DE58564C - Sicherheits- und Controlvorrichtung für Giftschränke - Google Patents

Sicherheits- und Controlvorrichtung für Giftschränke

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DE58564C
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Germany
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bottle
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poison
electrical element
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Application number
DENDAT58564D
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English (en)
Original Assignee
E. G. KUBLER in Akron, Staat Ohio, V. St. A
Publication of DE58564C publication Critical patent/DE58564C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B67/00Chests; Dressing-tables; Medicine cabinets or the like; Cabinets characterised by the arrangement of drawers
    • A47B67/02Cabinets for shaving tackle, medicines, or the like

Landscapes

  • Electromagnets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, die in den Apotheken in einem besonderen Giftschranke aufbewahrten und Gifte enthaltenden Flaschen auf dem für jede einzelne derselben bestimmten Platz derartig aufzustellen, dafs die Signatur, der Flaschen immer nach vorn gerichtet und ein Verwechseln der einzelnen Flaschen unmöglich ist. Gleichzeitig wird beim Fortnehmen einer Flasche eine elektrische Glocke in Bewegung gesetzt, welche so lange tönt, wie die betreffende Flasche von ihrem Platze entfernt bleibt, und erst dann aufhört zu läuten, wenn die nur für den betreffenden Platz bestimmte Flasche sich wieder daselbst befindet.
' Dieser Zweck wird auf folgende Weise erreicht :
Ein Brettchen A ist mit einer runden Oeffnung versehen, in welche eine Flasche B bequem hineinpafst. Die Flasche B ist jedoch nicht wie die gewöhnlichen Flaschen mit einem einfachen glatten Boden versehen, sondern der Boden der Flasche trögt irgend ein beliebiges. Zeichen, vortheilhaft einen Buchstaben oder eine Zahl, welches auf den Boden erhaben aufgegossen oder in denselben eingelassen ist. Die Flasche -B ruht nun nicht eigentlich auf dem Brettchen A, sondern auf einem mit der Platte A fest verbundenen, aus Holz oder beliebigem anderen Material hergestellten Untersatz C. Dieser Untersatz C ist genau mit demselben Zeichen wie die Flasche B versehen und bildet so zu sagen die Matrize zum Boden der. Flasche B.
Bei. dieser Anordnung ist es nicht möglich, eine andere Flasche als die für diesen Platz bestimmte hier aufzustellen; ebenso kann die hierher gehörige Flasche auch nur aufrecht und fest stehen,, wenn die Signatur derselben immer nach einer bestimmten ,Seite (nach vorn) gekehrt ist.
In dem Untersatz C befindet sich aufserdem noch ein Schlitz a. In diesem Schlitz α ragt ein Mettallscheibchen b empor, welches auf einer Feder c befestigt ist. So lange nun die betreffende Flasche B sich auf dem Untersatz C befindet, wird durch deren Schwere mittelst des Scheibchens b die Feder c niedergedrückt. Nimmt man aber die Flasche B fort, so tritt bei d die Feder c in Berührung mit einem in das Brettchen A ebenfalls eingelassenen Metallstreifen e. Ist nun die Feder c mit dem einen und der Metallstreifen e mit dem anderen Poldraht eines elektrischen Elementes und einer elektrischen Glocke verbunden, so wird letztere so lange ertönen, bis die Flasche wieder auf ihrem richtigen Platze sich befindet.
Da .es aber auch vorkommen kann, dafs das elektrische Element in seiner Wirkung aufhört, ohne dafs es sogleich bemerkt wird, wodurch natürlich auch die elektrische Glocke wirkungslos wird, so ist zur Controle des Elementes folgender Apparat angeordnet, welcher in die Thür des Schrankes eingelassen ist. Ein zweiarmiger Hebel f steht einerseits mit einem Riegel.g, andererseits mit einem Eisenanker h in Verbindung. Die gegen den Hebel / wirkende Feder k hält mittelst des Riegels g beständig die Thür des Schrankes geschlossen. Wird nun durch einen Contactknopf der Elektromagnet / mit demselben

Claims (1)

  1. Elemente, welches die elektrische Glocke betreibt, in Verbindung gebracht, so wird der Anker h angezogen und so vermittelst des Hebels f der Riegel g zurückgeschoben. Jetzt erst läfst sich die Thür öffnen. Tritt nun der Fall ein, dafs das betreffende elektrische Element wirkungslos wird, so wird auch der Elektromagnet / wirkungslos, und die Folge hiervon ist, dafs die Thür des Schrankes sich nicht eher öffnen läfst, als bis das Element wieder erneuert ist, wodurch eine vollständige Sicherheit gegen Nachlässigkeit erreicht ist.
    In der Zeichnung sind dargestellt in:
    Fig. ι ein Längsschnitt durch den Apparat mit der Flasche,
    Fig. 2 eine Aufsicht auf den Apparat ohne Flasche, '
    Fig. 3 ein Querschnitt durch den Apparat mit Flasche,
    ■ Fig. 4 eine Ansicht des Bodens der Flasche, wobei als Zeichen in diesem Falle ein A gewählt ist, und
    Fig. 5 eine Ansicht des Controlapparates für das elektrische Element.
    Patent-ΑNsprüche:
    ι . Eine Sicherheitsvorrichtung für Giftschränke, gekennzeichnet durch ein Zeichen (vorfheil-
    haft einen Buchstaben oder eine Zahl), welches sowohl in dem Boden der Flasche (B) als auch in dem Untersatz (C) bezw. erhaben und vertieft angebracht ist, und durch welches bewirkt wird, dafs nur die mit dem betreffenden Zeichen versehene Flasche auf den für sie bestimmten Untersatz, und zwar immer mit der Signatur nach vorn gerichtet, pafst.
    An dem in Anspruch i. gekennzeichneten Apparat:
    a) die Anordnung einer Feder c, welche, sobald der durch das Gewicht der Flasche (B) auf sie ausgeübte Druck aufhört, vermöge ihrer Federkraft eine elektrische Leitung schliefst und so eine Glocke so lange zum Tönen bringt, bis die Flasche wieder auf ihrem Platze sich befindet;
    b) zur Controle für das die elektrische Glocke betreibende elektrische Element die Anordnung eines Elektromagneten/, welcher in Verbindung mit dem Anker h und dem Hebel f einen durch die Feder k vorgeschobenen Riegel g nur so lange zurückschiebt und ein Oeffnen des Schrankes gestattet, wie das Element noch in Wirkung ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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