DE593552C - Vorrichtung zum Aufreihen von Tabakblaettern - Google Patents
Vorrichtung zum Aufreihen von TabakblaetternInfo
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- DE593552C DE593552C DEB155793D DEB0155793D DE593552C DE 593552 C DE593552 C DE 593552C DE B155793 D DEB155793 D DE B155793D DE B0155793 D DEB0155793 D DE B0155793D DE 593552 C DE593552 C DE 593552C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
- A24B1/00—Preparation of tobacco on the plantation
- A24B1/06—Stringing tobacco leaves
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Agronomy & Crop Science (AREA)
- Manufacture Of Tobacco Products (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Aufreihen bzw. zum Einfädeln
von frischen Tabakblättern auf Fäden in gleichmäßigen, für die Trocknung erforderlichen
Abständen.
Die bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art mit umlaufender Fördervorrichtung für
•die Blätter und ortsfest gehaltener Nadel hatten jedoch den Nachteil, daß zu ihrer Bedienung,
insbesondere der Zubringung der Tabakblätter in die Fördervorrichtung, eine gewisse Übung und Geschicklichkeit der bedienenden
Person erforderlich war. Bei Bedienung der Vorrichtung durch ungeübte Leute wurden die Blätter oft ungleichmäßig
in die Fördervorrichtung eingelegt, wodurch sich ein Blätterausfall am fertigen Bandolier
durch Fehlstiche der Nadel ergab. Um diesen Übelstand zu verhindern, war bisher ein
Haupterfordernis, daß bei dem Einlegen in die Stegteilungen der Förderkette jedes einzelne
Tabakblatt mit seinem Bruchende, d.h. mit dem Ende, welches vom Stamm der Tabakpflanze gebrochen wird und an welehem.
die Durchstechung und die Aufhängung erfolgt, genau an einem feststehenden Anschlag
angestoßen und einen Augenblick festgehalten werden mußte; außerdem mußten während des Zubringens der Tabakblätter die
mit dem Bruchende derselben oft verwachsenen Geizen oder Schößlinge und sonstige
den genauen Durchstich hindernden Pflanzteile von den Blattrippen entfernt werden,,
damit eine falsche Lage derselben vor der Nadelspitze durch etwaige Drehung oder
durch Zerrung vermieden wurde.
Diese Mängel werden durch die Erfindung beseitigt, indem jedes einzelne Tabakblatt unmittelbar
vor dem Durchstich durch eine um den verlängerten Kern der Nadelhalteschnecke gewundene, an ihm befestigte und
am freien Ende geriffelte Schubfeder der Länge nach verschoben und an einem feststehenden
Anschlag abgestoßen wird. In Verbindung hiermit ist eine weitere Verbesserung 4S
des Durchstiches erreicht worden, indem oberhalb der Nadelspitze ein in den Schlitzen
der Kettengliederstege liegender Anlagebügel für die Rippen angeordnet wurde, der sich
je nach der Rippenstärke einstellen läßt und dessen Anlagefläche nur mit dem gewölbten
Teil der Rippe, der infolge der Eigenart
seines Wachstums stets frei von Geizen oder sonstigen den Durchstich beeinträchtigenden
Pflanzteilen ist, in Berührung kommt.
Auf den Zeichnungen sind die in Betracht kommenden Teile gemäß der Erfindung dargestellt.
Es zeigen
Abb. ι eine Seitenansicht der Gesamtmaschine,
Abb. 2 die neuartige Anordnung einer ίο Schubfeder sowie des Anlagebügels in Vorderansicht
unter Weglassung verdeckender Teile, Abb. 3 eine Seitenansicht zu Abb. 2.
Eine endlose Kette 4, die auf zwei in einem
Gestell 2 gelagerten Walzen 3 umläuft, wird in ihrem oberen Trum 4 durch eine unterhalb
dieses Trums 4 angeordnete Schnecke 5 angetrieben. An- dem dem Schneckenlager 6
gegenüberliegenden Ende der Schnecke 5 ist eine am freien Ende mit Riffeln oder kleinen
Zähnen 21 versehene, um den verlängerten Kern 7 der Schnecke 5 gewundene und
daran befestigte Schubfeder 8 angebracht, die in Verlauf und Steigung den Schneckengängen
9, 9 entspricht und zur Klemmung der Tabakrippen 10 an deren Durchstichstelle sowie
zum Vorschub der Blätter an den Anschlag 20 dient.
