und das Band verliert
weniger rasch sein gutes Aussehen. Auch ergibt sich noch der Vorteil, daß sich die
Schlitzkanten nicht so stark überlappen und daher der Zug der Einsatzstelle ganz gleichmäßig
erfolgen kann im ■ Gegensatz zu der starken Einseitigkeit im andern Fall.
Abb. ι zeigt schematisch und in Vergrößerung an einem Ausführungsbeispiel das
Wesen des Verfahrens nach vorliegender Erfindung.
Abb. 2 zeigt schematisch, aber in natürlicher Größe, ein Schlitzband nach vorliegendem
Verfahren.
Abb. 3 zeigt in gleicher Weise ein Schlitzband
nach dem bisherigen Verfahren, wobei aber die Schränkung der Innenkantenfäden der Schlitze in Wirklichkeit nicht in Erscheinung
tritt, sondern sich in ein teilweises Übereinandergreifen der Teilschüsse vom
linken und rechten Bandteil her umsetzt, so daß sich die Schlitzkanten stark überlappen.
Abb. 4 und 5 sind entsprechende Querschnitte durch die Mitte der Schlitzstellen
des Bandes.
Die beiden Kettenfäden c und d, die die Innenkanten der Schlitze bilden, werden von
den Umkehrschleifen der Tellschüsse α und b Schlitz um Schlitz geschränkt umfangen, d.h.
beim einen Schlitz wird der Kettenfaden c von den Umkehrschleifen der Teilschüsse £
umfaßt und der Kettenfaden d von den Umkehrschleifen
der Tellschüsse b, im nächsten Schlitz dagegen umgekehrt, also Kettenfaden
c von Schüssen b, Kettenfaden d von Schüssen a, so daß sich die Kettenfäden c, d
immer innerhalb der Stellen kreuzen, wo die Schüsse ineinanderlaufend eingetragen werden.
Diese Verbindungsschüsse bilden aber in Wirklichkeit keine Lücken zwischen den seitlichen
Teilschüssen, sondern werden, wie die Klammern in Abb. 1 andeuten, von letzteren
zusammengedrängt, so daß sie die Schränkung der Innenkantenfäden gleichsam verriegeln.
Das Verfahren ist besonders zweckmäßig bei Gummibändern, wo also die Innenkanten
der Schlitze Gummifäden sind. Es ist aber auch für die Herstellung nichtelastischer
Loch- oder Schlitzbänder anwendbar.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Weben von Bändern mit Längsschlitzen, deren Innenkantenkettenfäden geschränkt eingewebt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schränkung innerhalb von Teilschüssen erfolgt, die sie verriegeln.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH135327D DE599731C (de) | Verfahren zum Weben von Baendern mit Laengsschlitzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH135327D DE599731C (de) | Verfahren zum Weben von Baendern mit Laengsschlitzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE599731C true DE599731C (de) | 1934-07-07 |
Family
ID=7177263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH135327D Expired DE599731C (de) | Verfahren zum Weben von Baendern mit Laengsschlitzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE599731C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1134645B (de) * | 1959-11-14 | 1962-08-16 | Novi Patentverwertungs G M B H | Gewebter Reissverschluss sowie das Verfahren und die Vorrichtung zu seiner Herstellung |
-
0
- DE DEH135327D patent/DE599731C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1134645B (de) * | 1959-11-14 | 1962-08-16 | Novi Patentverwertungs G M B H | Gewebter Reissverschluss sowie das Verfahren und die Vorrichtung zu seiner Herstellung |
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