DE589840C - Verfahren zur Herstellung der Nutenisolation fuer die geraden Teile von Leiterbuendeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung der Nutenisolation fuer die geraden Teile von LeiterbuendelnInfo
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- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/32—Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
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Description
Es ist bekannt, Bündel von Leitern mit einer Hülse aus Isoliermaterial vollständig zu
umgeben und dieses Material dann auf das Leiterbündel aufzubügeln. Durch weiteres
Zusammenpressen des so isolierten Bündels könnte die Isolierfähigkeit des Isoliermaterials
noch weiter erhöht werden. Beim Zusammenpressen der Hülse treten jedoch infolge
Stauchens der Hülsenwände Falten auf, durch die die Isolierfähigkeit der Hülse beeinträchtigt
wird. Nach der Erfindung sollen diese Falten dadurch vermieden werden, daß
die Isolation in U-förmigen Stücken zunächst nur an drei Seiten des Leiterbündels herangebracht
wird und daß sie sodann an das Bündel fest angepreßt wird. Dann werden die über die frei gebliebene Seite des Bündels herausragenden
Schenkelenden der Isolationsstücke über diese Seite gedeckt. Das ganze
Bündel kann ■ dann noch mit einer weiteren Isolierhülse umgeben werden.
Es ist an sich bereits bekannt, Einzelleiter in eine U-förmige Isolationshülle, die in die
Nut des aktiven Eisens gelegt ist, einzuträufein und die Schenkelenden der Isolationshülle über das Leiterbündel zu legen und sie
fest an dieses anzudrücken. Von diesem Verfahren unterscheidet sich aber das erfindungsgemäße
dadurch, daß bei ihm die Leiter zunächst selbst erst gegen die Nutenisolation gedrückt
werden und danach erst die Schenkel-' enden der Isolation umgelegt werden, ganz abgesehen
davon, daß für das Verfahren gemäß der Erfindung eine besondere Preßform verwendet
wird, um das Leiterpaket vor dem Einlegen in die Nut völlig fertigmachen zu können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Sie zeigt in
Fig. ι einzelne Leiter 1, 2, 3, 4, 5 und 6, die zunächst paarweise zusammengestellt siftd.
Dabei sind die Leiter 2, 4 und 6 einzeln mit Isolierhülsen h auf allen Seiten umgeben,
während die Leiter 1, 3 und 5 unmittelbar auf eine Seite der Isolierhülsen der Leiter 2,4
und 6 gelegt sind und auf ihren drei freien Seiten mit U-förmigen Isolierhüllen s umgeben
sind.
Nach der Erfindung sind nun die drei Leitergruppen an drei Seiten mit |j-förmigen
Hüllen u, ν und w umgeben, wobei die Schenkel
der beiden letztgenannten Hüllen die übrigen Leitergruppen ebenfalls mit umfassen.
Die Schenkel aller dieser Isolationshüllen sind an ihren Enden umgebogen, so daß sie die
vierte Seite des Leiterbündels abdecken. Das ganze Gebilde ist in eine gemeinsame Hülse g
eingeschlossen. Bei der Herstellung wird, wie in Fig. 2 veranschaulicht, zunächst das
äußerste U-förmige Isolationsstück w in eine Form f mit trapezförmiger Nut gelegt. Darauf
wird der mit einer vollständigen Isolierschicht Ä umgebene Leiter 6 eingelegt; auf
diesen wird dann der Leiter 5 aufgebracht und mit dem U-förmigen Isolierstück s abgedeckt.
Auf das Stück s wird sodann eine isolierende Zwischenschicht ζ gelegt. In derselben
Reihenfolge werden dann die Leiter 4,
3, ·2 und ι nebst den sie ganz oder teilweise umgebenden Isolierstücken eingebracht. Auf
das U-förmige Isolierstücki des Leiters ι wird
dann ein Stempel p aufgesetzt und dieser gegen die Leiter zu gedrückt. Bei dieser Pressung
werden die Isolierstücke an den unteren Enden ihrer Seiten zusammengedrückt, so
daß der ganze zwischen den Wänden der Preßform und den Leitern gelegene Raum mit
Isoliermasse ausgefüllt wird. Durch Erwärmen der Preßform kann die Nachgiebigkeit
des IsoliermateriaJs je nach Bedarf erhöht werden. Größte Sicherheit gegen Faltung des
Isoliermaterials kann dadurch erreicht werden, daß nach dem Zusammenpressen in der
Richtung nach dem Nutengrund noch die Seitenwände der Preßform gegeneinanderbewegt
werden. Nach Entfernung des Stempels/) werden die über die obere Seite des
ad Leiterbündels heraus ragenden freien Enden
der U-förmigen Isolierstücke umgelegt, das Bündel wird aus der Preßform entfernt und
schließlich das ganze Paket mit der Isolierhülse g umgeben. Wie ohne weiteres einzusehen,
wird durch das beschriebene Verfahren eine vorzügliche, dichte Nutenisolation des
geraden Teils von Leiterbündeln erreicht, die für elektrische Maschinen und Apparate, die
außergewöhnlich hohe Spannungen führen, be-3osonders
gut geeignet ist.
Das fertige Bündel kann ohne weiteres in die trapezförmige Nut einer Maschine oder
eines Apparates eingelegt und fest gegen die Nutwände gedrückt werden, wodurch Glimmerscheinungen
zwischen diesen und der Isolation ausgeschlossen werden. Es kann aber
auch in eine Nut von rechteckigem Querschnitt eingeführt werden, wobei die Lücken
zwischen ihm und den Nutwänden durch keilförmige Zwischenstücke, z.B. U-fönrtige Iso-
lierstücke mit spitz auslaufenden Schenkeln, ausgefüllt werden.
Man braucht nun nicht alle Leiter eines Bündels in der vorbeschriebenen Art zusammenzufassen,
kann vielmehr einen oder mehrere Leiter außerhalb der die übrigen Leiter zusammenfassenden Hülle für sich isoliert anordnen
und sie nebst diesen Leitern mit einer gemeinsamen Hülse umgeben, wie in Fig. 3 veranschaulicht ist. Das hat den Vorteil, daß
die Stoßstellen der einen Teil der Leiter zusammenfassenden Hülle in einem Gebiet verhältnismäßig
kleinen Potentialgefälles liegen.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung der Nutenisolation für die geraden Teile von Leiterbündeln
unter Verwendung von Preßformen und Wärme, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutenisolation in U-förmigen
Stücken zunächst nur an drei Seiten des Leiterbündels herangebracht, danach an
das Bündel in einer Preßform von trapezförmigen Querschnitt fest angepreßt und schließlich auf die frei gebliebene Seite des
Bündels mit den das Bündel überragenden Schenkelenden umgelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1," dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel sämtlicher
U-förmiger Isolationsstücke über die frei gebliebene Seite des Leiterbündels hinausgeführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit angepreßter
Isolation versehene Leiterbündel mit einer weiteren Isolationshülle umgeben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil sämtlicher
Leiter eines Bündels nach dem Verfahren nach Anspruch 1 behandelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE589840T | 1930-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE589840C true DE589840C (de) | 1933-12-16 |
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ID=6572616
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930589840D Expired DE589840C (de) | 1930-11-02 | 1930-11-02 | Verfahren zur Herstellung der Nutenisolation fuer die geraden Teile von Leiterbuendeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE589840C (de) |
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1930
- 1930-11-02 DE DE1930589840D patent/DE589840C/de not_active Expired
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