Zur Verhinderung des Ausweichens der unter dem zeitweise wirkenden Druck der umso
laufenden Schubfeder 8 stehenden Tabakrippen ι ο nach oben ist über denselben bzw.
über der Spitze der Nadel 11 ein in den Schlitzen 12 der Stege 19 liegender, durch
diese Schlitze 12 seitlich geführter Anlagebügel
13 angeordnet. Dieser Bügel ist mittels eines in einen mit dem Gestell 2 fest verbundenen'
Haltewinkel 14 eingreifenden, senkrecht angeordneten Schraubenbolzens 15 gegen Verschiebung
in seiner Längsrichtung -gesichert. Durch eine Handmutter 16 kann die Höhenlage
des Bügels entsprechend der Rippenstärke beliebig eingestellt werden. Der Bügel 13 dient auch gleichzeitig als Lagerung 17 für
den Fadenaushänger 18.
Zur Arbeitsweise der Vorrichtung soll die Erläuterung dienen, daß die einzufädelnden
Tabakblätter von einem Vorratstisch aus einzeln und fortlaufend zwischen die Stege 19
der Förderkette 4 gelegt, einer Nadel 11 zugeführt,
von dieser durchstochen und auf so dem Bandolierfaden aufgereiht werden. Der
Faden liegt mit seiner Schlaufe in dem hier nicht gezeichneten Nadelhaken.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Aufreihen von Tabakblättern, bei der ein mit Stegen versehenes umlaufendes Fördermittel die Tabakblätter durch eine mittels einer Schnecke ortsfest gehaltene Nadel hindurchführt, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar vor der Nadelspitze eine mit der Antriebs- und Nadelhalteschnecke (5) verbundene, in der Richtung der Schneckengänge und mit der gleichen Steigung wie diese gewundene, auf der Außenseite mit kleinen Zähnen oder Riffeln (21) versehene Flachfeder (8) mit ihrem freien Ende in die die Blattstengelenden (10) aufnehmenden Zwischenräume der oberhalb der Schnecke laufenden Förderkette (4) eingreift und daß oberhalb dieser Feder ein in Schlitzen (12) der Stege (19) geführter, gegen Längsver-Schiebung gesicherter und höhenverstellbarer Anlagebügel (13) und seitlich davon in gleicher Höhe mit den die Stengelenden aufnehmenden Zwischenräumen der Förderkette ein ortsfester Anschlag (20) zum Ausrichten der von der geriffelten Flachfeder (8) senkrecht zur Förderrichtung verschobenen Blattstengel angeordnet sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des Anlagebügels (13) gegen Längsverschiebung ein mit dem Bügel fest verbundener Schraubenbolzen (15) durch einen ortsfest angeordneten Winkel (14) hindurchgeführt ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Höhenverstellung des Anlagebügels (13) auf dem Schraubenbolzen (15) eine Handmutter (16) vorgesehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB155793D DE593552C (de) | 1932-05-21 | 1932-05-21 | Vorrichtung zum Aufreihen von Tabakblaettern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB155793D DE593552C (de) | 1932-05-21 | 1932-05-21 | Vorrichtung zum Aufreihen von Tabakblaettern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593552C true DE593552C (de) | 1934-02-28 |
Family
ID=7003369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB155793D Expired DE593552C (de) | 1932-05-21 | 1932-05-21 | Vorrichtung zum Aufreihen von Tabakblaettern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593552C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE879817C (de) * | 1951-03-28 | 1953-06-15 | Karl Moser | Tabakeinfaedelmaschine |
-
1932
- 1932-05-21 DE DEB155793D patent/DE593552C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE879817C (de) * | 1951-03-28 | 1953-06-15 | Karl Moser | Tabakeinfaedelmaschine |
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