DE594166C - Trockene Gasrueckschlagsicherung - Google Patents

Trockene Gasrueckschlagsicherung

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DE594166C
DE594166C DESCH99245D DESC099245D DE594166C DE 594166 C DE594166 C DE 594166C DE SCH99245 D DESCH99245 D DE SCH99245D DE SC099245 D DESC099245 D DE SC099245D DE 594166 C DE594166 C DE 594166C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes

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  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
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  • Sealing Material Composition (AREA)

Description

  • Trockene Gasrückschlagsicherung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhinderung des Flammenrückschlages bei Acetylenschweißanlagen oder ähnlichen Einrichtungen, bei denen es darauf ankommt, das Eindringen einer Flamme in ein Gefäß zu verhüten, in dem betriebsmäßig explosible Gase aufbewahrt werden, oder, etwa infolge einer Betriebsstörung, ,auftreten können. Im besonderen betrifft die Erfindung eine sog. trockene Gasrückschlagsicherung, wie solche als Ersatz für die umfangreichen und stetiger Wartung -bedürfenden Wasservorlagen bestimmt sind. Solche trockenen Gasrückschlagsicherungen bestehen in der Regel aus einem mit einer pulverigen oder auch massivporösen Masse gefüllten Gefäß.
  • Bei Metallfüllungen, . die genügend fein gepulvert sind, um eine das Durchschlagen der Flamme verhütende Porosität aufzuweisen, hat sich gezeigt, daß dieselben leicht durch die Flamme ins Glühen geraten können, was eine vorzeitige Zerstörung der auf der Eintrittsseite der Flamme liegenden Schicht nebst Bildung eines Hohhraumes im Gefolge hat, welcher Hohlraum sich im Verlauf weiterer Explosionen zu einer Röhre verlängert und ein baldiges Durchbrechen der Flamme ermöglicht.
  • Ähnlich verhält es sich mit den bisher bekanntgewordenen Füllungen aus Quarz oder gebranntem Ton oder ähnlichen nicht über den Festigkeitsgrad des Quarzes hinausgehenden Sandarten. Zwar besteht bei solchen nicht die Gefahr des Verbrennens. Es hat sich aber bei Versuchen gezeigt, daß die wie ein Hammerschlag wirkende Explösiön eine solche Füllmasse zermalmt und so die Füllung um etwa to % zusammendrückt. Hinzukommt, daß auch schon die zwar nicht heftigen, aber stetigen im Betrieb auftretenden Erschütterungen ein gegenseitiges Zerreiben der Körner und so auch ohne Explosionen ein baldiges Zusammenschrumpfen der Masse bewirkt.
  • Auch ist schon vorgeschlagen worden, massiv-poröse Füllungen aus gebranntem Ton zu verwenden. Das Brennen derartiger Tonkörper darf nicht bis,zum Versintern gesteigert-werden, da sonst die gleichmäßige Porosität verlorengeht. Aber auch bei schwächerem Brennen bereitet die Erzielung einer gleichmäßigen, nicht zu großen Porosität Schwierigkeiten, und ist die Durchschtagssicherheit eine beschränkte, weshalb solche Patronen nur in Hintereinanderschaltung mit einer Wasservorlage oder im Verein mit sonstigen Sicherheitsvorrichtungen verwendet werden können.
  • Beim Erfindungsgegenstand nun wird als Füllmasse eine natürliche oder künstliche Steinmasse verwendet, die einen Härtegrad von giößer als 7 der Mohsschen Härteskala besitzt. Als Beispiele solcher Gesteinsmassen seien genannt Siliciumcarbid, dessen Härtegrad 9,5 beträgt, ferner Korund, mit einem Härtegrad von 9 bis 9,3. Diese Steinmassen können den jeweiligen Verhältnissen entsprechend. in pulveriger oder- in körniger oder auch in massiv-poröser Form angewandt werden. Steinmassen dieser Art eignen sich deswegen besonders für den besagten Zweck, weil sie hervorragend große Festigkeit (Widerstand gegen Zerdrücken und Zerreiben) und hohe Hitzebeständigkeit aufweisen, wodurch die obenerwähnten Nachteile der bekannten Füllungen vermieden werden.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i ein einfaches Ausführungsbeispiel dargestellt. Die in dem Gehäuse a mit dem Deckel b untergebrachte Füllschicht c besteht aus feinpulveriger Masse der obenbezeichneten Art. Die Schicht c ist bei dem gezeichneten Beispiel beiderseitig durch poröse Organe d abgegrenzt, die beispielsweise aus Metalltuch bestehen können. Die durchlöchei ten Metallplatten e gestatten, die ganze Füllung fest zusammenzupressen.
  • Man kann aber auch die ganze Füllung aus einer massiv-porösen Masse der erfindungsgemäßen Steinarten herstellen. Es ist dies also eine Masse, wie sie auch für hochwertige Schleifsteine verwendet wird.
  • Die Abb.2 zeigt einen solchen massivporösen Füllkörper f. Derselbe ist an seiner zylindrischen Oberfläche mit einer gasdichten Glasurschicht g überzogen, die zweckmäßig mehrere Millimeter tief gehen kann. Der Füllkörper wird durch die Dichtungsringeh zwischen Gehäuse a und Deckel b fest angepreßt. Die Glasur g im Verein mit den Dichtungsringen 1a beseitigt die Gefahr des Durchschlagens der Flamme auf dem durch Pfeile angedeuteten kürzesten Wege. Die auf dem Boden des Gefäßes a kreisförmig angeordneten, am einfachsten fest angegossenen Stütznocken i verhindern auch bei heftigen, von oben kommenden Drücken ein Brechen des Füllkörpers.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockene Gasi-ückschlagsicherung, im besonderen für Acetylenschweißanlagen, bestehend aus einem mit einer porösen Steinmasse gefüllten Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß diese steinige Füllmasse (c, f) einen Härtegrad von über 7 der Mohsschen Härteskala besitzt.
  2. 2. Rückschlagsicherung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Siliciumcarbid als Füllmasse.
  3. 3. Rückschlagsicherung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Korund als Füllmasse.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051758B (de) * 1951-07-06 1959-03-05 British Oxygen Co Ltd Vorrichtung zum Aufhalten von Flammenrueckschlaegen
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US3809057A (en) * 1970-12-18 1974-05-07 R Frost Orchard heater
WO2001041876A3 (de) * 1999-11-25 2002-05-10 Rmg Gaselan Regel & Messtechni Verfahren und vorrichtung zum dämpfen des druckstosses an flammensperren bei detonationen
DE102010016782B4 (de) * 2010-05-04 2016-12-08 R.Stahl Schaltgeräte GmbH Druckentlastungsvorrichtung für druckfest gekapselte Gehäuse

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