DE590430C - Scheibengasbehaelter - Google Patents

Scheibengasbehaelter

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DE590430C
DE590430C DEB153551D DEB0153551D DE590430C DE 590430 C DE590430 C DE 590430C DE B153551 D DEB153551 D DE B153551D DE B0153551 D DEB0153551 D DE B0153551D DE 590430 C DE590430 C DE 590430C
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DE
Germany
Prior art keywords
pressure seal
gas container
seals
seal
disc
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Expired
Application number
DEB153551D
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English (en)
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Bamag Meguin AG
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Bamag Meguin AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Scheibengasbehälter Gegenstand des Patents 564 308 ist ein Scheibengasbehälter, bei dem innerhalb des Behälters am festen oder beweglichen Teil eine Schleifdruckdichtung angeordnet ist, die bei heruntergefahrener Scheibe den Raum unterhalb derselben gegen den Außenraum abdichtet. Hierdurch ist es möglich, am Gasbehälter in Bekannter Weise einen ringsum laufenden Arbeitsraum vorzusehen, von dem aus die Scheibendichtungen zugänglich sind, ohne daß die Gefahr einer -Gasvergiftung durch austretende Gase vom Raum unterhalb der Scheibe besteht. .
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich@auf eine Verbesserung bzw. Abänderung. Nach der Erfindung wird am festen bzw. beweglichen oder beiden Teilen des Scheibengasbehälters. eine beliebige Druckdichtung @ angebracht, die in der tiefsten Stellung der Scheibe für eine Abdichtung des Raumes unterhalb der Scheibe .gegen den Außenraum sorgt. Die Dichtungen können gemeinsam mit der Schleifdruckdichtung Anwendung finden, wodurch die Wirkung der Abdichtung 'erhöht wird, oder auch für, sich.
  • Unter Druckdichtung versteht man hierbei eine festliegende Dichtung, die nur durch das Eigengewicht der auf ihr aufliegenden Scheibe abdichtend wirkt: Bei einer Schleifdruckdichtung erfolgt die Abdichtung durch zwei aufeinanderschleifende Flächen, und zur Erzeugung des Anpressungsdruckes bedarf es einer fremden" Kraft.
  • Das Ausführungsbeispiel in der Zeichnung zeigt einen Scheibengasbehälter, bei dem außer der Betriebsdichtungen noch andere Dichtungen, vorgesehen sind, die bei Reparaturen an den.- Betriebsdichtungen zur Anwendung kommen. Wie im Patent 564 308 sitzt am Fundament i des Gasbehälters der ringsum laufende Ring 2 und an diesem die Schleifdruckdichtung 3; die bei heruntergefahrener Scheibe 4 gegen die Verlängerung 5 drückt und abdichtet. Zusätzlich ist noch am Fundament i und an der Verlängerung 5 je eine umlaufende Druckdichtung 7 und 8 angeordnet, die den Austritt von Gas vom Raum unterhalb der Scheibe in den Arbeitsraum 6 bei tiefster Stellung der Seheibe verhindert. Wie schon einleitend erwähnt, kann auch die Schleifdruckdichtung 3 fehlen und entweder die Druckdichtung 7 allein oder die Druckdichtung 8 allein öder aber beide gemeinsam die Abdichtung übernehmen.
  • Bei größeren Gasbehältern wird man Wert darauf legen, nicht nur in dem Raum bei tiefster Stellung der Scheibe Arbeiten, Reparatüren.und Untersuchungen durchführen zu können, -sondern auch; wenn die Scheibe etwas hochgefahren ist, 'z. B. wenn die oberste Scheibendichtung bereits im Eingriff steht, um sich ein Urteil über die Führung der Rollen und das Anliegen der Dichtungen bilden zu können.
  • Beim Hochfahren der Scheibe wird die gewöhnliche Druckdichtung, die, wie auseinandergesetzt, durch das Aufliegen der Scheibe in Wirkung tritt, außer Betrieb gesetzt, und ein Arbeiten wäre wegen des Gasaustrittes im begehbaren Raum nicht möglich. Aus diesen Gründen wird man bei größeren Gasbehältern zur Kombination beider-Dichtungen greifen. Für die Wahl beider Dichtungsarten ist auch noch maßgebend, daß die Schleifdruckdichtung auch einmal nicht dicht halten kann und ausgebessert werden muß. Während der Ausbesserungsarbeiten an der Schleifdruckdichtung übernimmt dann die Druckdichtung allein die Abdichtung.
  • Es ist bei Anwendung der Schleifdruckdichtung aber nicht zu übersehen, daß diese einer ziemlich großen Beanspruchung ausgesetzt ist und sich naturgemäß der Druck auf die Befestigungsfläche, z. B. auf den in der Abbildung gezeigten Rand, fortsetzen wird. Es ist daher notwendig, in dem begehbaren Raum Versteifungen anzuordnen, die Kosten verursachen, die aber auch Platz wegnehmen, was aber nach Möglichkeit vermieden werden soll. Einfache Druckdichtungen, die in einer Vertiefung liegen, geben zu diesen Anständen keinen Anlaß. Man wird daher bei kleineren Gasbehältern, wo dies angängig ist, zu einfachen Konstruktionen und einfachen Druckdichtungen greifen, da diese Dichtungen auch den an sie gestellten Forderungen in bezug auf Dichtigkeit genügen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Scheibengasbehälter- nach Patent 564 3o8, bei dem innerhalb des Behälters am festen oder beweglichen Teil eine Schleifdruckdichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß des Raumes unterhalb der Scheibe (4) gegen den Außenraum (6) bei heruntergefahrener Scheibe mittels je einer an dem an der Scheibe angeordneten Ring (5) und an dem Fundament (i) des Behälters vorgesehenen Druckdichtung (7 bzw. 8) bewirkt wird.
  2. 2. Scheibengasbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Druckdichtung (7 bzw. 8) vorgesehen ist.
  3. 3. Scheibengasbehälter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckdichtungen (7 bzw. 8) an Stelle der Schleifdruckdichtung (3) vorgesehen sind.
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