DE587761C - Schiffsform - Google Patents
SchiffsformInfo
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- DE587761C DE587761C DEY650D DEY0000650D DE587761C DE 587761 C DE587761 C DE 587761C DE Y650 D DEY650 D DE Y650D DE Y0000650 D DEY0000650 D DE Y0000650D DE 587761 C DE587761 C DE 587761C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B1/00—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
- B63B1/02—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement
- B63B1/04—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement with single hull
- B63B1/06—Shape of fore part
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- Fluid Mechanics (AREA)
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
Description
Das Hjaujjtpjitent 564 648 betrifft gewisse
Verbesserungen in der Schiffsform im Bereich der Konstruktionswasserlinie, wodurch eine
Verringerung des Schiffswiderstandes erzielt wird im Vergleich mit Schiffen normaler
Form, gleicher Länge und Wasserverdrängung und gleicher" Fahrtgeschwindigkeit. Diese Verringerung des Widerstandes ermöglicht
entweder eine Verringerung der für den Schiffsantrieb erforderlichen1 Kraft oder, bei
Beibehaltung der gleichen Antriebskraft, eine Erhöhung der Geschwindigkeit. Es wird ferner
eine beträchtliche Ersparnis hinsichtlich der geringeren Kosten für die Schiffsantriebsmaschine
und der geringeren Betriebskosten, beispielsweise des Brennstoffverbrauches usw.,
erzielt.
Die Schiffsform., ggmäß..jlem Hauptpatent,
bezog sicTTauf den Bau neuer Schiffe.^
Die ' VO^Ue^ende^Xfiiidung bezweckt die
Anwendung der neuen^Schiffsform auf betEE^SVhiff
~~ *"
Aus wirtschaftlichen Gründen ist man oft bestrebt, die Geschwindigkeit vorhandener
S^ifejzu„erliöh_en. Zü^dTeserrTZwecTTstehen
dem Schiffbauer zwei wohlbekannte Verfahren zur Verfügung: Einerseits wird die Er-Tioriung
der Geschwindigkeit durch Verstärkung der Kraftanlagen.und Antriebsmittel erzielt;
andererseits führt eine Verbesgexurig der Schiffsform, zum gleichen Ziel. Die beiden'Verfahren
werden oft gleichzeitig angewandt, was durchaus logisch ist; denn nach der Verstärkung der Kraftanlage soll die
Schiffsform den neuen Betriebsbedingungen angepaßt werden, um die Vorteile einer größeren
Antriebskraft völlig ausnutzen zu können. Deshalb ruft jede Antriebskrafterhöhung
unumgänglich die Notwendigkeit einer Schiffsformänderung hervor. Da aber ein Umbau
der Maschinenanlagen verhältnismäßig viel ■ teurer zu stehen kommt, muß man sich oft mit
einem Umbau des Schiffsrumpfes begnügen, besonders "wenn die verlangte Geschwindigkeitserhöhung
nicht außerordentlich groß ist. Schiffsumbauten sind bereits auf verschiedene Arten ausgeführt und bekanntgeworden.
Diese Umbauten verlangen aber meistens so beträchtliche Unkosten, daß ihre Anwendung
beschränkt bleiben muß.
Gemäß der Ejjiadung. ist es möglich, Schiffen
normaler Form die Vorteile der im
Hauptpatent beschriebenen Schiffsform angedeihen zu lassen, und zwar mit Hilfe einfacher
Änderungen, welche riür" vergleichsweise
geringe Kosten verursachen. Die im Hauptpatent beschriebene Schiffsform weist eine stärkere Einziehung im Bereich der Konstruktionswasserlinie
auf, als es bei den bekannten Schiffsformen der Fall ist, und zwar
derart, daß das Maximum der Einziehung mit ίο dem Angriffspunkt für den Formwiderstand
zusammenfällt.
