DE2160451C3 - Bremszylinder, insbesondere für Fahrzeuge - Google Patents

Bremszylinder, insbesondere für Fahrzeuge

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DE2160451C3
DE2160451C3 DE19712160451 DE2160451A DE2160451C3 DE 2160451 C3 DE2160451 C3 DE 2160451C3 DE 19712160451 DE19712160451 DE 19712160451 DE 2160451 A DE2160451 A DE 2160451A DE 2160451 C3 DE2160451 C3 DE 2160451C3
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Jan 8000 München Tyc
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Knorr Bremse AG
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Knorr Bremse AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Bremszylinder gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein derartiger Bremszylinder wurde bereits vorgeschlagen (DT-PS 21 16 325).
Es sind Bremszylindereinheiten bekannt, bei denen wenigstens ein druckmittelbeaufschlagbarer Kolben in einem Zylinder auf eine Kolbenstange einwirkt und zwischen dem Kolben und der Kolbenstange eine Hebelübersetzung vorgesehen ist. Bei solchen Bremszylindereinheiten ist eine Betätigungsstange an ihrem einen Ende mit einem Bremsklotz oder einem Bremsgestänge verbunden und an ihrem anderen Ende greift das eine Ende eines Hebels gelenkig an, der in seinem mittleren Bereich an einer mit dem Zylinder in Verbindung stehenden Wandung schwenkbar gelagert ist und mit seinem anderen Ende an einer Kolbenstange gelenkig angreift, die ihrerseits mit dem Kolben in dem Zylinder verbunden ist. Dabei ist die Betätigungsstange entsprechend der gewählten Hebelübersetzung gegenüber der Kolbenstange axial versetzt angeordnet, so daß ein relativ großer Raum in Anspruch genommen wird und eine den Hebel miteinschließende Bremszylindereinheit ein relativ sperriges Gebilde darstellt, für das in beengten Raumverhältnissen vielfach nicht der notwendige Platz zur Verfügung steht.
Aufgabe des älteren Vorschlages nach dem Deutsehen Patent 2i 16 325 war es, einen Bremszylinder zu schaffen, der zur Vermeidung der vorstehenden Nachteile einen möglichst kleinen Raum beansprucht und sich als kompakte Baueinheit ausbilden läßt, die zur Betätigung von Klotz- und Scheibenbremsen gleich gut geeignet ist und wobei die erforderliche Hebelübersetzung ohne wesentliche Änderungen an der Bremseinheit den jeweiligen Gegebenenheiten leicht angepaßt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe bestand gemäß dem älteren Vorschlag darin, daß die Hebel sich mit ihren einen Enden am Kolben und mit ihren anderen Enden am Zylinder jeweils über Rollkörper unmittelbar verschieblich abstützen.
Nach dem älteren Vorschlag wurde es als besonders vorteilhaft angesehen, daß drei Hebel vorgesehen sind und daß die Kolbenstange an ihrem Umfang mit radialen Zapfen zur unverschieblichen Lagerung der Hebel versehen ist. Weiterhin können nach dem älteren Vorschlag die von dem Kolben abgewandten Hebelenden sich innerseitig an Stegen von U-förmigen Bügeln abstützen, die am Zylinder befestigt sind.
Ausgehend von dem älteren Vorschlag ist es Aufgabe der Erfindung, einen Bremszylinder, insbesondere für Fahrzeuge, der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Hebelübersetzung in weiten Grenzen einstellbar ist, so daß mit einer Zylindereinheit ohne Austausch von Teilen auf einfache Weise verschiedene Hebelübersetzungen wählbar sind.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung in der Weise gelöst, daß zur Veränderung der Hebelübersetzung wenigstens einer der Auflagekörper jedes Hebels in bezug auf die Hebelschwenkachse verstellbar angeordnet ist.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Bremszylinder ohne Änderung der Kolbendurchmesser und/oder veränderter Ausbildung von Hebeln für die verschiedensten Kolbenkräfte verwendbar ist, wobei lediglich die Rollkörper an den Einheitshebeln in den für die jeweiligen Übersetzungsverhältnisse erforderlichen Stellungen festzulegen sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Hierin zeigt
Fig. 1 einen Achsschnitt durch einen Bremszylinder nach der Erfindung, und
F i g. 2 ein Teil der Vorrichtung nach Fig. 1, teilweise geschnitten.
In Fig. 1 besteht der Brems-Zylinder aus einem feststehenden Gehäuse 1 mit einem Druckmittelanschluß 2 und einem Boden 3, durch den zentral das eine Ende einer Kolbenstange 4 ragt, deren anderes in Verbindung mit einer Bremsbacke oder einer Bremsscheibe stehendes Ende nicht dargestellt ist. Auf dem Kolbenstangenende ist ein Ringkörper 5 mit drei über seinen Umfang gleichmäßig verteilten radialen Lagerzapfen festgehalten, von denen in der Zeichnung nur ein Lagerzapfen 6 sichtbar ist. Die Lagerzapfen dienen zur gelenkigen Lagerung von drei gleich ausgebildeten Hebeln, von denen in der Zeichnung gleichfalls nur ein Hebel 7 dargestellt ist. An den Enden eines jeden Hebels befinden sich Rollkörper 8 und 8', von denen der eine Rollkörper 8' auf einer radialen Fläche 9 an der Rückseite eines Kolbens 10 aufliegt, der in dem Gehäuse 1 durch die über den Druckmittelanschluß 2 zugeführte Druckluft verschieblich ist. Der entgegengesetzte andere Rollkörper 8 liegt an einer von der Fläche 9 abgewandter., parallelen Fläche !1 an einem bügeiförmigen Körper 12 an, der am Boden 3 des Bremszylinders fest ist.
Zum stufenweise Versetzen des einen Rollkörpers 8 an dem Hebe! 7 sind auf der einen Seite seiner Gelenkstelle 6 zwei Bohrungen 1.1, 14 vorgesehen, während zum stufenlosen Versetzen des anderen Rollkörpers 8' an dem Hebel V auf der anderen Seite seiner Gelenkstelle 6 ein Schlitz 15 vorgesehen ist.
Es ist klar, daß je nach Lage des Rollkörpers 8' in dem Schlitz 15 und/oder der Anbringung des Rollkorpers 8 ;n einer der beiden Bohrungen 13, 14 die wirksame Länge des Hebels zwischen dem Kolben und dem Zylinder zur Wahl eines bestimmten Übersetzungsverhältnisses leicht einstellbar ist. Es ist weiterhin ersichtlich, daIi statt eines Schlitzes 15 mehrere Bohrungen entsprechend den Bohrungen 13, 14 und statt der Bohrungen 13, 14 ein Schlitz entsprechend dem Schlitz 15 vorgesehen sein kann.
In F i g. 2 ist der Hebel 7 in Achsrichtung teilweise geschnitten dargestellt. Der Hebel 7 bestellt aus zwei parallelen Platten 7 und T, zwischen denen die Rollkörpcr 8, 8' an Bolzen 16, 17 gehalten sind. Der Bolzen 16 für den Rollkörper 8' läßt sich in den Schlitzen stufenlüsc verstellen und der Bolzen 17 für den Rollkörper 8 ist in eine der Bohrungen 13 oder 14 eingesetzt.
Wird also der Bremszylinder über den Druckmittelan-Schluß 2 mit Druckluft beaufschlagt, so wird der Kolben 10 in F i g. 1 mich links verschoben. Dabei wird die Kolbenkrafl entsprechend dem gewählten Übersetzungsverhältnis der Nebel 7 verstärkt auf die Kolbenstange 4 übertragen, die als herkömmliche Nachstellein-
ίο richtung ausgebildet sein kann. An dem Hebel 7 sind Vorsprünge 18 angebracht, an denen rückwärtige Teile des Kolbens zur Anlage kommen. An dem bügelförmigcn Körper 12 sind seitlich der Fläche 11 zur Auflage des Rollkorpers 8 Ausnehmungen 19 vorgesehen, die ein Verschwenken der Hebel in die Kolbenendstellungen ermöglichen. Im anderen Fall wäre dem Hebel im Bereich des Rollkorpers 8 eine besondere Gestalt zu geben. Letzteres kann aufwendiger sein als das Vorsehen der Ausnehmungen. Der biigelförmige Körper 12 dient gleichzeitig als Anschlag für den Kolben 10 in seiner ausgefahrenen Endstellung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Bremszylinder, insbesondere für Fahrzeuge, in dem ein druckmittelbeaufschlagbarer Kolben auf eine koaxial zum Kolben angeordnete Kolbenstange einwirkt und zwischen dem Kolben und der Kolbenstange eine Hebelübersetzung vorgesehen ist, bei der wenigstens zwei in ihren mittleren Bereichen mit der Kolbenstange gelenkig verbündene Hebel vorgesehen sind, die quer zur Kolbenstange verlaufen und um die Kolbenstange gleichmäßig verteilt angeordnet sind, wobei die Hebel sich mit ihren einen Enden am Kolben und mit ihren anderen Enden am Zylinder jeweils über Auflagekörper unmittelbar verschieblich abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Hebelübersetzung wenigstens einer der beiden Auflagekörper (8,8) jedes Hebels (7) in bezug auf die Hebelschwenkachse (6) verstellbar angeordnet ist.
2. Bremszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Auflagekörper ein Rollkörper (8,8') ist.
3. Bremszylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollkörper (8) wahlweise in verschiedene Bohrungen (13, 14) im Hebel (7) einsetzbar ist.
4. Bremszylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollkörper (8') in einem Schlitz (15) des Hebels (7) stufenlos verschiebbar und fesilegbar angeordnet ist.
5. Bremszylinder nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Roiikörpcr (8') jedes Hebels (7) in einem Schlitz (15) und der andere Rollkörper (8) in jeweils einer der verschicdenen Bohrungen (12,14) gelagert ist.
DE19712160451 1971-03-16 1971-12-06 Bremszylinder, insbesondere für Fahrzeuge Expired DE2160451C3 (de)

