DE58801C - Neuerung an Dampfentwässerern - Google Patents

Neuerung an Dampfentwässerern

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DE58801C
DE58801C DENDAT58801D DE58801DA DE58801C DE 58801 C DE58801 C DE 58801C DE NDAT58801 D DENDAT58801 D DE NDAT58801D DE 58801D A DE58801D A DE 58801DA DE 58801 C DE58801 C DE 58801C
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Germany
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steam
box
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DENDAT58801D
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English (en)
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WlRTH & CO. in Frankfurt a. M., Hermannstrafse 42
Publication of DE58801C publication Critical patent/DE58801C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/28Steam-separating arrangements involving reversal of direction of flow
    • F22B37/283Steam-separating arrangements involving reversal of direction of flow specially adapted for boiler drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

KAISERLICHES Jk
PATENTAMT
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Apparat bezweckt, das vom Dampfe mitgerissene Wasser auszuscheiden bezw. den Dampf zu trocknen und dadurch zum Gebrauche geeigneter zu machen.
Der Apparat wird nach Art der in der Patentschrift No. 29766 dargestellten Einrichtung so in den oberen Theil eines Kessels eingebaut, dafs das ganze, von dem unteren Kessel aufsteigende Dampf- und Wassergemisch denselben passiren mufs, ehe der Dampf, den oberen Theil des Kessels verlassend, zu seiner Verbrauchsstelle gelangt.
Der Kasten des Patentes No. 29766 wird nach vorliegender Erfindung durch beliebig viele Trennungswände A in einzelne Kammern getheilt. Der Kasten kommt so zu stehen, dafs die obere Oeffnung des Verbindungsstutzens K des Unter- und Oberkessels grade hinter der vorderen Wand B in den Kasten mündet.
Die Vorderseite des Kastens ist durch die Wand B vollständig abgeschlossen; ebenso sind die Seitenwände C und die Decke D vollständig geschlossen, während die Hinterwand des Kastens L, wie aus der Zeichnung ersichtlich, mit zwei Oeffnungen, und zwar mit einer .Dampfauslafsöffnung E und einer Wasserdurchflufsöffnung F, versehen ist. Der Boden des Kastens wird durch den Kesselboden gebildet.
Zunächst der Vorderwand B ist eine bis zum Boden reichende Zwischenwand A' angeordnet, an welche sich eine beliebige Anzahl nur bis unter den niedrigsten Wasserstand reichender Zwischenwände A2A3 etc. anschliefsen.
Diese Trennungswände A2 AB etc., welche in einiger Entfernung von der Decke aufhören, können an ihrem oberen Ende mit Zungen G versehen werden. Zwischen je zwei Wänden hängen von der Decke D Platten H herab, welche so kurz bemessen sind, dafs dieselben niemals in das Wasser hineinragen können, aufserdem tragen die Wände A2 A3 etc. kleine Rippen /.
Das aus dem Verbindungsstutzen K auf-. steigende Dampf- und Wassergemisch übersteigt zunächst die Wand A1, stöfst alsdann in seiner Weiterbewegung gegen die erste Platte H und wird durch letztere nach unten geführt. Durch diesen Richtungswechsel, verbunden mit einer plötzlichen Querschnittsveränderung, wird hier bereits die gröfste Menge des von dem Dampfe mitgerissenen Wassers ausgeschieden. Das verbleibende Dampf- und Wassergemisch bewegt sich nun durch die zwischen H und J verbleibenden Zwischenräume nach oben über die Zunge G hinweg. Durch die folgende Platte H in seiner geraden Weiterbewegung gehindert, bewegt sich das Dampf- und Wassergemisch wieder nach abwärts und setzt seinen Weg in der vorbeschriebenen Weise, an allen Platten H, Rippen /, Trennungswänden A und Zungen G vorbei, bis zur Dampfauslafsöffnung E fort, wo der entwässerte Dampf den Kasten verläfst.
Die Rippen / haben den Zweck, das gegen die Trennungswände A mitgerissene Wasser zurückzuhalten. Statt den unteren Abschlufs der einzelnen, durch die Trennungswände gebildeten Kammern durch das Wasser selbst zu bilden, kann dies auch durch einen besonderen
Boden mit Abflufsvorrichtung für das ausgeschiedene Wasser geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspbuch:
    An einem Dampfentwässerer, bei welchem
    der Behälter oder Kasten des Patentes No. 29766,
    dessen untere Ränder unter Fortfall eines
    Bodens in das Kessel wasser tauchen, benutzt
    ist, die Eintheilung des Kastens in einzelne, in der Richtung der Dampfbewegung an einander gereihte Kammern durch Querwände A1 Ä* AB u. s. w. im Verein mit den von der Kastendecke D herabhängenden Platten H, sowie der Verschlufs der hinteren Kastenseite durch eine Wand L mit Auslässen für Dampf und Wasser.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT58801D Neuerung an Dampfentwässerern Expired - Lifetime DE58801C (de)

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