DE587580C - Durch fluessige oder gasfoermige Druckmittel bediente Bremseinrichtung, besonders fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Durch fluessige oder gasfoermige Druckmittel bediente Bremseinrichtung, besonders fuer Kraftfahrzeuge

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DE587580C
DE587580C DEW86638D DEW0086638D DE587580C DE 587580 C DE587580 C DE 587580C DE W86638 D DEW86638 D DE W86638D DE W0086638 D DEW0086638 D DE W0086638D DE 587580 C DE587580 C DE 587580C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
    • B60T11/16Master control, e.g. master cylinders
    • B60T11/224Master control, e.g. master cylinders with pressure-varying means, e.g. with two stage operation provided by use of different piston diameters including continuous variation from one diameter to another

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Description

Bei Bremsen, die durch flüssige oder gasförmige Druckmittel bedient werden, ist es sehr zweckmäßig, daß zum . Einleiten des Bremsens zunächst einmal' das Backenspiel möglichst schnell überwunden, und daß dabei ein nur sehr kleiner Hand- oder Fußhebelausschlag benötigt wird, so daß für die eigentliche Bremsung selber eine möglichst günstige Hebelübersetzung zur Verfügung steht.
ίο Es sind nun Vorrichtungen bekanntgeworden, die diesem Zwecke dienen sollen. Sie bestehen in der Hauptsache darin, daß zunächst ein Kolben mit größerem Durchmesser, der sogenannte Füllkolben, und dann erst der eigentliche Bremsdruckkolben oder auch ein Stufenkolben von einem Hebel gegen das Druckmittel geführt werden.
Der Vorteil der Erfindung besteht, darin, daß der Auffüllzylinder und der Bremsdruck-
ao zylinder so zueinander liegen,, daß sich ihre Längsachsen im rechten Winkel kreuzen oder schneiden. Durch diese. Lagerung der Zylinder wird es möglich, den Bremshebel so auszubilden, daß sich für den Bremsdruckkolben
a5. die gebräuchliche größere Hebelübersetzung als für den Auffüllkolben in günstigerer und gedrängterer Bauweise ergibt. Ein weiterer Vorteil der Anordnung besteht darin, daß der Bremshebel zürn Antrieb des Auffüllkolbens keilförmige Glieder oder Nocken, zum Antrieb des Bremsdruckkolbens einen Anschlag hat.
Trotz der verschiedenen Hebelübersetzungen für Auffüll- und Bremsdruckkolben ist nur ein einziger Bedienungshebel vorhanden; Ventile, Gestänge und Gelenke fallen fort.
Die Erfindung betrifft also einen Bremszylinder mit selbsttätiger hydraulischer und mechanischer Übersetzung, der besonders für die Bremsung schwerer Fahrzeuge zu verwenden ist.
Abb. ι ist die Ansicht der Bremseinrichtung mit Schnitt durch den Auffüllzylinder.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, gesehen in Pfeilrichtung.
Abb. 3 ist eine Aufsicht auf Teile von Abb. i.
Abb. 4. ist eine Ansicht einer anderen Ausführung des Bedienungshebels in kleinerem Maßstabe. ' 5<>
Es bedarf nur geringer Abänderungen, um den Gegenstand der Erfindung auch für gasförmige Druckmittel brauchbar zu gestalten. Deshalb soll sich die Beschreibung der Einfacheit halber auf Bremszylinder beziehen, die mit flüssigen Druckmitteln arbeiten.
In dem Gehäuse oder Speicherbehälter 1 (Abb. ι und 2) dient der obere Zylinder 2 mit den Kolben 3 und 4, die zusammen die Druckkammer 5 bilden, als Auffüllzylinder.
Ein zweiter Zylinder 6 mit dem Kolben 7 (Abb. 2) ist unter dem oberen Zylinder 2 und quer zu ihm gelagert.
Das Druckmittel kann durch Öffnungen 8 und 9 von dem Speicherbehälter 1 in die Zylinder gelangen.
Der Bremshebel 10 ist als Bügel ausgebildet und an der Welle 11 z. B. durch Keile befestigt, und er kann sich mit der am Boden des Speicherbehälters 1 gelagerten Welle 11 drehen. An zwei Stellen des Bügels 10 befinden sich die schiefen Ebenen, Nocken oder Keile Γ2 und 13. Sobald nun der Bügel 10 durch den Fußhebel in Pfeilrichtung (Abb. 2) bewegt wird, werden durch die Keile 12 und 13 (Abb. 1 und 3.) die Kolben 3 und 4 einander genähert, und sie drücken durch die öffnung 9 und den Zylinder 6 das Druckmittel in gehöriger Menge sehr schnell
ao' und bei kleinem Fußhebelausschlag in das Leitungsnetz, so daß die Bremsbacken zum AnI iegen kommen.
Beim Weiterdurchtreten des Fußhebels nähern sieh nunmehr die Kolben 3 und 4 ein-
S5 ander nicht weiter (Abb. 3), sie gehen aber auch nicht zurück, und der Druck bleibt dadurch ohne Verwendung von Ventilen zwischen den Kolben 3 und 4 und in dem Zylinder 6 in voller Höhe bestehen.
Jetzt drückt der Stempel oder Anschlag 14, der ein Stück mit dem Bremshebel 10 bildet, auf den Kolben 7, wodurch nunmehr die eigentliche Bremswirkung einsetzt.
Aus der Lagerung der beiden Zylinder 2 und 6 untereinander und quer zueinander, ergibt sich der große Vorteil, daß für die Bedienung des Bremsdruckkolbens 7 (Abb. 2) ein ganz besonders günstiges Hebelverhältnis vorhanden ist.
Die Federn dienen dazu', um die Kolben in Ruhestellung zurückzubringen.
Es ist zweckmäßig, die schiefen Ebenen oder keilförmigen Glieder 12 und 13 austausch- oder nachstellbar am Bremshebel 10 zu befestigen, so daß dadurch der Hub der Kolben 3 und 4 nach Bedarf verstellt werden kann.
Nach Abb. 4 ist der bügelartige Bremshebel 10 mit der Fußtrittplatte aus einem Stück hergestellt. Bei dieser einfachen Ausführung wird zwecks Abdichtung der Fußhebel durch eine Schlitzdichtung des Gehäusedeckels geführt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Durch flüssige oder gasförmige Drückmittel bediente Bremseinrichtung, besonders für Kraftfahrzeuge, mit Auffüll- und Bremsdruckzylinder, deren Kolben an einem gemeinsamen Bedienungshebel unter Einschaltung verschiedener Übersetzungen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffüllzylinder (2) und der Bremsdruckzylinder
(6) so zueinander liegen, daß sich ihre Längsachsen in rechtem Winkel kreuzen oder schneiden, und daß der Bremshebel (10) zum Antrieb der Auffüllkolben (3,4) keilförmige Glieder oder Nocken (12, 13) und zum Antrieb des Bremsdruckkolbens
(7) ein Anschlag (14) hat.
2. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsdruckzylinder (6) quer über oder unter dem Auffüllzylinder (2) angeordnet ist.
3. Bremseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Bremshebel (10) vorgesehenen keilförmigen Glieder (12, 13) verstell- und auswechselbar angeordnet sind.
4. Bremseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Brems.hebel (10) mit einem die keilförmigen Glieder (12, 13) tragendem Bügel als ein Stück ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW86638D 1931-08-07 1931-08-07 Durch fluessige oder gasfoermige Druckmittel bediente Bremseinrichtung, besonders fuer Kraftfahrzeuge Expired DE587580C (de)

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