DE583849C - Vorrichtung zum Einfuehren von Gasen in stroemende Fluessigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum Einfuehren von Gasen in stroemende FluessigkeitenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/02—Spray pistols; Apparatus for discharge
- B05B7/04—Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge
- B05B7/0416—Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid
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Description
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Einführen von Gasen in strömende Flüssigkeiten
unter Verwendung von Einsatzkörpern aus porösem Material.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art führte man entweder die Gase durch poröse
Rohre, längsgespaltene spanische Rohre oder Holzstäbe mit Bohrungen in die Flüssigkeit
ein, oder man ließ die getrennt zugeführten Gas- und Flüssigkeitsstrahlen durch perforierte
Wände hindurch in einem Mischraum aufeinanderprallen.
Bei diesen Anordnungen fehlte die zum raschen Ablösen der an den Wänden der \rerteilerkörper
sich bildenden Glasbläschen erforderliche Geschwindigkeit, so daß die Glasbläschen
so lange an den Austrittsstellen haftenblieben, bis sie die zum Auftrieb erforderliche
Blasengröße erreichten. Diese großen Gasblasen verhinderten eine innige Verteilung
in der Flüssigkeit. Dies war ebenfalls bei Verwendung eines Mischraumes der Fall, da
hier infolge der ungleichen Strömungsgeschwindigkeit im Unterteil desselben sich
größere Blasen bildeten, die infolge ihres erhöhten Auftriebes auf ihrem Wege nach oben
die viel langsamer auftreibenden Gasbläschen einholen und sich mit diesen ζμ großen Gasmassen
vereinigen.
Es wurde daher auch bereits der Vorschlag gemacht, Gase durch poröse Platten, die das
Gas nur in sehr feiner Verteilung austreten lassen, in strömende Flüssigkeit einzuführen.
Eine feine Verteilung konnte dabei jedoch nur dann annähernd erreicht werden, wenn die
Flüssigkeit mit hoher Geschwindigkeit über die porösen Platten strömte, was nur unter
Aufwendung eines großen und kostspieligen Energieaufwandes möglich war. Außerdem
bildete die poröse Platte im Strömungswege des Wassers ein Hindernis, so daß Geschwindigkeitsverluste
durch Stauungen und Wirbelungen unvermeidbar waren.
Im Gegensatz zu diesen bekannten Anordnungen wird nun gemäß der Erfindung ein
düsenartiger Körper äußerst geringen Raumbedarfes verwendet, der an jede Rohrleitung
bequem angeschlossen werden kann. Die Flüssigkeit, in welche das Gas einzuführen ist,
wird dabei zentral durch die Düse hindurchgeführt und erleidet durch Hindernisse, wie
angesetzte Platten usw., im Strömungsweg keinerlei Geschwindigkeitseinbußen. Der
Strömungsquerschnitt wird im Düseninnern durch einen rohrartigen Filtereinsatz begrenzt,
durch den dann das zu verteilende Medium senkrecht zur Rohrachse eingeleitet wird. Dieser Einsatz bietet die Möglichkeit,
durch langsame Verengung seines Innenquerschnittes die Strömungsgeschwindigkeit zu
steigern, so daß ohne großen Energieaufwand eine höhere Geschwindigkeit der über den porösen
Einsatz strömenden Flüssigkeit erzielt wird, was stets eine feinere Verteilung des
Gases ermöglicht. Das zu verteilende Gas hat somit nicht Zeit, sich an der Wand zu
größeren Bläschen zu verdichten. Ein weiterer Vorteil gegenüber den bekannten Anord-
nungen besteht noch darin, daß die Gase über den ganzen Umfang des Flüssigkeitsstromes
verteilt zugeführt werden, also eine sehr weitgehende Verteilung schon im Augenblick der
Einführung erzielt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar eine Verteilerdüse in
einem Gesamtlängsschnitt.
ίο Im Innern eines Düsenkörpers f befindet
sich ein vorzugsweise konisch nach der Mündung zu verengter Einsatz a, der z. B. mit
einer Mündungshaube g am Düsenkörper festgelegt werden kann. Dieser Einsatz α wird
vorteilhaft aus keramischem Material hergestellt, jedoch kann man anstatt dessen auch
Dochte oder andere keramische oder organische Faserstoffe benutzen. Auch kann im
Rahmen der Erfindung der zylindrische Einsatz durch einen beliebig anders geformten
Einsatz ersetzt werden, so z. B. auch durch eine einfache Abdeckplatte für den Einlaufstutzen
b des in die strömende Flüssigkeit zu verteilenden Gases.
