DE589964C - Gelochte Waermespeicherplatte zum Auflegen auf die Heizrohrkoepfe von Dampfbackoefen - Google Patents

Gelochte Waermespeicherplatte zum Auflegen auf die Heizrohrkoepfe von Dampfbackoefen

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DE589964C
DE589964C DEST49629D DEST049629D DE589964C DE 589964 C DE589964 C DE 589964C DE ST49629 D DEST49629 D DE ST49629D DE ST049629 D DEST049629 D DE ST049629D DE 589964 C DE589964 C DE 589964C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B1/00Bakers' ovens
    • A21B1/02Bakers' ovens characterised by the heating arrangements
    • A21B1/06Ovens heated by radiators
    • A21B1/14Arrangement of radiators

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

Bei Dampfbacköfen ist es bereits vorgeschlagen, die in· gleicher Höhenlage liegenden Heizrohrköpfe unter sich, zu 'einem Wärmeaustaus'chsysteim zu verbinden·. Man hat dies; dadurch' 'erreicht, daß man mit Lochungen· versehene metallische Platten benutzte, die sich gleichzeitig· über mehrere Rohrenden erstrecken. Die Lochungen wurden hierbei so angeordnet, daß sie in d&e
to Lücken zwischen den Heizrohren fielen, wobei der Durchmesser d'er Lochungen dem Abstand der Heizrohre entsprach. Man wollte auf diese Weise erreichen, daß die in den Platten sichv aufspeichernde Wärme infolge der 'Wärmeleitfähigkeit zwischen Metall und Metall größtenteils an die Heizrohre abgegeben und somit eine gleichmäßige Wiärmeaufnahme gewährleistet wurde.
Abgesehen davon> daß diese Platten fast für jeden Backofen wegen des verschiedenen Abstandes der Heizrohrköpfe besonders angefertigt werden mußten·, ließen sie doch noch einen Teil der in den Feuergaseh 'enthaltenen Wärme unausgenutzt 'entweichen.
Um diesen Mangel zu beheben, werden bei der den Gegenstand der Erfindung .bildenden Wärmespeicherplatte die in hintereinanderliegenden Reihen angeordneten Lochungen versetzt zueinander angeordnet, so daß beim Auflegen der Platten auf die Rohre die Lochungen nicht mehr wie bisher nur in die Lücken zwischen den Heizrohren fallen, sondern sieh auch! auf die Rohre selbst verteilen. Diese Anordnung der Lochungen hat zur Folge, daß die Heizgase nunmehr nur noch zum Teil durdh die Lücken zwischen . den Rohren·, zum Teil aber auch durch, dije über den Rohren liegenden Lochungen hindurchtreten, wodurch sie in gleichem Maße ihre Wärme an die Platten sowie an die Heizrohre selbst durch, unmittelbare Berührung abgeben. Auf diese Weise läßt es sich ermöglichen, daß die Wirkung der Platten in jedem Falle voll zur Geltung kommt, ganz gleich, welches die Rohrabstände in der Heizkammer des Backofens sind.
Damit beim Aneinanderlegen mehrerer Wiärmespeicherplatten die vorteilhafte Wirkung an ihren Berührungsstellen gewahrt bleibt, ist es zweckmäßig, die Platten nicht mehr mit einem durchgehenden Rand zu versieben, wie es bisher üblich war, sondern auch die Ränder der Platten mit gleichartig gestalteten Aussparungen zu versehen. Hierdurch ergänzen sich beim Aneinanderlegen mehrerer Platten die Aussparungen zu vollen Durchtrittslödhern, so daß keine Unterbrechung in den Lochreihen entsteht.
Die Haltbarkeit der Platten wird am besten durch Anordnung von Versteifungen, Rippen ο. dgl. erhöht, welche ein Verziehen der Platten in der Hitze verhindern. Ganz besonders zweckmäßig ist es hierbei, die einzelnen Löcher mit einem hochstehenden Rand einzufassen·, welcher sie kranzartig umgibt, wodurch, gleichzeitig neben der Verstärkung
der Platte infolge der Flächenvergrößerung an der Durchgangssltelle für die Heizgase eine Vergrößerung der Wärmeaufnahme erzielt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen senkrechten Querschnitt durch den Feuerschacht eines Dampfbackofens,