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DE19712160451 DE2160451C3 (de) 1971-12-06 Bremszylinder, insbesondere für Fahrzeuge
CH222372A CH549732A (de) 1971-03-16 1972-02-16 Druckmittelbeaufschlagte betaetigungsvorrichtung, insbesondere bremszylindereinheit fuer fahrzeuge.
DD16142472A DD98869A5 (de) 1971-03-16 1972-03-08
IT4892572A IT952216B (it) 1971-03-16 1972-03-11 Perfezionamento nelle disposizioni di azionamento di elementi frenanti in particolare per veicoli
SE332972A SE391568B (sv) 1971-03-16 1972-03-15 Bromscylinder, spec for fordon
FR7208989A FR2130263B1 (de) 1971-03-16 1972-03-15
GB1243672A GB1336979A (en) 1971-03-16 1972-03-16 Fluid operable actuator
HU72KO00002499A HU172036B (hu) 1971-03-16 1972-03-16 Privodnoe ustrojstvo, glavnym obrazom tormoznoj cilindr, dlja transportnykh sredstv
ES400840A ES400840A1 (es) 1971-03-16 1972-03-16 Perfeccionamientos en dispositivos de accionamiento.

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DE2160451A1 DE2160451A1 (de) 1973-06-14
DE2160451B2 DE2160451B2 (de) 1977-03-10
DE2160451C3 true DE2160451C3 (de) 1977-10-20

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