Es ist'wohlbekannt, daß eine Verlängerung
des Schiffes eine Verringerung des Schiffs™
Widerstandes; hervorruft. . Wenn man aber eine wesentliche,^Verringerung des Schiffswiderstandes bei Beibehaltung der üblichen
geraden oder konvexen Wasserlinien erreichen wollte, müßte man das Schiff in beträchtlictiejn^
Maße verlängern und somit das Vörschiff auf einer großen Strecke unter bedeutendem
Materialaufwand umbauen. Demgegenüber wird gemäß der vßxHj^enden ,Erfindung,
die gleiche Wirkung bei Schiffen normaler Form dadurchjerreicht, daß man ,das
o^i durcn~*ein etwas^verlän-&€ilg.__ei^|tÄderart,
^IaB sein "Dm-* riß mit jener Schiffsform übereinstimmt,
welche gewählt werden müßte, falls man das nämliche Schiff in der Schiffsform gemäß dem
Hauptpatent neu entwerfen würde.
f Gemäß der Erfindung wird also das Vor-
• schiff nur s.o weit"verlängert, bis die für_das
verlängerte Schiff berechnete Konstruktjojas-
«—»- · v ■ J^
.' Wasserlinie an der im Abstand χ === { --.= —11 —
.35 «-—-«.■ ^ _ [VL J 4
-Ij vom Vorsteven liegenden Einbucfftüngsstefle
jj die ursprüngliche Konstruktionswasserlinie U tangiert.
Andere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung an Hand der beiliegenden Zeichnung. In letzterer stellt die Grundlinie A-A
die Längsachse des Schiffes dar, welches . gemäß der Erfindung umgebaut werden soll.
ι stellt die· eine. Hälfte des umzubauenden
Schiffes, geschnitten in der Ebene der Konstruktionswasserlinie, dar. 2 entspricht der
Schiffsform für das gleiche Schiff, jedoch gemäß den Merkmalen des Hauptpatents. Wie
in letzterem beschrieben, verläuft der Um-
riß 2 schmaler als der Umriß ι und weist das Maximum der Einziehung der Längsrichtung
nach in einer Entfernung von
vom vorderen Lot auf, wobei ν die Schiffsgeschwindigkeit
in Knoten und L die Schiffslänge in Metern bedeutet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird,
wie bereits erwähnt, das vorhandene Vorschiff weggeschnitten und durch ein neues,
etwas verlängertes Vorschiff ersetzt, derart, daß die Umrißform 2 möglichst erreicht'wird.
Es kann auch eine separate, nach der Umrißform 2 gestaltete Vorderspitze an den bestehenden
Schiffsrumpf aufgesetzt werden. Der Umriß 2' der abgeänderten Schiffsform wird dadurch bestimmt, daß man den Umriß
2 längs der Achse A-A derart parallel verschiebt, daß der Angriffspunkt des Formwiderstandes
3' des Umrisses 2 nach Punkt 4 des Umrisses 1 gelangt. Auf diese Weise
gelangt der Umriß 2 in die Lage 2'. Es wird bemerkt, daß nach dieser Verschiebung ein
Teil des Umrisses 2 mit dem Umriß 1 zusammenfällt (nämlich zwischen den Punkten 4
und s). Praktisch gesprochen, ist also lediglich der Teil 5 bis 6 des Umrisses 2' zu ersetzen.
Der erzielte Fortschritt besteht darin, daß man unter voller Ausnutzung der Vorteile der
im Hauptpatent geschützten Schiffsform eine namentlich bei Schiffen kleiner und mittlerer
Geschwindigkeit besonders kleine Vorschiffs-Verlängerung erhält.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schiffsform nach Patent 564 648, dadurch gekennzeichnet, daß beim Umbau vorhandener Schiffe durch Vorschiffsverlängerung das Vorschiff nur so weit verlängert wird, bis die für das verlängerte Schiff berechnete Konstruktionswasser-linie an der im Abstand χ = I—= — 11 —I VL J 4vom Vorsteven liegenden Einbuchtungsstelle die ursprüngliche Konstruktionswasserlinie tangiert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR719740T | 1930-08-21 | ||
| FR41168T | 1931-05-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE587761C true DE587761C (de) | 1933-11-08 |
Family
ID=8677353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEY650D Expired DE587761C (de) | 1930-08-21 | 1932-05-22 | Schiffsform |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE587761C (de) |
| FR (1) | FR41168E (de) |
-
1931
- 1931-05-21 FR FR41168D patent/FR41168E/fr not_active Expired
-
1932
- 1932-05-22 DE DEY650D patent/DE587761C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR41168E (fr) | 1932-12-01 |
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