Abb. 2 eine Draufsicht auf eine der Erfindung gemäß ausgebildete Wärmespeicherplatte und
Abb. 3 einen senkrechten Querschnitt durch die Platte.
In den mit einem Rost δ ausgestatteten Feuerschacht α des Backofens ragen die Köpfe der in mehreren Reihen neben- und übereinander angeordneten Heizrohre c hinein. Auf den Rohrköpfen sind zum Zwecke der 'Wärmespeicherung gelochte Platten d aus so hochfeuerfestem Werkstoff mit starkem Strahlungsvermögen aufgelegt. Die Löchere und e' sind in mehreren hintereinanderliegenden Reihen versetzt zueinander angeordnet. Die auf dem Rost sich entwickelnden Heizgase treten durch die Löcher e und #' der Wärmespeicherplatten d hindurch. Jedes Durchgangsloch ist von einem ho:dnstehenden, rippenförmigen Rand/' eingefaßt. In gleicher Weise kann auch der Rand der Wärmespeicherplatte mit einer rippenförmigen Verstärkung versehen sein.
Wie die Abb1. 2 zeigt, ist der Rand der Platte "mit halbkreisförmigen Einschnitten versehen, deren Durchmesser dem Durchmesser der in der Platte befindlichen Lochungen entspricht. Besteht die Platte aus mehreren Platten-•streifen, so sind die Ränder der Streifen derart mit Aussparungen' versehen, daß beim Aneinanderlegen der Plattenstreifen die Aus- ;4t) ■ sparungen sich zu vollen Durchtrittslöchem ergänzen.
Die Wirkungsweise der Wärmespeicher-■platten ist folgende:
Durch das Belegen der in gleicher Höhenlage befindlichen Rohrköpfe mit den Wärme-•speicherplatten wird ein einheitliches Wärmeaustauschsystem gebildet. Da die Löchern der beiden ungeraden Reihen versetzt zu denjenigen der mittleren Reihe angeordnet sind, strömen die Heizgase zum Teil zwischen den Heizrohrköpfen durch die Löchere' ab, zum Teil umströmen sie beim Durchtritt durch die Löcher e die Perkinsrohirköpfe. Hierdurch wird eine fast restlose Ausnutzung der in- den Heizgasen enthaltenen Wärme erzielt, wobei die Wärmeaufnahme der Platten durch die kranzartig hochstehenden Ränder der Lochungen noch begünstigt wird.
Durch den sich auf der Oberfläche der Platten mit der Zeit ablagernden Ruß werden die Strahlungsverluste der Platten verringert, indem die Strahlung nur nach unten wirkt, also restlos den unter den Platten befindlichen Rohrenden zugute kommt.
Eine Regelung der Wärmeaufnahme in weiten Grenzen kann durch Wegnehmen oder Auflegen der Platten von den tiefer gelegenen Rohren auf die höher liegenden und umgekehrt oder durch seitliche Verschiebung der Platten erreicht werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Gelochte Wärmespeicherplatte zum Auflegen auf die Heizrohrköpfe von Dampfbackofen, dadurch gekennzeichnet, daß die in hintereinanderliegenden Reihen liegendem Lochungen (e, e') der Platte zur Leitung der Heizgase teils durch die Zwischenräume der Rohrköpfe, teils um die Rohrköpfe herum versetzt zueinander angeordnet sind.
2. Gelochte Wärmespeicherplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Platte derart mit Aussparungen versehen sind, daß beim Aneinanderlegen mehrerer Platten die Aussparungen sich zu vollen Durchtrittslöchern ergänzen.
3. Gelochte Wärmespeicherplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeich- g0 net, daß die Platte zur Verstärkung und Erhöhung der Wärmeaufnahme mit Rippen (/) versehen ist, die gegebenenfalls die Löcher kranzartig umgeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST49629D 1932-07-26 1932-07-26 Gelochte Waermespeicherplatte zum Auflegen auf die Heizrohrkoepfe von Dampfbackoefen Expired DE589964C (de)

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