DE596383C - Gewalzter Stahlring fuer Reibungsfedern - Google Patents
Gewalzter Stahlring fuer ReibungsfedernInfo
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- DE596383C DE596383C DER83796D DER0083796D DE596383C DE 596383 C DE596383 C DE 596383C DE R83796 D DER83796 D DE R83796D DE R0083796 D DER0083796 D DE R0083796D DE 596383 C DE596383 C DE 596383C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H1/00—Making articles shaped as bodies of revolution
- B21H1/06—Making articles shaped as bodies of revolution rings of restricted axial length
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Description
- Gewalzter Stahlring für Reibungsfedern An die Materialeigenschaften der Stahlringe, die als Federringe bei Reibungsfedern Verwendung finden, werden besonders hohe Anforderungen gestellt. Diese Ringe erfahren bei der Be- und Entlastung der Feder Beanspruchungen, die zwischen einem kleinsten und höchsten Werte wechseln und infolge ihrer Häufigkeit auf eine Ermüdung des Materials hinwirken. Mit Rücksicht hierauf ist es notwendig, bei der Herstellung möglichst alle Einflüsse auszuschalten, die eine Herabsetzung der Ermüdungsfestigkeit herbeiführen. Hierzu gehören in erster Linie Verletzungen der Oberfläche und eine Materialfaserung, die nicht mit der Beanspruchungsrichtung zusammenfällt.
- Die bisher bekannten Herstellungsverfahren tragen diesen Forderungen nur in ungenügendem Maße Rechnung. Nach diesen Verfahren wird der Stahl in Blöcke gegossen, die zu Rund-, Vierkant- oder ähnlichen Stangen ausgewalzt und später im Schmiede- oder Preßverfahren zu Rohlingen geformt werden, aus denen schließlich durch Aufwalzen die fertigen Ringe entstehen. Es lag allerdings auch bereits die Erkenntnis vor, daß ein Rirngfederring mit tangentialer Faserrichtung eine besonders hohe Lebensdauer haben würde. Der zur Erzielung eines solchen Faserverlaufs beschrittene Weg, gemäß dem von Rohren abgeschnittene Ringe aufgewalzt wurden, ließ die gewünschte Faserbildung nicht eintreten. Durch das Auswalzen oder Ziehen eines gegossenen Blockes entsteht eine Faser in Richtung der Stab- oder Rohrachse, der weder durch das Schmieden oder Pressen noch durch das Auswalzen der Rohlinge zum fertigen Ring ein tangentialer Verlauf gegeben werden kann. Weitere Nachteile des Schmiede und Preßverfahrens entstehen aus der Verzunderung der Rohlingshaut, die, wenn sie nicht durch mechanische Bearbeitung beseitigt wird, zu einer Verletzung der Ringoberfläche und infolgedessen zu einer Herabsetzung der Lebensdauer führt.
- Es ist weiterhin auf andern Gebieten der Technik bekannt, ringförmige Rahmen dadurch herzustellen, daß eine gegossene Vorform aufgewalzt wird. Bei solchen, hauptsächlich statisch beanspruchten Maschinenteilen ist der vorhandene Faserverlauf von nebensächlicher Bedeutung, während :er bei federnd ausgenutzten Ringen für die Lebensdauer erhöhend wirkt. Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, gewalzte Stahlringe für Reibungsfedern dadurch herzustellen, daß durch Auswalzen eines gegossenen Rohlings ein tangentialer Faserverlauf erzielt wird.
- Es ist am zweckmäßigsten, die Rohlinge in Kokillen zu gießen und sie nach Beseitigen etwa vorhandener Verbindungsstege, Gießtrichter o. dgl. und nach vorheriger Erwärmung auf die Walztemperatur in der bisher üblichen Weise auszuwalzen. Die Zwischenerhitzung wird aus praktischen Gesichtspunkten erforderlich sein. Für das Verfahren nach der Erfindung ist sie ohne Bedeutung, so daß bei entsprechender Ausbildung des Gießens der Rohlinge eine nochmalige Erhitzung vor dem Walzen nicht erforderlich ist.
- Durch das Auswalzen solcher gegossener Rohlinge, die faserlos sind, erhält das Material in den ausgewalzten Ringen eine rein tangential gerichtete Faser, so daß sie der Beanspruchungsrichtung entspricht, wodurch eine hohe Lebensdauer der Ringe gewährleistet ist. Durch das Auswalzen wird zugleich der Forderung nach einer größeren Verformung gegossener Stücke entsprochen, um diese höheren Beanspruchungen gegenüber genügend widerstandsfähig zu machen. Sollten sich bei Ringen mit kleinen Abmessungen praktische Schwierigkeiten am Walzwerk ergeben, so daß das Verhältnis der Abmessungen des gegossenen Rohlings zu denen des gewalzten Ringes nicht den Anforderungen entspricht, so wird eine Zwischenverformung eingeschaltet. Diese kann z. B. in einfachster NVeise erfolgen, indem der gegossene Rohling in axialer Richtung gepreßt wird, bevor er in tangentialen Richtungen aufgewalzt wird.
- Im Gießverfahren läßt sich die Verzunderung des Rohlings ohne Schwierigkeiten vermeiden, so daß auch die Ringoberfläche des fertigen Ringes durch dieses Verfahren verbessert wird. Da ferner mit diesem Herstellungsverfahren das Auswalzen oder Ziehen des Gußblockes und das Schmieden oder Pressen des Rohlings hinfällig werden, ist die Erfindung auch wirtschaftlich als Fortschritt anzusehen. Ähnliche Vorteile bietet das Verfahren für die Herstellung von Stahlringen, wie sie als Laufringe für Wälzlager, insbesondere Kugellager, Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENT'NSPRÜC11 Gewalzter Stahlring für Reibungsfedern, dadurch gekennzeichnet, daß durch Auswalzen eilfies gegossenen Rohlings ein tangentialer Faserverlauf erzielt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER83796D DE596383C (de) | 1932-01-16 | 1932-01-16 | Gewalzter Stahlring fuer Reibungsfedern |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE596383C true DE596383C (de) | 1934-04-30 |
Family
ID=7417019
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DER83796D Expired DE596383C (de) | 1932-01-16 | 1932-01-16 | Gewalzter Stahlring fuer Reibungsfedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE596383C (de) |
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- 1932-01-16 DE DER83796D patent/DE596383C/de not_active Expired
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