DE59253C - Sucher (Anker zum Absuchen des Meeresgrundes) - Google Patents
Sucher (Anker zum Absuchen des Meeresgrundes)Info
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- DE59253C DE59253C DENDAT59253D DE59253DA DE59253C DE 59253 C DE59253 C DE 59253C DE NDAT59253 D DENDAT59253 D DE NDAT59253D DE 59253D A DE59253D A DE 59253DA DE 59253 C DE59253 C DE 59253C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C11/00—Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
- B63C11/48—Means for searching for underwater objects
- B63C11/50—Means for searching for underwater objects using grapnels
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
Zusatz zum Patente No. 56201 vom ig. Juli
Patentirt im De.utschen Reiche vom 19. December 1890 ab.
Längste Dauer: 18. Juli 1905.
An dem durch Patent No. 56201 geschützten Sucher (Anker zum Absuchen des Meeresgrundes)
sollen Verbesserungen angebracht werden, durch welche seine Stabilität ver-'
gröfsert und derselbe zum Aufsuchen und Heben von Steinen aller Art (Riffen), Korallen,
Schwämmen, Muscheln, Austern, Pflanzen etc., sowie zur Beseitigung von Unebenheiten des
Grundes von Flüssen, Seen, des Meeres u. s. w. geeignet wird.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. ι und 2 zwei Seitenansichten,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 eine Vorderansicht und Fig. 5 einen Grundrifs
des verbesserten bezw. zu den angegebenen Zwecken zusammengesetzten Suchers.
Fig. ι und 2 stellen zwei Formen von Gummisäcken ν dar, die, in der ersichtlichen
Weise angebracht, zur Erhöhung der Stabilität dienen, d.h. den Sucher vor Umkippen (Kentern)
schützen. ■
Der verbesserte bezw. zusammengesetzte Sucher nach Fig. 3, 4 und 5 besteht aus dem
Haupthaken a, ähnlich wie im Patent No. 56201
oder an seinem . oberen Ende nach hinten verlängert, und einer beliebigen Anzahl einfacher
Nebenhaken a' und Zwischenhaken a".
Alle Haken sind, unter Verwendung entsprechend verstellbarer Distanzringe, in bestimmten
Abständen auf den Achsen r° und den Wellen V r befestigt. Zu beiden Seiten der Haken α und α' sind auf der (zu r° parallelen)
Welle r t Widerhaken s angeordnet, welche während der Arbeit infolge ihrer Construction
die in Fig. 3 punktirt angedeutete Lage einnehmen, beim Heben des Suchers in die ausgezogene Stellung treten.
Die ganze Hakenvorrichtung wird am vorderen und hinteren Ende durch Räder oder Tonnen d
getragen,. welche auf der mehrfach gekröpften oder mit Excentern versehenen Achse t fest
angebracht werden. Diese Achse t, oder auch je eine hinten und vorn, ist in Führungen
■(Schieberstangen) gelagert, -α, welche an den Haken α und a' durch Stifte oder Bolzen e
befestigt sind, die in den der Kurbellänge oder. Excentricität entsprechend langen Schlitzen b
gleiten. Durch diese Anordnung wird dem Sucher eine wellenförmige Bewegung ertheilt.
Behufs ■ festeren Verbandes sind über die einzelnen Haken die Querarme g geschraubt.
Soll der Sucher eine gleichmäfsige Furchentiefe haben, so lä'fst man nur zwei, drei oder
vier Räder in Thätigkeit treten, die auf der Achse t gelöst werden. Letztere wird dann
vermittelst der Führungsstangen α durch Anziehen der Bolzen e festgestellt. Durch Verlegung
der Schieber oder Führungsstangen mit den entsprechenden Schlitzen auf die
Bolzen e kann auch die Furchentiefe vergröfsert oder verringert werden.
Die Anwendung des Suchers ist gleich der im Patent No. 56201 beschriebenen, mit dem
Unterschiede, dafs, ehe der Sucher in die Höhe gezogen wird, die Gummisäcke v, soweit
sie in Anwendung gekommen und nicht schon der Stabilitätserhöhung wegen solches geschehen,
mit Luft gefüllt werden, damit die Widerhaken s über die Haken α und a'
greifen, und die aufgefischten Gegenstände fest-, klammern.
Für Aufnahme beweglicher Gegenstände ist an dem Hinterende der Haken ein der ganzen
Breite des Suchers entsprechendes oder räumlich getheiltes Netz gespannt.
In den Holzkästen u, welche bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung als Träger für
die Gummisäcke dienen, werden unterseeische bezw. elektrische Lampen angebracht, um ein
Auffinden des etwa zurückgelassenen Suchers zu ermöglichen.
Claims (3)
1. die Anordnung von Gummisäcken ν auf
den Suchern behufs Erhöhung ihrer Stabilität;
2. die Verbindung des mit Gewichtshebeln und Federn versehenen Haupttheiles a mit
einer Anzahl einfacher Haken α' und a"
und den Widerhaken s in bestimmten Abständen auf den Achsen r° bezw.'rr befestigt
und von Rädern oder Tonnen d auf gekröpften oder mit Excentern versehenen
Achsen t getragen;
3. die Lagerung der Achsen i, bestehend aus einer Anzahl Führungsstangen α, welche
der Kurbellänge oder Excentricität entsprechende Schlitze b haben, mit denen sie an den Bolzen e gleiten, durch welche
Anordnung dem Sucher sowohl ein wellenförmiger, als auch gleichmäfsiger Gang ertheilt
werden kann.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59253C true DE59253C (de) |
Family
ID=333482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59253D Expired - Lifetime DE59253C (de) | Sucher (Anker zum Absuchen des Meeresgrundes) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59253C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014870B (de) * | 1955-06-21 | 1957-08-29 | Ingbuero Atlas | Unbemanntes Boden-Schleppgeraet zum Absuchen eines Seegebietes |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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