DE598613C - Dauerform zum Angiessen von Reissverschlussgliedern an die Kante eines Tragbandes - Google Patents

Dauerform zum Angiessen von Reissverschlussgliedern an die Kante eines Tragbandes

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DE598613C
DE598613C DEL80142D DEL0080142D DE598613C DE 598613 C DE598613 C DE 598613C DE L80142 D DEL80142 D DE L80142D DE L0080142 D DEL0080142 D DE L0080142D DE 598613 C DE598613 C DE 598613C
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Lightning Fasteners Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D5/00Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners
    • B29D5/02Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners the fasteners having separate interlocking members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Slide Fasteners (AREA)

Description

  • Dauerform zum Angießen von Reißverschlußgliedern an die Kante eines Tragbandes Bei den üblichen Reißverschlüssen bestehen die Verschlußglieder aus Metall, und zwar vorzugsweise aus nicht rostenden Nickellegierungen. Sie werden durch Walzen, Ausstanzen, Pressen oder Biegen hergestellt und durch mechanisches Zusammenklemmen ihrer Schenkel auf dem Rande der Tragbänder befestigt. Es ist bereits bekannt, die Verschlußglieder aus anderen Werkstoffen, wie z. B. Cellulose, Kunstharz, Kautschuk o. dgl., herzustellen, und zwar durch unmittelbares Angießen an die Tragbänder.
  • Die Erfindung schlägt nun eine besondere Vorrichtung zum unmittelbaren Angießen der Verschlußglieder an den Rand der Tragbänder vor. Man kann mittels der neuen Vorrichtung leichte, für Reißverschlüsse bereits vorgeschlagene Werkstoffe verarbeiten, die noch korrosionsbeständiger als Metall sind und sich ferner nach Wunsch färben lassen, um sie den verschiedenartigen Gegenständen (Kleidungsstücke, Handtaschen usw.) anzupassen, an denen die Reißverschlüsse angebracht werden sollen. An und für sich gestattet die neue Vorrichtung die Verwendung beliebiger Werkstoffe. Natürlich werden Stoffe oder Legierungen benutzt, die bei einer so niedrigen Temperatur schmelzen, daß das Tragband nicht angegriffen wird. Man kann die Verschlüßglieder z. B. aus Celluloseacetat oder Kunstharzen herstellen, die in flüssigem Zustande, gegebenenfalls auch im halbflüssigen oder plastischen Zustande, in die neue Vorrichtung so eingebracht werden, daß aus ihnen unmittelbar auf der Tragbandkante, die keinen Verstärkungswulst zu haben braucht, eine Reihe fest und in genauem Albstande sitzender Verschlußglieder geformt wird. Die Gießtemperatur soll vorzugsweise niedriger als i8o° C sein. Man kann auch verschiedene Werkstoffe mischen, um den gieß- oder formfähigen Zustand bei einer gewünschten Temperatur zu erreichen.
  • Die neue Vorrichtung besteht in einer Dauerform, die das Angießen von Verschlußgliedern an die Kante eines Tragbandes oder einer Stoffbahn mittels des Spritzgußverfahrens ermöglicht. Die Dauerform hat in bekannter Weise eine Reihe von Hohlformen, die für den vorliegenden Zweck genau auf einer Linie und in genauem gegenseitigem Abstande angeordnet sind. In diese Formen ragt der Rand des Tragbandes oder der Stoffbahn so hinein, daß ihn die fertigen Glieder mit zwei Schenkeln umfassen. Vor der Formenreihe ist erfindungsgemäß ein Kanal angebracht, von dem aus schräge Zweigkanäle zu den Hohlformen führen. In diesen Kanal wird ein stabförmiger Kernhalter eingelegt, der an schrägen Auslegern Kernköpfe zum Bilden der Vertiefungen in allen Verschlußgliedern der Reihe trägt. Der Kernhalter mit seinen schrägen Auslegern paßt schließend in den Kanal und die schrägen Zweigkanäle der Dauerform hinein. Außerdem sind in der neuen Vorrichtung alle Hohlformen. , für die Verschlußglieder durch kurze Kanäle, die dem Durchtritt des Werkstoffes dienen, in Reihenschaltung miteinander verbunden.
