DE588181C - Knopf mit Zierauflage - Google Patents

Knopf mit Zierauflage

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DE588181C
DE588181C DEH132169D DEH0132169D DE588181C DE 588181 C DE588181 C DE 588181C DE H132169 D DEH132169 D DE H132169D DE H0132169 D DEH0132169 D DE H0132169D DE 588181 C DE588181 C DE 588181C
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WILHELM HOLDHEIM FA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/20Buttons adapted for special ways of fastening attached by thread visible to the front

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  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

Es sind Knöpfe aus Kunsthorn (Celluloid-, Acetylcellulose-, Kaseinprodukte) mit Zierauflagen aus Metall bekannt. ' Die bisher hergestellten Knöpfe dieser· Art hatten aber mannigfaltige Nachteile. Wenn die Metallauflage lediglich durch Ankleben an dem Knopf angebracht war, so fiel die Metallauflage beim Gebrauch nach verhältnismäßig kurzer Zeit ab, wodurch der Knopf unansehnlich und für den Benutzer unbrauchbar wurde. Man hat auch die Metallauflage dadurch an dem Knopf befestigt, daß an der Rückseite der Metallauflage ein Stift (Nietdraht) angelötet wird, der durch eine Bohrung des Knopfes hindurchgesteckt und alsdann durch Hämmerung hinten zwecks Befestigung umgebördelt wird. Dadurch entstehen aber auf der Rückseite des Knopfes, gerade dort, wo er mit dem oft zarten Gewebe eines Kleidungsstückes in Berührung kommt, vorspringende Stellen, die durch Scheuern und Kratzen den Stoff beschädigen. Ferner müssen außer den schon vorhandenen Annählöchern noch besondere Löcher für den einzusetzenden Nietdraht in den Knopf gebohrt werden. Ein solcher-Knopf wird durch die Art seiner Herstellung verhältnismäßig teuer. Das gleiche gilt auch für eine Befestigungsart von metallenen Zierauflagen, bei der an die metallene Zierauflage ein vorspringendes Metallstück angelötet wird, das druckknopfartig in eine durch den Kunsthornteil gesteckte vorspringende Hülse eingedrückt werden muß.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile und besteht darin, daß die Zierauflage mit den Annählöchern des Knopfes übereinstimmende Löcher zum Hindurchstecken von Hohlnieten aufweist, welche nach dem Umbördeln ihrer beiden Enden die Zierauflage mit der Knopfscheibe fest verbinden und in bekannter Weise gleichzeitig die Annählöcher bilden.' Bei einem derartig ausgestalteten Knopf kann beim Gebrauch die Zierauflage nicht verlorengehen. Ferner fällt 45 ■ die Anordnung besonderer Befestigungslöcher im Knopf weg, da die sowieso vorhandenen Annählöcher zum Durchstecken der Befestigungshohlnieten verwendet werden. Gleichzeitig wird als Nebenerscheinung auch die Gefahr des Durchscheuerns für den Nähfaden vermindert, was aber nicht von ausschlag- - gebender Bedeutung ist, da die Annählöcher ■bei Knöpfen aus Kunsthorn im allgemeinen nicht scharfkantig sind, so daß die Anbringung von Schutzösen an sich nicht erforderlich ist. Anderseits handelt es sich bei Kunsthorn wohl um ein plastisches, aber doch hinreichend hartes Material, welches dem Druck des Nähfadens ohne weiteres standhält. Man hat zwar schon für Knöpfe die Verwendung von Hohlnieten vorgeschlagen, jedoch zu
einem ganz anderen Zweck als beim Erfindungsgegenstand. Bei den bekannten Fällen handelt es sich nicht um Zierknöpfe, sondern um Wäscheknöpfe. Wäscheknöpfe bestehen aus Metallscheiben, die in der Regel mit Schirtingstoff überzogen sind. Abweichend von Kunsthornknöpfen sind die Annählöcher der metallenen Wäscheknöpfe stets scharfkantig, so daß der Wäscheknopf erst durch
ίο Anordnung einer Hohlniete in der Annähöse, welche das Durchreißen des Nähfadens verhindern soll, brauchbar wird. Ferner verhindert die Hohlniete das Äusf usseln des" Schirtingstoffüberzuges, der während der Wäsche weich wird und ohne Anordnung der Hohlnieten sieh zusammenziehen und von der Metallplatte durch Ausfusseln lösen würde.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Abb. 1 und 21η einer Ausführungsform dargestellt. Es zeigen
Abb. ι den Knopf in Draufsicht,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 1.
In der auf dem Knopf 3' anzubringenden Zierauflage aus Metall oder einem anderen Stoff sind mit den Annählöchern 4 des Knopfes übereinstimmende Löcher 4' angeordnet. Durch die Löcher 4, 4' werden die losen Hohlnieten 2', welche an dem einen Ende einen breiten, sich an die Auflage 1 anlegenden Rand 6 besitzen, hindurchgesteckt. Alsdann wird das freie Ende der Hohlnieten 2' mittels einer Oeilletiermaschine umgebördelt und der Rand 5 gebildet, so daß eine feste und saubere Befestigung der Metallauflage ,erzielt wird. Gleichzeitig bildet der vorstehende Rand 6 auf der Auflage eine hübsch wirkende Verzierung.
Die beschriebene Anbringung einer Zierauflage eignet sich für beliebige Ausführungs- 40· formen des Knopfes, dessen Oberfläche glatt, fäconniert oder gefräst sein kann. Ferner kann sich die Metallauflage in der Mitte des Kunsthorngegenstandes oder nur auf einer Seite befinden. Sie kann glatt, poliert oder vernickelt sein. Außerdem kann das Verzierungsmetallstück auch auf der Unterseite des Knopfes oder zwischen zwei Kunsthornplatten als Zwischenlage angeordnet sein. An Stelle loser Hohlnieten können auch unmittelbar aus 5a der Metallplatte Ösen herausgezogen sein, welche in die Löcher des Knopfes greifen und auf der Rückseite des Knopfes umgebördelt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Knopf aus Kunsthorn (Celluloid-, Acetylcellulose-, Kaseinprodukte) mit einer Zierauflage aus Metall, bei welchem die Zierauflage durch in Bohrungen des Knopfes greifende und auf dessen Rückseite umzunietende Stifte am Knopf befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zierauf lage (ι) mit den Annählöchern (4) des Knopfes (3') übereinstimmende Löcher (4') zum Hindurchstecken von Hohlnieten (2') aufweist, welche nach dem. Umbördeln ihrer beiden Enden die Zierauflage (1) mit der Knopf scheibe (3') fest verbinden und in bekannter Weise gleichzeitig die Annählöcher bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH132169D 1931-12-05 1931-12-05 Knopf mit Zierauflage Expired DE588181C (de)

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