DE587360C - Selbsttaetig wirkendes Gasabsperrventil - Google Patents
Selbsttaetig wirkendes GasabsperrventilInfo
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- DE587360C DE587360C DEH129102D DEH0129102D DE587360C DE 587360 C DE587360 C DE 587360C DE H129102 D DEH129102 D DE H129102D DE H0129102 D DEH0129102 D DE H0129102D DE 587360 C DE587360 C DE 587360C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein selbsttätig wirkendes Gasabsperrventil mit durch
Eigengewicht sich schließendem und an einer Membran befestigten Ventilteller. Solche Ventile haben die Aufgabe, bei erheblichem
Nachlassen des Gasdruckes, was z. B. durch Rohrnetzschäden, Ausbleiben des Gases, Störungen am Gasmesser oder durch
Auftreten von Undichtigkeiten in den ihm vorgeschalteten Einrichtungen verursacht
werden kann, den Gaszutritt zur Verbraucherstelle selbsttätig gasdicht abzuschließen, in
der Schlußstellung sind diese Ventile aber nicht oder nur ungenügend gesichert, denn
sie sind auch dann nur mit dem Gewicht belastet, das in der Offenstellung dem Betriebs-■
druck die Waage hält. Die Folge davon ist, daß sie sich wieder öffnen, sobald der alte
Netzdruck wiederkehrt.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen. Sie besteht darin, daß durch
einen mit dem Ventilteller fest verbundenen Metallstift ein durch eine in einem unmittelbar
über dem Membrangehäuse angeordneten as Haübengefäße rollende Kugel ausgeübter
Druck ein den höchsten Netzdruck übersteigender Schließdruck nach dem Schließen des
Ventils unmittelbar auf den Ventilteller übertragen wird und daß zum Anheben des Ventiltellers
und zum Entfernen der Schließlast ein Metallstift vorgesehen ist.
Diese zusätzliche Schließlast läßt ein gutes Ventilspiel zu, da sie erst im Augenblick des
Verschlusses hinzukommt und dann ein sicheres Verschlossenhalten auch bei Wiederkehr
des normalen Gasdruckes gewährleistet.
Die Verwendung einer beweglichen Kugel, durch deren Gewicht beim Schließen des
Ventils ein zusätzlicher Schließdruck auf den Ventilteller übertragen wird, ist bereits bekannt.
Hierbei handelt es sich aber um eine auf einem Hebel gelagerte Kugel, dessen frei
schwingender Arm sich während der Schließbewegung des Ventils senkt, so daß die Kugel
in eine Stellung rollt, die eine zusätzlich wirkende Gewichtsbelastung herbeiführt. Diese
Einrichtung hat den Nachteil, daß nicht erst im Augenblick des Schließens das Gewicht
der Kugel zur vollen Wirksamkeit gelangt, sondern bereits vorher, wenn das Ventil
lediglich eine Mittelstellung eingenommen hat. Das Ventil schließt daher bereits bei
geringen und ungefährlichen Druckschwankungen in der Gasleitung und ist für den in
Frage kommenden Verwendungszweck zu empfindlich. Außerdem besitzt ihm gegenüber
das Ventil nach der Erfindung den Vorteil der Einfachheit, da der Hebel, seine Lagerung und seine Gelenkverbindung mit
der Ventilspindel wegfällt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Ventils nach der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch den gesamten Ventilkörper. Abb. 2 stellt einen
Längsschnitt durch den Haubenaufsatz des Ventils dar. Das Gaszuführungsrohr 1 wird
durch die mit dem Ventilteller 2 belastete
Membran 3 verschlossen. Bei geöffneter
Tellerstellung geht der Gasstrom in der Pfeilrichtung zur Verbraucherstelle. In der Mitte
des Ventiltellers ist ein Metallstift 4 angebracht, der mit seiner abgerundeten Kuppe 5
in ein auf dem Ventildeckel 6 sitzendes muldenartiges, durch einen Deckel 7 abgeschlossenes
Haubengefäß 8 ragt. In diesem Gefäß bewegt sich eine Metallkugel 9. Sie ruht bei
geschlossenem Ventilteller in der Aussparung 10 des Haubengefäßes und bildet hier einen
gasdichten Abschluß. Bei geöffnetem Ventilteller legt sich die Kugel 9 gegen den abgerundeten
Kopf des in die Haube hineinragenden Metallstiftes 4, wie das in Abb. 2 dargestellt
ist. Durch einen das Ventilgehäuse durchdringenden Metallstift 11 wird der Ventilteller
2 beispielsweise durch Hochschrauben angehoben. Der durch das Gewicht der Metallkugel 9 ausgeübte Druck auf die Membran
muß größer sein als der größtmöglichste Netzdruck.