  • In der Gießereitechnik sind Kerne bekannt, die einzelne Kernfortsätze in einem vorgeschriebenen gegenseitigen Abstande tragen, beispielsweise um Rohrgabeln o. dgl. zu gießen. Dort ist aber der ganze Körper ein Kern., und auch der Schaft, an dem sich die Fortsätze befinden,. dient zur Formgebung. Die bekannten- Kerne müssen deshalb auch für jeden- Abguß neu hergestellt werden. Hierzu ist jedesmal die -Benutzung eines Kernformkastens erforderlich. Demgegenüber handelt es sich bei der Erfindung nicht um einen Kern mit Fortsätzen, sondern um eine verhältnismäßig große Anzahl ldeiner einzelner Kerne, die unter sich eine Verbindung miteinander haben. Diese kleinen Einzelkerne oder Kernköpfe sind erfindungsgemäß an einem stabförmigen Kernhalter mit schrägen Auslegern vereinigt, d. h. an einem neuartigen Hilfsmittel angebracht, das bei dem Gießvorgange selbst nicht die Aufgabe eines Kernteiles zu erfüllen hat, sondern nur dazu dient, den genauen Abstand und die richtige Lage der Kei#nköpfe in den Formen für die Verscblußglieder zu sichern.
  • In der Gießereitechnik ist es ferner bekannt, beim Herstellen von kleinen Gegenständen mehrere Formen in einem Formkasten zu vereinigen und das flüssige Metall durch einen Verteilungskanal zuzuführen, an den die Einzelformen in Parallelschaltung angeschlossen sind. Zunächst handelt es sich dabei nicht um Kernarbeit. Ferner muß der Verteilungskanal fürdie parallele Schaltung der Formen einen beachtlichen Querschnitt haben, und der ihn und die Abzweige füllende Werkstoff ist verloren. Die Arbeitsweise und die Vorrichtung würden für den Erfindungszweck- gänzlich unbrauchbar sein. Bei der hier vorgeschlagenen Reihenschaltung der Formen entstehen dagegen nur ganz kurze Verbindungskanäle, durch die der Werkstoff von Form zu Form wandert, bis alle Hohlformen ausgefüllt sind. Es ließ sich nicht vorhersehen, daß diese für die allgemeine Gießereitechnik offensichtlich unverwendbare Anordnung für die Herstellung von Reißverschlüssen nach dem Spritzgußverfahren geeignet sein würde. Praktische Versuche haben aber die Eignung der Hintereinanderschaltung erwiesen, mittels deren zunächst der Vorteil einer überlegenen Einfachheit erzielt ist. Hierzu kommt der Wegfall des erheblichen Werkstoffverlustes, denn in den kurzen Verbindungskanälen bleiben nur ganz geringfügige Reste zurück, die beim nächsten Guß rasch wieder schmelzen und nicht verlorengehen. Die Zeichnung veranschaulicht die zum Herstellen der Reißverschlüsse dienenden neuartigen Hilfsmittel beispielsweise. Es sind Abb. i und 2 Darstellungen zum Erläutern des ganzen Herstellungsganges, ' Abb. 3 bis 7 Darstellungen der neuen Dauerform, Abb. 8 und j Einzelheiten, Abb. 1o bis 1q. Darstellungen des Erzeugnisses und seiner Nachbehandlung.
  • Die neue Dauerform besteht gemäß Abb. q. aus einem Oberkasten 15 und einem Unterkasten 16, die durch Scharniere 17 verbunden sind und beim Gießen durch Bolzen 18 mit Einhängezapfen 27 und Muttern 28 zusammengehalten werden. Jeder Formkasten ist bei ig (Abo. 3 und q:) so ausgespart, daß das Tragband 2o eingelegt werden kann. Es ragt dabei so weit in die Hohlformen 21 zum Bilden der Verschlußglieder hinein, daß die Schenkel der Glieder die Bandkante umfassen, während die Gliederköpfe freiliegen. Alle Formen 2i sind durch kurze Kanäle 22 in Reihenschaltung miteinander verbunden- (s. Abb. q. und 5). Der an einem Ende der Form eingeführte Werkstoff fließt also von Hohlraum zu Hohlraum, bis alle Formen 21 gefüllt sind.
  • Vor der Hohlformenreihe 21 ist ein Kanal 24 angeordnet, von dem je ein schräger Zweigkanal 2q.' zu je einer Form 21 führt (Abb.3 und 5). Gemäß Abb. 6 ist eine Stange oder ein Stab 23 mit so viel schrägen Auslegern 25 ausgestattet, wie Hohlformen 21 vorhanden, sind. Jeder Ausleger 25 trägt an seinem Ende einen Kernkopf 26, mittels dessen je eine Vertiefung in dem zugehörigen Verschlußgliede gebildet wird. Der Kernhalter paßt mit seinem Stabe 23 genau in den Kanal 24 der Formenhälften 15, 16, und seine Ausleger 25 passen genau in die Zweigkanäle 2q.' hinein. Der Kernhalter wird nach dem Einlegen des Tragbandes 2o in den Kanal 24 des Unterkastens 16 eingesetzt, worauf man den Oberkasten 15 niederlegt und den Verschluß mittels der Bolzen 18 bewirkt.