Die Flüssigkeit wird bei d in die Vorrichtung
eingeführt, während das Gas durch den Stutzen b eintritt und sich in dem Ringraum
c um den porösen Einsatz α verteilen kann.
An der Austrittsstelle der Gase werden nun durch den rechtwinklig zum Gasaustritt geführten
Flüssigkeitsstrom die an der Innenwand des Einsatzkörpers sich bildenden Gasbläschen
kontinuierlich bereits im Entstehen abgerissen, abgetrieben und auch tatsächlich
in der Flüssigkeit äußerst fein verteilt. Die Gasbläschen werden dabei innerhalb der Flüssigkeit
stets in einer genügenden Entfernung voneinander schwebend gehalten, so daß sie sich nicht miteinander vereinigen können und
somit auch keinen stärkeren Auftrieb erhalten. Durch Regulierung und Auswechseln von
Einsätzen verschiedener Feinheitsgrade erreicht man, daß etwa nur so viel Gas der
Flüssigkeit zugesetzt wird, als letztere zu absorbieren vermag. Jeder Überschuß in Blasenform
wird somit vermieden.
Diese Vorrichtung gemäß der Erfindung eignet sich auch zum Verdampfen von Flüssigkeiten in strömenden heißen Gasen oder
überhitztem Dampf.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Einführen von Gasen in strömende Flüssigkeiten unter Verwendung vonEinsatzkörpern aus porösem Material, gekennzeichnet durch einen rohrartigen, der Führung der Flüssigkeit dienenden, gegebenenfalls in der Strömungsrichtung sich verjüngenden Einsatzkörper (ο) aus porösem Material und einer diesenEinsatzkörper umschließ enden Ringkammer (c) zum Einführen der Gase,Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE583849T | 1930-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583849C true DE583849C (de) | 1933-09-11 |
Family
ID=6571562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930583849D Expired DE583849C (de) | 1930-11-08 | 1930-11-08 | Vorrichtung zum Einfuehren von Gasen in stroemende Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE583849C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201004B (de) * | 1963-06-26 | 1965-09-16 | Karl Boehm | Mischvorrichtung zum Beimischen von Luft in das unter Druck stroemende Wasser in Unterwassermassagegeraeten |
| DE3511927A1 (de) * | 1985-04-01 | 1986-10-09 | Perkin-Elmer-Metco GmbH, 6234 Hattersheim | Gasmischer |
| DE9004487U1 (de) * | 1990-04-19 | 1990-08-09 | Gesellschaft für Biotechnologische Forschung mbH (GBF), 3300 Braunschweig | Vorrichtung zum Einbringen einer zu analysierenden Probe in eine Trägerflüssigkeit |
| DE4029982A1 (de) * | 1990-09-21 | 1992-03-26 | Steinecker Anton Entwicklung | Belueftungsduese zum belueften von organische substanzen enthaltenden fluessigkeiten |
| US5122312A (en) * | 1991-03-05 | 1992-06-16 | Mott Metallurgical Corporation | Bubble injection system |
| WO2011116892A1 (de) * | 2010-03-23 | 2011-09-29 | Technische Universität Dortmund | Zweistoff-innenmischdüsenanordnung und verfahren zur zerstäubung einer flüssigkeit |
-
1930
- 1930-11-08 DE DE1930583849D patent/DE583849C/de not_active Expired
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| DE4029982C2 (de) * | 1990-09-21 | 2000-08-10 | Steinecker Anton Entwicklung | Vorrichtung zum Begasen einer Flüssigkeit |
| US5122312A (en) * | 1991-03-05 | 1992-06-16 | Mott Metallurgical Corporation | Bubble injection system |
| WO2011116892A1 (de) * | 2010-03-23 | 2011-09-29 | Technische Universität Dortmund | Zweistoff-innenmischdüsenanordnung und verfahren zur zerstäubung einer flüssigkeit |
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