Bei normalem Gasfluß wird der Ventilteller vom Gasdruck getragen, der Metallstift
4 ragt in das Haubengefäß 8 hinein, und die Kugel 9 liegt, wie es Abb. 2 zeigt, seitlich
gegen den Metallstift 4 an. Sobald der Netzdruck des Gases durch Störungen irgendwelcher Art um ein wesentliches zurückgeht,
senkt sich der Membranteller 2 auf den Gaszutrittsstützen 1 und mit ihm auch
der Metallstift 4. Der Druck der Kugel 9 kann jetzt in senkrechter Richtung über den
Metallstift 4 auf den Ventilteller wirken, der auf diese Weise fest auf den Gasstutzen aufgepreßt
wird. Die Metallkugel 9 liegt dabei in der Aussparung 10 des Haubengefäßbodens.
Damit ist der Gaszutritt zur Feuerstelle abgesperrt. Er bleibt auch dann verschlossen,
wenn der volle Netzdruck wiederkehrt, da der Flächendruck der Metallkugel auf den Ventilteller größer ist als der des
höchstmöglichsten Netzdruckes. Erst wenn die Störung am Gasnetz gänzlich behoben ist
und alle Vorkehrungen zur Wiederinbetriebsetzung der Feuerung getroffen sind, wird
der Ventilteller 2 durch Hochschrauben des Metallstiftes 11 angehoben und der freie
Gasdurchgang hergestellt. Mit dem Anheben des Ventiltellers 2 hebt sich auch der zweckmäßig
mit einer abgerundeten Kuppe versehene Metallstift 4 in dem Haubengefäß, die
Metallkugel 9 wird so weit aus ihrer Verschlußstellung gewälzt, daß sie sich, wie in
Abb. 2 gezeichnet, seitlich lose an die Kuppe des Metallstiftes 4 anlegt. Jetzt wird der
Metallstift π zurückgeschraubt; das Absperrventil ist in Betriebsstellung. Die Belastung
des Ventiltellers 2 ist den normalen Netzdruckschwankungen angepaßt, sie reagiert
lediglich auf außergewöhnliche Druckunterschiede.
Mit dem selbsttätigen Gasabsperrventil entsprechend der Erfindung wird in einfacher
und betriebssicherer Weise eine Absperrung der Feuerstelle vom Leitungsnetz bewirkt, sobald in diesem irgendwie geartete
Störungen auftreten.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Selbsttätig wirkendes Gasabsperrventil mit durch Eigengewicht sich schließendem und an einer Membran befestigtem Ventilteller, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen mit dem Ventilteller (2) fest verbundenen Metallstift (4) ein durch eine in einem unmittelbar über dem Membrangehäuse angeordneten Haubengefäß (8) rollende Kugel (9) ausgeübter Druck ein den höchsten Netzdruck übersteigender Schließdruck nach dem Schließen des Ventils unmittelbar auf den Ventilteller übertragen wird und daß zum Anheben des Ventiltellers und zum Entfernen der Schließlast ein Metallstift (11) vorgesehen ist.
- 2. Selbsttätig wirkendes Gasabsperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Haubengefäß mit einer kugelförmigen Bodenfläche versehen ist.
- 3. Selbsttätig wirkendes Gasabsperrventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (9) bei geschlossenem Ventil in einer an der tiefsten Stelle des Haubengefäßes befindliehen Aussparung (10) ruht und hier einen gasdichten Abschluß bildet.
- 4. Selbsttätig wirkendes Gasabsperrventil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Metall- i°o stift (4) mit einer abgerundeten Kuppe (5) versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH129102D DE587360C (de) | 1931-10-25 | 1931-10-25 | Selbsttaetig wirkendes Gasabsperrventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH129102D DE587360C (de) | 1931-10-25 | 1931-10-25 | Selbsttaetig wirkendes Gasabsperrventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE587360C true DE587360C (de) | 1935-01-12 |
Family
ID=7175792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH129102D Expired DE587360C (de) | 1931-10-25 | 1931-10-25 | Selbsttaetig wirkendes Gasabsperrventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE587360C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916281C (de) * | 1948-10-02 | 1954-08-09 | Homann Werke Wilhelm Homann | Vorrichtung zum Absperren und Regeln eines Gasstromes |
-
1931
- 1931-10-25 DE DEH129102D patent/DE587360C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916281C (de) * | 1948-10-02 | 1954-08-09 | Homann Werke Wilhelm Homann | Vorrichtung zum Absperren und Regeln eines Gasstromes |
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