  • Die neue Dauerform liefert beim Gießen jeweils den vollständigen Besatz eines Tragbandes mit- genau richtig sitzenden Verschlußgliedern, die genau richtig angeordnete Vertiefungen enthalten. Diese Bedingungen sind so gesichert, daß ihre Erfüllung auch bei der Einführung des Werkstoffes nicht beeinträchtigt wird. Außerdem zeichnet sich die neue Dauerform durch ihre überaus große Einfachheit und bequeme Handhabung aus.
  • Die Formen werden zweckmäßig vor dem Abguß beispielsweise in einer Heizkammer 29 mit Gasbrenner 30 und- Zwischenböden 31 (Abo. 2) angewärmt. Nach dem Anwärmen kommen sie auf einen Tisch 32 zum Einlegen des Tragbandes 2o und des Kernhalters 23, 25, 26. Nach dem Schließen werden sie mit einem Nippel 37 gegen das federnde Mundstück 35, 36 (Abb.5 und 8) einer den gießfertigen Werkstoff enthaltenden Leitung 33 mit Heizmantel 34 gepreßt. Der Werkstoff tritt unter Druck in den Nippel 37 ein und öffnet das darin befindliche Rückschlagventi138. Die in der Form enthaltene Luft wird durch das poröse Tragband hindurch vom Werkstoff verdrängt, und dieser umschließt die Tragbandkante, wobei er auch in dessen Poren eindringt, so daß die Verschlußglieder festhaften. ' Nach dem Gießen bringt man die Form in einen Wasserbehälter 30 mit Zulauf 40 und Ablauf 4i. Nach dem Abkühlen wird die Form geöffnet (s. 42 in Abb. i). Man nimmt das Erzeugnis so heraus, wie es in Abb. ii gezeigt ist. Das Tragband 2o wird durch schräges Abziehen der Verschlußglieder 43, 44 vom Kernhalter 23 getrennt, so daß die Vertiefungen 45 (Abb. 14) frei werden. Anschlagglieder 46,49 (Abb. 12 und 13) werden in der Regel mitgegossen.
  • In der Trennfuge zwischen Ober- und Unterkasten bildet sich häufig etwas Grat 47 (4bb. ii). Man entfernt ihn durch Scheuern der ganzen Tragbänder mit den Verschlußgliedern in einer Trommel 48 (Abb. io) zwischen kleinen Stahlkugeln. Der fertige Verschluß mit gemeinsamem Anschlag 49 und Schieber 50 ist in Abb. 12 dargestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dauerform zum. Angießen von Verschlußgliedern für Reißverschlüsse unmittelbar an die Kante eines Tragbandes oder einer Stoffbahn mittels des Spritzgußverfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Formkasten (i5, 16) vor der genau in einer Linie und in genauem gegenseitigem Abstande angeordneten Reihe von Hohlformen (2i) für die Verschlußglieder, in die das Tragband oder die Stoffbahn mit der zu besetzenden Kante hineinreicht, ein Kanal (24) mit zu allen Hohlformen (2i) führenden schrägen Zweigkanälen (24') angebracht ist, der einen stabförmigen Kernhalter (23) mit von schrägen Auslegern (25) gehaltenen, zum Bilden der Vertiefungen in allen Verschlußgliedern der Reihe dienenden Kernköpfen (26) schließend aufnimmt.
  2. 2. Dauerform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Formkasten (i5, 16) zwischen den Hohlformen (2i) für die Verschlußglieder kurze Kanäle (22) für den Durchtritt des flüssigen Werkstoffes angeordnet sind, die sämtliche Hohlformen (2i) der Reihe in Hiritereinanderschaltung verbinden.
DEL80142D 1931-09-29 1932-01-06 Dauerform zum Angiessen von Reissverschlussgliedern an die Kante eines Tragbandes Expired DE598613C (de)

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DEL80142D Expired DE598613C (de) 1931-09-29 1932-01-06 Dauerform zum Angiessen von Reissverschlussgliedern an die Kante eines Tragbandes

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DE (1) DE598613C (de)
GB (1) GB393453A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742705C (de) * 1935-09-19 1943-12-09 Martin Winterhalter Dr Reissverschluss und Verfahren sowie zweiteilige Giess- oder Pressform zu seiner Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742705C (de) * 1935-09-19 1943-12-09 Martin Winterhalter Dr Reissverschluss und Verfahren sowie zweiteilige Giess- oder Pressform zu seiner Herstellung

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GB393453A (en) 1933-06-08

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