DE586356C - Schriftsatz-Binder - Google Patents

Schriftsatz-Binder

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DE586356C
DE586356C DEJ43635D DEJ0043635D DE586356C DE 586356 C DE586356 C DE 586356C DE J43635 D DEJ43635 D DE J43635D DE J0043635 D DEJ0043635 D DE J0043635D DE 586356 C DE586356 C DE 586356C
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DE
Germany
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tape
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clamping device
binder
roller
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Expired
Application number
DEJ43635D
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English (en)
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ALOIS JAKOB
Original Assignee
ALOIS JAKOB
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/28Galleys

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Schriftsatz-Binder Es sind bereits Satzbinder bekannt, bei welchen in einem Nutsteg ein Band mit einem Ende festgeklemmt ist. Das Band wird um den Satz gelegt, hierauf festgezogen und mit seinem anderen Ende wieder am Nutsteg eingehängt. Alle diese Satzbinder haben bestimmte Nachteile, die in der Praxis ihre Verwendung erschweren.
  • Vor allem ist die Befestigung des Bandes sehr umständlich, und es ist nur eine ungenügende Spannung des Bandes möglich. Außerdem wird das Band fast immer an derselben Stelle` geklemmt und geknickt und nützt sich infolgedessen hier sehr bald ab, so daß beim Spannen des Bandes die Gefahr des Reißens erhöht wird.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden und ein. Satzbinder geschaffen, bei. dem das Band leicht dem Umfang des Satzes angepaßt werden kann und welcher auf einfachste Weise zu.handhaben ist.
  • Gemäß der Erfindung steht das Band sowohl unter dem Einfiuß einer Spannvorrichtung als auch unter dem einer es in gespanntem Zustand an' dem Steg - festlegenden Klemmvorrichtung, wobei Spannvorrichtung und Klemmvorrichtung für sich leicht lösbar, angeordnet sind. Die z. B. aus einer mit einer Nut-. zum Festlegen des -Bandes und einem Quersteg als Handhabe versehenen Walze bestehende Spannvorrichtung wird hierbei in eine Ausnehmung eines der um den Satz gelegten Stege eingelegt und nach Spannen des Bandes und Festlegen z. B. mittels einer exzentrisch gelagerten Walze wieder abgenommen.
  • Die beiliegenden Figuren zeigen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Satzbinders, urid zwar Fig. i, z und 3 drei Ausführungsformen des Lagersteges mit Klemmvorrichtung, Fig. ia'und.ib die beiden Enden des Bandes, Fig. 2a und 2b eine Ausführüngsform der Klemmvorrichtung in Seiten- und Stirnansicht,.
  • Fig. 3a eine andere Ausführungsform der Klemmvorrichtung im Schrägriß, Fig.3b einen Teil des Steges im Längsschnitt mit daran befestigtem Band, Fig.4 einen Schrägriß des zweiten Quersteges, Fig. 5 einen Längsschnitt des Satzbinders und Fig. 5a eine Spannvorrichtung.
  • _ Bei dein erfindungsgemäßen Satzbinder werden Nutstege i angewendet, welche den Satz auf drei Seiten umgeben. Die Nuten b der Stege dienen der Aufnahme des um den Satz zu legenden Bandes a. Bei den Ausführungsformen nach Fig.. i und 2 ist der Steg i an seinen Seitenwänden mit Führungen 2 versehen, welche der Aufnahme. eines Bandhalters b (Fig. ia) dienen. Gemäß Fig. 3 und 3b ist am Ende der Nut ein Bolzen 9 vorgesehen, um den das Band geschlungen wird.
  • An der einen Seitenwand des Steges i (Fig. i) ist ein Lagerstift 3 eingelassen, welcher der Aufnahme einer mit Drehschlitz versehenen, exzentrisch ausgebildeten Klemmwalze 5 dient. Die gegenüberliegende Seitenwand ist mit einer bis auf den Grund der Nut 6 reichenden Ausnehmung versehen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Steg i an seinen Seitenwänden mit verschieden großen Lagerbohrungen j, ä versehen, in welche die Klemmwalze C eingesetzt wird (Fig.2a und 2b), während der Steg nach Fig. 3 Führungen i i für einen Klemmkeil d (Fig. 3a) besitzt.
  • Der an den oberen Steg i anschließende Quersteg 12 (Fig. 4 und 5) ist an seinem Rand mit einer Lagermulde f für eine mit Schlitz 13 und Handgriff versehene Spannwalze e ausgestattet.
  • Bei Gebrauch der Vorrichtung wird das in die Nut 6 der den Satz auf drei Seiten umgebenden Stege i, t2 eingelegte Band a mit einem Ende (Fig. 3b) um den im Quersteg befestigten oder einhängbaren Bolzen 9 gelegt oder durch die Öse des Halters b geführt und so zweit nachgezogen, daß es dem Satzumfang entspricht. Hierauf wird der freie Teil ccl des Bandes leicht angezogen, um den Satz herumgeführt und in die Nut des Steges gedrückt, worauf die Exzenterwalze c bzw. von oben eingesteckt wird. Dann wird der zweite Quersteg (Fig.4) angelegt und das überstehende Band al auf die Spannwalze e, welche in der Ausnehmung fliegt, aufgerollt. Das Band kann hierbei durch Weiterdrehen der Walze sehr fest gespannt werden. . Nach genügender Anspannung des Bandes wird die Exzenterwalze c bzw. 5 gedreht, so daß das Band gegen den Grund der Stegnut 6 gedrückt und dadurch festgehalten wird. Das Band wird hierauf von der Walze e abgerollt, worauf die Walze entfernt und zu weiteren Satzbindungen verwendet werden kann. Das überschüssige Band wird in die Nut der den Satz umgebenden Stege gelegt und durch ein Klemmblatt leicht festgehalten ociex mittels des Schlußhakens lt (Fig. ib) auf das straffe Band gesteckt. Ein auf diese Weise gebundener Satz kann ohne Abnahme des Bindemittels gedruckt werden, wobei weder Band noch Stege störend wirken.
  • Soll das Band des zwischen Schließstegen eingebauten Satzes gelockert werden, so kann die Exzenterwalze 5 bzw. c mit Hilfe des Schlitzes 4 gedreht werden. Die Stellung des Schlitzes läßt erkennen, ob das Band straff oder lose um den Satz liegt.
  • Bei genügend langen Querstegen kann die Ausnehmung f für die Spannwalze e auch zwischen dem Bolzen 9 und der Exzenterwalze c bzw. 5 angeordnet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Schriftsatz- o. dgl. Binder, bei dem ein. an einem Steg leicht auswechselbar befestigtes- Band um den Satz gelegt und nach Anspannen wieder an dem Steg bebestigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Band sowohl unter dem Einfluß einer Spannvorrichtung als auch unter dem einer es in gespanntem Zustand an dem Steg festlegenden Klemmvorrichtung, z. B. einer exzentrisch gelagerten Walze, steht, wobei Spannvorrichtung und Klemmvorrichtung für sich leicht lösbar angeordnet sind.
  2. 2. Spannvorrichtung eines Satzbinders nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mit einer Nut zum Festlegen des Bandes und einem Quersteg als Handhabe versehene Walze (e), die in eine Ausnehmung (f) eines der um den Satz gelegten Stege eingelegt wird und nach dem Spannen und Festlegen des Bandes wieder abnehmbar ist.
DEJ43635D 1932-02-02 1932-02-02 Schriftsatz-Binder Expired DE586356C (de)

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DE586356C true DE586356C (de) 1933-10-20

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